Mit dem Grammy-dekorierten Erstling "Anthem Of The Peaceful Army" haben Greta Van Fleet den klassischen Rocksound der Sechziger und Siebziger einem Publikum nahe gebracht, das Gitarren sonst mit Museum und Vitrine verbindet. Die Band sorgt seit 2017 für Furore und damit noch vor Fridays For Future …

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  • Vor einem Jahr

    Haters gonna hate.

    Mir gelingt gerade das Kunststück, das Hörerlebnis nicht zu kontextualisieren und gegen LZ abzugleichen. Mir gefällt's. Ganz ehrlich: Ist mir doch wurst, ob etwas ähnliches schonmal da war! Oder anders gesagt: Anders ist zunächst mal nur anders und noch lange nicht toll, unterhaltsam oder was auch immer.

    Macht euch mal locker da draußen mit dem ganzen Rumgeschnautze über eine Band, die sich erdreistet, Mucke zu machen. Ich will ja gar nicht sagen "erstmal selber liefern", weil das Quatsch und jeder zu einer Meinung berechtigt ist. Aber vielleicht einfach mal so zum Nachdenken: Damit, der Welt ein paar Songs zu schenken, tun die Jungs sicher ein besseres Werk, als es hier ein paar Kritiker tun, die der Welt nur ihre vernichtenden Urteile hinterlassen. It's only Rock'N'Roll, damn' it!

  • Vor einem Jahr

    Familienunternehmen, klingt so bashing einladend. Möchte ich bashen? Scheiße LZ kommen nicht wieder und sterben so und so übermorgen.

    Dazed and Confused ist ein Coming of Age Film und natürlich einer der stärksten Songs die LZ ever gemacht haben, klar?

    Bis zur Bewusstlosigkeit oder Bewusstlos gehört? Ja natürlich, der Song war the one and only, er war frisch wie ein Brötchen morgens um 5, dem entsprechend!

    Dem entsprechend kann man nur irre werden, wenn heute 40 oder gar 50 Jahre later, ein Familienunternehmen sich auf die Spandex pappt, mein Arsch ist genauso geil wie der von Robert Plant!

    Das schreit nach einem Vergleich, keine Sorge ich werde mit Sicherheit nicht den "Bobbes" von Joshua Kiszka anrühren.

    Joshua muss definitiv an seiner Hüftsteifigkeit arbeiten, der bewegt sich zu wenig, meine Meinung. Das sieht man nicht nur, das hört man auch sehr gut, seine Stimme hat nicht den Rhythmus und damit auch nicht die Power die Plant bis ins hohe Alter hat und hatte.

    Hier ein Beispiel was das ganz gut belegt: https://www.youtube.com/watch?v=ENfETz7RCwo

    Zurück zu Dazed und Confused, nun das Video von LZ in ihren Spättagen und man beachte Plant insbesondere (achtet auf den Zeigefinger): https://www.youtube.com/watch?v=P_KTrCLkdBQ

    Nein ohne Zweifel, Greta Van Fleet brauchen noch und sind mit um die 20 Jahre Altersschnitt, noch lange nicht soweit wie LZ. Einen Robert Plant erreicht eh keiner in den nächsten 100 Jahren, als kann man sich Vergleiche gleich sparen.

    Abschreiben die Greta? Warum? Brauchen noch Zeit mein Fazit………..

