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Dua Lipa - "Houdini"

Von Dua Lipa lässt sich jederzeit etwas lernen. Zum Beispiel über die musikalische Geschichte Camdens (in der etwas fantasielos, dafür unmissverständlich "Camden" betitelten vierteiligen Doku über den Londoner Stadtteil fungierte sie als ortskundige Gesprächspartnerin und Executive Producerin). Oder eben darüber, wer eigentlich dieser Houdini war:

"Houdini war ein Entfesselungskünstler", erklärte sie denen, die es nicht wussten, den ersten Ausblick auf "Radical Optimism". "Der Song handelt im Wesentlichen davon, zu wissen, wo man steht, zu verstehen, was man verdient, und zu erkennen, wann man bleiben und wann untertauchen sollte. So wie Houdini, eben. Die Metapher ist ein wenig ironisch gemeint, aber im Grunde geht es darum, seinen Wert zu kennen."

Die Botschaft passt zum explizit positiven Albumtitel, genau wie der Sound seines Vorboten hier. Obwohl "Houdini" mit seinen simplen Synthies vielleicht ein wenig unterkühlt wirkt, groovt sich der Bass aber durchs Ohr direkt in die Beine und pflichtet seiner Urheberin bei, wenn sie behauptet, der Track habe "eine lebendige, clubbige, psychedelische After-Hour-Stimmung". Geradezu ... fesselnd? Das wäre ja paradox.

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