John Frusciante ist zurück in der Band - jetzt wird endlich wieder alles gut. Wirklich? Eberhard Dobler und Michael Schuh kommen zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Pro und Contra:

Pro: Beeindruckendes Grooveerlebnis: mächtig, voll, kristallklar

Man mag die Kalifornier und ihre bald 40 Jahre …

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  • Vor 4 Monaten

    Gott, ist das langweilig. Klingt wie eine Sammlung von B-Seiten. Nichts von diesem Album würde in meiner RHCP-Top-30 landen.

    • Vor 4 Monaten

      Ja tatsächlich musste ich auch von der Produktion her an B Seiten denken. Wobei es dort ein paar sehr gute gab. Aber bei dem Album hier frage ich mich, wer das so durchgewunken hat. Bei ein paar Lieder dachte ich, jetzt könnte es knallen und es wäre auch auf Stadium Arcadium gut aufgehoben. Und dann nudelt es noch vor sich hin. Und dann gibts nen schönes Gitarren Solo und irgendein Kaspar dreht die Lautstärke runter.

    • Vor 4 Monaten

      Hörst Du über ein Grammophon? Wenn Rubin sich zwischendurch mal Mühe gibt, und nicht die gesamte von seinen Azubis machen läßt, kann er was. Hab jedenfalls länger keine so gut klingende Produktion von Live-Performances mehr gehört.

  • Vor 4 Monaten

    Nicht mehr so crazy-funky wie in der Anfangsphase, auch nicht mehr so zwingend melodisch wie auf „By the Way“, einfach entspannt, lässig und musikalisch abgeklärt. Die Peppers müssen keinem mehr was beweisen und haben‘s noch drauf (anders als z.B. die Foo Fighters). 2 Sterne wären hier echt unfair gewesen.

  • Vor 4 Monaten

    Stimme dem Contra Verfasser zu 2/5

  • Vor 4 Monaten

    Nach den ersten zwei Durchläufen bin ich eher ernüchtert. Eventuell konnte das Album gar nicht die Erwartungen stemmen, die die Rückkehr von John Frusciante mit sich brachte, aber dass sie so eine lediglich vor sich hinplätschernde Scheibe bringen hätte ich dann doch nicht gedacht.
    Es gibt ein paar gute bis grandiose Momente aber keinen Song, der in voller Länge dieses Momentum aufrechthalten kann.

    Hoffe btw, dass John sich nicht weigert die Lieder der beiden Alben der Klinghoffer Phase live zu spielen, wie ers leider bei Navarro macht, da waren einige gute Sachen dabei und The Getaway allemal inspirierter als die Unlimited Love.

  • Vor 4 Monaten

    Ich bin froh, dass die Peppers nach all den Jahren noch solche Scheiben raushauen. Die Vorab-Songs fand ich teils auch nur mittel, aber das war bei Stadium arcadium schon nicht anders. Wenn man mit RHCP in den 90s groß geworden ist, sieht man das sicher anders, als in die in den 90s oder später geschlüpfte. So viele gute, heute noch aktive Bands “von früher” gibts für mich leider nicht mehr.

  • Vor 4 Monaten

    3/5 nach drei Durchgängen. Sehr gut gefallen haben bislang Black Summer, Not the One, It's Only Natural, White Braids & Pillow Chair und The Heavy Wing. Aber wie immer bei mir und den Peppers ist ein finales Fazit erst in ein paar Jahren möglich.

  • Vor 4 Monaten

    An Californication, By the Way, Stadium Arcadium - und ja, meiner Ansicht nach, auch an The Getaway kommt Unlimited Love nicht ran.
    Frusciantes Rückkehr ist eine wahre Wohltat, alleine seine Background Vocals sind ein Fest für die Ohren, von seinem Handwerk an der sechsseitigen Gitarre ganz zu Schweigen! Auch der Rest der Band liefert gewohnt starke Leistungen ab. Flea ist weiterhin ein Samurai am Bass, Chad haut immer noch kontrolliert und wild auf das Schlagzeug und Anthony ist immer noch Anthony - entweder man liebt oder man hasst ihn. Ich persönlich hatte noch nie ein Problem mit seinem Gesang, von daher falle ich in die erste Kategorie.
    Insofern - Das Getriebe läuft wunderbar. Doch das Problem für mich: Trotz einigen starken bis sehr starken Songs gibt es leider zu viel (arg gleichklingenden) Leerlauf. Zu oft greifen die Zahnrädchen innerhalb einer Trackstruktur einfach nicht. Allzu oft reit sich zb. ein gelungener Chorus an einen lahmen Vers oder zähe Bridge (oder andersrum). Zweifellos mangelt es insgesamt an wahrhaft zündenden Ideen oder Mut zum Risiko. Etwas mehr Feinarbeit wäre wünschenswert gewesen. Man hat den Eindruck die Peppers wollten mit diesem Album auf Nummer sicher gehen. Sei es drum, ich gönne es ihnen und bei 9 oder 10 richtig guten Songs von 17 kann ich mich auch nicht groß beklagen. Solide 3/5 gibt es dafür und ich freue mich schon auf weitere Werke dieser nimmermüden Fluchtrenter!

