Verknappung ist eines der ältesten Instrumente im zwischenmenschlichen Handel. Schon die Weihrauchproduzenten im Oman produzierten nicht so viel, wie sie konnten, sondern so viel, dass ihr harziges Zeug teuer genug blieb, dass sich für ihre arabischen Zwischenhändler der Weg durch die Wüste lohnte.

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  • Vor 6 Monaten

    Absoluter Müll. Und ich glaube ich bin in meiner Einschätzung diesmal als "Rap-Opa" nicht allein auf weiter Flur. Alleine wieviele Platten diese Frau aufnimmt zeigt schon, wieviel Anspruch in diesem Projekt steckt - wenig.

    • Vor 6 Monaten

      Finde den großen Output von ihr jetzt auch nicht besonders bemerkenswert. Ist halt schnell und relativ mühelos gemacht, sowas. Disclaimer für Doofe: Das war nur ein 16tel-Diss. Kann prinzipiell auch gut sein, schnell rohe Sachen herauszukloppen.

    • Vor 6 Monaten

      @Xc: Verstehe halt auch nicht, warum Du Dich überhaupt noch damit auseinandersetzt und dann Deine Meinung dazu kund tust. Is doch eh klar, dass Du´s wack findest. In dem Subgenre bist Du einfach komplett genrefremd. Aber gut, das hatten wir an anderer Stelle auch schon öfter diskutiert...

      Davon abgesehen muss auch ich sagen: dies ist wieder eines der Haiyti Alben, dass mir weniger gefällt, aber okay, das davor fand ich umso besser.

    • Vor 6 Monaten

      @gueldener
      Ich finde "experimentellen" Rap nicht per se scheiße, ich finde nur beschissenen Rap beschissen, weswegen ich auch gerne mal schreibe, wie beschissen ich ihn finde. Shabazz Palaces und Illogic kacken auch nicht 5 Alben in 3 Jahren raus denen man das "Experimentelle" eher am fehlenden Willen, etwas gutes zu produzieren, anmerkt als an originellen Ideen.

    • Vor 6 Monaten

      "In dem Subgenre bist Du einfach komplett genrefremd."

      Interessanter Punkt, wird ja von Fanhörnchen wie Rapfans gleichermaßen gern bemüht. Bin da vollkommen bei dir gueldi, es sollte klar sein dass Texte wie

      "Babe ich schwör ich bin dein Lover, Lover
      Fahren durch die Stadt und hab'n die selben Interessen
      Bitch wir lieben nur das Ganja, Ganja, oh
      Habe das Koka gebunkert
      Digga zähl die Roli ma hundert
      Das ist mein Cash
      Drugs in den Packs
      Die Batzen verpacken mach Money durch Rap
      Was ist perfekt
      Nicht diese Welt jeden Tag gibt es Stress
      Vielleicht flieg ich zum and'ren Planeten mit dir und wir sind dann in paar Jahren weg"

      nur durch jahrelanges Studium des Genres überhaupt verstanden werden können.

    • Vor 6 Monaten

      Gleep hat dazu weiter unten bereits alles gesagt.

    • Vor 6 Monaten

      Was Xc sagt. Fast Food Music, die intellektuell ebenso unsinnig überhöht wird wie ihre peinliche Schöpferin. Allerdings handwerklich, also auch reimtechnisch etc., immerhin besser als jeglicher andere deutsche Trap, da hat jemand früher mal die richtige musikalische Sozialisation gehabt und ist dann irgendwo falsch abgebogen.

      Und schnell anhand von Assoziationsketten entstandene Musik kann natürlich auch geil sein, klar. Aber in diesem Subgenre klingt es oft nach "gerade beim Kacken 5 Alben geschrieben".

    • Vor 6 Monaten

      Er hat sich eigentlich ziemlich vage gehalten und auf Erklärung seines Punkts verzichtet. Im Grunde konzeptuell das exakte Gegenteil von "alles sagen".

    • Vor 6 Monaten

      Auch wenn Gleep, Caps etc das feiern. Das wird retrospektiv Musik sein, über deren positive Rezeption man in gar nicht allzu ferner Zukunft verwundert den Kopf schüttelt, jede Wette. Außer natürlich man gehört zu der Klientel, die sich mittlerweile auch Scooter schöngeredet hat.

    • Vor 6 Monaten

      Was ich von dem Album bis jetzt gehört habe feiere ich absolut nicht. Das davor war aber ziemlich gut bis auf die features.

    • Vor 6 Monaten

      @xc: Allein, dass Du Shabazz Palaces hier als Referenz in den Ring wirfst, bestätigt meine These der Genrefremdheit, was ich, btw, gar nicht als Diss meine. Ich halte das eher für ein Missverständniss. Shabazz Palaces sind halt trotz ihrer Sperrigkeit so viel näher an dem dran, was Du und ich unter der Bezeichnung RAP kennengelernt haben, als es Haiyti jemals seien wird. Das hat mit unserem Verständnis von Rap einfach nix mehr zu tun. Und deswegen, @schwingster, hat Gleep auch vollkommen Recht, wenn er schreibt, dass das Texte hier rein copy pasten und sich dann über mangelnden Inahlt und fehlende Reime zu beömmeln, einfach der vollkommen falsche Betrachtungsansatz ist.
      Da ist wie, wenn ein Iron Maiden Fan sich über die mangelnde Tonqualität und das wenig versierte Gitarrenspiel bei Darkthrone beömmelt: he just doesn´t get the point. Denn obwohl auf beidem METAL drauf steht, hat das halt nichts mehr miteinander zu tun.

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      @Chris:
      Gebe mir persönlich Haiyti selten über einen längeren Zeitraum. Liegt aber hauptsächlich daran, dass ich Attitüde und Thematik und sich daraus gebende Ästhetik nicht wirklich mag. Verstehe nur ernsthaft nicht, wie man ihr das Können absprechen kann (jetzt an die Allgemeinheit gerichtet, du machst das hier ja nicht). Handwerklich ist das meist sicher beachtlich und da steckt auch ne klare Ästhetik, Emotion und Aussagebedürfnis dahinter, die dann musikalisch auch meist sehr gut umgesetzt und rübergebracht werden und das auch noch auf relativ eigene und innovative Weise. Auch wenn's mich persönlich nicht ultra hart berührt.

    • Vor 6 Monaten

      Mein Punkt bleibt - als Rapalbum unterirdisch, egal, welchem Genre man das nun zuordnen möchte. Worin das Handwerk abseits davon liegen soll, erschließt sich mir auch nicht recht.

    • Vor 6 Monaten

      Doppelreime, Kreuz- und Binnenreime, Betonung etc in früheren Veröffentlichungen. Das war schon beeinflusst von der Golden Era. Hier erkenne ich das beim kurzen Anskippen allerdings auch weniger, wirkt noch "hingeschluderter". Aber ich hab auch nicht lange durchgehalten. Verstehe aber zb, dass Caps "City Tarif" noch für seine Untergrund Ästhetik feiert. Zumal Trap hier ja sonst eher lelelächerlich daherkommt.

