"The Fantasy Life of Poetry & Crime", das Album von Peter Doherty und Frédéric Lo, enthält auch Songs, die sich mit der Corona-Pandemie befassen.

Nottingham (laut) - Am Freitag erscheint "The Fantasy Life of Poetry & Crime", bei dem Peter Doherty die Texte zu der Musik von Frédéric Lo geschrieben hat. Es enthält mit "The Epidemiologist" und "Yes I Wear A Mask" auch Songs zum Thema Corona. Im Interview mit laut.de erzählt Doherty, dass er Themen ausgewählt habe, die ihn beschäftigen: "Im Song The Epidemiologist geht es darum, dass die Epidemiologen ständig in den Nachrichten waren wie Rockstars."

Er kenne einige Leute, die sich zunächst nicht impfen lassen wollten, so Doherty weiter, darunter auch seine Frau Katia de Vidas von den Puta Madres, die er erst vor kurzem geheiratet hat. Sie habe Angst vor Unfruchtbarkeit gehabt, aber nachdem beide gemeinsam die Quellen dieses Gerüchtes über die Impfung geprüft hätten, sei schnell klar geworden, "dass das Schwachsinn ist."

Doherty weiter: "Zu den Leuten, die sagten, dass die Impfung nicht genug erforscht ist und sie deswegen sich nicht impfen lassen wollten, sagte ich: Shut up und lass dich impfen! Wir haben auch schon andere Impfungen bekommen, gegen Tetanus, Masern und so weiter. Natürlich ist die Coronaimpfung vielleicht nicht das Brillanteste für deinen Körper. Aber das ist nicht der Punkt. Chemie steckt auch in unserem Essen und unserer Luft. Warum sind plötzlich alle bei der Impfung so besorgt?".

Das vollständige Interview, in dem Doherty auch neues Material von The Libertines ankündigt, könnt ihr hier lesen.

Fotos

The Libertines und Peter Doherty

The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) The Libertines und Peter Doherty,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig)

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7 Kommentare mit 155 Antworten

  • Vor 2 Jahren

    Immer mehr Geboosterte auf den Intensivstationen.

    • Vor 2 Jahren

      Und noch viel mehr Ungeimpfte auf den Intensivstationen.
      Logisch, dass bei explosionsartig steigenden Infektionen auch die Impfdurchbrüche zunehmen.
      Was unsere Erleuchteten dabei nicht kapieren, es gibt ja erheblich mehr Geimpfte als Ungeimpfte, aber eben auch erheblich mehr Ungeimpfte auf Intensiv (und unter der Erde) als Geimpfte.
      Schon klar, müsste man bisschen selber denken und nicht nur YouTube Videos schauen und Telegram Chats lesen, aber man könnte ja auch einfach mal die Wichsgriffelchen stillhalten und nicht zwanghaft nachblubbern was einem von sehr geschäftstüchtigen Verschwörungstheoretikern vorgeblubbert wird.

    • Vor 2 Jahren

      Das Zeug wird den armen Petey-Boy noch umbringen - pures Gift für seine jungfräulichen Venen. Glaubt Doc Doherty nicht, die Impfmafia hat seinen linken Hoden entführt und erpresst ihn in Schraubstockmanier.

    • Vor 2 Jahren

      Impfgegner sind lästiger als Herpes.

    • Vor 2 Jahren

      "Was unsere Erleuchteten dabei nicht kapieren, es gibt ja erheblich mehr Geimpfte als Ungeimpfte, aber eben auch erheblich mehr Ungeimpfte auf Intensiv (und unter der Erde) als Geimpfte."

      Die Geimpften machen die Intensivstationen trotzdem voll. Jetzt schon 30 % Geimpfte auf den ITS. Kein großer Unterschied mehr zu den Ungeimpften. Es ist also völlig egal, ob man geimpft ist oder nicht. Auf den Stationen landen beide Personengruppen.

      Wären 100 % geimpft, wären genauso viele Leute auf den ITS wie jetzt.

    • Vor 2 Jahren

      … Jetzt schon 30 % Geimpfte auf den ITS……

      Was ja auch bedeutet dass 70% ungeimpft sind.
      Bei der Gesamtzahl an vollständig geimpften ein klares Plädoyer für die Impfung!
      Jetzt könnte man natürlich auch noch auf das Alter der von Impfdurchbrüchen betroffenen eingehen aber du hast ja mit der Aussage
      …. Es ist also völlig egal, ob man geimpft ist oder nich….
      bereits deine eigene Logik eindrucksvoll untermauert.
      Da fällt mir dann auch nichts mehr ein.

    • Vor 2 Jahren

      Hat nie irgendwer hier behauptet, einer der aktuellen Impfstoffe könne oder solle auch vergleichbar gut vor einer Ansteckung mit COVID schützen wie sie alle im hochsignifikanten Bereich im Falle einer Ansteckung mit COVID einen schwerwiegenden Krankheitsverlauf desselben verhindern.

      Und Behandlung auf Intensivstation ist auch nicht für jede dort verbrachte Stunde und jedem Fall gleichbedeutend mit härtestem individuellen Endkampf ums eigene dabei ständig am seidenen Faden respektive nur noch an maschinellen Organen hängende Leben. Viele sind dort (auch in Sachen COVID) v.a. weil die mittel- und langfristigen Monitoring-Mögichkeiten 100% besser sind als in jedem typisch deutschen Vierbett-Fachstationszimmer, so wie letztere sie von den gesetzlichen Krankenkassen heuer als einzige noch vollfinanziert werden. Mit diesem Monitoring-Plus kann insbesondere auf plötzlich und rapide rezidivierende Krankheitsverläufe aller Art schneller und präziser reagiert werden auf den Intensivstationen.

    • Vor 2 Jahren

      "Jetzt schon 30 % Geimpfte auf den ITS. Kein großer Unterschied mehr zu den Ungeimpften. Es ist also völlig egal, ob man geimpft ist oder nicht. Auf den Stationen landen beide Personengruppen.

      Wären 100 % geimpft, wären genauso viele Leute auf den ITS wie jetzt."

      Dafür eine Sechs in Mathe nachträglich.

    • Vor 2 Jahren

      Entschuldigung, ich komme gerade nicht darüber hinweg, wie mensch gleichzeitig so dumm und so überzeugt von sich sein kann. Selbst wenn der Anteil der geimpften in der Gesamtbevölkerung 50% wäre, ist 70% immer noch mehr als doppelt so viel wie 30%.70 ist 233,3% mehr als 30. Aber der Anteil der geimpften Personen entspricht ja sogar 75,7% der Gesamtbevölkerung. Das bedeutet der Anteil der ungeimpften Intensivbettblockierer relativ zum anteil der ungeimpften Gesamtbevölkerung ist um 725% höher als der Anteil der geimpften relativ zum geimpften Anteil der Gesamtbevölkerung. Nicht das ich bogstrok zutrauen würde mir hier folgen zu können...

    • Vor 2 Jahren

      @bogstrok
      Vielen herzlichen Dank, dass Du mein „Was unsere Erleuchteten dabei nicht kapieren" hier auf beeindruckende Weise bestätigst.
      Tja, Dummerchen, dass kommt dabei raus, wenn man seine Bildung nur bei Telegram, YouTube usw. abschreibt und nachplappert.
      Peinlicher Auftritt. Wirklich peinlich.
      Nutz lieber mal ein paar Angebote der Erwachsenenbildung, statt Dich öffentlich zur Lachnummer zu machen.

    • Vor 2 Jahren

      bogstrok ist ein super Beispiel für einen schwer beschränkten Einzeller, der sich selbst aber als Teil der erwachten Elite zählt...oder einfach nur ein Beispiel für einen Troll.

    • Vor 2 Jahren

      Ich muss immer lachen wenn jemand von "Impfdurchbrüchen" spricht als wäre das etwas ganz seltenes.

      Sorry, aber spätestens seit Omikron ist der Schutz der Impfungen vor einer Infektion mit dem Virus und damit auch einer Weiterübertragung vernachlässigbar geworden. Ich kann die Corona-Fälle trotz "vollständiger" Impfung und z.T. auch Booster in meinem Umkreis gar nicht mehr zählen.

      Ich bin selbst 2x mit Moderna geimpft. Pünktlich 6 Monate danach habe ich mich infiziert, wodurch sich das Thema Booster sowieso erstmal erledigt hat. Ich will damit nur klarstellen, dass ich kein Impfgegner bin, aber ganz ehrlich, solange ich mich damit nicht selbst zu sehr einschränke, würde ich mich auch nicht mehr weiter impfen lassen, jedenfalls nicht mit den aktuellen, immer nutzloser werdenden Stoffen.

      Ich zweifle den Schutz gegen schwere Verläufe nicht an, aber dann reicht es auch wenn sich vulnerable Gruppen impfen lassen.

      Das immer wieder runtergebetete Credo, dass nur eine hohe Impfquote aus der Krise führen kann, wird immer unwahrer, zumindest solange es keine besseren Impfstoffe gibt. Man wird außerdem Leute, die sich bisher nicht haben impfen haben lassen, auch weiterhin nicht überzeugen können. Schon gar nicht mit irgendwelchen Plakat-Kampagnen. So einfältig sind nicht mal Querdenker.

      Ein echter Weg aus der Krise wäre vor allem ein anderer, entspannterer Umgang mit dem Virus an sich + Bessere Impfstoffe für Gefährdete, nicht die vierteljährliche Auffrischung mit Zeug, das zunehmend die Daseinsberechtigung verliert.

    • Vor 2 Jahren

      @Jon Irenicus
      Wo soll man bei jemandem anfangen, der "sein persönliches Umfeld" als Argument heranzieht?
      Da fehlt doch schon jede intellektuelle Basis.
      Trotzdem aber auch für Dich und all die anderen Bildungsverweigerer, die sich für erleuchtet halten, es geht um die Schwere der Erkrankungen, nach so einer Infektion und nicht darum, sich überhaupt nicht mehr infizieren zu können.
      Du glaubst vermutlich, die Impfung platziert kleine Scharfschützen im Körper, die böse Viren einfach abknallen, so wie es in Zeichentrickfilmen für kleine Kinder dargestellt wird.
      Woher kommt dieses zwanghafte sich an alternative Ratschläge und alternative Informationen aus dubiosen Ecken des Internets zu klammern?
      Du bist die gleiche Nullnummer wie bogstrok und als selbst Infizierter müsste Dir doch klar sein, welches Glück Du hattest, schon zweifach geimpft gewesen zu sein, aber nein, Du schlägst den Weg der Geistlosen ein. Ist Dir das nicht peinlich, Dich so öffentlich als Vollhonk zu outen?
      Das deutsche Bildungssystem hat echt oft versagt, wenn Typen wie Du und gogstrok schon an simplen Basics scheitern.

    • Vor 2 Jahren

      "So einfältig sind nicht mal Querdenker."

      Falsch, Querdenker sind auf einem solchen Level volldebil, dass sie es nichtmal verstehen, wenn man es ihnen auf 8qm Plakatwand vor die Nase hält.

    • Vor 2 Jahren

      "aber ganz ehrlich, solange ich mich damit nicht selbst zu sehr einschränke, würde ich mich auch nicht mehr weiter impfen lassen"

      Oh Mann. Da proklamiert einer, dessen Impfung ihn mit hoher Wahrscheinlichkeit vor nem schweren Krankheitsverlauf bewahrt hat, so einen Schwachsinn. Verstehe ich recht, du kamst nicht zum Boostern weil dir der Infekt dazwischenkam, und daraus folgerst du, dass Boostern nutzlos sei?

      "Ich zweifle den Schutz gegen schwere Verläufe nicht an"

      Das könntest du auch gar nicht, weil dir dafür die Expertise fehlt. :rolleyes:

      "Das immer wieder runtergebetete Credo, dass nur eine hohe Impfquote aus der Krise führen kann, wird immer unwahrer"

      Wir haben gar keine hohe Impfquote erreicht. Ein Grund dafür könnte sein, dass Deppen in Foren spekulativen Blödsinn bzgl der Wirkungsweise von Impfstoffen von sich geben. :rolleyes:

      "Ein echter Weg aus der Krise wäre vor allem ein anderer, entspannterer Umgang mit dem Virus an sich"

      Ach, und wie sähe der aus? Erarbeite doch mal nen Plan dafür. Was wäre entspannt daran, wenn das Gesundheitssystem kollabiert?

      "+ Bessere Impfstoffe für Gefährdete"

      Selbst wenn das wahr wäre, hätten wir sie noch nicht. Du sagst also, dass es ein Weg aus der Krise wäre, Impfstoffe zu verwenden, die es (noch) gar nicht gibt, und deren Entwicklung ja auch Zeit erfordert. Aha.

      Soviel Bullshit in einem Post, mannomann...

    • Vor 2 Jahren

      Es tut mir wirklich in der Seele weh und es schwierig für mich das in Worte zu fassen, aber es ist nötig:

      +1 an Schwingo

    • Vor 2 Jahren

      *ist

      EDIT FUNKTION JETZT!!!

    • Vor 2 Jahren

      "+1 an Schwingo"

      Craze wird zum wimp? Keine Löschaufforderung an mich?

      Ich erkenne dich nicht wieder. :-(

    • Vor 2 Jahren

      @Jon Irenicus:
      Ich habe mir gerade vorhin sagen lassen, daß in der Ukraine aktuell eine Menge Einwohner sterben. Viele haben sich zwar verschanzt oder sich in Deckung begeben, aber trotzdem erwischt es halt den einen oder anderen. Und da kann man die Opfer aktuell auch nicht mehr zählen. Ist doof. Ich finde, wichtig wäre jetzt, sehr viel entspannter mit dem Krieg umzugehen und auf Verschanzen und Deckung so lange zu verzichten, bis man funktionale, kugelsichere Ganzkörperkleidung entwickelt und an die ukrainische Bevölkerung verteilt hat. Damit führt man dann auch das Volk aus der Krise. Und ob der eine oder andere in der Zwischenzeit von Sprengkörpern zerfetzt oder von Kugeln ins Jenseits bevördert wird, spielt über die komplette Distanz auch keine Rolle.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 2 Jahren

      Einmal bitte alle ein bisschen runterkommen. Auch wenn Jonni vllt nicht die hellste Kerze auf der Torte ist und da ein paar Sachen nicht so ganz stimmen, ist er doch weit entfernt von Sphären, in denen bogstrok und andere Schwurbler sich in der wissenden Minderheit wähnen.