  • Vor einem Jahr

    yorval:
    MAN muß SIE nicht unbedingt mögen oder lieben, man muß es nicht, aber nach ihrem starkem Erstling „Anthem of the Peaceful Army“ ist der Greta, dem Flagman der Flotte mit diesem neuen Album ein enorm großes Kunststück gelungen, IMHO /aus Englischem/ und deshalb kommt hier u. jetzt meine Berichtanalyse, im Gegenteil zu der unangebrachten u. total unverdienten Kritik seitens plane_j, der ja eigentlich nicht momentan bei der Sache und ganz klar gesehen nicht in der Stunde ist, leider.
    Ich möchte ganz gerne dem jungen Mann - plane_j irgendwie nicht entgegenkommen, sondern ganz umgekehrt: seine unangebrachte Pseudokritik einfach unter die Lupe nehmen. Ja, zweifellos GvF sind den Hardrock-Göttern Lead Zeppelin sehr ähnlich und klingen fast wie deren Zwillingsbrüder /abgesehen von ihrem größten Manko, zum Unterschied v. Kingdom Come – Josh’ Leaderstimme, die sehr jämmerlich dahin schlendert wie einst die des King Diamond oder Geddy Lee v. den Kanadiern Rush/, doch das verwandelt sie ja eigentlich gar nicht zu deren glatten Plagiaten, wie einer mit einfacher Denkweise, annehmen würde. Denn es gibt, wie eben einst einer gesagt hat – ganz gute u. stark etablierte Bands, die das gutbekannte ALTE in neuen Gewänden zur neuen Geburt wiedererweckt haben, mal abgesehen v. den Texanern Black Keys oder Sabaton u. The Bullet aus dem nördlichen Schweden, aber das macht sie längst nicht zu bloßen Nachahmern, oder… denken Sie ganz anders darüber. So, und jetzt zurück zu der modernen Sensation GvF und dem neuen würdigvollen Ohrwurm „The Battle at Garden’s Gate“. Was ich von der Platte halte, ohne jegliches Misstrauen ist, daß sie die Band auf einer höheren Stufe der modernen Rockkultur gebracht hat und infolgedessen nun kann man ihre eigene Stilrichtung ohne sie und ihren großen Beitrag dazu nicht mehr denken, denn damit errangen sie nun Kultstatus, ebenso wie ihre weltberühmten Vorgänger. Und das, was GvF als wyürklich große musikalische Figur untermauert, ist ihr Selbstvertrauen u. die in ihren Songs stark zimentierte Sicherheit; die Tatsache, daß sie zweifellos über unendliche Qualität verfügen u. enormes Glauben in ihren eigenen Stärken haben u. dies der ganzen üblichen Musikwelt entsprechend zielbewußt gerne zeigen möchten u. wollen. Sie sind keine Super-Band, noch längst nicht, aber sie wollen sich im harten heiklen Musikbusiness klar durchsetzen u. behaupten und uns einfach mit ihrem Können und von ihrem praktisch geprüften Talent überzeugen, nichts mehr, Fakt.
    Und der junge Kritiker plane_j nimmt dummer Weise an, daß sie eine Eintagsfliege sind, aber der weiß ja nicht, wie gewaltig er sich HIER eigentlich irrt, leider zu seinem eigenen Bedauern, tatsächlich! Das werde ich gleich mit 3 exakten Beispiele auf folgende Weise unterstreichen, nämlich: Als Erstes, werde ich dem Supersong „Broken Bells“ die entsprechende Achtung und große Ehre schenken. Es klingt ohne jeglichen Vorbehalt u. Bedenken sehr nah dem weltberühmten Evergreen „Stairway to ThE Heaven“ von den Altmeistern LZ Anfang 70-er aufgenommen. Ja, aber dennoch ist es „fast“ ganz anderes Werk, denn auf eigene Weise gibt dieses Lied der Feeling zugleich entzückend als kristallreiner Revival die bezaubernde magische Atmosphäre dieser glänzender Rockepoche wieder… Und das hängt eben mit dem unzerreißbaren Faden, der GvF mit dieser glorreichen Zeit unumstritten klar verbindet, denn die ist direkt mit dem Gesamtbild stark geknüpft, das der heutige Hardrock u. Rock’n‘Roll-Musikall darstellt. Aber, die Jungs v. GvF haben auch eine passende Überraschung für die Fans parat, denn wenn man den überragenden u. einem der besten in der Geschichte Gitarrensolo vom überhaupt besten Instrument-Beherrscher Jimmy Page vergebens sucht, ist es einfach nicht da… Denn das „originelle“ Gitarrensolo der alten LZ-Zauberhymne wurde im letzten ausklingenden Akkord der Platte, eben in dem Lied „The Weight of The Dreams“, eines Art „Kashmir“-Tributs dorthin gebracht… Tja, was für Trümpfe haben diese cleveren Musiker in ihrem Ärmel noch versteckt, nehme ich an, werden wir in den nächstkommenden CD erwartungsvoll erfahren und zu hören bekommen. Und als Zweites, will ich Ihre Achtung zu einem anderen verdächtigen Hit, dem Song „HEAD Above“ (The Water!) weiterlenken. Es ist, ein richtungsweisendes, nach der Absolut-Standard Band The Queen klingendes Lied mit seinem echoähnelnden u. speziel wirkungsvoller Atmosphäre geschaffenen polyphonischen Sound; ja-ja, richtig ganz große Hitnummer ist es demzufolge geworden. Das dritte Beispiel habe ich bereits erwähnt, das finale Gitarrenopus „Weight of Dreams“, womit sie gezeigt haben, daß die Gruppe GvF mit dieser außerordentlich gelungenen nach ihrem Debut-CD harte Prüfung mit ihrer folgenden zweiten Platte erfolgreich bestanden haben.
    Und was ich hier noch ausdrücklich betonen will, ist mein Glauben, daß GvF diejenige Jungs eben sind, die sich einfach zugetraut haben weiterhin auf ihrer eigensinnigen Art bestmöglich ganz geschickt u. talentiert und zugleich sehr schöpferisch und absolut bedeutend und auf ziemlich eindrucksvolle Weise der Nachlass der überdimensionalen Musikgrößen LZ bearbeitet und uns wiedergegeben haben, was ihr ganz größter Beitrag zu der Musikwelt worden ist…, was eigentlich heißt: Sie sind NICHT die LZ, aber Sie sind ihre gute großerzogene Kinder, ganz einfach so ist es. Und dementsprechend sei hier ein Zitat entnommen v. der ‚Wikipedia‘ ganz gut angebracht, denke ich und deshalb, na ja, bitte: „Juliane Kehr v. deutschen Magazin ‚Visions‘ schrieb, daß GvF ihre musikalischen Helden der 60/70er „nicht plagiieren, sondern studieren, sezieren und zum Teil der eigenen musikalischen DNA“ werden lassen“.
    Und wie gesagt und betont, man muß ihnen unbedingt gönnen lassen, entsprechend ein Stück v. der Musiktorte zu nehmen, denn sie verdienen es, wie ausführlich u. zugleich ausdrücklich bereits s.o. erklärt, wyürklich. Jawohl, meine Damen u. Herren, es war mir ein Vergnügen sie darüber ausführlich zu berichten! P.S. Entschuldigt bitte, mein ziemlich schlechtes Deutsch…