    • Vor 6 Monaten

      Ich werde zu dieser Künstlerin nix mehr sagen, sie ist es nicht wert.

    • Vor 6 Monaten

      Und das meint er auch noch ernst :/

    • Vor 6 Monaten

      Hyperspeed ist schon ein Bouncer, wenn man sich ihr Geknödel wegdenkt, hab ich gerade festgestellt.

    • Vor 6 Monaten

      Gleeps Punkt gehört bekräftigt. Reime und Raptechnik sind ebenfalls Pfeile in die falsche Richtung. Sie zelebriert Nihilismus, und scheißt einfach mal auf Texte und Akrobatik der Mundmuskulatur. Gibt treffendere Gründe, das kacke zu finden. Ich halte es u.A. damit: Wenn es ihr egal ist, was sie macht, dann ist es mir das auch. Das Shtick ist schnell ausgelutscht.

    • Vor 6 Monaten

      Ich sehe nur gar nicht den Punkt, dass das immer so unversiert war. Wahrscheinlich wurde das nur irgendwann zugunsten des Outputs so entschieden und dann als innovativ und "echt und ungefiltert aus'm Kopp ins Mic" verkauft, ist aber halt einfach inhaltsleer bis peinlich. Für's Feuilleton reicht's... Aber so hattse halt das Einzige verloren, das ich ihr positiv zugestanden hätte. Ohne nice Reime rappen kann man auch in fresh, aber eben nicht so.

    • Vor 6 Monaten

      "Warum soll ich mich um dein Produkt kümmern, wenn es dir selbst egal ist?" ist auch so ziemlich der Grund, warum Punk nie mein Ding war

    • Vor 6 Monaten

      In Zeiten, in denen man sich politisch damit abgefunden hat, sowieso keine Zukunft zu haben - Klimawandel, Faktenleugnung usw. - hat sich das "No Future" von Punk eh längst erübrigt.

    • Vor 6 Monaten

      Was man ihr zugestehen muss: Es ist schon sehr melodiös und einzigartig verspielt. Find ich nach Eingewöhnung ganz cool, wenn mir auch dennoch oft zu käsig. Aber käsig war Nina Hagen auch und dennoch Kult. Mir ist das hier nur zu viel Synthetik und Vocoder, neben der Inhaltsleere. Hab mir auf YouTube die Live Umsetzung angeschaut und die ist gelinde gesagt ziemlich grausig.

    • Vor 6 Monaten

      Ihr seid alles Rassisten. Just sayin. Würd sie aber auch nicht knallen.

    • Vor 6 Monaten

      Gleep Glorp mal wieder der einzige mit bisschen Hirn.

    • Vor 6 Monaten

      Gleep Glorp würde als Essenskritiker einen Michelinstern verleihen, wenn jemand ins Essen seiner Gäste scheißt, weil der Koch damit mal was neues probiert hat und dann sagen, dass Essen mehr als nur das Genießen von Nahrung ist. Dass man Essen auch essen soll ist der völlig falsche Blickwinkel hier.

    • Vor 6 Monaten

      Im Gegensatz dazu bist du der Kritiker, der aus persönlichen Präferenzen einen universellen Qualitätsanspruch ableitet und dieses häufig so verbissen, dass die Kommentare zur Stützung deiner Sichtweise, oft abstrus und überheblich werden.
      Versuche doch mal, die Dinge etwas differenzierter zu betrachten. Das würde es dir und anderen leichter machen.

    • Vor 6 Monaten

      Im übrigen, Essen mit Kunst zu vergleichen ist der größte Bullshit den ich seit langem gelesen habe. Das ist sowas von konstruiert. Unser ästhetisches Empfinden von Kunst ist ein komplett anderes als die sensorische Bewertung von Nahrung. Wir mögen in der Regel fast nur wohlschmeckende Nahrung. Bei Kunst ist das was anderes, weil es da um emotionales Resonieren geht. Wenn man deinen Vergleich ernst nimmt, hieße das dass jede Mucke die irgendwie traurig, depressiv, aggressiv, ambivalent, komplex oder verstörend ist, keinen ästhetischen Wert hätte. Das wäre ein ziemlich infantiles Verständnis von Kunst. Du entlarvst dich mit deinem Kommentar als ziemliche Mogelpackung, ähnlich wie Chris es immer wieder tut. Sich wissend und kennend geben, und in Wirklichkeit ein Häufchen Scheiße ohne Substanz.

    • Vor 6 Monaten

      @Sexyashell - ich weiß nicht, was du unter einer "Mogelpackung" verstehst, weil ich bislang aus Opportunismus noch nie etwas gepostet habe, das nicht meiner Meinung entsprach. Ich bin mehr als bereit, meinen typischen Geschmack zu erweitern, wenn mir im Gegenzug etwas geboten wird, das anderes kompensiert. Wenn jemand schlechter flowt, kann ein guter Text das wieder wettmachen, wenn jemand eher maue Texte hat, kann wiederum guter Flow den wieder raushauen bzw. andere Feinheiten in diesen Variationen.

      Außerdem reitest du gerade auf Inhalte rum - darum geht es mir hier nicht und tat es nie. Bzw. wenn es das tut, mache ich das auch in meiner Meinung klar - Juse Jus Album ist zB qualitativ eine 3/5 oder höher aber geht mir durch seine lahmen Themen und Haltung auf die Nerven, weswegen es für mich eine 2/5 ist. Mir geht es hier um Handwerk. Du kannst die ganzen von dir hier dargetanen Emotionen auf eine Weise präsentieren, die trotzdem ein halbwegs kompetentes Maß an Verständnis für die Musikform präsentiert.

      Es ist ein ziemlich infantiles Verständnis von Kunst, sie auf reine Vermittlung von Emotion reduzieren zu wollen. Wir sind hier nicht nei Beuys zuhause und nicht jeder ist ein Künstler.

    • Vor 6 Monaten

      @Haine - man kann nicht über die Qualität eines solchen Albums sprechen, ohne entweder prätentiös oder hochnäsig zu wirken. Das sieht jemand wie Hayiti bestimmt als Qualitätsmerkmal an, allerdings ist es das nicht, weil sie ihr eigenes Kunstwerk nicht von sich aus betrachtet, sondern seinen Wert in der Reaktion wahrnimmt. Auch hier nehme ich mal Juse Ju als Beispiel - gut produziert, gut gerappt aber lahme Themen, die mit mir nicht zusagen. Da kann ich differenziert herangehen aber doch nicht hier, ich bitte dich.

      Ich kann eine differenzierte Meinung zu Themen haben aber Scheiße bleibt halt einfach Scheiße, egal, aus welchem Blickwinkel man da rangeht. Manchmal kann man über so schlechte Musik tatsächlich nur "von oben herab" sprechen, ganz egal, wie unsympathisch mich das auch erscheinen lassen mag. Es ist ok, wenn ihr mich dafür unsympathisch findet. Jemand muss einfach auch mal einen Kontrapunkt setzen, insbesondere bei so verblendeten Rezensionen.