      "Ich muss immer lachen wenn jemand von "Impfdurchbrüchen" spricht als wäre das etwas ganz seltenes."

      Das hat hier niemand getan.

      "Sorry, aber spätestens seit Omikron ist der Schutz der Impfungen vor einer Infektion mit dem Virus und damit auch einer Weiterübertragung vernachlässigbar geworden. Ich kann die Corona-Fälle trotz "vollständiger" Impfung und z.T. auch Booster in meinem Umkreis gar nicht mehr zählen."

      Vernachlässigbar ist ein hartes Wort. Du bist nicht qualifiziert derartige Einschätzungen zu treffen. Omikron ist Infektiöser als vorherige Varianten, allerdings schützt eine Impfung nach wie vor teilweise vor einer Ansteckung aber insbesondere vor schweren Verläufen, wie auch aus obigen Zahlen ersichtlich ist.

      "solange ich mich damit nicht selbst zu sehr einschränke, würde ich mich auch nicht mehr weiter impfen lassen, jedenfalls nicht mit den aktuellen, immer nutzloser werdenden Stoffen.

      Ich zweifle den Schutz gegen schwere Verläufe nicht an, aber dann reicht es auch wenn sich vulnerable Gruppen impfen lassen."

      Die Intensivbettbelegung ist nach wie vor ein Problem, und wenn es nicht mehr genug Intensivbetten gibt, dann werden die Sterberaten explodieren. Von daher ist ein suffizienter Impfschutz, der schwere Verläufe nachweislich reduzieren kann, nach wie vor sinnvoll. Bei dir ist das jetzt auf natürlichem Wege passiert, allerdings halte ich es noch für durchaus angemessen, auch als Gesunder ohne erhöhtes Risiko bestehende Impfangebote wahrzunehmen. Wäre natürlich am besten, wenn sich die noch ungeimpften Erwachsenen noch impfen lassen würden.

      "Das immer wieder runtergebetete Credo, dass nur eine hohe Impfquote aus der Krise führen kann, wird immer unwahrer, zumindest solange es keine besseren Impfstoffe gibt. Man wird außerdem Leute, die sich bisher nicht haben impfen haben lassen, auch weiterhin nicht überzeugen können. Schon gar nicht mit irgendwelchen Plakat-Kampagnen. So einfältig sind nicht mal Querdenker."

      Besonders kontraproduktiv bzgl derjenigen, die bis jetzt ungeimpft sind, sind einerseits unqualifizierte Kommentare, andererseits übermäßige ad hominem Angriffe auf diese Gruppe. Natürlich wird uns die Zeit aus dieser Krise führen, die Pandemie wird enden. Das Virus wird weniger tödlich, wie es alle grassierenden Viren tun. Aber bis dahin sind auch die vorhandenen Impfstoffe keineswegs irrelevant und sollten von dir nicht derart runtergemacht werden.

      "Ein echter Weg aus der Krise wäre vor allem ein anderer, entspannterer Umgang mit dem Virus an sich + Bessere Impfstoffe für Gefährdete, nicht die vierteljährliche Auffrischung mit Zeug, das zunehmend die Daseinsberechtigung verliert."

      Wir befinden uns bereits auf dem "Weg aus der Krise", der entspanntere Umgang ist bereits Tatsache. Regelungen werden trotz hoher Inzidenzen gelockert, und das ist nur möglich, weil a) die Impfungen funktionieren und b) das Virus sich zu einem weniger gefährlichen entwickelt. Wahrscheinlich wird es weiterhin Impfangebot geben, analog zur Grippe jährlich, die dann für Risikogruppen empfohlen sein werden und für alle anderen freiwillig und kostenlos.

      @theo: lösch dich

      @schwingo: lösch dich

      @craze: allah!

    • Vor 2 Jahren

      „Die Intensivbettbelegung ist nach wie vor ein Problem, und wenn es nicht mehr genug Intensivbetten gibt, dann werden die Sterberaten explodieren.“
      Und zwar nicht nur die von COVID-19 Patienten, sondern auch von Patienten mit Herzerkrankungen, Unfallopfern und so weiter.
      Dazu kommt, dass das Personal in den Kliniken, nicht nur auf Intensiv, dort aber besonders, bereits seit sehr langer Zeit auf dem Zahnfleisch geht.
      Das wird noch ganz große Probleme in der akutmedizinischen Versorgung mit sich bringen, die nicht auf die Schnelle behoben werden können. Auch nicht wenn man Milliarden ins Gesundheitssystem pumpen würde, denn zusätzliches Personal muss erst einmal ausgebildet werden und das dauert viele Jahre.

      Der Verweis auf vulnerable Gruppen ist auch ziemlich unsinnig, denn schaut man sich mal an, wie viele Menschen durch Alter und Vorerkrankungen zur Risikogruppe für schwere Verläufe gehören, dann sind wir bei grob über den Daumen rund 30 Millionen Menschen allein in Deutschland.
      Die ganze Problematik wäre zudem weniger gefährlich, würden wenigstens alle die minimalen Maßnahmen wie eineinhalb Meter Abstand und Maske über Mund UND Nase tragen beherzigen, aber leider versagen zu viele schon dabei.

      @CAPSLOCKFTW: geh mit gutem Beispiel voran und lösch Dich selbst

    • Vor 2 Jahren

      Das geht nicht, bevor nicht jemand anderes meine Aufgabe hier übernimmt.

    • Vor 2 Jahren

      Alter Schwede! Wie maßlos ihr hier übertreibt... Die Impfung hat mich also mit hoher Wahrscheinlichkeit vor einem schweren Verlauf bewahrt? Klar, sieht man ja täglich bei anderen Mitt-Dreißigern ohne relevante Vorerkrankungen: Geimpfte kriegen maximal 'nen Schnupfen während die Ungeimpften alle in der Notaufnahme landen...

      Euch ist schon aufgefallen, dass der Großteil der Infizierten nur normale Erkältungssymptome hat. Mal stärker, mal schwächer, manchmal auch gar nicht. Und das war auch schon so bevor es die Impfung gab.

      Nochmal zur Klarstellung: Ich zweifele nicht am Nutzen der Impfung per se, aber wenn das Virus trotz Impfung lustig weiter übertragen wird, nutzt sie in aller Regel nur bestimmten Personengruppen wirklich etwas. Wenn ich das Virus übertrage, egal wie mein Impfstatus lautet, was genau nützt es dann dem besonders Gefährdeten, das Ich geimpft bin?

      Eine höhere Impfquote bringt einen Scheiß, solange wir weiter so tun als wäre Covid nach Krebs der nächste heiße Scheiß. Ja, es ist gefährlich, aber eben lange nicht (mehr) für jeden. Und kommt mir jetzt nicht mit irgendwelchen absurden Einzelfällen. Die gibt es immer.

      Und nochmal: Es gibt zu viele Impfgegner und -skeptiker in diesem Land, die man niemals überzeugen wird. Insofern braucht es zwangsläufig eine andere Lösung.

    • Vor 2 Jahren

      Hab da schon einen Capsi-Ersatz gefunden. Weiß nur noch nicht, ob der auch Excel so meisterhaft beherrscht.

      https://www.youtube.com/watch?v=49WE_NRwfGU

    • Vor 2 Jahren

      Es gibt genug Gründe, sich impfen zu lassen. Hier hast du einen davon:

      https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/132…

      "Bei Geimpften ist die Wahrscheinlichkeit Long-COVID-Symptome nach einer SARS-CoV-2-Infektion zu entwickeln um etwa 40 % geringer. Eine COVID-19-Impfung reduziert SARS-CoV-2-Infek­tionsraten und damit auch die Inzidenz von Long COVID."

    • Vor 2 Jahren

      "Wenn ich das Virus übertrage, egal wie mein Impfstatus lautet, was genau nützt es dann dem besonders Gefährdeten, das Ich geimpft bin?"

      Dass die wahrscheinlichkeit, dass du damit in der Intensivstation landest 7 mal geringer ist, nützt verfickt nochmal allen Menschen, die derzeit intensivmedizinische Behandlung benötigen um nicht zu sterben.

    • Vor 2 Jahren

      @Jon Irenicus:
      Impfungen sorgen im Normalfall nicht für eine vollständige Immunisierung. Sie stärken das Immunsystem, damit das leichter mit einem Erreger fertig wird.

      "Euch ist schon aufgefallen, dass der Großteil der Infizierten nur normale Erkältungssymptome hat. Mal stärker, mal schwächer, manchmal auch gar nicht. Und das war auch schon so bevor es die Impfung gab."
      Ja. Und Dir ist aufgefallen, daß es auch diejenigen gibt, die nach einer Stärkung ihres Immunsystems durch eine Impfung heute mit leichten Erkältungssymptomen davonkommen, obwohl man sie vor zwei Jahren noch ungebremst an die Beatmungsmaschine gehängt hätte?

      "Nochmal zur Klarstellung: Ich zweifele nicht am Nutzen der Impfung per se, aber wenn das Virus trotz Impfung lustig weiter übertragen wird, nutzt sie in aller Regel nur bestimmten Personengruppen wirklich etwas."
      Erstens wird das Virus nicht allein durch Menschen übertragen. Corona wird man aller Voraussicht nach so schnell nicht mehr los. Das bedeutet aber NICHT, daß man sich davor nicht mehr schützen kann oder sollte, denn
      zweitens - ein Virus, dessen potentielle Wirte durch Tod oder Impfung drastisch reduziert werden, findet weniger Nährboden und kann somit deutlich weniger mutieren und damit die ganze Maschinerie noch einmal von vorne ankurbeln. Impfung nutzt daher allen Bevölkerungsgruppen.

      "Wenn ich das Virus übertrage, egal wie mein Impfstatus lautet, was genau nützt es dann dem besonders Gefährdeten, das Ich geimpft bin?"
      Meine Verantwortung gegenüber Familie, Freunden, Kollegen lautet: ich unterlasse möglichst alles, mit dem ich sie bewußt gefährde. Wenn ich sie durch meine Ignoranz dem größeren Risiko einer Infektion oder einem daraus resultierenden Exitus aussetze, verdiene ich es mindestens, das Vertrauen entzogen zu bekommen - was habe ich also an Nutzen, wenn ich mich nicht impfen lasse?
      Nun gut, wenn Du erst mal gestorben bist, gibt es einen rücksichtslosen Menschen weniger auf der Welt - ist natürlich auch ein Nutzen für die Allgemeinheit.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 2 Jahren

      „Wenn ich das Virus übertrage, egal wie mein Impfstatus lautet, was genau nützt es dann dem besonders Gefährdeten, das Ich geimpft bin?"
      Meine Güte, so schwer ist das doch nun wirklich nicht. Die Menge der übertragenen Viren, genannt die Virenlast, ist entscheidend für die schwere der Infektion.
      Als Geimpfter kannst Du dich zwar auch anstecken, Dein Körper produziert aber weniger Viren, die Du weitergibst. Da Du nun also weniger Viren weitergibst als ein Ungeimpfter es tun würde, ist die Gefahr schwer zu erkranken für diejenigen, die Du eventuell ansteckst sehr viel geringer, als wenn sie sich bei einem Ungeimpften anstecken.

      Ich sag ja, nicht einmal die Basics.

    • Vor 2 Jahren

      Der größte Teil ist hier halt wie immer am Freidrehen, weil jemand anderes eine abweichende / allgemein nicht geduldete Meinung hat. Dabei reicht ja bereits wie so oft ein Blick über die Grenzen. Dänemark hat laut Volksmund das Virus dank der traumhaften Impfquote schon besiegt, meldet aber aktuell im 7-Tages-Schnitt 42 Coronatote pro Tag. Hochgerechnet auf eine Bevölkerungsgröße von Deutschland wären das über 500 täglich. Da würde man bei uns im Hysteriemodus sofort mit der Umrechnung in Flugzeugabstürze anfangen und nach sofortigen harten Lockdowns rufen.

      So ziemlich alle Länder, die uns umgeben, haben so ziemlich sämtliche Maßnahmen aufgehoben, trotz teils deutlich niedrigerer Impfquoten (googelt doch mal selber nach den Zahlen aus Tschechien, Österreich, Schweiz, Schweden), und bei uns verursacht allein die Ankündigung, dass die Maskenpflicht beim Einkaufen fallen soll, gefühlt wieder Massenpanik und ruft die immer gleichen Mahner auf den Plan, die wahlweise vor dem nächsten Supervirus oder entgegen bisherigen Erfahrungen vor einer Riesen-Sommerwelle warnen.

      Lockerungen sind eben keine Frage der Impfquote, sondern des politischen Mutes. Und die Diskussion ist bei uns mittlerweile dermaßen abgestumpft, dass jegliche Kritik am fehlenden Mut unserer Entscheider sofort niedergebrüllt wird, indem man denjenigen, der diese Kritik äußert, gleich in die Querdenker-/Impfgegner-/Schwurbler-Ecke steckt. Schöne neue Welt :(

    • Vor 2 Jahren

      "Der größte Teil ist hier halt wie immer am Freidrehen, weil jemand anderes eine abweichende / allgemein nicht geduldete Meinung hat."

      Exakt. Depp. :rolleyes:

    • Vor 2 Jahren

      Oh. Schön. Danke für die Bestätigung :kiss:

    • Vor 2 Jahren

      "jemand anderes eine abweichende / allgemein nicht geduldete Meinung hat"

      "Sehr unwissenschaftlich argumentiert" müsste es heißen.

    • Vor 2 Jahren

      Es ist sowieso etwas merkwürdig, dass ausgerechnet Menschen, deren einziger Lebensinhalt das kommentieren auf laut.de zu sein scheint, derartige Moralapostel sind. ;)

    • Vor 2 Jahren

      Du kennst und weißt auch nur, was du selber siehst, oder, jonni?

    • Vor 2 Jahren

      @Caps: Ich will jetzt eigentlich keine Riesendiskussion vom Zaun brechen, aber bei deinem Pochen auf "die Wissenschaft" würde mich schon interessieren, wie du die Situation außerhalb Deutschlands bewertest. Haben die anderen Länder einfach schlechtere Wissenschaftler als wir?

