Knapp zwei Wochen nach Veröffentlichung seines ersten Albums reicht Degenhardt mit blutigen Händen einen Clip zum Song "Ich Töte Spione" nach.

Berlin (mam) - Degenhardt ist anders. Man merkt das beim ersten Blick auf seine Videos, oder spätestens wenn er das erste Mal seinen schmutzigen Mund aufmacht, um Weisheiten zwischen Aggression und Depression zu verbreiten. Unbequem, sperrig - geschenkt. Das neue Video zu "Ich Töte Spione" wirkt trotz aufwändiger Gestaltung und blutigen Szenen im Vergleich zu seinen bisherigen Machwerken eher wie ein milder Einstieg in Degenhardts Gedankenwelt.

"Wenn die Hartfleischmenschen dirigieren,
geschlachtet wird nur schönes Fleisch.
Alphatiere müssen verlieren.
"

Sturmhauben, Blut, Dreck und rosa Einhörner. Degenhardt bleibt sich treu, will nicht gefallen, wird trotzdem geliebt. Oder mit Bechern und Popcorn beworfen, ihm wahrscheinlich beides nicht so ganz recht. "Terror 22" steht seit dem 11. März in den Läden und wartet nur darauf, auch dein Hirn zu ficken.

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