    • Vor 6 Monaten

      @Xc Mir gings eigentlich nur um deinen überheblichen Kommentar zu dem Kunst-Essen-Vergleich, welchen ich entkräften wollte. Peace.

    • Vor 6 Monaten

      Der Vergleich ist eine Metapher, die man nicht allzu wörtlich nehmen sollte. Was ich meinte ist - natürlich gibt es Leute, die scheiße Essen. Das macht Scheiße aber nicht zu Nahrung.

    • Vor 6 Monaten

      Scheiße-Fan? Sorry, ich wollte deine Essgewohnheiten nicht infrage stellen, das ist wahrscheinlich etwas unsensibel. Hörst du dabei das Album, um das Erlebnis abzurunden?

    • Vor 6 Monaten

      Ich kann eine differenzierte Meinung zu Posts von Xc haben aber Scheiße bleibt halt einfach Scheiße, egal, aus welchem Blickwinkel man da rangeht.

    • Vor 6 Monaten

      @gueldener
      Well played, allerdings steht man eher dumm da, wenn die Beobachtung des Gags nicht stimmt.

    • Vor 6 Monaten

      Die Beobachtung des Gags?

    • Vor 6 Monaten

      Die offensichtlich unwahre Behauptung, meine Beiträge seien Scheiße.

    • Vor 6 Monaten

      Und warum ist die Behauptung unwahr? Verstehe ich noch nicht ganz. Kannst du das näher erläutern?

    • Vor 6 Monaten

      Hör' gut zu Steppke - der Taube hat vom Stummen gehört, wie der Blinde sah, dass der Lahme rannte.
      Mit anderen Worten - nein.

    • Vor 6 Monaten

      "Die offensichtlich unwahre Behauptung, meine Beiträge seien Scheiße."

      :lol:

    • Vor 6 Monaten

      Ich bin sehr alt und finde Hayiti sehr fresh. Aber am Ende dieser Diskussion riecht es beinahe so verkotet wie in meinem Altersheim. Das mag ich nicht, ekelig popekelig puu huuuuu.

    • Vor 6 Monaten

      Ihh ich hasse alte Menschen, du bist bestimmt schon 38 oder so. Ih gitt!

    • Vor 6 Monaten

      "Die offensichtlich unwahre Behauptung, meine Beiträge seien Scheiße."

      Mögen sie inhaltlich meinetwegen auch näher der WAHRHEIT™ denn am Scheiße Gold-Abo kleben, kann ich bei deinem Steckenpferd-Genre "hängengebliebener Backpacker-Rap" eh nicht wirklich beurteilen - Stilistisch haben sie meistens das Premium-Abo für Scheiße Gold gebucht, weswegen sie in der Endnote eher so im mittleren Bereich stattfinden, deine Kommentare.

      Als angepasst-leistungsorientierter Mitbürger jüdischen Glaubens im mittleren Alter punktest Du jedenfalls regelmäßig unterdurchschnittlich in Relation zu deiner Bezugsgruppe. #isso.

      ¯\_(ツ)_/¯

    • Vor 6 Monaten

      @soulburn
      Ich bedanke mich für deine freundliche Bewertung, sehe dich aber nicht wirklich als eine vertrauenswürdige Quelle für die Einschätzung qualitativ hochwertiger Beiträge an :)
      Gestern war das Ende des Lichterfests, ich fand, ich habe mich dafür angesichts meines mir nachgesagten Charakters relativ gut mit den Menschen hier versöhnt. Darum geht's doch letzten Endes auch.
      Und zur Wahrheit - deswegen sagen die braven orthodoxen jedes mal "Emet We Jaziw" mit besonders viel Nachklang, wenn sie das Morgengebet sprechen. Dass etwas "Wahr und so ist", ist bei uns wichtig, auch wenn es über die Stränge geschlagen erscheinen mag.

    • Vor 6 Monaten

      Du magst mich hier vielleicht nicht als die Instanz ansehen und erkennen, die ich diesbezüglich schnell mal die anderen 7,5 Stunden Arbeitstag werden muss hier und da, aber du bist in deiner Eitelkeit bzgl. der Resultate genauso nah und ähnlich dem ziemlich gleichgeschalteten Durchschnitt deutschsprachiger Verfasser*innen solcher oder ähnlicher Kommentare wie deiner wie du es auch in der Empörungsreaktion und Verteidigung deiner "werke" bist und das ist in Zahlen ausgedrückt eine stattlich bis beachtliche Gesellschaft in der du dich da befindest - lange nicht so speziell, originell und/oder einzigartig wie du selbst meinst und das hier dann auch gern zwischen den Zeilen deiner Schriftauswürfe triefen lässt, .

      Dass ich damals nur der erste, aber bis heute lange nicht der einzige war, der dir das hier steckt, sollte dir ebenfalls zu denken geben. Also, sollte diese Eitelkeit nicht bereits einen pathologisch überblähten Narzissmus verursacht haben latürnich. ;) :smokool:

    • Vor 6 Monaten

      Ich weiß, dass ich ein ganz besonderes Böhnchen bin, ganz unabhängig davon, was du schreibst. Ich hoffe insgeheim aber darauf, dass wir uns vielleicht mal irgendwann unbewusst in einer Patientenbeziehung begegnen, wenn ich mal das Gefühl habe, dass bei mir die Sicherungen durchbrennen. Du wohnst aber leider in Süddeutschland, soweit ich mich recht erinnere, oder?

    • Vor 6 Monaten

      Na klar doch, du bist ein total individuelles Schneeflöckchen, gibt unter 8 Milliarden kein ähnliches oder gar vergleichbares so wie dich.

      Solltest Du ggf. direkt mit Beginn der Spracherziehung deiner genetisch anteiligen Zellhaufenreproduktionslinie (sofern bereits vorhanden oder in Planung) ins Ohr flöten bei jedem zu Bett gehen, dann geht's vielleicht auch irgendwann als Positiv-Disposition in euer Erbgut über. Ihr müsst nur alle fest ran glauben. :lol:

    • Vor 6 Monaten

      Danke für deine Versicherungen! Ich fühle mich gleich viel besser!

    • Vor 6 Monaten

      Bin halt im Gegensatz zu dir nicht bloß innerhalb fehlgeleiteten Selbstüberzeugung ziemlich gut in dem, was ich so tue. ;)

    • Vor 6 Monaten

      Nananana, Souli, mir scheint, dass du Hip Hop Unterricht brauchst. Ein paar der von Xc hier aufgeführten Artists bewegen sich überhaupt nicht in dem Gefilde "hängengebliebener Backpacker-Rap" . Wenn du unseren Germanica Bambaata hier nett fragst, gibt er dir bestimmt Nachhilfe.