    • Vor 2 Jahren

      @InNo:
      "Der größte Teil ist hier halt wie immer am Freidrehen, weil jemand anderes eine abweichende / allgemein nicht geduldete Meinung hat."
      Das Abweichen an sich ist frei vom Freidrehen. Da gibt es eine ganze Menge Leute, die abweichender Meinung zu verschiedenen Punkten sind, ohne daß sie deshalb an den Pranger gestellt werden.

      "So ziemlich alle Länder, die uns umgeben, haben so ziemlich sämtliche Maßnahmen aufgehoben, trotz teils deutlich niedrigerer Impfquoten (googelt doch mal selber nach den Zahlen aus Tschechien, Österreich, Schweiz, Schweden), und bei uns verursacht allein die Ankündigung, dass die Maskenpflicht beim Einkaufen fallen soll, gefühlt wieder Massenpanik und ruft die immer gleichen Mahner auf den Plan, die wahlweise vor dem nächsten Supervirus oder entgegen bisherigen Erfahrungen vor einer Riesen-Sommerwelle warnen."
      Nun, klar, oder? Man hat in den vergangenen Monaten einige Male an den Maßnahmen geschraubt, und immer nach Lockerungen gingen die Zahlen wieder durch die Decke und gefährdeten unmittelbar das Gesundheitssystem. Wenn man aus den vergangenen zwo Jahren irgendwas lernen konnte, dann daß es mit der Intelligenz und der Rücksichtnahme innerhalb der deutschen Bevölkerung nicht sonderlich weit her ist. Wenn die verpflichtenden Maßnahmen fallen, müssen Alternativen her, da wie gesagt das Virus noch immer unter uns weilt und wütet. Und ehrlich gesagt - die Art und Weise, mit der sich die Regierung in den vergangenen Monaten so glorreich ausgezeichnet hat, erhöhen in mir nicht unbedingt gerade das Vertrauen in eventuelle Maßnahmen in der Zeit danach. Und das Verhalten meiner Mitbürger in Zeiten ohne größeren Maßnahmendruck ehrlich gesagt auch nicht.

      "Lockerungen sind eben keine Frage der Impfquote, sondern des politischen Mutes."
      Das ist nicht ganz richtig. Die Politik verpflichtet sich, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Wenn es einen Großteil seines Volkes durch das Abschaffen von Maßnahmen bewußt zum Tode verurteilt, würde ich das ziemlich konkret als "Schaden" definieren. "Mut" und "Leichtsinn" liegen nun mal ziemlich nahe beieinander.

      "Und die Diskussion ist bei uns mittlerweile dermaßen abgestumpft, dass jegliche Kritik am fehlenden Mut unserer Entscheider sofort niedergebrüllt wird, indem man denjenigen, der diese Kritik äußert, gleich in die Querdenker-/Impfgegner-/Schwurbler-Ecke steckt."
      Und wenn der Mut in die Hose geht und das Gesundheitssystem nebst vielen Menschenleben in die Binsen geht, haben sie wenigstens Mut bewiesen und sich damit die Wiederwahl selbstverständlich locker verdient. Sieht bestimmt jeder so.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 2 Jahren

      Nazis Nazis Nazis

    • Vor 2 Jahren

      "wie du die Situation außerhalb Deutschlands bewertest. Haben die anderen Länder einfach schlechtere Wissenschaftler als wir?"
      Die haben eine sehr viel höhere Impfquote oder eben sehr viel mehr Tote.

      Aber hey, Freiheit und drauf geschissen, wessen Opa jämmerlich verreckt!!1!!!11!!!

    • Vor 2 Jahren

      "Es ist sowieso etwas merkwürdig, dass ausgerechnet Menschen, deren einziger Lebensinhalt das kommentieren auf laut.de zu sein scheint, derartige Moralapostel sind. ;)"

      Lenk nicht vom Thema ab, sondern geh auf alle genannten Gegenargumente ein.

    • Vor 2 Jahren

      "Die haben eine sehr viel höhere Impfquote oder eben sehr viel mehr Tote."

      Welches unserer Nachbarländer abgesehen von Dänemark hat eine höhere Impfquote? Österreich nicht, Schweiz nicht, Tschechien nicht, Polen auch nicht, Frankreich/Belgien/Niederlande nur in einem vernachlässigbaren Bereich von bis 2%.

      Und wie oben ausgeführt, hat auch Dänemark - zumindest bezogen auf die Todeszahlen - ziemlich wenig davon.

      @Skywise: Mache ich später, muss gleich weiter.

    • Vor 2 Jahren

      @Inno: "Ich will jetzt eigentlich keine Riesendiskussion vom Zaun brechen, aber bei deinem Pochen auf "die Wissenschaft" würde mich schon interessieren, wie du die Situation außerhalb Deutschlands bewertest."

      Bin ich nicht hinreichend drüber informiert. Was ich weiß ist, dass ein starker Anstieg der Infektionszahlen in Deutschland Gefahren für die Gesundheitsversorgung mit sich bringen würde.

      "Haben die anderen Länder einfach schlechtere Wissenschaftler als wir?"

      Du hast doch allgemein eigentlich immer relativ vernünftige aber vor allem auch nachvollziehbare Ansichten. Warum dann direkt so polemisch, warum sich kategorisch eher auf der Seite eines bogstrok oder Jonni positionieren? Ich schätze dich eigentlich als verständig genug ein, die gravierenden Mängel in deren Argumentationen zu sehen. Dennoch enterst du diese Diskussion, springst denen zur Seite aber greifst keinen einzigen der zuvor besprochenen Punkte auf. Warum?

    • Vor 2 Jahren

      "Lockerungen sind eben keine Frage der Impfquote, sondern des politischen Mutes."

      Ohje ohje :rolleyes:

    • Vor 2 Jahren

      @InNo
      Warum schrieb ich wohl von höherer Impfquote ODER mehr Todesfällen?
      Dänemark hat die weit höhere Impfquote und logischerweise auch weniger Todesfälle im Verhältnis zur Bevölkerung. Länder mit noch geringerer Impfquote als Deutschland, haben auch mehr Todesfälle im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung.
      Man muss sich, um das zu verstehen, natürlich die Mühe machen und die Todesfälle im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung ausrechnen.

      Was die 2% bei Belgien, Spanien und Frankreich betrifft, da beziehst Du dich auch nur auf die dreifach Geimpften und selbst da ist der Abstand inzwischen etwas größer, aber bei den zweifach Geimpften ist der Vorsprung im zweistelligen Prozentbereich und das schützt ja auch schon deutlich besser vor schweren Verläufen als keine Impfung.

    • Vor 2 Jahren

      "Lenk nicht vom Thema ab, sondern geh auf alle genannten Gegenargumente ein."

      Bloß nicht! Da müsste ich euch am Ende noch hier und da Recht geben... ;) Außerdem habe ich gleich Feierabend und deshalb keine Zeit mehr. :D Ich fürchte wir müssen das auf die nächste Corona-/Impfnews vertagen.

    • Vor 2 Jahren

      @Skywise:
      "Nun, klar, oder? Man hat in den vergangenen Monaten einige Male an den Maßnahmen geschraubt, und immer nach Lockerungen gingen die Zahlen wieder durch die Decke und gefährdeten unmittelbar das Gesundheitssystem. Wenn man aus den vergangenen zwo Jahren irgendwas lernen konnte, dann daß es mit der Intelligenz und der Rücksichtnahme innerhalb der deutschen Bevölkerung nicht sonderlich weit her ist. Wenn die verpflichtenden Maßnahmen fallen, müssen Alternativen her, da wie gesagt das Virus noch immer unter uns weilt und wütet. Und ehrlich gesagt - die Art und Weise, mit der sich die Regierung in den vergangenen Monaten so glorreich ausgezeichnet hat, erhöhen in mir nicht unbedingt gerade das Vertrauen in eventuelle Maßnahmen in der Zeit danach. Und das Verhalten meiner Mitbürger in Zeiten ohne größeren Maßnahmendruck ehrlich gesagt auch nicht."

      Verstehe ich das gerade richtig, dass du also überhaupt keinen Ausweg aus der jetzigen Situation siehst? Da das Virus nie verschwinden wird, werden also deines Erachtens für immer Maßnahmen notwendig sein, inkl. aller Folgen für unsere Gesellschaft? Oder gibt es für dich einen bestimmten Wert/Zeitpunkt/bestimmte Situation, ab dem/der du sagst, wir müssen mit dem Virus leben, statt unser Leben vom Virus bestimmen zu lassen? Ist eine ernst gemeinte Frage, ganz unpolemisch.

      "Das ist nicht ganz richtig. Die Politik verpflichtet sich, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Wenn es einen Großteil seines Volkes durch das Abschaffen von Maßnahmen bewußt zum Tode verurteilt, würde ich das ziemlich konkret als "Schaden" definieren. "Mut" und "Leichtsinn" liegen nun mal ziemlich nahe beieinander."

      Natürlich kann so etwas schiefgehen, eine Garantie wird dir niemand geben können. Ich frage mich halt wie oft genug betont, was das in letzter Konsequenz bedeutet. Es gar nicht mehr versuchen? Nie wieder? Lockdown in alle Ewigkeiten? Ein deutscher Sonderweg?

    • Vor 2 Jahren

      @Theory9:
      "Man muss sich, um das zu verstehen, natürlich die Mühe machen und die Todesfälle im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung ausrechnen."
      Habe ich doch weiter oben schon auf Dänemark bezogen gemacht. 42 (Tote täglich im 7-Tage-Schnitt aktuell) * 82 (Millionen EW in Deutschland) / 6 (Mio. EW in Dänemark) = 574.
      Inwiefern ist das weniger als die deutschen 203 im 7-Tage-Schnitt? Bitte erklären.

      Bzgl. der Impfquoten beziehe ich mich immer auf die doppelt (ehemals vollständig) Geimpften. Deutschland 75,7%. Frankreich 77,8%. Niederlande 70,9%. Belgien 78,8% (OK, hier sind es 2,9% mehr, also tatsächlich leicht verrechnet von meiner Seite). Alles Länder, die so gut wie keine Maßnahmen mehr haben.

    • Vor 2 Jahren

      @Caps: bzgl. der Überlastung des Gesundheitssystems gibt es einen neuen ganz interessanten Beschluss des Bundesministeriums für Gesundheit. Man lässt die Sonderzahlungen für Kassenärzte auslaufen, weil (wörtliches Zitat) "eine Überlastung des Gesundheitssystems nicht mehr zu erwarten sei" (https://www.oldenburger-onlinezeitung.de/n…). Also gar nicht so weit von meiner Einschätzung entfernt, ebenso von den vorherrschenden Einschätzungen in unseren Nachbarländern.

    • Vor 2 Jahren

      Mit „2,9“ ist eigentlich „3,1“ gemeint, sollte klar sein ;)

    • Vor 2 Jahren

      " bzgl. der Überlastung des Gesundheitssystems gibt es einen neuen ganz interessanten Beschluss des Bundesministeriums für Gesundheit. Man lässt die Sonderzahlungen für Kassenärzte auslaufen, weil (wörtliches Zitat) "eine Überlastung des Gesundheitssystems nicht mehr zu erwarten sei" "

      Also die selbe Regierung, die derzeit an strikten Maßnahmen, damit das system nicht zusammenbricht, festhält, geht davon aus, dass das System nicht mehr zusammenbrechen wird? Meinst du deren Prognose beruht auf den strikten Maßnahmen, an denen Sie festhalten wollen, um das prognostizierte zu erreichen? Stop cherry picking. Diese isolierte Betrachtung einzelner Fakten verdreht die Wahrheit.

    • Vor 2 Jahren

      @InNo:
      "Verstehe ich das gerade richtig, dass du also überhaupt keinen Ausweg aus der jetzigen Situation siehst? Da das Virus nie verschwinden wird, werden also deines Erachtens für immer Maßnahmen notwendig sein, inkl. aller Folgen für unsere Gesellschaft?"
      Unter den aktuellen Umständen: ja.

      "Oder gibt es für dich einen bestimmten Wert/Zeitpunkt/bestimmte Situation, ab dem/der du sagst, wir müssen mit dem Virus leben, statt unser Leben vom Virus bestimmen zu lassen? Ist eine ernst gemeinte Frage, ganz unpolemisch."
      Wir haben aktuell
      a) keine (zugelassenen) dauerhaft wirkenden Impfstoffe,
      b) keinerlei Therapiemöglichkeiten bei einem Krankheitsverlauf, der über die Erkältungssymptome hinausgeht bzw. der bei definitiv nachgewiesenen Langzeitfolgen der Erkrankung zum Einsatz kommen kann.
      c) ein Virus, das ziemlich mutationsfreudig ist und das augenscheinlich noch genügend Nährboden findet, um sich auszutoben.
      Beseitige a), b) UND c) auf lange Sicht oder dämme sie zumindest entscheidend ein und dann reden wir nochmal über ein dauerhaftes Abschaffen von Schutzmaßnahmen. Im Augenblick ist das nach meinem Dafürhalten zumindest noch nicht der Fall.

      "Natürlich kann so etwas schiefgehen, eine Garantie wird dir niemand geben können. Ich frage mich halt wie oft genug betont, was das in letzter Konsequenz bedeutet. Es gar nicht mehr versuchen? Nie wieder? Lockdown in alle Ewigkeiten? Ein deutscher Sonderweg?"
      Das wissen wir doch, oder? Wenn etwas bei den Lockerungen nicht funktioniert, dann ziehen wir die Maßnahmen halt wieder an. Das ist dann aber größtenteils die Schuld der Bevölkerung, die sich in ausreichendem Maß an bestimmte einfache Maßnahmen offenkundig nicht halten kann oder will, so daß man wieder den Holzhammer rausholen muß.
      Das ist im Prinzip sogar derselbe Holzhammer, den man hier auf nationaler Ebene ebenfalls angewandt hat, obwohl er eigentlich gar nicht nötig gewesen wäre. Corona hat sich in ganz bestimmten Regionen ausgiebigst ausgetobt, an anderen Stellen in Deutschland war dagegen so gut wie nix vom Virus zu sehen, aber weil diese Scheiß-Deutschen ihren Scheiß-Mitdeutschen nicht das beschissene Schwarze unter dem jeweiligen beschissenen Fingernagel gönnen und sofort mit ihrem Scheiß-Genöle angefangen haben "Warum muß ich mich an Maßnahmen halten, während meine Nachbarn das-und-das dürfen?", mußten die Maßnahmen dann letzten Endes bundesweit durchgezogen werden, echt zum Kotzen.
      Wenn andere Nationen unter ihren Bedingungen glauben, mit dem Virus leben zu können, so sei denen das gegönnt. Kein Grund, hierzulande leichtsinnig und zum zukünftigen Hotspot zu werden.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 2 Jahren

      @Caps: Ja, genau dieselbe Regierung, die absolut widersprüchliche Signale sendet. Man stellt die Zahlungen ein, weil keine Überlastung droht, will aber Maßnahmen für die Bevölkerung aufrecht erhalten, weil eine Überlastung droht. Ich habe das Cherrypicking in dem Fall nicht erfunden, ich kritisiere das nur.