  • Vor 4 Monaten

    Ach Gottchen ... stört ja nicht, aber ...
    Ist das nun noch tiefenentspannt, oder schon langweilig?

    Ich habe eher den Eindruck, dass die Bandmitglieder die Langeweile an den gewohnten Song-Gerüsten und dem kompositorischen Ideenmangel (und Kiedis' eher energiearmen und wackeligem Genöle nach dem wahrscheinlich 500sten Take) jeder für sich selbst mit technischem Könnertum interessanter zu gestalten versucht haben. Und dann eben am Ende musikalisch nicht mehr so richtig zusammen gefunden haben, so dass es am Ende alles etwas zerfahren klingt.

  • Vor 4 Monaten

    cooles album... auf jedenfall besser als die 2 alben mit klinghoffer

    • Vor 4 Monaten

      No way, gerade im Vergleich mit dem neuen Album merkt man wie gut Klinghoffer zur Band gepasst hat. Wirklich Schade dass sie Ihn einfach so rausgeworfen haben. Ein Album mit beiden Gitarristen wäre natürlich Hammer gewesen. Die haben ja auch früher schon zusammen Musik aufgenommen.

  • Vor 4 Monaten

    Wie es mit alten Millionären oft so ist, fehlt es am Willen zur Straffung. 50 Minuten hätten es auch und besser getan (und ich finde "Stadium Arcadium" angemessen umfangreich). So bleibt viel Gutes und einiges Überflüssiges.

    Übrigens, nicht dass ich besonders schockiert darüber wäre, aber im zweiten Track gibt es doch etwas sehr offensichtlich Autotune zu hören. Soll das ein Stilmittel sein?

    • Vor 4 Monaten

      Stimme dir zu und was das Autotune angeht: Herr Kiedis kann bekanntlich nicht singen. Also nix neues. Deswegen klingt auch sein Gesang auf Platte seit Californication sauberer als zuvor.

  • Vor 4 Monaten

    Nach 4 Tagen exzessivem Hörens steh ich zwischen 3 und 4 mit Tendenz zur 4. Die zweite Hälfte (ab It’s only natural) hierbei ne ganz klare 4. Die erste Hälfte hat mit Black Summer (seit 2006 keinen so guten Song mehr aufgenommen) zwar eines der Albumhighlights, mit Aquatic Mouth Dance aber auch den grausamsten Song des Albums; das ist so gewollt Jazz-Jamsession, dass es wehtut, und dazu ausgestattet mit einem der langweiligsten Refrains der Bandgeschichte. Ist imho aber der einzige Ausfall auf dem Album.
    Meine Favoriten bisher Black Summer, She‘s a lover, Bastards of Life, Let ‘em cry, These are the days.
    Übrigens war nicht Dani California der letzte „Monsterhit“ der Band, sondern chronologisch gesehen „Snow“ (über 5 Mio Verkäufe).

  • Vor 4 Monaten

    Bin 1991 Peppers-Fan geworden, war damals 18 und BSSM mein bester Gitarrenlehrer. Die neue Platte begeistert mit absolut frisch und glücklich wirkenden Musikern, vor allem Flea spielt so fantastische Bass-Parts, ich höre eigentlich die ganze Zeit nur dem Bass zu, der Rest webt sich wunderbar drumherum, sehr abwechslungsreich, alle Stärken ausgespielt und ein paar neue Sounds (irre Bläser, Synthies) runden den Spaß ab. Die Songs sind zwar nicht alle so überragend wie zuletzt auf By The Way, aber Sound und Spielfreude sind auf Höchstniveau. Meine Anlage klang lange nicht mehr so geil....

  • Vor 3 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 3 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 3 Monaten

    Also das neue RHSP Album ist sehr abwechslungsreich und könnte sich nach Californication einreihen.

  • Vor 3 Monaten

    Ehrlich gesagt weiß ich nicht genau, was dieses Album ist und wo genau es herkommt, aber es ist unfassbar gut. Ein bisschen wie ein Asteroid von einem anderen Planeten. Mystisch, magisch, anders.