    • Vor 6 Monaten

      Ich will Soulburn ja nichts aufzwingem, er hat keinerlei Andeutungen in die Richtung gemacht, dass er an Rap irgendwie interessiert sei. Falls doch, verweise ich auf meine Jahresendliste im anderen Thread - spart uns allen Zeit.
      Was waren denn deine Lieblingsplatten dieses jahr @soulburn? Vielleicht entdecke ich was neues, was mir gefällt!

    • Vor 6 Monaten

      Hab ja extra dazu geschrieben, dass ich als genrefremdi af des Fadens und der Woche da gar nix bewerten kann auf der Ebene...

      ...aber wennde halt deine zu verschenkenden Goldnuggets in je 50g selbst generierten Humandung einrollst und dann nachts heimlich die Füllung der Familien-Weihnachtsgans damit zu ersetzen versuchst.. und an seine Haut lässt er dagegen wahrscheinlich nur Wasser und scheissebyschamoni.de.... sollte klar sein. :D

    • Vor 6 Monaten

      @soulburn
      Sag mal an - im Rahmen des kulturellen Austausches bin ich wirklich mal daran interessiert, was deine Lieblingsalben waren, das meine ich ohne jeglichen Hauch von Sarkasmus. Ich mache die gleich beim Schreiben an und guck mal, wie sie mir gefallen.

    • Vor 6 Monaten

      Du bist ja ein witziges Kerlchen. :D

      Das würde aber zu nix führen. Ich hab was übrig für jede Art von menschengemachter Musik bei der bemerkbar wird, dass zum Zeitpunkt ihrer Erschaffung Anspruch und Wunsch der Schöpfer*innen, sich durch den Vertrieb ihrer Schöpfungen die Daseinsberechtigung im aktuell vorherrschenden Wirtschaftssystem des Strafplaneten (weiter) zu sichern, deutlich hinter anderen Schöpfungsmotiven in den Hintergrund treten. :)

      "...because humans notoriously despise everything that's universal truth."

    • Vor 6 Monaten

      Also wenn das hier jetzt zur Börse für das Finden von Mitpatienten in der geschlossenen Abteilung wird, würd ich wirklich gerne mit einsteigen! Sind hier noch Vertreter aus dem Norden Deutschlands dabei?

    • Vor 6 Monaten

      Ohje, soulburn, du genderst?

    • Vor 6 Monaten

      Ich denke schon, dass das zu was führen würde, zumindest entdecke ich mal was neues

    • Vor 6 Monaten

      dieses forum ist eine online-psychiatrie, das ist doch nix neues ^^

    • Vor 6 Monaten

      Was bleibt mir als Andromedaner der in nem Vollmilchstraßenzellsack steckt bitte groß anderes übrig? Diverse?

    • Vor 6 Monaten

      Dir bleibt die korrekte Verwendung der deutschen Sprache übrig. Just sayin.

    • Vor 6 Monaten

      Ist nicht meine Muttersprache und ich bestehe auch darauf niemals bei Fehlern korrigiert zu werden, denn nur die bringen das tatsächliche Maß an Respekt zum Ausdruck, welches ich für diese wie für jede Humansprache mit historischer Entwicklung hin zu einer nationalen Amtssprache empfinde: Zu jedem Zeitpunkt am untersten Minimum überm absoluten Nullpunkt. :)

    • Vor 6 Monaten

      souli, mal etwas sparsamer mit dem LSD, bitte. ^^

    • Vor 6 Monaten

      Wenn's jetzt um's Gendern geht, bin ich draußen. Ich habe das schon zu oft im Internet gelesen.
      Stattdessen steht immer noch mein Vorschlag mit Alben-Wichteln

    • Vor 6 Monaten

      Regelreitende Sprachpuristen gehören auffallend häufig zu den erfolglosesten (Werbe)Textern des Planeten.

    • Vor 6 Monaten

      Gab es eigentlich schon mal ein Treffen von Lautusern im Real Life?

    • Vor 6 Monaten

      Viele von denen sind so inzestuös miteinander verbandelt, dass es mich nicht wundern würde, wenn die in Wirklichkeit alle soulburns Patienten sind, die er hier zur Therapie hinschickt

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      Nicht so Klassentreffen auf der laut.de-Kreuzfahrt (laut.de FÜLLT solche Kreuzfahrtschiffe! FÜLLT!) mit alle zusammen auf'm Absch(l)uss-Foto-mäßig, aber sonst?

      Wenn sich wer riechen kann könnte mensch anschließend den Kraken beschwören. Gelingt eigentlich so ziemlich immer, bei mir bis jetzt 0% Ausfallquote. Hat bei mir RL bereits diverse Male stattgefunden, i.ü. auch über redaktionelle Bande hinweg...

    • Vor 6 Monaten

      "Sind hier noch Vertreter aus dem Norden Deutschlands dabei?"
      Ja, hier. Ich gendere aber auch.

    • Vor 6 Monaten

      @gueldener: Wirklich? Aber du hast schon einen Penis oder? Sonst wird es mir bisschen schwer fallen, dich zu respektieren.

    • Vor 6 Monaten

      Ohhh heißt das soulburn ist Psychotherapeut? Ich hätte Bedarf!

    • Vor 6 Monaten

      Mache Psychotherapie aber eigtl nur noch so "nebenher" und nehm daher bevorzugt privat Versicherte...Und jemanden von hier zu nehmen wäre selbstredend alles, aber nicht wirklich lege artis.

      Ganz abgesehen davon, dass es in der ambulanten Psychotherapie auch beim durchschnittlichen allgemeinversicherten Milieu-Klientel sehr viel entspannter zuging als wenn all die Gestörten von hier auch in meinem Wartezimmer säßen. ;)

    • Vor 6 Monaten

      Ah, also auch nur so ein 0815-Therapeut der nur die leichten Fälle mit Depressionen und Angststörungen nimmt, die man innerhalb von wenigen Monaten mit wenig Mühe wieder zusammenflicken kann. Lusche ;)

    • Vor 6 Monaten

      Je mehr ich hier über euch erfahre, desto mehr verliere ich den Respekt vor euch. In Wirklichkeit doch nur alles Spießbürger, die laut.de dazu nutzen ihre unterdrückten Triebe und Impulse auszuleben, weil ihr echtes Leben das nicht zulässt. Bedauernswert.

    • Vor 6 Monaten

      @sexyashell
      Willkommen im Internet

    • Vor 6 Monaten

      "Ah, also auch nur so ein 0815-Therapeut der nur die leichten Fälle mit Depressionen und Angststörungen nimmt, die man innerhalb von wenigen Monaten mit wenig Mühe wieder zusammenflicken kann. Lusche"

      Die Annahme ist aufgrund überschaubarer Fakten- und Detailnennung sicher naheliegend, statistisch auffällig leider auch zutreffend, aber in meinem Fall auch grundlegend falsch... Hab darüber hinaus aber auch schon mit Kassen-PT und Aushilfstätigkeiten gut 20 Jahre an der ungeschönten Front im Sozial- und Gesundheitswesen hinter mir, hab mein Studium durch Aushilfe in Pflege und Betreuung im Heimbereich für schwerst mehrfach behinderte Personen finanziert.