    • Vor 2 Jahren

      Verstehst du das wirklich nicht? Die Prognose, dass das Gesundheitssystem nicht zusammenbrechen wird, basierte auf der Annahme, dass die Maßnahmen für die Bevölkerung aufrecht erhalten werden.

    • Vor 2 Jahren

      Das ist aber wie Capsi schon angemerkt nicht zwangslähfig widersprüchlich. Ergänze halt einfach ein "sonst" nach deinem zweiten "weil", dann ergibt das alles auch Sinn.

    • Vor 2 Jahren

      "eine Überlastung des Gesundheitssystems nicht mehr zu erwarten sei" sagt ja nicht, dass diese nicht droht, anders als du behauptest. Bei einer Änderung der Strategie müsste das neu modelliert werden, offensichtlicherweise.

    • Vor 2 Jahren

      @InNo
      Du kapierst das nicht wirklich nicht, oder?

    • Vor 2 Jahren

      @theo: Wenn du nichts beizutragen hast außer ad hominem angriffe, dann tu mir einen Gefallen und lösch dich!

    • Vor 2 Jahren

      CAPS und InNo sind auf jeden Fall das Corona-Liebespaar von laut.de. :ill:

    • Vor 2 Jahren

      Das nicht auf Anhieb zu verstehen, wenn mensch keine wissenschaft gelernt hat, ist übrigens gar nicht schlimm.

    • Vor 2 Jahren

      @InNo
      Noch zu Deinem Vergleich mit Dänemark.
      Du hast schon kapiert, dass in Dänemark alle Maßnahmen fallengelassen wurden und bei uns noch Einschränkungen gelten, oder?
      Die Zahl der Todesopfer in Dänemark ist erst nach dem völligen Fallenlassen aller Maßnahmen explodiert. Da kann man sich ausrechnen, wie das bei uns aussehen wird, wenn bei uns nun bald alle Maßnahmen wegfallen.
      Vor dem Freedom Day in Dänemark, als die Maßnahmen noch galten, war die Zahl der Todesfälle bei weitem nicht so hoch wie in Deutschland. (hochgerechnet nur etwas über 70 Tausend gegenüber 125 Tausend)
      Was beweist also Dänemark? Effektiver Schutz der Bevölkerung und des Gesundheitssystems besteht aus hoher Impfquote in Verbindung mit Hygienemaßnahmen und nicht aus Freedom Days.

    • Vor 2 Jahren

      So ist brav, theo. Jetzt bitte noch einmal klarstellen, was du mit "hochgerechnet nur etwas über 70 Tausend gegenüber 125 Tausend" meinst (sind das absolute Zahlen? Falls ja, solltest du die in relative ändern, falls nein fehlt die Bezugsgröße und ein paar unnötige nullen streichen), dann setze ich die Löschanordnung vorübergehend aus.

    • Vor 2 Jahren

      Sorry, Leute, morgen wieder. 5 Gespräche zur selben Zeit sind fucking zeitraubend. Ich verspreche, auf jeden einzelnen von euch einzugehen. Schönen Abend erstmal.

    • Vor 2 Jahren

      Yo, ebenso.

      @theo: die sohnfrist ist bald abgelaufen

    • Vor 2 Jahren

      @Caps
      Stell dich nicht dümmer als Dein Kumpel.
      Muss eh hart sein, wenn sich der Spielkamerad als Hohlbirne rausstellt. Da darfst Du mir ruhig noch öfter die Löschung oder sonst was nahelegen, wenn es Dir dadurch besser geht und der Schmerz nachlässt.

    • Vor 2 Jahren

      Theo, du hast jetzt hier Sendepause, sonst lass ich Dich löschen! Hast du das kapiert?

    • Vor 2 Jahren

      SO ist's recht, Craze. Zurück zu alter Stärke. Dachte schon, du wärst altersmilde geworden.

    • Vor 2 Jahren

      Küsschen ans weiße Fischlein. ;-)

    • Vor 2 Jahren

      Informiert euch über Ioannidis-Studie und Great Barrington Declaration. Außerdem weiß man kaum was über Impfungen deren Nebenwirkungen. Informiert euch über die Haftung der Pharmakonzerne.

    • Vor 2 Jahren

      @tgeo: was du mit "hochgerechnet nur etwas über 70 Tausend gegenüber 125 Tausend" meinst (sind das absolute Zahlen? Falls ja, solltest du die in relative ändern, falls nein fehlt die Bezugsgröße und ein paar unnötige nullen streichen)

    • Vor 2 Jahren

      "Informiert euch über Ioannidis-Studie..."

      Ioannidis nannte 2 Millionen Coronatote ohne Maßnahmen in den USA SciFi, aktuell gibt es fast 1 Mio Tote in den USA, trotz harter Maßnahmen. Also Schwachsinn.

      "...und Great Barrington Declaration."

      3 Mediziner finden Herdenimmunität super, 99% aller Experten finden sie schlecht. Also wieder Schwachsinn.

      Außerdem weiß man kaum was über Impfungen deren Nebenwirkungen.

      SchwurbelSchwurbelSchwurbel

      Informiert euch über die Haftung der Pharmakonzerne.

      SchwurbelSchwurbelSchwurbel

      Fazit: Lösch Dich, du H.! :)

    • Vor 2 Jahren

      @Caps
      Die Zahl der Toten in Dänemark hochgerechnet auf die Einwohnerzahl von Deutschland wären 70 Tausend. In Deutschland sind es aktuelle etwas über 125 Tausend Tote. Nicht ganz so kompliziert und Nullen muss man da auch keine streichen.

    • Vor 2 Jahren

      Tote pro 100.000 Einwohner für alle Länder ist natürlich die bessere Wahl.

    • Vor 2 Jahren

      @Caps
      Theoretisch schon, aber die einfach Denkenden nehme ich halt als Bezug die Gesamtzahl der Toten in Deutschland, weil das die Zahl ist, die diese Leute ohne zu rechnen und zu denken einfach nachschauen können.

    • Vor 2 Jahren

      @bogstrok:
      "Informiert euch über Ioannidis-Studie"
      Inwiefern? Daß Ioannidis sich seitdem vor allem im Zusammenhang mit Omikron sowie der Impfung von Kindern durchaus wohlwollend zu Impfungen geäußert hat, ist Dir hoffentlich nicht entgangen ...?
      Gruß
      Skywise

    • Vor 2 Jahren

      @Skywise:
      „Beseitige a), b) UND c) auf lange Sicht oder dämme sie zumindest entscheidend ein und dann reden wir nochmal über ein dauerhaftes Abschaffen von Schutzmaßnahmen.“

      Ich finde das eine herrlich naive Vorstellung, dass wir mit nationalen Maßnahmen irgendeinen Einfluss auf Punkt c) nehmen können. Das Virus wird auch bei strengsten innerdeutschen Lockdowns woanders mutieren und irgendwann in seinen besonders ansteckenden Varianten immer wieder eingeschleppt werden. Und bis a) und b) erfüllt sind, vergeht selbst in einem sehr optimistischen Szenario noch mindestens ein Jahr, tendenziell eher sogar mehrere.

      Ich würde dir - bei aller Liebe - empfehlen, dich aktuell mal draußen umzuhören. Wir haben bereits jetzt die Situation, dass aktuelle Abi-Jahrgänge für Mai/Juni Abschlussfahrten nach England planen, weil dort garantiert alles geöffnet ist. Leute, die „geografisch günstig“ in Bayern, Sachsen, Schleswig-Holstein, Saarland, Bawü oder NRW leben, fahren zum Shoppen nach Österreich, Tschechien, Dänemark, Niederlande, Frankreich, Schweiz oder Holland, weil man dort die Läden ohne Maske betreten darf. Ungeimpfte Deutsche, die hier von Hallenbad/Sauna ausgesperrt sind und grenznah wohnen, erledigen diese Aktivitäten längst im jeweiligen Nachbarland. Und je strengere Maßnahmen du hier anordnest, um so mehr verstärkst du du diesen Effekt und erhöhst sozusagen den grenzüberschreitenden Verkehr, der im Zweifelsfall sogar das Einschleppen neuer Varianten begünstigen kann. Findest du die Vorstellung, dass wir hier mitten in Europa ein eigenes strenges NoCovid-Regime aufbauen, während um uns herum das Leben wieder anläuft, nicht selber etwas realitätsfern?

      Man kann sich jetzt natürlich frustriert darüber auskotzen, dass wir hier leider nicht über so ein höriges/gefügiges Volk verfügen wie du es gern hättest, aber man könnte auch langsam die Machbarkeit/Effektivität dieser Maßnahmen hinterfragen, nachdem (abgesehen von China, das wohl kaum als Vorbild taugt) selbst die Länder mit den ursprünglich härtesten Maßnahmen wie Australien, Neuseeland oder Südkorea nun praktisch eine 180-Grad-Wende hingelegt haben und fast nichts mehr von ihrer einstigen harten Lockdown-Politik wissen wollen. Und die Töne, die man gerade aus Japan vernimmt, lassen bald ähnliche Schritte erwarten.

      @Rest: Bitte um Geduld, wird alles im Laufe des Tages nachgeliefert.

    • Vor 2 Jahren

      @InNo:
      "Ich finde das eine herrlich naive Vorstellung, dass wir mit nationalen Maßnahmen irgendeinen Einfluss auf Punkt c) nehmen können. Das Virus wird auch bei strengsten innerdeutschen Lockdowns woanders mutieren und irgendwann in seinen besonders ansteckenden Varianten immer wieder eingeschleppt werden."
      Können wir das als Nation erreichen? Nein. Können wir als Nation unseren Beitrag dazu leisten? Oh ja.
      Und sei's auch nur, daß wir uns so anständig verhalten, um Zeit zu gewinnen, bis a) und b) so weit ausgebaut sind, um uns in Angelegenheit c) unter die Arme zu greifen. Es sind schon ganz andere Krankheiten besiegt worden.

      "Und bis a) und b) erfüllt sind, vergeht selbst in einem sehr optimistischen Szenario noch mindestens ein Jahr, tendenziell eher sogar mehrere."
      Richtig, so what?

      "Ich würde dir - bei aller Liebe - empfehlen, dich aktuell mal draußen umzuhören. Wir haben bereits jetzt die Situation, dass aktuelle Abi-Jahrgänge für Mai/Juni Abschlussfahrten nach England planen, weil dort garantiert alles geöffnet ist. [...]"
      Falls Du es nicht gelesen haben solltest: das weiß ich. Und ich halte es für irgendwas zwischen uneingeschränkt egoistisch bis brachial dämlich.

      "Und je strengere Maßnahmen du hier anordnest, um so mehr verstärkst du du diesen Effekt und erhöhst sozusagen den grenzüberschreitenden Verkehr, der im Zweifelsfall sogar das Einschleppen neuer Varianten begünstigen kann. Findest du die Vorstellung, dass wir hier mitten in Europa ein eigenes strenges NoCovid-Regime aufbauen, während um uns herum das Leben wieder anläuft, nicht selber etwas realitätsfern?"
      Nein. Ich halte es für realitätsfern, daß einige Leute offenkundig glauben, Corona wäre in anderen Ländern besiegt, nur weil keine Maßnahmen mehr existieren. Und wie oben bereits angedeutet: ich halte es für vernünftig, eben nicht immer nur über den Gartenzaun zum Nachbarn zu linsen und ihm den grünen Rasen zu neiden, sondern gefälligst vor der eigenen Haustür zu kehren. Hierzulande herrschen andere Voraussetzungen als in Frankreich, in den Niederlanden, als in Neuseeland, Südafrika, Japan, Indien, also braucht man sich nicht darüber zu wundern, wenn wir hierzulande andere Gewichtungen bei der Bekämpfung einer Pandemie ergreifen müssen als in diesen Ländern.

      "Man kann sich jetzt natürlich frustriert darüber auskotzen, dass wir hier leider nicht über so ein höriges/gefügiges Volk verfügen wie du es gern hättest"
      Ich jammere nicht darüber, daß wir hier kein höriges/gefügiges Volk haben - ich jammere darüber, daß wir anscheinend ein Volk aus unmündigen Wohlstandsbabys geworden sind, das in den vergangenen Jahrzehnten offensichtlich so umfassend gepampert wurde, daß das Individuum mit Krisen nicht mehr verantwortungsbewußt umgehen kann. Krisengeschüttelte Regionen auf der Erde sind mitunter bedeutend verantwortungsvoller mit der Pandemie umgegangen als wir. Erstens weil dort die Leute ohnehin nicht gewohnt sind, sich nach getaner Arbeit auf der nächsten Partymeile die nächste Krankheit abzuholen. Zweitens weil man dort offenkundig mehr Rücksicht auf seinen Nächsten nimmt.

      "aber man könnte auch langsam die Machbarkeit/Effektivität dieser Maßnahmen hinterfragen, nachdem [...] selbst die Länder mit den ursprünglich härtesten Maßnahmen wie Australien, Neuseeland oder Südkorea nun praktisch eine 180-Grad-Wende hingelegt haben und fast nichts mehr von ihrer einstigen harten Lockdown-Politik wissen wollen. Und die Töne, die man gerade aus Japan vernimmt, lassen bald ähnliche Schritte erwarten."
      Hast Du Dir in jüngerer Zeit mal Länder wie Australien, Neuseeland, Südkorea oder Japan auf der Landkarte angeschaut? Das sind isolierte Inseln. Südkorea Halbinsel, okay, aber das hängt am isolierenden Nordkorea dran, also bezeichne ich das hier auch mal unzutreffend als "Insel". Im Gegensatz zu Deutschland *haben* die - zumindest in der Theorie - die Möglichkeit, auf nationaler Ebene sehr effiziente Maßnahmen gegen das Virus zu ergreifen. Selbst Großbritannien hat entsprechende Chancen, auch wenn die Briten sich vor allem aus wirtschaftlichen Gründen dagegen sträuben. Ein Durchgangsland wie Deutschland hat da bedeutend größere Probleme.

