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Platz 13: "Sounds Of The Universe" (2009)

Vielleicht die größte Album-Enttäuschung angesichts der superben Vorabsingle "Wrong": Ein dunkel-rockender Groove aus Gores Maschinenpark und ein atemlos giftender Gahan injizieren 2009 nachgewachsenen und Die-Hard-Fans aus dem Stand ihr Elektrogott-Serum. Locker ihre beste Single seit "Freelove". "Wir finden unser neues Album so gut, dass wir am liebsten jedes einzelne Stück live spielen würden", facht Martin L. Gore die Vorfreude in Interviews weiter an.

"Sounds Of The Universe" gerät nach diesem Kickstart dann erstaunlich anämisch und liefert eine leise Vorahnung davon, wie schwer die Band zukünftig noch an ihrer Legendenrolle trägt. Im Refrain von "Peace" verarbeitet der große Minimalist Gore kurzerhand seine Prä-Konzert-Tonleiterübungen, während in Songs wie "Miles Away (The Truth Is)" erstmals so richtig die Eindimensionalität von Gahans geliebter Preacher-Geste zutage tritt. Blöd auch, dass diese Sounds des Universums von Produzent Ben Hillier vier Jahre zuvor auf "Playing The Angel" schon exakt gleich in Szene gesetzt wurden.

Anspieltipps:

"Wrong", "In Chains", "Fragile Tension".

Besser weiträumig umfahren:

"Peace", "Hole To Feed", "Miles Away (The Truth Is)".

Depeche Mode Essential Playlist

"Sounds Of The Universe"*

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