      Bin i.Ü. der Meinung der gesamte Bereich, insbesondere Pflege- und Sozialarbeitssparten, bräuchten in den Berufen so ne geregelte automatische Wechselperspektive auf eine "maternal-pädagogische" Position nach einem gewissen Regeljahressatz an der Front, könnte bei vielen sicherlich diesen Social Burnout vorm 40.-50. Lebensjahr verhindern, nach welchem die meisten dann eh niemandem mehr aus erster (ihrer eigenen) Hand wirklich helfen können... ;)

    • Vor 6 Monaten

      Ok, Respektlevel steigt wieder ein wenig.

    • Vor 6 Monaten

      was die garbage time im us sport ist, ist das jahresende auf laut.de ^^ jahresendlisten und hurensöhne geben sich die hand

    • Vor 6 Monaten

      *sich die klinke in die hand

  • Vor 6 Monaten

    "denn die Hamburgerin liefert auf einem beachtlichen Niveau"

    "Warum bin ich nur wie ich bin? (Drama, Drama)
    Dafür hab' ich ein Award verdient (Drama, Drama)
    Ich mache mich kaputt, jag' alles in die Luft
    Warum bin ich nur wie ich bin? (Drama, Drama)"

    Mein lieber Scholli, das ist mal Niveau in Reimform.

  • Vor 6 Monaten

    Songskizzen sind also schon beachtliches Niveau?

    • Vor 6 Monaten

      Wenn das Skizzen sind, steckt mehr Kunst drin als in jedem "fertigproduzierten" Album. Mir ist schon lange das Gehör eingeschlafen, weil gerade fast alle Tracks gleich sind in Struktur und Mix, alles auf Nummer sicher wie im Producer-Fernstudium gelernt. Bei diesem Album gibt es jede Menge Überraschungen.

    • Vor 6 Monaten

      Sollte es noch eine Kategorie für das beste Wortspiel geben, nominierte ich für 2021 im Eil erfahren Audio Pizarro.

  • Vor 6 Monaten

    4/5 safe. Der sound ist frisch, und nervig, es knarzt, es stört, ich liebe es.

    Haiyti one, best female mc ever.

  • Vor 6 Monaten

    Ihre Texte werden ja mittlerweile schon im Leistungsfach "Deutsch" besprochen, wie mir befreundete Gymnasiallehrer erklärten.

    • Vor 6 Monaten

      Das ist doch kein Indikator für irgendwas. Ekos sind auch in Schulbüchern und meine Cousine hat mal ein in der Hörzu veröffentlichtes, schrecklich lästiges Gedicht von mir im Deutsch LK besprochen, welches ich eigentlich nur eingesandt hatte um zu schauen, ob "dumbed down" wirklich funktioniert. Tut es.

    • Vor 6 Monaten

      Käsiges, nicht lästiges. Aber wahrscheinlich beides.

    • Vor 6 Monaten

      Ich habe meinerzeit mal in Deutsch ein Dada-Gedicht als "Lautgedicht" vorgegrunzt, weil ich das witzig fand. Meine Lehrerin war prätentiäs genug, mir dafür eine 1 zu geben, weil ich mich an die Anweisungen des Autoren gehalten habe

    • Vor 6 Monaten

      Soweit ich weiß, wird sogar Goethe im Deutsch LK besprochen.

    • Vor 6 Monaten

      Es stimmt aber. Ein Bekannter eines mir vetrauten Lehrers an einer Eliteschule, mit dem ich gerne befreundet wäre aber dem ich leider zu uncool bin, bestätigt, dass Haiytis Texte im Leistungsfach "Deutsch" sehr frequent interpretiert werden und das ist sehr wohl ein Indikator für Qualität, denn das ist eine Schule, wo man eigentlich kaum aufgenommen werden kann, weil die Voraussetzungen dafür immens hoch sind und sich nur die Kreme de la Kreme da durchsetzen kann, die Macher von Morgen interpretieren also ihre Texte!
      Nur Cro wird noch frequenter in Leistungskursen analysiert und das nicht nur in "Deutsch", sondern auch in Fremdsprachen wie "Franzözisch" oder "Mandarin", was bei Cro aber daran liegt, dass seine Kunst universell ist und sprachliche Grenzen transzendiert.

  • Vor 6 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 6 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 6 Monaten

    ...genau,.. is halt einfach kunst...Montenegro Zero z.B. ist der hammer, ein Meisterwerk.
    So, wie dieses hier auch..viel output ist gleich müll..naja, alles klar..top album!

  • Vor 6 Monaten

    Musik, die Laut-User scheiße finden. 4/5

  • Vor 6 Monaten

    Bisschen zu viele Tracks für meinen Geschmack, aber alleine 5/5 dafür, dass Laut-User immer noch so zornig werden, weil sie einfach nicht verstehen können, wie irgendjemand das gut finden kann.
    Musik um genüsslich seine NFT Sammlung im Metaverse zu bewundern und dabei verächtlich über die ganzen Boomer damals in der echten Welt zu lachen hahahahahahaha (mit Autotune)

  • Vor 6 Monaten

    leistungskurs deutsch-thorstens die auf oberstufen rap hängengeblieben sind, kommen einfach noch nicht drauf klar. 5/5

  • Vor 6 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 6 Monaten

    Wie sie es zwei Mal im Jahr schafft ein Album zu droppen, jedes Mal mit nem anderen Style, ist beyond me.
    Einige Teile auf dem Ding hier, die mir zu krumm sind, weils nicht mein (Sub-)Genre ist, aber als Fan kam ich dennoch genug auf meine Kosten.
    Hab 10 der 25 Tracks geliked. Keine starke Quote, aber die künstlerische Weiterentwicklung find ich zu lobenswert um dem Album keine 3/5 zu geben.

  • Vor 6 Monaten

    Ich brauche weder die rezi lesen noch den Quatsch hören

    Weil: unhörbar wegen der "stimme". Wer das feiert raucht auch ungestreckten rindenmulch und ist sowieso beschränkt

  • Vor 6 Monaten

    Ich frag mich wieso man das überhaupt als Rap diskutiert. Ich muss bei ihr hauptsächlich an Banks ("Goddess") denken wenn ich das höre, und die ist eine Pop/R&B-Sängerin. Die Frau hier würde ich ähnlich einordnen. Vielleicht hab ich mir aber auch nur die falschen Songs rausgepickt.

    • Vor 6 Monaten

      Aber bei laut.de kommt ja auch ein klassisches Singer/Songwriter Album in der Liste der besten HipHop Alben des Jahres vor, weil der Interpret eben "Rapper" is...