      Gruß
      Skywise

    • Vor 2 Jahren

      "b) keinerlei Therapiemöglichkeiten bei einem Krankheitsverlauf, der über die Erkältungssymptome hinausgeht"

      Das ist btw totaler Quatsch. Je nach schwere sind nicht-invasive Beatmung, beatmung per tubus und künstliche Lunge sehr effektive Tgerapiemöglichkeiten. Außerdem gibt es zahlreiche zugelassene und zur Zulassung angemeldete Medikamente, die bereits seit längerer Zeit zum Einsatz kommen. Siehe hier: https://www.vfa.de/de/arzneimittel-forschu…

      "c) ein Virus, das ziemlich mutationsfreudig ist und das augenscheinlich noch genügend Nährboden findet, um sich auszutoben."

      Ebenfalls totaler Quatsch. Jedes Virus mutiert. Ferner sind die Mutationen etwas gutes, da die zu einem sehr angepassten Virus führen, dass hoch ansteckend und wenig krankmachend ist.

      Muss noch den Rest von skywise Schrieb nachlesen, aber das ist definitiv zu wenig Wissen gepaart mit zu viel Geltungsbedürfnis für eine vernünftige Diskussion.

    • Vor 2 Jahren

      "@InNo:
      "Verstehe ich das gerade richtig, dass du also überhaupt keinen Ausweg aus der jetzigen Situation siehst? Da das Virus nie verschwinden wird, werden also deines Erachtens für immer Maßnahmen notwendig sein, inkl. aller Folgen für unsere Gesellschaft?"
      Unter den aktuellen Umständen: ja."

      Ebenfalls totaler Quatsch. Natürlich gibt es einen Ausweg aus der jetzigen Situation. Kein Virus wütet dauerhaft pandemisch, das ist biologisch gar nicht möglich. Jedes Virus mutiert immer. Und damit verändern sich die Eigenschaften. Dabei findet ein evolutionärer Prozess statt, natürliche Auslese. Die besser angepassten Viren verbreiten sich stärker, weniger gut angepasste Versionen verbreiten sich schlechter. Gut angepasst heißt immer, dass der Wirt möglichst lange überlebt, denn dadurch finden mehr Infektionen statt. Das geschah auch mit der spanischen Grippe. Andere Beispiele für gut angepasste Viren sind HSV-1 und HHV6/HHV7, bei denen eine weltweite Durchseuchung von 95% angenommen wird.

    • Vor 2 Jahren

      @Inno: Verschwende deine Zeiten nicht auf Antworten an skywise, keine Ahnung, was bei dem los ist, aber offensichtlich sollte der sich mal besser informieren anstatt hier ausufernd bullshit zu hinterlassen.

      Die Lockerungen sind ja da und kommen mehr und mehr. In NRW gilt für fast alles 3G und nur noch für ein paar Ausnahmen 2G. Maske tragen und Abstand zu Fremden halten sind doch eher kleine Einschränkungen. Genieß das Wetter, mach Urlaub, geh raus fahr meinetwegen ins Ausland. Ich denke auch darüber nach, das mit meinen liebsten zu tun. Die Normalität wird langsam zurück kommen. Eventuell wird es im Herbst noch einmal etwas striktere Regeln geben, aber ich würde mit dir wetten, dass das der letzte Herbst sein wird, in dem das der Fall ist.

    • Vor 2 Jahren

      "Und ich halte es für irgendwas zwischen uneingeschränkt egoistisch bis brachial dämlich."

      So wie ich dein Auftreten bei dieser Diskussion.

    • Vor 2 Jahren

      Das ist echt genauso fucking falsch wie selbsternannte Mediziner und Statistiker, die mit ihren Fehlinterpretationen, Trugschlüssen und Falschaussagen auf der anderen Seiten stehen.

    • Vor 2 Jahren

      "Wenn man aus den vergangenen zwo Jahren irgendwas lernen konnte, dann daß es mit der Intelligenz und der Rücksichtnahme innerhalb der deutschen Bevölkerung nicht sonderlich weit her ist."

      Alter...

    • Vor 2 Jahren

      @Skywise:
      Ist dir eigentlich der sog. "Stringency Index" der Oxford University ein Begriff? Dieser wird erhoben, um die Strenge der Schutzmaßnahmen in unterschiedlichen Ländern miteinander zu vergleichen. Du kannst dich da gern durchklicken, ich habe zumindest auf den ersten Blick kein Land gefunden, das einen höheren Wert hat als wir:
      https://ourworldindata.org/grapher/covid-s…
      Das klingt für mich eher so, als unternähmen wir aktuell im internationalen Vergleich sogar übermäßig viel, um "vor der eigenen Tür zu kehren", mehr sogar als in (fast?) jedem anderen von der Studie erfassten Land. Und dann kommst du und stellst uns als ein Volk voller Egoisten/Idioten/Neider hin, die eigene Bedürfnisse über das Gemeinwohl stellen, während andere das Virus wesentlich effektiver bekämpfen? Für mich passt da einiges nicht zusammen.

      Und ja, die geografischen Besonderheiten von Australien, Neuseeland, Südkorea und Japan sind mir ein Begriff. Das war ja auch der Grund dafür, dass diese Länder die strikten No-Covid-Politik eine Weile sehr erfolgreich praktizieren konnten. Worauf ich hinaus wollte, ist die Tatsache, dass selbst dort langsam die Einsicht angekommen ist, dass dieser Kurs nicht dauerhaft gehalten werden kann.

    • Vor 2 Jahren

      @Caps: Sorry, wahrscheinlich hast du Recht. Manchmal kann ich nicht anders.

      Zur ursprünglichen Diskussion: ich habe zunehmend das Gefühl, dass die angekündigten Lockerungen eben gerade wieder von etlichen MPs gerade zerredet werden, an der vordersten Front leider wieder unser König Markus :(

      Wenn das tatsächlich so kommen sollte wie von dir angekündigt, sind eigentlich alle meine Einwände natürlich auf einmal obsolet. Momentan fehlt mir halt nur der Glaube. Aber lassen wir uns überraschen, beeinflussen können wir das leider nicht.

    • Vor 2 Jahren

      Das wird schon deshalb das letzte Coronajahr, weil man sich aufgrund aktueller Ereignisse künftig so einen Affenzirkus nicht mehr leisten können wird.

    • Vor 2 Jahren

      wer an verschwörungstheorien glaubt, wird auch irgendwo „beweise“ dafür finden...
      wer seinen „gesunden menschenverstand“ verloren hat, wird ihn nicht mehr wieder finden...
      wer es nicht mit logik begreifen kann, der kann oder will einfach nicht...
      wer nach meinungsfreiheit schreit, selbst aber keine andere meinungen zulässt, dessen logik ist sinnbefreit...

      ich hab es aufgegeben!!!

      pro impfung...
      pro massnahmen...

      und seit der booster-impfung ist mir ein dritter arm gewachsen...
      meine augenfarbe hat sich von braun zu blau verändert...
      und ich bin nun auch noch schwanger...

      in dem sinne
      bleibt alle gesund
      schxxx egal ob geimpft
      oder ungeimpft

    • Vor 2 Jahren

      Ich bin für gesunden Hundeverstand, bei euch Menschen ist eh alles verloren. Wau Wau.

    • Vor 2 Jahren

      @InNo:
      "Das klingt für mich eher so, als unternähmen wir aktuell im internationalen Vergleich sogar übermäßig viel, um "vor der eigenen Tür zu kehren", mehr sogar als in (fast?) jedem anderen von der Studie erfassten Land. Und dann kommst du und stellst uns als ein Volk voller Egoisten/Idioten/Neider hin, die eigene Bedürfnisse über das Gemeinwohl stellen, während andere das Virus wesentlich effektiver bekämpfen? Für mich passt da einiges nicht zusammen."
      Maßnahmen der Politik vs. Verhalten der Gesellschaft. Natürlich unternehmen "wir" vonseiten der Politik vergleichsweise viel, gleichzeitig sind aber "wir" auf gesellschaftlicher Ebene wohl nicht bereit genug, an einem Strang zu ziehen.

      "Das war ja auch der Grund dafür, dass diese Länder die strikten No-Covid-Politik eine Weile sehr erfolgreich praktizieren konnten. Worauf ich hinaus wollte, ist die Tatsache, dass selbst dort langsam die Einsicht angekommen ist, dass dieser Kurs nicht dauerhaft gehalten werden kann."
      Haben wir da draußen noch ein gefährliches Virus oder nicht? Zieht das noch seine Schneisen durch die Bevölkerung und durch unser Gesundheitssystem oder nicht? Was ändert sich daran, wenn die Maßnahmen fallengelassen werden?

      Gruß
      Skywise

    • Vor 2 Jahren

      @CAPSLOCKFTW:
      "Das ist btw totaler Quatsch. Je nach schwere sind nicht-invasive Beatmung, beatmung per tubus und künstliche Lunge sehr effektive Tgerapiemöglichkeiten. Außerdem gibt es zahlreiche zugelassene und zur Zulassung angemeldete Medikamente, die bereits seit längerer Zeit zum Einsatz kommen."
      Die meisten Therapien bzw. Medikamente dienen eher der Behandlung/Linderung der Symptome, nicht unbedingt der Bekämpfung des Virus'. Soweit ich das sehen kann, sind die meisten Medikamente ebenfalls bei weiteren Krankheiten im Einsatz, die allerdings mit dem Corona-Virus erst mal nichts zu tun haben. Ich weiß auch von der Zulassung von monoklonalen Antikörpern, die das Virus direkt angehen würden, aber die dazugehörigen Medikamente sind meines Wissens nicht in Deutschland verfügbar. Wahrscheinlich weißt Du mehr.

      "Ebenfalls totaler Quatsch. Jedes Virus mutiert. Ferner sind die Mutationen etwas gutes, da die zu einem sehr angepassten Virus führen, dass hoch ansteckend und wenig krankmachend ist."
      Ich habe nicht behauptet, daß andere Viren nicht mutieren. Ich habe auch nicht behauptet, daß jede Mutation schlecht ist. Nur - Mutationen sind erst mal nichts Anderes als "Fehler" bei der Vermehrung von Lebewesen. Und diese können in so ziemlich alle Richtungen passieren - ob das Ergebnis im Anschluß lebensfähig ist, ob es potentiell harmlos oder potentiell gefährlich ist, ist dabei nicht vorgegeben. Der Weg in Richtung "hoch ansteckend und wenig krankmachend" ist also nicht zwingend vorgezeichnet.

      "Alter..."
      Ich bin erwachsen, Du kannst gerne in ganzen Sätzen mit mir kommunizieren.

      Gruß
      Skywise

    • Vor 2 Jahren

      Weil hier das noch niemand gemacht hat, möchte ich neben den anderen Punkten Skywises a) auch noch zerreden:

      "a) keine (zugelassenen) dauerhaft wirkenden Impfstoffe"

      Soweit ich das verstehe, hängt die Frage, ob ein Impfstoff dauerhaft wirkt weniger vom Impfstoff ab, sondern davon, um was für ein Typus Krankheit es sich handelt und wie das Immunsystem darauf reagiert. Corona ist da halt eher vom Typ Erkältung/Grippe, wo der Immunschutz mit der Zeit nachlässt und ich bezweifle, dass sich mit einer anderen Art Impfstoff die Operstionsweise des Immunsystems irgendwie vollständig umstellen lässt.
      Ist also wie die anderen Punkte auch nicht besonders realistisch.

    • Vor 2 Jahren

      "Der Weg in Richtung "hoch ansteckend und wenig krankmachend" ist also nicht zwingend vorgezeichnet."

      Meine auch mal gelesen zu haben, dass es ds generell zwei Anpassungsstrategien gibt. Entweder ein Virus wird ansteckender und weniger gefährlich oder gefährlicher aber weniger ansteckend. Weiß jetzt aber nicht mehr woher ich das hsbe und wie gültig das ist. So oder so scheint Covid aber ja eher Ersteres zu sein.
      Unabhängig davon sollte einem dabei aber natürlich bewusst sein, dass auch wenn ein Virus als allgemeine Regel über einen längeren Zeitraum sich in eine bestimmte Richtung entwickelt, dass es da im Einzelfall auch immer Abweichungen geben kann oder auf dem Weg zum Ziel der eine oder andere Umweg eingeschlagen wird (Delta galt ja zum Beispiel auch als ansteckender UND gefährlicher).

    • Vor 2 Jahren

      "Die meisten Therapien bzw. Medikamente dienen eher der Behandlung/Linderung der Symptome, nicht unbedingt der Bekämpfung des Virus'."

      Symptomatische Therapien sind grundsätzlich keineswegs den kausalen unterlegen. Bei Viren ist es schwer, kausaltherapeutische Medikamente zu entwickeln. Außerdem schriebst du halt "keinerlei Therapiemöglichkeit", was halt richtig, richtig dumm ist.

      "Nur - Mutationen sind erst mal nichts Anderes als "Fehler" bei der Vermehrung von Lebewesen. Und diese können in so ziemlich alle Richtungen passieren - ob das Ergebnis im Anschluß lebensfähig ist, ob es potentiell harmlos oder potentiell gefährlich ist, ist dabei nicht vorgegeben. Der Weg in Richtung "hoch ansteckend und wenig krankmachend" ist also nicht zwingend vorgezeichnet."

      Okay, dann gehen wird das noch einmal durch. Ja, die individuelle Mutation ist zufällig. In Patient A und Patient B kann jeweils eine andere Mutation entstehen. In Patient A ensteht Mutant A, viel tödlicher als die vorherige Variante, weswegen Patient A ziemlich schnell ziemlich tot ist und nicht die Möglichkeit hat viele Leute anzustecken. In Patient B entsteht Mutant B, mit ganz milden Symptomen, so dass Patient B gar nicht merkt, dass er krank ist. Ab und zu mal niesend, ab und zu mal hustend, geht er weiter seinen Beschäftigungen nach und infiziert ganz viele Leute.

