Bloc Party werden immer einen ganz besonderen Platz in meinem Herz haben, trugen mich ihre beiden ersten Alben doch durch meine turbulente Adoleszenz. "Silent Alarm" stieß für mich die Tür zum Indierock und Alternative auf, "A Weekend In The City" nahm mich mit seiner Großstadtromantik tröstend …

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  • Vor 3 Monaten

    Ich liebe ja Rezensenten, die mehr über sich selbst schreiben als über das Album, das sie besprechen. Ganz einfache Formel: Je mehr "Ichs" in der Rezension, desto irrelevanter sind Album und Rezensent.

  • Vor 3 Monaten

    Ich hatte mich kürzlich erst gefragt, was aus Bloc Party geworden ist, als ich „A Weekend In The City“ im Auto hörte.

  • Vor 3 Monaten

    Die sollen einfach aufhören. Die Band ist ein lebender Unfall, der immer schlimmer wird. Man will nicht hingucken und tut´s trotzdem, weil man die alten Zeiten vermisst.

  • Vor 3 Monaten

    Es gibt reifen in Würde (Jimmy Eat World), es gibt reifen zu grossem (Thrice) und es gibt das hier. Wobei es - fürchte ich - vermutlich weniger an Band und Platte liegt, sondern eher daran, dass die mittleren Nullerjahre vorbei und die Indiekids von damals alle über dreissig sind. Und Musikgeschmack entwickelt haben.

  • Vor 3 Monaten

    Justin spielt Bass, Louise Schlagzeug - nur mal so am Rande.
    Ich trauere ja mehr Menomena nach in der Justin Bass, Saxophon und Gesang übernahm, als den alten Zeiten von Bloc Party.

  • Vor 3 Monaten

    Rough Justice ist einfach nur schlimm.

  • Vor 3 Monaten

    Leider größtenteils super nervtötend, mit einigen kleinen Lichtblicken, die noch einigermaßen hörbar sind.
    Wie schon die letzten Alben von BP maximal 2 Sterne.

  • Vor 3 Monaten

    Konnte schon damals nicht verstehen, was all die blankgeleckten Indie-Futzis an der Debutplatte so toll fanden. Wäre sehr verbunden, wenn sie sich mal auflösten, damit ich sie endlich mal völlig vergessen kann. Danke im Voraus.

    • Vor 3 Monaten

      Das Debüt und (in meinen Augen sogar noch mehr) der Zweitling waren schon richtig groß: tolle Melodien, gleichzeitig etwas vertrackter als der 0815 Standard-Indie, toller Sänger und etwas mehr Dreck unter den Fingernägeln als die anderen Bands aus der Sparte. Vor allem hatten die damals noch einen Weltklasse-Drummer.

      Jetzt sind die natürlich überflüssig, aber mir falle gerade sehr wenig Bands ein, die zu dieser Zeit groß waren und heute noch relevante Musik veröffentlichen. Da sind die Arctic Monkeys echt am besten rausgewachsen.

    • Vor 3 Monaten

      Wenn Du den Ring ziemlich eng um die erste Welle British Invasion of Indie Rock ziehen willst geb ich dir recht. Wenn die zweite Welle mit in die Betrachtung einfließt stehen die Fohlen imo heute noch einen Tick besser da als die Affen vong musikalischer Entwicklung her.

    • Vor 3 Monaten

      Ey, Doc! Heute Abend Gromkys Probe?

    • Vor 3 Monaten

      Nee, wohl eher Zoom-Meeting bzgl. Umzug der Hauptband in einen neuen Proberaum. ;)

    • Vor 3 Monaten

      Ah, nice. Ich hoffe dass Ragi an die zusätzlichen Diffusor und Absorber-Panels denkt.

    • Vor 3 Monaten

      Eben mal in die ersten beiden Platten reingehört, dann in die Videos hier zur aktuellen. Finde zwar immer noch alles monoton, öde, zum Einschlafen. Aber die Auszüge aus der aktuellen Platte find ich auf Anhieb besser. Einfach weil mich das taktelange Herumschrammeln auf Powerchords mit quasi null Gesangsmelodie, und halt auch die Wohlstandskids-Attitüde nerven. Und die neuen Tracks da oben hatten zumindest versucht, sowas wie Melodien hinzubekommen. Und das freut den Ragi.

      Echt jetzt, ICH sollte sie Absorber und Diffuser holen? Hab jetzt schon die Monitore gekauft... Oh Mann. (Kein Scheiß - stehn seit gestern neue in meim Raum. Jubel, jubel, freu, freu!)

    • Vor 3 Monaten

      was für welche?