    • Vor 6 Monaten

      Das ist im Grunde auch, warum ich das Album schlecht finde. Kein Rap, wird als welcher verkauft.

    • Vor 6 Monaten

      Ich bewerte Musik eher unabhängig davon, als was sie verkauft wird, aber okay. Da tickt wohl jeder anders.

    • Vor 6 Monaten

      @Sexyashell
      Das ist aber halt relativistischer Unsinn. Ich kann einem Rapper kaum vorwerfen, dass er kein Growling beherrscht aber einem Metalsänger vermutlich eher. Umgekehrt muss ein Metalsänger keine mehrsilbigen Texte zusammenkloppen, die gesungen überhaupt in kein gesungenes Versmaß passen. Die Qualität hängt natürlich davon ab, als was man es klassifiziert

    • Vor 6 Monaten

      *mehrsilbigen Reime

    • Vor 6 Monaten

      Aber du bist doch grad derjenige, der dieses Album als Rap klassifiziert und ihm einen Atemzug später die Berechtigung abspricht, Rap zu sein. Denk mal drüber nach, das ist eigentlich ziemlich grotesk.

    • Vor 6 Monaten

      "Die Qualität hängt natürlich davon ab, als was man es klassifiziert"

      Nein, die Qualität hängt davon ab, was man versucht umzusetzen. Einen Metal Song würde man ja nicht schlecht bewerten, wenn er keine Growls enthält, sonder eher wenn sie enthalten und schlecht oder unangebracht sind. Und würde ein Rapper jetzt meinen, zum Effekt Growls einzusetzen, sind die Maßstäbe da eigentlich die selben: ist es handwerklich gut gemacht und fördert es irgendwie Message/Atmosphäre/Effekt. Würden wir alle Musik nur nach den vornerein für ein Genre vorgeschriebenen Merkmalen als gut oder schlecht beurteilen, wäre das der Tod jeglicher musikalischer Innovation. Natürlich kann man dann sagen, dass es ab einem bestimmten Punkt kein Hiphop oder Genre X mehr ist, aber das tut der Qualität ja keinen Abbruch.

    • Vor 6 Monaten

      @Gleep Glorp
      Musikalische Innovation ist immer noch möglich und wird praktiziert. Es gibt aber conditiae sine qua non, die ein Genre etablieren. Ich rede immer von Rap. Hayitis Album ist ein miserables Rapalbum. Wenn du es gut findest - gut für dich. Aber es ist kein gutes Rapalbum.

    • Vor 6 Monaten

      Genauso übrigens bei injury reserve - ich habe das damals in den Kommentaren gesagt. Das Album hat mich berührt, auch wegen seines Hintergrund und ich mochte es gerne als experimentelle Musik. Es ist aber ein absolut grottiges Rapalbum.

    • Vor 6 Monaten

      Ja, 30 von Adele ist auch ein absolut grottiges Rapalbum.

    • Vor 6 Monaten

      Junge, Hayiti hat mit deinem Rap nix zu tun. Check das doch und halt zu dem Thema mal die Fresse, solange du nichts irgendwie ansatzweise interessantes oder zumindest unterhaltsames beitragen kannst.

    • Vor 6 Monaten

      @gueldener
      Kein Grund ausfallend zu werden. "hayiti hat nix mit Rap zu tun" , ich hab's mal verbessert, bedanken kannst du dich später.
      Ich empfehle das Fresse halten künftig ebenfalls in Rapthemen, wenn wir auf der Ebene kommunizieren wollen.

    • Vor 6 Monaten

      @sexyashell
      Du hast das Prinzip verstanden.

    • Vor 6 Monaten

      War doch garnicht so schwer, oder?

    • Vor 6 Monaten

      Im übrigen hätte ich kein Problem mit der Platte, wenn man die ehrlich branden würde. Wenn Hayiti aber als "Rap" diskutiert wird, werde ich die Platte auch als "Rap" bewerten. Die Zuschreibung kommt nicht von mir, die kommt von Rezensenten, der Plattenfirma und (womöglich aber ich folge ihr nicht) hayiti selbst.

    • Vor 6 Monaten

      Natürlich ist es richtig, dass die Qualität in der subjektiven Wahrnehmung auch davon abhängt, in welches Genre man etwas klassifiziert. Das gibt die Parameter etc und die Vergleichsflächen vor. Trotzdem haben Xc und Gleep beide irgendwie recht, Wahrheit liegt dazwischen. Nur ist Innovation allein halt noch keine Qualität, auch das hatten wir des Öfteren. Und innovativ kann zb auch ein komplett eigenständiger Flow über tradierte Instrumentals sein. Oder eine nur nuancierte Weiterentwicklung von Boom Bap, zb mit 1-2 Spuren mehr im Beat, die weitere klangliche Ebenen schaffen. Mir persönlich gibt das mehr als das hier. Aber, wie gesagt, ich verstehe beide Seiten.

    • Vor 6 Monaten

      Ich kann das grundsätzliche Argument auch nachvollziehen, dass Innovation nicht per se etwas schlechtes ist. Aber auch nicht per se etwas Gutes. Das was du gerade beschrieben hast, hat Kanye beispielsweise auf College Dropout/Last Registration und Commons Be so großartig gemacht @Chris.

      Wenn Hayiti klingen will wie Throbbing Gristle, soll sie sich nicht als Rapmusik ausgeben, nur weil sie ein bisschen mehr spricht als singt/brüllt. Irgendwie wird heute alles unter der Rubrik "Rap" eingeordnet, das entweder von schwarzen, amerikanischen Musikern produziert wird und nicht eindeutig Blues und/oder Jazz ist oder halt in dem marginal mehr gesprochen als gesungen wird. Das ist ein Marketingschachzug, um einer sonst wenig gehörten Musik mehr Legitimität bei urbanen jugendlichen verschaffen wollen, die cool sein wollen, weil sie "Rap" hören.

    • Vor 6 Monaten

      "Die Zuschreibung kommt nicht von mir, die kommt von Rezensenten, der Plattenfirma "

      Und warum interessiert dich das überhaupt/sollte das irgendwen jucken? Ist doch vollkommen wumpe, in welches Register die Plattenfirma das meint einsortieren zu müssen.

    • Vor 6 Monaten

      Der zweite Absatz stimmt sogar und fuckt mich auch ziemlich ab. Ich würds halt eher Urban Pop nennen. Aber auch da kann es vereinzelt gute Sachen geben. Womit ich nicht mal sagen will dass Hayitis Album gut ist, ich hab nur vereinzelt in paar Songs reingehört. Aber zumindest "Nur Medizin" ist ein echt cooler R&B-Track. Da spielt es keine Rolle ob sie sich als Rapperin oder als Glitzer-kotzendes Transgender-Einhorn verkauft. Der Höreindruck des Tracks zählt, und der bleibt gut.