  • Vor einem Jahr

    So, nun habe ich es mal gemacht: ich habe mir LZ angehört. Die kannte ich nämlich nur vom Namen...und was habe ich festgestellt? Ja, die haben auch einen Drummer- wie GvF, und eine B3, und Gitarren, und einen Sänger. Aber warum vergleiche alle den Plant mit Josh? Der Plant hat eine viel sauberere Stimme, kann nicht so variieren, und klingt viel normaler als Josh. Josh spinnt mit seiner Stimme rum. Er läßt sie sich in Höhen aufschwingen, die selbst ich als Frau nicht finde. Und er kann richtig dirty sein, stimmlich. All das fehlt mir bei Plant. Der ist immer so geradeaus. Und JOsh ist so schön "daneben". Gefällt mir...

    • Vor einem Jahr

      "So, nun habe ich es mal gemacht: ich habe mir LZ angehört."

      Pass bloß auf, du ... Schlingel.

    • Vor einem Jahr

      "Aber warum vergleiche alle den Plant mit Josh?"

      Ganz einfach, weil die Gruppe, der Sänger eingeschlossen, sich exakt in die von LZ geschaffene musikalische Nische einfügt und deren Stilistik mehr als offensichtlich kopiert.

      Worauf Greta Van Thunberg abzielt sind vor allem junge Hörer, die kulturell nicht gebildet genug sind, den Abklatsch als solchen zu erkennen. Die und verzweifelte Boomer, die sich in Nostalgie suhlen wollen. Das ist so offensichtlich wie trivial und schmälert die durchaus solide musikalische Leistung zusätzlich.

  • Vor einem Jahr

    Ich mag das Album super gern, hätte ich nach den ersten Tönen nicht gedacht. Diese Vergleiche mit Robert Plant finde ich mittlerweile schlichtweg unpassend, und mich nervt seine Stimme auch nicht, kann meinem Vorredner nur zustimmen.

  • Vor einem Jahr

    Mit Vorredner meine ich Vorrednerin Kannkeininstrument :)

  • Vor 10 Monaten

    Geradezu lächerlich. Leicht-luftige Songs wie "Immigrant Song"? Ich weiß nicht, welchen "Immigrant Song" der Rezensent meint, aber kaum ein Song der Rockgeschichte baut durch seine dichte Rhythmus-Sektion mehr Druck ab der ersten Sekunde auf. Plants legendäres Stakkato außen vor. Da ist nichts leicht und luftig, der Song ist eine akustische Zwangsjacke, ein fiebriger Traum, dessen Qualität die Jungs von GvF in ihrem respektablem Zweitwerk nicht erreichen. Der Zeppelin schwebt in den Höhen des Olymp. Alles darunter erscheint kleiner, auch wenn es groß ist.