      Das ist natürlich ein vereinfachtes Modell, aber im Grunde läuft es so ab. Die meisten Viren, die endemisch werden, werden vergleichsweise ungefährlich. Grippe ist da ein Sonderfall, weswegen jährliche Impfungen sinnvoll sind. Bei weiterem Interesse kann ich diesen Artikel empfehlen: https://scilogs.spektrum.de/fischblog/covi…

      ""Alter..."
      Ich bin erwachsen, Du kannst gerne in ganzen Sätzen mit mir kommunizieren."

      Dann benimm dich auch wie ein erwachsener und verkaufe nicht deine Vermutungen als Wahrheiten. Besser noch informiere dich über wichtige Themen, bevor du versuchst in eine Diskussion über diese einzusteigen.

    • Vor 2 Jahren

      "(Delta galt ja zum Beispiel auch als ansteckender UND gefährlicher)."

      Und die aktuelle Prävalenz von Delta liegt bei etwa 1% laut aktuellem RKI-Wochenbericht. Denn infektiöser bedeutet nicht automatisch, dass es auch mehr Infektionen gibt in meinem obigen Beispiel nahm ich A und B gleich infektiös an, aber durch die schwere der Erkrankung kommt es automatisch zu weniger Situationen, in denen eine Infektion stattfinden kann und vice versa.

    • Vor 2 Jahren

      @CAPSLOCKFTW:
      "Außerdem schriebst du halt "keinerlei Therapiemöglichkeit", was halt richtig, richtig dumm ist."
      Ja, okay, seh' ich sogar ein.

      "Das ist natürlich ein vereinfachtes Modell, aber im Grunde läuft es so ab. Die meisten Viren, die endemisch werden, werden vergleichsweise ungefährlich."
      Gut, da sind wir ja schon wieder zusammen. Meine Aussage weiter oben besagt: je weniger Leute sich anstecken können bzw. je weniger Leute als Inkubator/Verbreiter in Betracht kommen, meint: je geringer das Virus streut, desto geringer auch die Wahrscheinlichkeit, daß eine Mutation stattfindet, also in die falsche Richtung laufen könnte. Oder ist das falsch?

      "Dann benimm dich auch wie ein erwachsener und verkaufe nicht deine Vermutungen als Wahrheiten."
      Wenn Du mir aufzeigen möchtest, daß die deutsche Politik sowie die Deutschen in Sachen Pandemiebekämpfung entgegen meinen Eindrücken vorbildlich gehandelt haben - ich bin gespannt.
      Und wenn Du meine Kernaussage in Richtung InNo widerlegen möchtest, nämlich das das Beseitigen der Maßnahmen nicht einhergeht mit einer Beseitigung der Ursache der Maßnahmen, bin ich auch neugierig auf Deine Argumentationskette.

      Gruß
      Skywise

    • Vor 2 Jahren

      @Skywise: Jetzt bleibst du mit Absicht in deinen Aussagen etwas nebulös, oder? Die Gesellschaft welchen Landes hat es in deinen Augen besser mit dem Zusammenhalt hinbekommen als "wir"? In welchem Land dieser Welt ist aktuell die Bereitschaft, die Einschränkungen noch lange hinzunehmen, größer als bei uns? Jetzt würden mich schon langsam ein paar Namen interessieren.

      In unseren Nachbarländern schon mal nicht, in Osteuropa nicht, selbst in ehemals als No-Covid-Musterschüler verschrienen (Halb-)Inselstaaten nicht. In Afrika gab es zweierlei - Länder mit kaum Beschränkungen auf der einen und solche, die ihre Ausgangssperren mit Hilfe der Polizei / des Militärs durchsetzen mussten, auf der anderen Seite. In Südamerika lassen die meisten Länder sogar Touristen aus der ganzen Welt mittlerweile recht unbürokratisch einreisen. Über USA brauchen wir gar nicht erst zu reden, dort wurde mancherorts schon eine Maskentragepflicht als diktatorische Maßnahme verteufelt, und zwar nicht von Querdenkern, sondern von regierenden Senatoren.

      Aktuell fällt mir abgesehen von China kein Land dieser Welt ein, das an der von dir favorisierten Strategie festhält. Und wie wir wissen, ist dieses Befürworten der Maßnahmen dort eher von oben verordnet als das Ergebnis einer wirklich freien Meinungsbildung. Und die Methoden, mit denen die Maßnahmen umgesetzt werden, sind in meinen Augen eher ein Zeichen dafür, dass dass es dort mit Freiwilligkeit nicht so weit her ist wie man es uns einredet.

    • Vor 2 Jahren

      "Gut, da sind wir ja schon wieder zusammen. Meine Aussage weiter oben besagt: je weniger Leute sich anstecken können bzw. je weniger Leute als Inkubator/Verbreiter in Betracht kommen, meint: je geringer das Virus streut, desto geringer auch die Wahrscheinlichkeit, daß eine Mutation stattfindet, also in die falsche Richtung laufen könnte."

      Ne. Es geht darum, dass die "guten" Mutanten sich besser vermehren können als die "schlechten". Das passiert automatisch. Unabhängig davon, in wie vielen sich das Virus befindet. Bestenfalls werden diejenigen mit Symptomen bzw schweren Verläufen isoliert, was die Ausbreitung der auslösenden Variante weiter bremst. Aber die Streuung des Virus lässt sich nicht mehr verhindern. SARS-CoV-2 wird uns weiter begleiten. Du solltest diesen Artikel hier lesen: https://scilogs.spektrum.de/fischblog/covi…

      ""Dann benimm dich auch wie ein erwachsener und verkaufe nicht deine Vermutungen als Wahrheiten."
      Wenn Du mir aufzeigen möchtest, daß die deutsche Politik sowie die Deutschen in Sachen Pandemiebekämpfung entgegen meinen Eindrücken vorbildlich gehandelt haben - ich bin gespannt.
      Und wenn Du meine Kernaussage in Richtung InNo widerlegen möchtest, nämlich das das Beseitigen der Maßnahmen nicht einhergeht mit einer Beseitigung der Ursache der Maßnahmen, bin ich auch neugierig auf Deine Argumentationskette."

      Es ging mir hauptsächlich um diese a), b) und c) Behauptungen. Auch möchte ich kein Werturteil über das Verhalten Aller treffen. Natürlich begehen Menschen Fehler. Im internationalen Vergleich schneiden wir bezogen auf Übersterblichkeit ganz gut ab.

      Und ja, natürlich gibt es auch individuelle Menschen, die sich unverantwortlich und dumm verhalten, manchmal. Aber der Großteil der Menschen trifft schon die richtigen Entscheidungen, wie sich impfen lassen, abstand halten und Maske tragen. Es ist aber auch sehr wichtig zu sehen, dass die Situation eine große Belastung für viele darstellt. Es gab viel Verzicht, viel Stress, viel Mehraufwand. Und da muss mensch auch mal einsehen, dass Abiturienten vllt auch eine Abifahrt oder -feier verdient haben, dass das Risiko dabei, wenn alle geimpft sind, nicht so hoch ist, dass es gerechtfertigt wäre sich darüber zu empören.

    • Vor 2 Jahren

      Und nein, die Beseitigung der Maßnahmen wird natürlich nicht zur Beseitigung der Ursache führen. Ich weiß nach wie vor nicht, wo du das gelesen haben willst.

      Mein Kernargument ist nach wie vor, dass man bisher auch durch härteste Maßnahmen nicht vermieden werden konnte, dass die (n+1)-te Welle stets größer/monströser war als die n-te Welle. Und dass viele Länder, auch solche mit einem wesentlich schlechter ausgestatteten Gesundheitssystem als Deutschland, auch nach dem Wegfall aller Maßnahmen nicht am Rande ihrer Belastbarkeit stehen.

    • Vor 2 Jahren

      "Mein Kernargument ist nach wie vor, dass man bisher auch durch härteste Maßnahmen nicht vermieden werden konnte, dass die (n+1)-te Welle stets größer/monströser war als die n-te Welle."

      Wie kommst du darauf, dass die Wellen "größer/monströser" gewesen wären?

    • Vor 2 Jahren

      So rein an der Inzidenz gemessen natürlich. Und bis zum Auftreten von Omikron auch in Sachen ITS-Auslastung.

    • Vor 2 Jahren

      Die Inzidenz ist halt kein Langzeitindikator. Du musst bedenken, dass die Maßnahmen Mitte 2020 weitaus strikter waren, geschlossene Schulen und Kitas, geschlossene Restaurants, weitreichende Kontaktbeschränkungen. Jetzt ist bei einer Inzidenz von ~1500 niemand ernsthaft besorgt, während früher bei 150 alles zugemacht wurde. Das liegt einerseits an der Impfung, andererseits daran, dass Omikron weniger schlimm ist. Deswegen sind die "Wellen" auch nicht wirklich vergleichbar.

      Zum Gesundheitssystem: Laut Intensivregister ist der Platz halt knapp. Wie das in anderen Ländern aussieht? Keine Ahnung. Weiß auch nicht, warum das wichtig ist, wenn doch feststeht, dass nicht mehr viel freie Kapazitäten da sind.

    • Vor 2 Jahren

      Dieser Kommentar wurde vor 2 Jahren durch den Autor entfernt.

    • Vor 2 Jahren

      "Und die aktuelle Prävalenz von Delta liegt bei etwa 1% laut aktuellem RKI-Wochenbericht."

      Ja klar, weil wir inzwischen halt die noch infektiösere Omikron-Variante haben. Deswegen gab es ja trotzdem einen Teilabschnitt in der Pandemie, wo es halt in Richtung infektiöser UND gefährlicher ging. Das war ja eigentlich nur mein Punkt. Dass man nicht davon ausgehen sollte, dass solche Entwicklungen hin zu weniger gefährlich und infektiöser komplett linear sind.

    • Vor 2 Jahren

      Ja, das stimmt natürlich @Gleep

    • Vor 2 Jahren

      @InNo:
      "Jetzt bleibst du mit Absicht in deinen Aussagen etwas nebulös, oder? Die Gesellschaft welchen Landes hat es in deinen Augen besser mit dem Zusammenhalt hinbekommen als "wir"?"
      Mit Absicht - ja. Weil die Voraussetzungen nicht identisch sind, weil die getroffenen Maßnahmen nicht identisch sind, weil man Dutzende von Zahlen anführen kann, die deutlich machen, daß die jeweiligen Länder unterm Strich doch schlechter abgeschnitten haben als die Deutschen, daß in den jeweiligen Ländern die Dunkelziffer enorm hoch ist und so weiter und so fort. "Gesellschaftlicher Zusammenhalt" läßt sich schlecht statistisch abbilden. Den Ausfallschritt in dieser Diskussion können wir uns insofern sparen.

      "Und nein, die Beseitigung der Maßnahmen wird natürlich nicht zur Beseitigung der Ursache führen."
      Natürlich müssen wir uns darauf einstellen, eines Tages mit dem Virus zu leben, aber ich glaube nicht, daß wir bereits soweit sind, das wirklich in die Tat umzusetzen. Die Fallzahlen sind hoch, die Sterbezahlen sind hoch, diverse Krankenhäuser vermelden immer noch 'Land unter' - in einer solchen Situation würde ich nicht an irgendeine Lockerung der Maßnahmen denken, zumal wir an dieser Stelle immer noch über die Gefährdung von Menschenleben sprechen.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 2 Jahren

      @Caps: Diesen Winter muss man tatsächlich gesondert betrachten, stimmt. Aber ich meinte in erster Linie die ersten 3 Wellen. Zumindest in Bayern wurden Kitas/Schulen auch in der 2. Welle (Winter 20/21) auch dicht gemacht. Genau so Gastronomie, Hotels, alle Freizeiteinrichtungen, Schwimmhallen und Fitnessstudios. Bei Schulen und Kitas weiß ich nicht mehr, aber der Rest war auf jeden Fall auch bundesweit der Fall. In diese Zeit fällt der "Mega-Lockdown" zwischen Anfang November und Ende Mai und der fast schon fließende Übergang von 2. zu 3. Welle, die wiederum stärker als die 2. war. Entspannung/Öffnungen kam(en) erst mit besserem Wetter.

      Mit Omikron und auch durch Impfung ist natürlich vieles anders geworden (viele Eltern mussten btw trotzdem leiden, die Tochter meiner Nachbarn, noch Kindergartenkind, war den halben Winter in Quarantäne, ohne dass sie selbst oder die Eltern jemals infiziert gewesen sind. Das sollte man bei aller "Wieso? Man darf doch wieder alles"-Euphorie nicht vergessen).

      Und ich habe aktuell mal geguckt, meine Warn-App zeigt mir den Wert von 10,6% aller betreibbaren Intensivbetten, die durch Covid-Patienten belegt sind. Ich kann mich da an deutlich schlimmere Werte erinnern. Und wie gesagt, die aktuelle Einschätzung des BMG deutet aktuell auch in Richtung Entspannung, und zumindest der aktuell zuständige Minister ist mir bisher nicht als Verharmloser aufgefallen.

      Dass die Inzidenz jetzt nicht mehr als Indikator taugt, ist klar. Ich hätte gleich dazu sagen müssen, dass ich mich auf die Zeit vor der flächendeckenden Verfügbarkeit der Impfstoffe und vor Omikron beziehe. Sonst mit allem d'accord.

    • Vor 2 Jahren

      bzgl intensivbetten einmal hier schauen https://www.intensivregister.de/#/aktuelle… und insbesondere das hier https://www.intensivregister.de/#/faq/18af… beachten.

    • Vor 2 Jahren

      @Skywise:
      "in einer solchen Situation würde ich nicht an irgendeine Lockerung der Maßnahmen denken"

      Ist auch absolut in Ordnung. Entgegen dem allgemein vielleicht entstandenen Eindruck habe ich überhaupt kein Problem mit anderslautenden Meinungen. Ich habe selber jede Menge Leute im Freundeskreis und unter Kollegen, die fast genau so "ticken" wie du.