    • Vor 6 Monaten

      @Gleep Glorp
      Wenn ich gerade eine gute Rapplatte anmachen will, die dann auflege oder alternativ bei spotify anmache und dann kommt plötzlich Pete Seeger - das mag ich nicht. Nicht falsch verstehen, Pete Seeger ist einer meiner Lieblingsmusiker aber ich hatte gerade keinen Bock auf Folk. Jetzt stell dir vor, die Plattenfirma erweckt ihn zum Leben, lässt ihn die gleiche Musik spielen und meint "schrei mal zwischendurch yo und sheesh" und er toppt dann die Rapcharts. Wäre das nicht absurd?
      Das wäre genauso absurd, wie wenn wir mal in einen hypothetischen GleepGlorp-Plattenladen gehen, wo alle Platten in einem uniformen weißen Cover gehüllt sind und in Regalen stehen, die statt mit Genres mit "Musik" betitelt sind.

    • Vor 6 Monaten

      Behaupte ja nicht, dass eine möglichst klare Definition und Kategorisierung keinen Nutzen hat, um sich zurechtzufinden. Aber ich denke mal, du würdest auch eingestehen, dass nur weil etwas deine Erwartungshaltung unterläuft oder nicht in die Stimmung/das Genre passt, dass du dir gerade wünscht, es dann auch schlecht ist, statt das du es in dem Moment nur schlecht/unangebracht findest.

      Und hier in den Kommentarspaltendiskussionen erübrigt sich das ja sowieso. Werden ja die meisten, Xc inklusive halbwegs wissen, wo eine Haiyti musikalisch steht. Dann hier noch groß rumlawieren ist da doch mehr als überflüssig. Kann man sich ja im Zweifelsfall an den Autor/die Redaktion wenden, dass sie das umkategorisieren sollen. Wobei zumindest im Falle von Xv seine enge Genredefinition da denke ich sowieso nicht mehrheitsfähig ist.

    • Vor 6 Monaten

      @xc: "Kein Grund ausfallend zu werden." Ein Grund, ausfallen zu werden, ist durchaus vorhanden. Wenn man, wie du, wiederholt auch sehr freundlich und konstruktiv gehaltenen Hinweisen, dass es eher ein Hundesohn-Move ist, seine eigene eigene Cringe-Boomer-Kackmeinung unter Musik zu schreiben, von der man ganz offensichtlich keinen Schimmer hat und sie darüberhinaus auch nicht mag, mit einer "Mein Punkt bleibt das ist Müll" Haltung begegnet, dann ist das durchaus ein Grund, um mal ausfallend zu werden und dich freundlich darum zu bitten, bei Themen, von denen Du keine Ahnung hast, doch einfach mal die Fresse zu halten.

    • Vor 6 Monaten

      @ Gleep Glorp
      Ich finde, du kannst Musik nur danach kritisieren, welche Erwartungen du an die Kunstform setzt, die du produzieren willst. Wenn du dich selbst einem Genre zuordnest, kannst du keinen Bruch mit der Vergangenheit vollziehen, sondern musst dich mit ihr irgendwie auseinandersetzen. Du begibst dich ja in einen Dialog mit ihr und versuchst, sie zu übertrumpfen oder an ihr anzuknüpfen. In dieser Metapher verbleibend. schreit Hayiti an Rap vorbei, während sich das Genre mit seiner alten Geschichte mit neuen Protagonisten unterhält und sie nicht hört, egal, wie laut sie dabei ist.
      Rap ist nebenbei auch nicht "demokratisch", geschweige denn "mehrheitsfähig". Die Musikrichtung hat sich irgendwann "emergent" herausgebildet, ohne dass es irgendeiner Koordination bedurfte. Die Grenzen dafür, wann etwas Rap ist oder nicht, sind und waren immer die gleichen, allerspätestens seit Anfang der 80er und der Loslösung von den Block Parties: (1) Vortrag im Sprachgesang, ohne Beachtung von Tonhöhen, (2) Rhythmusgefühl, das den reinen Vortrag eines Gedichtes übersteigt und auf die Begleitung eingeht, (3) Fokus auf Reime, Wortspiele und sprachliche Finesse.

    • Vor 6 Monaten

      @gueldener
      Du bist doch eigentlich ein sympathischer Kerl, dachte ich zumindest von den meisten deiner Beiträge her. Ich finde es aber außerordentlich dumm und sehr arg vermessen, dass du mir Unwissen im Bereich Rap vorwirfst. Vorallem, dass es von dir kommt, macht das umso weniger nachvollziehbar.

      Mein Vorschlag zur Güte: Trink mal einen Tee, beruhige dich ein bisschen und hör dir mal eine Rap-Platte an. Nimm an Besten jede beliebige meiner Jahresliste, die ich im dortigen Thread gepostet habe. Bilde dich weiter - Bildung macht einen auch netter.

      Ich gebe gerne zu - ich habe von Hayitis genuiner Musikrichtung vermutlich keine Ahnung. Wenn sie aber unter Rap rubriziert wird, habe ich sehr wohl eine Ahnung, wie ich dazu stehe: Müll.

    • Vor 6 Monaten

      Eine Ahnung, wie du dazu stehst, ist aber etwas anderes als eine Ahnung davon zu haben, wie die Platte objektiv betrachtet zu bewerten ist.

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      Ich muss allerdings zugeben, dass ich gern mal ein Rap-Seminar von dir besuchen würde.

    • Vor 6 Monaten

      Das lernt man am besten selbst, wenn du meinen eigenen Geschmack der letzten Jahre kennenlernen willst, kannst du auch meine Jahresliste dort ansehen, die prägendsten neueren Künstler der letzten Dekade für mich in Sachen Rap sind Ka, Roc Marciano, Solemn Brigham, Epidemic, Clear Soul Forces, JID und Saba. Das ist so das Epizentrum von dem, was für mich schöner "neuer" Rap mit neueren, auch innovativen Protagonisten ist.

    • Vor 6 Monaten

      @Xc: Du hast Recht. Eigentlich bin ich ein netter Kerl, der niemanden was Böses will und sich größtenteils aus Beef raushält, sowohl hier als auch im echten Leben. Es gibt aber ein paar Ausnahmen. Faschos, zum Beispiel, die werden grundsätzlich gefrontet, aber auch bei Leuten, die sich arrogant geben und für was besseres halten, werde ich gerne mal ungehalten. Und zu dieser besonderen Spezies gehörst halt auch du. Du wertest hier Sachen ab, zu denen du offensichtlich keinen Zugang findest, und packst dieses subjektive Empfinden mit einer zum Kotzen bräsig-arroganten Akademikerhaftigkeit in einen vermeintlich allgemeingültigen Rahmen. Das Du dann noch so klassistischen Scheißdreck wie "Bildung macht einen auch netter" raushaust, passt halt ins Gesamtbild wie Arsch auf Eimer.
      Und nein, ich werfe dir kein "Unwissen im Bereich Rap" vor. In Deiner BoomBap-Bubble kennst du dich super aus, vermutlich besser als ich. Das, was ich meinte, bezog sich, wie Du in deinem letzten Absatz auch richtig erkannt hast, auf die Sparte, in der sich Hayiti tummelt.
      Und ich brauche mich nicht zu beruhigen, denn ich bin ganz ruhig. Und pisse ganz entspannt in Deine Teetasse. Denn das ist ja einer der vielen Sachen, die an Rap so toll sind: Leute anpissen, die einem auf den Sack gehen.
      Und damit wir uns auch wieder Rap-mäßig auf einer Ebene bewegen, schließe ich mit einem Martin Stieber Zitat: "Was mich an Deutschland ankotzt, dass jeder Spast aus Rappen Wissenschaft macht"
      In diesem Sinne: du bist ein Hundesohn.

