Im Frühjahr 1966 lag ein Gefühl von Veränderung in der Luft. Nur wenige Monate zuvor hatten die Beatles auf ihrem sechsten Studioalbum "Rubber Soul" erste Anzeichen einer neuen und ungewohnten musikalischen Richtung angedeutet. Als wäre dieser Umstand nicht schon aufregend genug gewesen, nahmen …

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  • Vor 2 Monaten

    In meinen 36 Lebensjahren habe ich einige Wandlungen miterlebt, was meine Liebe und Begeisterung für bestimmte Phasen der Beatles anbelangt. Als Kind und Jugendlicher haben noch klar die Abbey Road und Let It Be dominiert, dazu die Singles-Kollektionen. Später waren es vor allem die Jahre 67 bis Anfang 69. Mittlerweile würde ich wohl auf die Jahre des Wandels zwischen Beginn und Ende der Beatles, namentlich Rubber Soul und Revolver, schwören. Was für grandiose Musik auf diesen beiden Platten vereint ist! Auch empfinde ich diese beiden Alben in vielerlei Hinsicht als die bissigsten, witzigsten, irgendwie gefährlichsten und emanzipiertesten Werke der Beatles. Taxman oder Doctor Robert lassen grüßen! Dazu die fantastischen Übersongs I'm Only Sleeping und Tommorrow Never Knows.

    Natürlich ist die Liebe zur Musik der Beatles immer fließend und häufig auch stimmungsabhängig, aber für mich sind Rubber Soul und Revolver dieser wunderbare Sweet Spot geworden, auf dem sich all die tollen Elemente ihrer Musik zu einer eingängigen und niemals langweilig werdenden Masse vereinen.

    Danke für die schöne Rezension!

    • Vor 2 Monaten

      Für mich war immer die Sgt. peppers ihr bestes Album. Seit ich im November 89 mit 11 Jahren als Jungpionier in Bayreuth das Album auf MC für 9,99 DM von meinem ersten Begrüßungsgeld gekauft habe ... bis heute. Lief erst gestern wieder auf Vinyl. :-)
      Revolver ist Platz 3 nach der Abbey road.

    • Vor 2 Monaten

      Im Prinzip sind ab Rubber Soul alle Alben der Beatles Meilensteine.
      Ok, über Let it Be lässt sich evtl. streiten aber nimmt man die Naked Version und tauscht lediglich den Titeltrack gegen die Spector Version ist die, in meinen Augen, ebenso Meilensteinwürdig.

    • Vor 2 Monaten

      Sgt. Pepper's ist tatsächlich die einzige der Beatles, die ich überspringe. Da ist mir sogar die frühe, dezent weniger innovative Rock'n'Roll-Phase der ersten Platten lieber.

  • Vor 2 Monaten

    Für mich ist Revolver unterm Strich das spaßigste Beatles-Album, ein toller Mix unterschiedlichster Einflüsse und Stimmungen. Auch der angesprochene Einfluss auf Indie-Musik, vor allem Indie-Rock, ist immens. Ich tendiere mittlerweile auch dazu, Revolver als beste Beatles Platte zu bezeichnen.

  • Vor 2 Monaten

    Vorweg; der größte Fan der Beatles bin ich nicht. Dennoch bleiben 2 gute Alben, die weitgehend ;) ohne Kindergartenmelodien auskommen. Das ist Revolver, ja ich weiß, das U-Boot wird geskippt, und das White Album. Beide haben eine Größe, ohne überheblich zu wirken und ohne zu viel zu wollen. Nach meinem Wissen sind diese beiden Alben wesentlicher von G Harrison beeinflusst als andere. Das erklärt dann auch, warum ich diese am Besten finde und warum ich kein großer Beatles Fan bin. Es wäre noch ne schöne Tavistock Mindcontrol Story bzgl. Yeah Yeah drin, aber das kann sich ja jeder selbst ergockeln.

    • Vor 2 Monaten

      Wer oder was ist "Tavistock" und was bedeutet "ergockeln"?
      Oder wolltest du "lustig" sein und meintest "googeln"?

    • Vor 2 Monaten

      Greg Hallett hat ein Buch über Tavistock geschrieben. es geht grundsätzlich um Mindcontrol und Psy Ops um die Gesellschaft umzubauen.

    • Vor 2 Monaten

      Was für ne Psychose fährst du denn?

    • Vor einem Monat

      Traditionsbewusster Schwurbler aus der klassischen "Aluhüte, allgemein"-Kategorie.

      Zeigt hier seit Jahren abwechselnd Phasen mit mehr oder weniger Impulskontrolle, in denen das entsprechend mehr oder minder explizit durchscheint in seinen Kommentaren, wie sehr er den gesamten Planeten bereits unter der Alleinherrschaft von Echsenmenschen der Generation NWO 2.0 wähnt...

  • Vor 2 Monaten

    Hier steht jede Menge Quatsch. Ganz so, als habe jemand nicht z.B. die Doku "Get Back" gesehen. Album ist natürlich ein zeitloser, unfickbarer Geniestreich, der auch in 200 Jahren noch gehört werden würde, falls die verbliebenen Menschen dann noch sowas wie Abspielgeräte haben.

  • Vor 2 Monaten

    Die Trilogie Rubber Soul - Revolver - Sgt. Pepper's ist das bedeutendste was der Rock- und Pop-Musik je passiert ist.

  • Vor 2 Monaten

    Wow, erst jetzt in den Meilensteinen aufgenommen zu werden! Ein bißchen Spät, dabei ist diese Album sicherlich zurecht die "Zeitenwende" in der Popmusik ob ein Album als reines Entertainment-Produkt gilt oder als anspruchvolles Album gelten kann. Tomorrow Never Knows mit einem der besten Drumtracks in der modernen Musikgeschichte und tja wer kennt nicht das Gelbe Unterseeboot? Genau - Here, There and Everywhere :-)

  • Vor 2 Monaten

    Von den Beatles würde ich tatsächlich alles von Rubber Soul bis Let it Be (1965 - 1970) als Meilenstein bezeichnen. Und die Please Please Me vielleicht noch. Zeitlose Alben für die Ewigkeit.

  • Vor einem Monat

    Es hat eine Zeit gegeben, in der ich dieses Album über Monate buchstäblich jeden Tag gehört habe. Irgendwie mit Sgt. Pepper und dem White Album immer noch meine Lieblings-Beatles-Platte. Im Nachhinein ist es einfach unglaublich, zu denken, dass zwischen den ersten Alben, die noch sehr den typischen Sound der frühen 60er repräsentieren und „Revolver“ nur 3-4 Jahre liegen. Der Output dieser vier Musiker ist trotz der Frequenz, in der sie damals veröffentlicht haben, so absurd gut, dass es in Rock-/Pop-Gefilden eigentlich niemanden gibt bzw. gegeben hat, der dasselbe Level je wieder erreicht hat. „Revolver“ hat alles, was man potenziell von einem Album erwarten könnte: phänomales und pointiertes Songwriting, Tracks, die sofort im Ohr hängen bleiben, die (damals) modernste Aufnahmetechnik und mit „Tomorrow Never Knows“ einen Song, der seiner Zeit um ein Jahr voraus war.