      Ich werde das auch überleben, wenn es bei uns 1-2 Monate länger dauert als in Frankreich oder Tschechien. Was mir nur zum Hals raushängt, ist diese "Jetzt ist (noch) nicht die Zeit für Öffnungen"-Argumentation. Zumindest wenn anschließend nicht gesagt wird, auf welches konkrete Ziel wir mit aktuell aufrecht erhaltenen Maßnahmen hinarbeiten. Bzw. was erreicht werden soll, damit dieses "Jetzt" überwunden ist. Du hast ja zumindest mit deiner abc-Formel deutlich gemacht, worauf du warten möchtest. Auch wenn ich da nicht unbedingt deiner Meinung bin, muss ich dir doch zugestehen, dass du damit schon mehr vollbracht hast als unsere zuständigen Politiker, die immer neue Zielmarken erfinden, weil "jetzt" halt noch nicht die Zeit ist.

    • Vor 2 Jahren

      @Caps: Ich sehe, dass wir jetzt (2257) trotz Rekordinzidenzen bei weniger als der Hälfte des Wertes vom Dezember (4917) liegen . Wenn der aktuelle Wert 10% beträgt, dann stimmte meine diffuse Erinnerung an etwa 20% im vergangenen Winter schon.

    • Vor 2 Jahren

      *winsel* *winsel*

    • Vor 2 Jahren

      Ja, aber du musst auch die im FAQ genannten Antworten beachten.

    • Vor 2 Jahren

      Ich habe mir die FAQ durchgelesen, stehe aber immer noch, glaube ich, auf dem Schlauch. Meinst du den Punkt mit "10% freie Betten"? Das hat ja nichts mit "10% Belegung durch Covid-Patienten" zu tun. Oder meinst du die Sache, dass die betreibbaren Betten allgemein immer weniger werden? Das würde ja nur bedeuten, dass 10% in absoluten Zahlen heute sogar weniger ist als es vor ein paar Monaten gewesen wäre. Worauf willst du konkret hinaus?

    • Vor 2 Jahren

      Das die Anzahl der freien Betten schon kritisch ist.

      "Auf einer Intensivstation mit Akutversorgung wird stets eine gewisse Anzahl an freien Betten benötigt, um Notfälle wie z.B. Herzinfarkte oder Unfallopfer schnell und adäquat intensivmedizinisch versorgen zu können. Im Durchschnitt verfügt ein Intensiv-Meldebereich (= eine Intensivstation) über 10-12 betreibbare Betten. Eine Verfügbarkeit von 10% bedeutet demnach ein freies Bett im Intensivbereich, das für die Behandlung eines Schlaganfalls, eines Herzinfarkts, eines Unfallopfers, eines Trauma-Patienten sowie für einen COVID-19-Patienten zur Verfügung steht. Dieses Bett muss also zur Verfügung stehen, um den nächsten Notfall versorgen zu können.

      Das Vorkommen eines freien Bettenanteils von nur 15% ist regional in einzelnen Intensivbereichen zu bestimmten Zeitpunkten nichts Ungewöhnliches. Problematisch wird jedoch ein freier Bettenanteil von unter 15% oder sogar unter 10%. Insbesondere wenn dies in mehreren Regionen und Häusern gehäuft und über längere Zeiträume auftritt. Standardmäßigen Verlegungsmöglichkeiten, die manchmal als Puffer dienen können, sind dann in aller Regel aufgrund vieler schwerer Fälle oft nur noch sehr eingeschränkt möglich. Die lange Liegedauer und nötige Beatmungsbehandlung von COVID-19-Patient*innen (täglich erhalten 8.5 von 10 COVID-19-Patient*innen eine Beatmungsbehandlung, wie Daten des Intensivregisters zeigen) hat daher besondere und bisher nicht da gewesene Herausforderungen in der Versorgung geschaffen."

    • Vor 2 Jahren

      Die absolute anzahl der auf its behandelten covid-patienten und auch deren prozentueller Anteil sind nicht alles. Wichtig ist, wieviel kapazität frei ist und da wäre zur zeit das doppelte an covid patienten katastrophal.

    • Vor 2 Jahren

      Wobei natürlich ein teil der anderen ITS-Patienten dann wegen covid dort wäre, aber dennoch, dann wäre die not groß. Bis zu einem gewissen Grad lässt sich das noch auf Kosten des medizinischen Personals bewältigen, aber auch nicht dauerhaft.

    • Vor 2 Jahren

      Ja, man kennt die Zahlen ja aus diversen Grafiken/Karten, auf denen Regionen/Landkreise mit unter 10% immer rot markiert sind. Das ist jetzt nichts wirklich neues für mich.

      Man sollte nur mal sehen, aus welcher Richtung wir kommen.

      Ich habe jetzt leider keine Vergleichswerte für das Bundesgebiet, kann mich aber noch erinnern, dass für Bayern vor nicht allzu langer Zeit gemeldet wurde, dass in 50 der insgesamt 96 Kommunen unter 10% hatten, davon 22 gar keine mehr. Seitdem hat sich das ungefähr halbiert. Ich komme momentan auf 25 unter 10%, davon 11 mit 0. Also eigentlich schon eine deutliche Entspannung. Und Corona-Patienten machen vor allem einen immer kleineren Teil davon aus.

      Klar kann man immer sagen, dass es immer noch zu viel ist. Interpretationsspielraum ist immer da. Aber der Trend stimmt. Ich bin ja bei Weitem nicht der Einzige, der das so einschätzt.

    • Vor 2 Jahren

      Für dich mögen das Zahlen und Grafiken sein, aber für die Pflege und die Ärzteschaft bedeuten die roten Zahlen Stress, Druck und Leid. Die Ärzte werden wenigstens noch fürstlkch entlohnt, aber in der Pflege arbeiten ist äußerst undankbar, war es schon vor covid. Nicht ohne Grund zahlen Krankenhäuser Prämien an diejenigen, die ausgebildete Pflegekräfte vermitteln. Selbst wenn es gerade so noch ginge, ginge es halt (wieder) sehr sehr stark zu Lasten dieser Leute. Und die Prognosen sagen halt, dass es nicht gerade so ginge, wenn alle Maßnahmen eingestellt würden. Und da es halt natürlich regional geclustert vonstatten geht, ist in manchen Regionen bereits die Gefahr real, dass Patienten intensivmedizinische Behandlung benötigen, ihnen diese aber nicht gewährr werden kann.

      Warum dann nicht noch etwas mehr die Füße stillhalten, nicht Boosterimpfungen ktitisieren und versuchen das ein wenig eingeschränkte Leben zu genießen, mit Maske und Impfnachweis?

    • Vor 2 Jahren

      Aber, aber, aber MEINE Freiheit! Wuff Wuff!

    • Vor 2 Jahren

      Oh, da schlägst du aber einen sehr großen Bogen. Es steht natürlich außer Frage, dass Pfleger ein ziemlich beschissener und dazu mies bezahlter Job ist. Ich gönne jedem von denen seine Verschnaufpause und würde jedem von Ihnen mehr Geld zahlen, wenn das irgendwie in meiner Macht stehen würde.

      Aber so allgemein zum Thema Intensiv-Auslastung: Ich hätte kein Problem damit, wenn da Werte festgelegt werden, ab wann wir eine Überlastung, ab wann von mir aus eine drohende Überlastung haben. Die Realität grenzt aber leider immer noch an Willkür. Letzten Herbst hat man die "alte" Inzidenz offiziell als Indikator beerdigt und die sog. Hospitalisierungs-Inzidenz mit den entsprechenden Grenzwerten (9 bzw. 6) definiert. Fand ich an sich keinen schlechten Plan. Im Januar sind aber 9 von 16 Bundesländern unter den Wert von 6 gefallen, was ja Aufhebung von einigen Maßnahmen bedeutet hätte. Hat man nicht gemacht, weil die Infektionszahlen wieder sehr hoch waren, und hat die Maßnahmen von den Werten wieder entkoppelt. Aktuell kommuniziert man, dass das Gesundheitssystem weit von einer Überlastung entfernt ist (siehe das Beispiel mit den eingestellten Zahlungen an Kassenärzte), aber begründet die Maßnahmen wieder damit, dass es zur Überlastung kommen könnte (also rein im Konjunktiv). Wenn ich das weiterspinne, gilt die These (also dass es dazu kommen könnte) erstmal auf unbestimmte Zeit. Es weiß doch aktuell kaum jemand, auf welches Ziel wir mit diesen Maßnahmen hinarbeiten. So nimmt man die Leute niemals mit. Würde man sagen, man gönnt den Leuten auf den Stationen jetzt 4-5 Wochen Verschnaufpause, wäre das ja zumindest eine Begründung, mit der sogar viele leben könnten, von Hardcore-Querdenkern abgesehen.

      Und ob jede Maßnahme tatsächlich zur Entlastung der Intensivpfleger beiträgt, steht auf einem anderen Blatt. Wir haben z. B. doch längst die Situation, dass nicht gerade wenige Eltern ihre Kinder bei den Großeltern parken, wenn deren Kita-Gruppe wegen Covid geschlossen wird, weil sie sich schlicht keine weitere beruflichen Ausfälle leisten können bzw. mittlerweile Angst vor weiteren Konsequenzen haben. Wäre es gerade im Hinblick auf die Situation auf den ITS nicht sogar schlauer, die Kinder das Virus unter gleichaltrigen verteilen zu lassen, statt eine Ansteckung der Oma zu riskieren?

      Ob ich selber Maske tragen muss oder nicht, ist mir eigentlich ziemlich egal. Was ich aber zunehmend vor allem seit der FFP2-Pflicht beobachte, ist, dass sich ältere Menschen beim Einkaufen regelmäßig die Maske kurz vom Gesicht wegziehen und nach Luft schnappen (nicht nur Einzelfälle, gefühlt jede dritte Person unter den "Betagten"). Ich gehe jetzt nicht davon aus, dass sie das aus Böswilligkeit tun, sondern weil sie in dem Moment nicht anders können. Und wenn mich mein Verständnis nicht täuscht, ist damit das ganze Schutzkonzept der Maske praktisch außer Kraft gesetzt, auch wenn es nur ein paar Sekunden sind. Und frage mich, ob es in Sachen Infektionsschutz nicht sogar effektiver wäre, wenn man ihnen die Wahl der Maske (also einer, unter der sie Luft kriegen, ohne sie absetzen zu müssen) selbst überlassen würde.

      Ach so, in Sachen Booster-Impfung habe ich selber vor Kurzem mit etwas Erstaunen festgestellt, dass meine Einstellung zu dem Thema gar nicht soweit von dem ist, was die WHO dazu sagt (siehe https://www.swissinfo.ch/ger/who--programm…). Ich lasse mir übrigens kommendes Wochenende die 3. Spritze geben, weniger aus Überzeugung, sondern weil ich den "Status" nicht verlieren möchte (die 270 Tage laufen bald ab und ich bin aufgrund von dienstlicher Reisetätigkeit darauf angewiesen). Trotzdem kann ich doch sagen, dass meine Dosis in einer anderen Ecke der Welt besser aufgehoben wäre. Ich verstehe nicht, was daran so schlimm sein soll.

    • Vor 2 Jahren

      "Aktuell kommuniziert man, dass das Gesundheitssystem weit von einer Überlastung entfernt ist (siehe das Beispiel mit den eingestellten Zahlungen an Kassenärzte), aber begründet die Maßnahmen wieder damit, dass es zur Überlastung kommen könnte (also rein im Konjunktiv)."

      Es wird NICHT kommuniziert, dass das Gesundheitssystem weit von einer Überlastung entfernt ist. Die Aussage war, dass diese Überlastung nicht mehr erwartet wird, aber selbstverständlich in ABHÄNGIGKEIT vom Infektionsgeschehen und deswegen auch von den bestehenden Maßnahmen. Der Wegfall der Maßnahmen würde auch diese Prognose hinfällig machen...

    • Vor 2 Jahren

      Nun ja, im Grunde sagst du ja nichts anderes als ich, nur dass du dich etwas näher an die Wortwahl unserer Regierung hältst, ich aber zugegebenermaßen mehr polemisiere.

      Dass sich unsere Prämisse anscheinend komplett im Stillen geändert hat und wir Grundrechtseinschränkungen nicht mit einer tatsächlichen Notlage, sondern mit Prognosen begründen, ist ja der wesentliche Kern meiner Kritik. Denn Prognosen sind immer spekulativ, es liegt in deren Natur, dass sie zwar eintreten können, aber nicht selten auch daneben liegen. Nichts anderes meine ich weiter oben etwas bissig mit dem Begriff „Konjunktiv“.

      Wenn wir also ernsthaft Prognosen als Grundlagen unseres Krisenmanagements etablieren, würde mich als mündiger Bürger eines demokratischen Landes interessieren,
      a) wer diese Prognosen erstellt,
      b) welche Annahmen diesen Prognosen zugrunde liegen,
      c) was genau sich ändern muss, damit diese Prognosen nicht mehr so düster ausfallen (Denn sonst sind wir wieder bei Einschränkungen auf Vorrat).

      …und nicht zuletzt die Antwort auf die Frage, warum die Prognosen bei uns so sehr anders lauten als in jedem (!) unserer 9 Nachbarstaaten. Denn momentan klingt das für mich so, als wäre Deutschland Neo und der Rest der Welt in der Matrix gefangen. Wir reden ja nicht mehr von ein paar Exoten wie England/Schweden, die schon immer einen etwas lockereren Umgang mit dem Thema gepflegt haben. Es geht um praktisch ganz Europa und weite Teile der Welt, die die Lage/Entwicklung anscheinend allesamt komplett entgegengesetzt zu uns einschätzen. Bin ich wirklich der Einzige, den das wundert?

    • Vor 2 Jahren

      Bist du jetzt zufrieden?

    • Vor 2 Jahren

      Ganz ehrlich? Ja! Eine Regierung, die das tut, was schon seit Herbst beschlossene Sache ist, ganz ohne Rücksicht auf den zu erwartenden medialen Shitstorm. Hat wirklich was erfrischendes nach den letzten 2 Jahren. Der Zyniker in mir möchte fast schon sagen: unter Merkel hätte es sowas nicht gegeben ;)

      Aber Spaß beiseite, ganz aufrichtige unsarkastische Props an die Ampelmännchen. So viel Standhaftigkeit gegen die gefühlt übermächtigen Unions-Landesfürsten hätte ich denen gar nicht zugetraut.

  • Vor 2 Jahren

    Pete sieht aus wie ein echt upgefuckter Marschmallow. Ich glaub so sieht Madonna ohne Filter auch aus.