  • Vor 3 Monaten

    "White Braids & Pillow Chair" seicht? Leute, hört euch den Track doch einfach nochmal an. Für den zweiten Teil muss man ihnen die Füße küssen.

  • Vor 3 Monaten

    Unglaublich belangloses Melo-Gedöns...wäre das ein Album einer unbekannten Band, würden die das auch bleiben. Vielleicht haben die einfach schon alles gesagt, was sie zu sagen haben...

  • Vor einem Monat

    Kompliment an Laut.de! Die Idee, eine Pro/Contra Rezension zu veröffentlichen trägt einerseits der Band Rechnung, andererseits versinnbildlicht es den aktuellen Output,
    wie es besser nicht ginge. Sehr schöne Idee!

    Es ist mE tatsächlich auf den ersten Blick Licht und Schatten. Nach mehreren Durchgängen tendiere ich aber eher zu den 4Sternen. Dies liegt insbesondere an einigen starken Brechern: „The Great Apes“; „It's only Natural“; „White Braids & Pillow Chair“, "The Heavy Wing" aber auch die Banane-Songs „Aquatic Mouth Dance“ oder „Bastards of Lights“ sind nicht schlecht und tragen zur Erheiterung bei. "These Are The Ways" ist natürlich a Schmankerl!

    Als Gesamtwerk kann man sich das durchaus auch in 10 Jahren noch geben. Die große Kreativität ist es nicht, aber dennoch auch nicht der (zumindest von mir) befürchtete Reinfall.

    Noch ein kurzes Wort zu Schuh: Minimalismus und Verkrampfung gab es bereits sehr deutlich auf „Stadium Arcadium“, wahrscheinlich sogar auch auf „Californication“, zu hören – dies sollte mE kein tragendes Argument für eine Chili-Peppers Rezension sein, da das ja – zumindest Ersteres – ihre DNA ist. Und wer kann schon im Jahr 2022 nach 40 Jahren noch brutalen, ungezwungenen ADHS-Funk erwarten ;).

  • Vor einem Monat

    Die Wahrheit ist wie so oft wieder mal genau in der Mitte - weswegen ich irgendwie beiden Teilen der Rezension beipflichten muss.

    Denn was bei dem Album rausgekommen ist, ist: Gut! Vielleicht sogar sehr gut, wenn man es mit dem vergleicht, was zuletzt von denen gekommen ist, und mit vielem, das unberechtigterweise derzeit mehr Aufmerksamkeit kriegt.

    Aber: Wir haben es hier auch mit den Peppers zu tun, bei denen eine Zeit lang jedes Album eine Offenbarung war! Und es klingt tatsächlich nach den guten Alben, aber kein bisschen besser oder anders oder neu. Einfach die Trademarks nochmal zusammengewürfelt und gute Musik gemacht. Doch die Über-Ideen, oder auch Über-Tracks, die dann auch den Leuten gefallen, die nicht Rock-Nerds sind, und zurecht Heavy-Rotation im Radio kriegen, fehlen komplett. Deshalb finde ich die Einstufung "Beste Peppers-Coverband der Welt" doch recht passend.

    Macht aber nix, denn die Lieder mag man doch auch nach mehrmaligem Anhören, und darum geht's letztendlich

  • Vor einem Monat

    Lustig, wie der Geschmack hier teils wieder auseinander driftet. Das von beiden Rezensenten hochgelobte She's a Lover fand ich bestenfalls beim ersten Durchlauf halbwegs spannend, spätestens nach dem Dritten nur noch langweilig. Der vermeintliche Gänsehautrefrain ist einer der ödesten auf der ganzen Platte. Meine Highlights sind das auf ganzer Länge ultralässige und mitreißende Watchu Thinkin, was sie in Köln leider nicht live gespielt haben, sowie Here ever After und These are the ways. Insgesamt kann ich aber jedem Song etwas abgewinnen, wirklich langweilig wird es nie. Okay, Aquatic mouth dance ist etwas anstrengend. Unterm Strich gefällt mir die zweite Hälfte des Albums etwas besser als die erste. Auf dem Konzert haben sich die neuen Songs jedenfalls bestens eingefügt neben den alten Klassikern. Gut gemacht!

    • Vor einem Monat

      Das mit She's a Lover ist mir auch aufgefallen. Das habe ich auch nicht verstanden, ebenso fand ich Watchu Thinkin ganz nice. Aber It's only Natural / The Heavy Wing in Köln waren live gnadenlos fett.