Gemeinsam gegen die Dunkelheit – so könnte man das neue Rattlesnakes-Album zusammenfassen. Bunter, optimistischer und bandorientierter denn je treibt Frank Carter auf "End Of Suffering" seine Dämonen aus. Düster klingen die Songs bisweilen zwar immer noch. Doch während die schwarzen Wolken namens …

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  • Vor 3 Jahren

    Bin diesem Album sofort verfallen so wie bisher jedem Album von diesem beeindruckenden, volltätowierten Zwergs!
    All Killer no Filler würde sogar noch einen 5 Stern draufpacken 5/5

  • Vor 3 Jahren

    Wie war das noch "damals" als die Gallows ihr Opus Magnum "Grey Britain" einer Nation im Sinkflug zum Fraß vorwarfen. Es war einfach zu schön um wahr zu sein, der Hardcore forderte mal wieder Opfer. Carter hatte vor komplett anders weiter zu machen aka Lagerfeuermucke. Mit seinem Solodebüt kam es dann ganz anders...Er der Teufel des Moshpit war wieder da und hatte eine Menge Wut im Gepäck. Kurzum die Platte war Gallows 2.0 direkt ins Gemächt mit Ausrufezeichen.

    Mit diesen 3 Leerzeilen möchte ich nun die Berichterstattung zu dem 2ten Werk "Modern Ruin" auf laut.de Brandmarken. Wie konntet Ihr dieses Schlüsselwerk keiner Beachtung schenken, liebe Freunde der gepflegten Scooter Rezession?!
    Auf "Modern Ruin" löst der Frank endgültig die Fesseln von Genres und gibt uns ein bittersüßes Punk/Rock/Pop Potpourries. Ein catchy Befreiungsschlag "Vampires" mit bleischweren Themen "Thunder" gemischt. Kurzum sein persönliches Opus Magnum.

    Nun wo die Richtung austariert war, wie weit würde sich Frank noch trauen im Pfuhl des Pop zu sündigen? End of Suffering gibt klare Antworten. Gleich die ersten Strophen lassen aufhorchen, denn seine Stimme lässt Frank jetzt noch komplexer wirken. Bei Crowbar gibt es keinen Zweifel, der Ohrwurm sitzt bombenfest(Latex Dreams) und überhaupt wird weithin die strukturierte Melodie gepflegt(Supervillain). Auf der anderen Seite knarzen Wüstenzerren im Gewand eines Homme durch die britische Großstadt. Große Fußstapfen welche Frank & Band aber wunderbar meistern. Auch wenn Manches erst etwas simpel wirkt (Little Devil), so lässt der zweite Durchlauf an dem Song schon keine Zweifel zu. Mit Anxiety und dem Titel gebende Song des Albums lässt uns der Künstler ganz tief in ein Seelenleben schauen...Gänsehaut. Am Ende hat man das Gefühl hier hat jemand seinen Sound zu seinem Leben gefunden und ich zücke meine Kappe. 5/5