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Metallica und Tool lassen schnüffeln

Metallica erweitern ihre Crew dagegen. Wie der englischsprachige Rolling Stone berichtet, setzen die Thrasher aktuell auf entsprechend trainierte Hunde, um Covidfälle im Personal ausfindig zu machen. Laut John Peets von Metallicas Management Q Prime liegt die Trefferquote nach Einsätzen bei den beiden Jubiläumsshows im Dezember in San Francisco sowie zwei weiteren Konzerten in Fort Lauderdale und Atlanta bisher bei 100 Prozent: "Klopf auf Holz, aber die Hunde sind echt ein Volltreffer. Noch ist uns niemand durchgerutscht".

Auch Tool werden bei ihren kommenden Shows Covid-Hunde einsetzen, ebenso wie u.a. NASCAR, The Black Keys und weitere von Q Prime vertretene Bands aus anderen Genres es bereits getan haben.

Aktuell seien qualifizierte zwölf Hunde im Einsatz, berichtet Rolling Stone. Hinter dem Programm steht die in Ohio ansässige Firma Bio-Detection K9, geleitet von Airforce-Veteran Jerry Johnson, der zuvor bereits Hunde fürs Militär ausgebildet hatte. "Die Leute fragen sich, was die Hunde da tun und zweifeln oft, ob das funktioniert", so Johnson. "Aber wenn man die Verhaltensinstinkte von Hunden versteht, ergibt das sehr viel Sinn. Hunde schnüffeln aneinander, um festzustellen, ob der andere Hund einen Virus trägt. Wir trainieren sie, nach etwas zu suchen, das sie ohnehin schon interessiert."

Laut Johnson seien die Hundetestungen schneller und unterm Strich vor allem billiger durchzuführen als herkömmliche Tests – gerade, wenn es um größere Personenmengen gehe. Testungen fänden aktuell mit bis zu 200 Personen pro Stunde statt und würden an Konzertvenues mehrmals täglich beim Personal, aber auch Familienmitgliedern oder sonstigen Backstage-Gästen durchgeführt, um Risiken zu vermeiden.

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