Vor 55 Jahren soll der Sänger eine Minderjährige sexuell missbraucht haben.

New York (ynk) - Laut einer neuen Anklage soll Bob Dylan 1965 sexuellen Missbrauch an einer damals Zwölfjährigen begangen haben. Konkret wirft die Anklage ihm vor, zunächst eine emotionale Bindung zu der Minderjährigen aufgebaut zu haben und dann mit Hilfe von Alkohol, Drogen und körperlicher Gewalt sexuelle Handlungen gegen ihr Einverständnis vollzogen zu haben. Die Anklage ging am vergangenen Freitag beim Manhattan Supreme Court in New York ein. Das mutmaßliche Opfer wird von Anwalt Daniel W. Isaacs vertreten, demzufolge die heute 68-Jährige durch die Ereignisse schwere phsyische und psychische Folgeschäden davontrug.

Vorgefallen sein soll all das in sechs Wochen zwischen dem April und Mai 1965 im New Yorker Chelsea Hotel, das Dylam in der besagten Zeit bewohnt hat. Möglich wurde die so weit in die Vergangenheit reichende Anschuldigung durch den Child Victim Act 2019, der es Opfern von sexueller Gewalt ermöglicht, auch verjährte Verbrechen weiterhin anzuzeigen. Ein Sprecher des Sängers äußerte, dass er die Anschuldigung vehement zurückweise und sich dagegen wehren werde.

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