Nach ihrem Abschied von DSDS lässt Katja Krasavice ihrem Ärger über Bohlen in einem Interview und dem neuen Track "Frauen" noch einmal freien Lauf.

Berlin (fetz) - Katja Krasavice hat am Donnerstag den Song "Frauen" veröffentlicht, einen weiteren Seitenhieb gegen Dieter Bohlen, nachdem die beiden in der vergangenen DSDS-Staffel unentwegt aneinandergeraten waren. Ihren Aussagen in einem Interview zufolge war auch die Stimmung hinter den Kulissen sehr angespannt.

Im Musikvideo zur ersten Singleauskopplung des für September angekündigten Albums "Ein Herz Für Bitches" sitzt ein Bohlen-Double gefesselt und mit Klebeband auf dem Mund in einer Holzkiste. Krasavice und DSDS-Kandidatin Jill Lange, über die sich Bohlen sexistisch geäußert hatte, stehen mit zufriedenem Lächeln hinter ihm.

In den Lyrics thematisiert die Sängerin die Selbstbestimmung von Frauen und hebt deren Stärke hervor. "Frauen verdien'n Million'n, Frauen fliegen hoch / Frauen sind in Unternehm'n als CEOs / Frauen sind nicht fehlerfrei, doch hol'n allein die Knete rein / Und kriegen dabei Kinder, einfach nebenbei", singt die Feministin im pinken Babydollkleid mit drei Männern an einer Hundeleine.

Im Talkshow-Format "Zuckerbrot & Peitsche" offenbarte sie zudem, wie die Mitarbeiter des Fernsehsenders RTL ihrem Eindruck nach über das ehemalige Modern Talking-Mitglied denken. Laut Krasavice teilten sie ihre Haltung gegenüber Bohlen, trauten sich aber nicht, etwas gegen dessen frauenfeindliche Äußerungen zu sagen. "Ich verstehe auch die Angestellten, die wollen irgendwie ihre Familie ernähren, aber die hassen ihn, die lästern über ihn. Die sagen alle: 'Ich bin froh, wenn es vorbei ist, ich bin froh, wenn ich ihn nicht mehr sehen muss'", schilderte sie die Situation hinter den Kulissen.

Zuvor wetterten Krasavice und Bohlen immer wieder gegeneinander, Katja verfasste unter anderem einen Disstrack gegen den Produzenten. Der schoss zuletzt bei seinem Tourauftakt in Berlin gegen Krasavice. "Ich schwöre euch, die nächste Jury wird netter", sagte er zum Publikum.

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Dieter Bohlen

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3 Kommentare mit einer Antwort

  • Vor einem Jahr

    Verständlich. Würde wohl jeder, dem er nicht einfach komplett egal sein kann. Zum Glück sind das die Meisten. :)

  • Vor einem Jahr

    Der Song ist tatsächlich mal catchy und nicht so günstig wie die sonstigen Sachen, die ich so von ihr gehört habe.

  • Vor einem Jahr

    Lächerliche Gestalten unter sich. Das hat so viel mit Frauenpower zu tun, wie der Glitzeraufdruck "Punk" auf einem H&M Shirt mit den Sex Pistols.

    • Vor einem Jahr

      Hätte nie gedacht, daß dieses alberne, komplett oberflächliche "Yaaaaaaaaaaay, Frauen!!!"-Gehype mal angesagt sein würde. Zumal mit dieser Attitüde in aller Regel die komplett gegenteilige Grundannahme sehr offensichtlich wird. Als werde davon ausgegangen, diesen armen, schwachen Kreaturen müsse man ganz doll viel Mut machen, denn die wüssten ja gar nicht, was für klasse Sachen die so machen können.

      Ob es nun um Frauen, Menschen mit Beeinträchtigungen, Kinder oder andere Gruppen geht, denen auf so eine bevormundende Art so "geholfen" wird, daß sie grundsätzlich in Frage gestellt werden - werde da dezent genervt. Ja, wow, manche Frauen sind sogar klug genug, um Professorinnen zu werden. Würde man kaum für möglich halten, wa?