    • Vor 2 Jahren

      Hab' mich unlängst gefragt, wo die Hälfte von Rainer Calmund geblieben ist, jetzt weiß ich, daß Doherty sie mit sich rumträgt ...
      Immerhin - wenn Pete Doherty Werbung für Impfungen macht, kann man davon ausgehen, daß hier niemand spricht, der Angst vor Spritzen hat.
      Gruß
      Skywise

  • Vor 2 Jahren

    Good ol' pete. Hoffen wir das Beste für ihn. Findet genau wie die meisten hier einfach nicht die Mitte. Diesem Land wurde die Fähigkeit zum kritischen Denken zugemüllt. Mit dieser ganzen Hetze und dem Hass. Seid ihr alle peinlich. Faschistoide Pseudoliberale und Hobbylinke. Heutzutage tragen die Führer eben Goaties, oder? Die meisten schätzen Freiheit nicht, da sie nie wirklich wussten was das ist. Es ist das höchste Gut (noch vor der Gesundheit) des Individuums. Es spielt (ausser für Big Pharma) keine Rolle ob du geimpft bist oder nicht. Auch nicht für mich. Auch nicht für irgendeinen von denen, die diese Propaganda fördern. It's just business. That's all it is. Doch das Leitmotiv der persönlichen Freiheit in einer wahren liberalen Demokratie sollte immer sein: Mein Leben, mein Körper - meine Entscheidung. So einfach ist das.

    • Vor 2 Jahren

      Dr. Schmalz
      Das mit der Freiheit und der Gesundheit hast Du scheinbar nicht so ganz verstanden.
      Einfach mal nachlesen. GG ab Art. 2
      Ganz wichtig, nach dem ersten Komma weiterlesen. Auch wenn so viele Worte Schwierigkeiten bereiten.

      P.S.
      Du musst die Dosierung ändern. Dringend.

    • Vor 2 Jahren

      Danke für den Typ, Jimbo. Vielleicht solltest du erstmal selbst alles lesen bevor du anderen Ratschläge gibst. Hier:

      (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich.

      Alles klar? Die Freiheit anderer ist durch meine Entscheidung nicht beeinträchtigt, wenn jeder die Möglichkeit hat sich selbst zu schützen.

      Tüdelüü!

    • Vor 2 Jahren

      Warum sagte ich noch, Du sollst nach dem Komma weiterlesen?
      GG
      Art 2
      (1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.
      (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.

    • Vor 2 Jahren

      Okee... Was willst du dann von mir?

    • Vor 2 Jahren

      @Dr. Schmalz:
      "Die meisten schätzen Freiheit nicht, da sie nie wirklich wussten was das ist. Es ist das höchste Gut (noch vor der Gesundheit) des Individuums."
      Meine Freiheit endet exakt (!) an der Stelle, an der sie die Freiheit eines anderen Menschen berührt und nicht erst ein oder zwei Zentimeter dahinter.

      "Doch das Leitmotiv der persönlichen Freiheit in einer wahren liberalen Demokratie sollte immer sein: Mein Leben, mein Körper - meine Entscheidung. So einfach ist das."
      Das mit dem kritischen Denken scheint bei Dir auch irgendwie zugemüllt zu sein, kann das sein?
      Wenn Du Dir HIV angelacht hast und dann immer noch munter und rücksichtslos ohne Schutz alles vögelst, das nicht rechtzeitig vor Dir in Deckung geht, dann beschädigst Du damit exakt diese Personen mit Deiner "Freiheit". Und wenn Du als Virenmutterschiff durch Deinen Bekanntenkreis cruist und mehreren Personen potentiell zu Intensivstation- oder Sargaufenthalten verhilfst, dann ist auch irgendwas mit Deiner Freiheitsliebe nicht ganz in Ordnung.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 2 Jahren

      Dieser Kommentar wurde vor 2 Jahren durch den Autor entfernt.

    • Vor 2 Jahren

      Dieser Kommentar wurde vor 2 Jahren durch den Autor entfernt.

    • Vor 2 Jahren

      @ Skywise

      Du bist auch irgendwo hängen geblieben, oder? Nochmal für die billigen Plätze:

      HIV passt hier nicht so gut, finde ich. Das Beispiel mit Covid funktioniert besser. Alsooo...

      Wenn du dich impfen lassen kannst, weil so pöse pöse Virenschleudern wie ich rumlaufen (denn Geimpfte sind ja nicht infektiös, oder? (oder? (oder?))), dann bist du doch geschützt!

      Wo ist das Problem, Jimbo? Warum müsst ihr immer gleich beleidigend werden, nur weil einer nicht eurer (DIE ULTIMATIVE WAHRHEIT - ja, ich weiß) Meinung ist, hm?

      Vielleicht solltet ihr mal ein bisschen spazieren gehen. Ihr seid in bester Gesellschaft und es tut euch bestimmt gut.

      Und es hat keine Nebenwirkungen. Im Gegensatz zur Impfung.

      Tüdelüü!

    • Vor 2 Jahren

      @Dr. Schmalz:
      Ich finde, HIV paßt wunderbar. Es gibt auch noch andere Beispiele, die allesamt aufzeigen, daß Rücksichtnahme beim Kontakt mit anderen Menschen not tut. Deine, genauer: niemandes Freiheit ist nicht grenzenlos. Punkt.

      Bei Geimpften ist die Wahrscheinlichkeit geringer, daß sie sich infizieren/das Virus weitergeben oder daß die Krankheit (in vollem Umfang) ausbricht, aber sie liegt nicht bei null.
      Du kennst das Wort "Doppelt genäht hält besser"?

      Gruß
      Skywise

    • Vor 2 Jahren

      Gehst du überhaupt noch raus? Mann, ihr Typen seid echt bemitleidenswert. Ich mach dann mal mit meinem Leben weiter. Bin sowieso nicht mehr in eurem "besten Deutschland aller Zeiten". Könnt ihr behalten und meinetwegen zu Tode desinfizieren. Wohl eher "ärmstes Deutschland aller Zeiten".

    • Vor 2 Jahren

      @Dr. Schmalz:
      Natürlich gehe ich noch raus, sogar ziemlich regelmäßig.
      Mach ruhig weiter mit Deinem Leben. Scheiß Dir was auf "bestes Deutschland aller Zeiten". Nicht meine Worte, werden auch wahrscheinlich nie meine Worte werden. Und "ärmstes Deutschland aller Zeiten" ... Deutschland hat bei weitem schlimmere Zeiten durchgemacht als die aktuellen. Hat sich meistens wieder rausgearbeitet aus dem Schlamassel. Meistens hat es dabei allerdings auch genügend Leute gegeben, die eben nicht auf irgendeine imaginäre "Freiheit" gepocht haben, sondern stattdessen versucht haben, gemeinsam mit anderen Leuten etwas zu reißen, was meistens zumindest mit Rücksichtnahme etwas zu tun hatte, wenn's was Vernünftiges werden sollte. Zu denen, denen man etwas Konstruktives verdankt, wirst Du aller Voraussicht nach mit Deiner Einstellung niemals gehören.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 2 Jahren

      Was bist du, Schmalz? Dumm oder ein Troll? Sag doch mal bitte. :D

    • Vor 2 Jahren

      „Okee... Was willst du dann von mir?“
      Schön wäre, wenn Du wenigstens versuchen würdest, das dort geschriebene zu verstehen.
      Ganz offensichtlich jedoch lediglich ein frommer Wunsch, den zu erfüllen Du nicht in der Lage bist.
      Denk trotzdem noch weiter darüber nach und vergiss dabei nicht, dort steht „Jeder“ und nicht „Dr. Schmalz“, was den entscheidenden Punkt ausmacht.

    • Vor 2 Jahren

      Der Witz ist doch, dass sich nicht jeder impfen lassen kann du Vogel. Ich konnte jetzt zb aufgrund einer Rückenmarkserkrankung und den dazugehörigen Behandlungen ein Jahr lang nicht geimpft werden. Weitere Ausschlussgründe sind zb Allergien gegen bestimmte Bestandteile der Impfung.
      Ich bin dennoch, auch das letzte Jahr über, der Meinung jeder sollte selbst entscheiden ob er/sie sich impfen lässt. Tatsache ist aber deine Aussage : ''Die Freiheit anderer ist durch meine Entscheidung nicht beeinträchtigt, wenn jeder die Möglichkeit hat sich selbst zu schützen.'' ist schlicht falsch, denn nicht jeder kann sich so schützen wie du es könntest. Abschließend sage ich nicht, dass ich dir einen richtig üblen Corona Erstickungstod wünsche, ich sage aber auch nicht, dass ich dir eben genau das nicht wünsche =)

    • Vor 2 Jahren

      Alle, die sich hier (!) über das Für und Wider einer Impfung die Köpfe heiß reden, sollten mal nachschauen, was "praktische Konkordanz" bedeutet. Sie werden dann herausfinden, dass die Rechtsgüter Gesundheit und Leben keineswegs immer das Rechtsgut der persönlichen Freiheit überwiegen. Schließlich endet das Leben in jedem Fall tödlich, und nicht jeder staatliche Eingriff ist gerechtfertigt, um das Leben Dritter zu schützen; es gibt kein Recht auf Schutz des Lebens und der Gesundheit um jeden Preis. Wäre es anders, führen auf unseren Straßen nicht einmal mehr Fahrräder, geschweige denn Autos - zu Fuß gehen ist gefährlich genug.

      Fazit: Macht euch mal locker.

    • Vor 2 Jahren

      „Wäre es anders, führen auf unseren Straßen nicht einmal mehr Fahrräder, geschweige denn Autos“
      Was als Beispiel und Argument gegen eingeschränkte Freiheiten zum Schutz des eigenen und erst recht fremder Leben natürlich völliger Quatsch ist, denn gerade der Straßenverkehr ist voller Regeln und Beschränkungen, welche die Freiheiten jedes einzelnen Verkehrsteilnehmers sogar deutlich beschränken, jedoch dem Wohl aller Verkehrsteilnehmer dienen.

    • Vor 2 Jahren

      Eingeschränkte Freiheit zum Schutz des eigenen (!) Lebens ist indiskutabel. Und: Die StVO sieht mit gutem Grund kein Verbot von Kraftfahrzeugen vor, weil der Schutz menschlichen Lebens eben nicht über allem steht, auch wenn Anhänger der reinen Coronavermeidungslehre das gerne anders zu sehen scheinen.

    • Vor 2 Jahren

      @Derwatt:
      Du solltest in ein Land auswandern, in dem es dem Einzelnen gestattet ist, sich wie ein wilder Watz aufzuführen und auf die Freiheit Dritter keine Rücksicht zu nehmen. Viel Glück. Ich glaube, so ein Land existiert nicht.
      Gruß
      Skywise

    • Vor 2 Jahren

      "Ich glaube, so ein Land existiert nicht."
      Und wenn, dann überlebt er als Zugereister und mit seiner Einstellung keine zwei Tage dort.

    • Vor 2 Jahren

      "Die StVO sieht mit gutem Grund kein Verbot von Kraftfahrzeugen vor,"
      Wer hat das behauptet?
      Du kannst mir aber gerne mal erklären weshalb rote Ampeln, die Gurtpflicht, Vorfahrtstraßen, Stoppschilder, Geschwindigkeitsbeschränkungen, Parkverbote, TÜV und all das andere, das in der sogar von Dir selbst genannten StVO geregelt ist, Ausdruck dessen wäre, dass jeder tun und lassen kann was er will, ohne auf irgendjemanden oder irgendetwas Rücksicht zu nehmen.

    • Vor 2 Jahren

      Der hat denselben Müll schon vor nem Jahr rausposaunt und ist wie damals auf dümmliche Plattitüden ausgewichen, als ihm die Argumente ausgingen. Diskussionen mit "Dr." Schmalz sind ziemlich sinnlos.

    • Vor 2 Jahren

      @Schwingster
      Danke für die Info.

    • Vor 2 Jahren

      Wer sagt, dass mir daran gelegen ist, „dass jeder tun und lassen kann was er will, ohne auf irgendjemanden oder irgendetwas Rücksicht zu nehmen“? Ich wollte lediglich klarstellen, dass der Schutz des Lebens und der Gesundheit nicht absolut ist. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

    • Vor 2 Jahren

      Eine derartige Klarstellung wirkt im Angesicht solcher, denen aktuell wieder auffällt wie unterschiedlich zwei motivational identisch gelagerte Fluchtbewegungen unter Menschen hierzulande doch völlig unterschiedlich aufgefasst und bewertet werden können, in außerordentlichem Maße und zu jeder Zeit extraordinär verzichtbar, sollte klar sein. :)

    • Vor 2 Jahren

      „Eine derartige Klarstellung wirkt im Angesicht solcher, denen aktuell wieder auffällt wie unterschiedlich zwei motivational identisch gelagerte Fluchtbewegungen unter Menschen hierzulande doch völlig unterschiedlich aufgefasst und bewertet werden können, in außerordentlichem Maße und zu jeder Zeit extraordinär verzichtbar, sollte klar sein.“

      Aha.

    • Vor 2 Jahren

      Oh. Ja, nicht nur - aber eben auch - für's proof read auf dem heimischen Fünfundsechzigzoller im Wohnzimmer statt unterwegs auf dem Handy zwischen zwei Terminen hatte ich diese Home Office-Pflicht gerade so richtig liebgewonnen. :(

    • Vor 2 Jahren

      @ Pseudologe: Ein Beitrag wird nicht dadurch besser, dass er schwer oder gar nicht verständlich ist.

    • Vor 2 Jahren

      Aber eben auch nicht unbedingt schlechter und keinesfalls weniger wahr. ;)

    • Vor 2 Jahren

      Dir Missgeburt das Ego Spatzenhirn mit 9mm perforieren und ein Haufen Nazischeiße ist entsorgt. So einfach ist das. Immer wieder ulkig, wie Versager, die weniger wert sind als Scheiße, ihr überflüssige Existenz als erhaltenswert einschätzen. Nein, ist es nicht. Kriminelle, konservative, rechtsextreme Nazimissgeburten sind absolut nichts wert. Null, Zero, gar nix.

    • Vor 2 Jahren

      ÄpplerMcDonalds hat offenbar schlechte Laune...