    • Vor 3 Monaten

      Um mal auf Ragis Rage zu antworten und um mich hrvorragend anzuschließen:
      Die ersten beiden Bloc Party Alben sind deswegen so gut, da sie den damals angesagten tanzbaren Indie nicht nur so zappelig wie die meisten gespielt haben, sondern den Sound in düster und unheimlich kredenzt haben und damit für meine Ohren auch genauso in der Post-Punk wie in der Zappel-Indie-Ecke gespielt haben. Die einzige von den Bands, die zu der Zeit gehyped wurden, die imo ähnlich dichte Atmosphären geschaffen hat, ist Interpol aber die waren ja noch viel mehr in der Post-Punk-Schiene unterwegs.
      Und vom Songwriting her war das, wie schon von hrvorragend geschrieben, etwas vertrackter und hatte mehr Finesse als die anderen Bands, die damals im großen Stil angesagt waren. Dabei war es aber immer noch eingängig genug, damit das nicht nur Musiknerds abgefeiern können.
      Darüber hinaus die charismatischste Stimme der damaligen Welle mit starken Lyrics, dazu eine Gitarrenarbeit, die mit tollem Einsatz von Effekten und verspieltem Erfindungsgeist für mich mehr Radiohead und Oceansize atmet als dass man es mit dem Powerchord-Geschrammel der damaligen Zappelindie-Bands vergleichen könnte. Und über die Rhythmusfraktion mit dem genialen Drummer muss ich ja wohl nicht sagen warum die großartig sind, das sollte sich von selber erklären.

      Oder um es kurz zu machen:
      "Like Eating Glass" anhören und sich vor Ehrfurcht verbeugen.

    • Vor 3 Monaten

      "Oder um es kurz zu machen:
      "Like Eating Glass" anhören und sich vor Ehrfurcht verbeugen."

      +1

    • Vor 3 Monaten

      Ja, Radi, da schreibste wahre Sachen. Ähnliche Assoziationen hatte ich beim erneuten Durchhören auch. Gerade auch die gute Arbeit der Rhythmusgruppe. War sicherlich auch was Besseres zu der Zeit. Nur find ich Indie halt schlimm. Krieg da Abneigungen, bei denen sich alles in mir zusammenzieht. Bilder von "tanzenden" BWL-Boys, die einen auf "wild" machen. Kann auch null verstehen, warum Kele auf den ersten Platten so gelobt wird. Wirkt auf mich uncharismatischer, gelangweilter, unbeteiligter als die Frontman-Kollegen zu der Zeit.

      Das Material von der aktuellen Platte hier klingt jedenfalls mehr nach musikalischen Ambitionen, deswegen liegts mir trotz anhaltender Langeweile besser.

      Schwingo: Hab die Kali LP-80er mal versuchsweise. Werden vermutlich mal mit den Focal 80ern verglichen, denn alle Focals aus der höheren Preisklasse waren bisher meine Lieblinge. Ist kein spezieller Mixraum mit besonders feiner Raumbehandlung, deshalb bleib ich im unteren Budgetbereich. Haste welche davon schon probiert, oder andere Empfehlungen?

    • Vor 3 Monaten

      Das Schlagzeugspiel von Matt Tong haben selbst die damals schon "dickeren Fische" dann auch recht schnell zu adaptieren versucht oder zumindest, immer wieder Versatzstücke seiner Stilistiken ins eigene Spiel zu integrieren...

      ...nicht zuletzt Erin Tate von Minus the Bear hat da einigen Patterns auf späteren MTB-Platten nach ziemlich genau hingehört.

      radioheadi hat's auch schön herausgearbeitet, was Bloc Party dazu befähigte, nach ausgiebigem Naserümpfen und verächtlich machen vermeintlicher "Geschwisterbands" von Maximo Park bis Franz Ferdinand und des gesamten UK-Indie-Hypes mit ihren ersten beiden Silberlingen schließlich doch noch bis in mein Herz retten konnten...

      ...insgeheim bin ich trotzdem noch sauer, dass diese Form neuer britischer Rockmusik damals zum nächsten großen Ding wurde anstatt der parallel dort stattfindenden Stilentwicklung von Oceansize, Amplifier, z.T. Pure Reason Revolution & The Cooper Temple Clause (die mit Blind Pilots ja dann aber doch auch eindeutig Richting Indiedisse zu schielen begannen) etc.

  • Vor 3 Monaten

    och jo, 'in situ' wird hier als mittelmaß benannt. stimmt insofern, als da das fast 20 jahre alte muster abgearbeitet wird. aber: es ist das einzige mal, dass da auf dem album was funktioniert. go figure.

  • Vor 3 Monaten

    Fand ich besser als gedacht. Die Bartle macht nen geilen Job hier find ich

  • Vor 3 Monaten

    mir gefällt es auch auf anhieb

  • Vor 3 Monaten

    Ich hatte keine große Erwartungshaltung an dieses Album, fällt besser aus als erwartet. Allerdings sei noch mal erwähnt, dass Louise Bartle die Drums bedient und Justin Harris den Bass. ;)