    • Vor 6 Monaten

      Hahaha Gueldener hats drauf. Leider voll ins Schwarze, wobei ich es nicht so hart ausdrücken würde und Xc das wahrscheinlich gar nicht so arrogant meint, wie es rüberkommt. Aber wäre ja vielleicht angebracht das mal zu reflektieren. Ich hoffe er nimmt die Kritik an.

    • Vor 6 Monaten

      Die Stieber Twins zu zitieren ist sehr konsequent deinerseits, wenn du Zugang zu textlich außerordentlich antiquierten Reimtechniken und simplen Songstrukturen findest - insoweit Lob für Konsequenz.

      Nicht sehr lobenswert ist aber weiterhin deine unangenehme Attitüde - du machst es einem halt auch zu leicht, neben dir arrogant und überheblich zu wirken. Das hat jetzt wenig mit deinem mir attestierten "akademikerhaften" Verhalten zu tun, das ich entschieden abweise. Ich meinte Vorallem, dass du Hip Hop Unterricht brauchst - was du gerade mit deinen Vorwürfen, ich bewegte mich in einer "Boom Bap Bubble", belegt hast, da ein paar der von mir hier aufgeführten Artists sich überhaupt nicht in diesem Gefilde bewegen. Lerne. Das wird dir vielleicht entgangen sein, allerdings gehört Respekt vor der Vergangenheit auch zur Hip Hop Kultur dazu. Ich kann nachvollziehen, dass du da als Gast manchmal Anpassungsschwierigkeiten hast.

      Halten wir kurzum fest - ich habe den Beitrag reflektiert und bemerkt, wie wenig du von der Materie weißt. Als Lösungsvorschlag biete ich dir an, uns künftig jeweils von unseren Kommentaren fernzuhalten. Hör dir diese Musik ruhig an, soviel du möchtest. Behaupte dann aber nicht, Fan von Rapmusik zu sein.

      bis dann Paskudnik.

    • Vor 6 Monaten

      Ich bin sonst gerne und immer bereit, für den Hausfrieden was zu tun. Aber ich werde ein Huhn niemals einen Strauß nennen.

    • Vor 6 Monaten

      Oh Junge. Okay, dieser Kommentar war SO weit unten, damit hast Du es immerhin geschafft, dass ich dich nicht mehr fronten, sondern nur noch tröstend in den Arm nehmen will.

    • Vor 6 Monaten

      Ich schätze, du holst als Gesprächspartner das Beste aus den Leuten heraus. Können nicht viele.

      Nur eine Frage - warum ist es so schwer, zuzugeben, dass du keine Ahnung hast? Ich konnte auch zugeben, dass ich keine Ahnung habe, was auf dieser Platte passiert. Es ist ganz einfach. Oder hast du mehr von deiner mir zugedichteten Überheblichkeit in dir selbst als dir lieb ist?

    • Vor 6 Monaten

      Alles gut, xc. Ich hab nicht viel Ahnung von Rap, auf jeden Fall bei weitem nicht so viel, wie Du, hab ich ja auch weiter oben geschrieben. Ich glaube, niemand hier im Forum kann die Kunst des Rappens so gut bewerten und einordnen, wie Du es kannst, ist doch klar.
      Ich muss jetzt los, aber ey, das nächste mal, wenn wir uns hier treffen, erklär mir doch gerne nochmal den Unterschied zwischen BoomBap und den anderen... Sachen. Mir fällt das noch schwer, mich da zu orientieren.
      Okay?
      Und bitte, bitte: bewahre Dir einen Rest von Würde und lösch dich.

    • Vor 6 Monaten

      Es ist bezeichnend, dass du Wahrheiten nur sarkastisch aussprechen kannst. Aber ich schätze mal, das ist besser als garnichts. Entschuldigung angenommen - jetzt gehe.

    • Vor 6 Monaten

      Ich weise nochmals darauf hin, dass ich nicht als erster ausfällig wurde, lieber Gleep Glorp. Wie man in den Wald hineinschreit, so schallt es hinaus.

    • Vor 6 Monaten

      Nee Xc, du bist der einzige der hier so unglaublich überheblich agiert. Und mir fällt das grad echt schwer da noch weiter drauf rumzuhacken, weil ich es eigentlich überhaupt nicht mag wenn eine einzelne Person von mehreren Leuten gleichzeitig attackiert wird. Zumal du teilweise wirklich kluge Sachen schreibst und ich den Eindruck habe dass du nicht bewusst trollst oder so. Aber dir geht echt ne Menge Sozialkompetenz ab. Du versteifst dich in der Diskussion die ganze Zeit auf sture fachliche Argumentation. Aber dass zB ein Satz wie "Bildung macht auch netter" wirklich klassistischer, niveauloser Dreck ist, der gerade für einen angeblichen Rap-Fan gar nicht geht, damit setzt du dich nicht auseinander. Bei HipHop geht es auch um Haltung und Identität, und die trittst du grad mit Füßen, wenn du hier versuchst anderen vorzuschreiben, was man als guten Rap zu betrachten hat und was nicht. Respekt vor der Vergangenheit ist ein guter Punkt dem ich dir zustimme, aber Respekt zeigen ist was anderes als Überhöhung und Idealisierung.

    • Vor 6 Monaten

      Ich habe den besagten "Bildung" Satz doch bereits relativiert - Hiphopbildung braucht unser guter huerensoehn ja durchaus. mehr als das ist damit nicht gemeint. Er wäre viel netter in der Diskussion, wenn er halbwegs den Eindruck einer informierten Person abgäbe.
      Wie es ist, wenn uninformierte Schreihälse ihre kleinen Fantasien gegenüber mit dem Fach vertrauten Menschen herausschreien, als wären sie auf dem gleichen Boden der Tatsachen, kriegst du doch schon in der Pandemie mit - das muss man freilich nicht hier in gleicher Weise zelebrieren. Natürlich ist ein Impfgegner gesellschaftlich schädlicher als ein reiner Kunstbanause aber hinter der Verhaltensweise steckt eine ähnliche Ignoranz.

      Und ich stimme dir zu beim Punkt Identität und Haltung - weswegen es wichtig ist, gerade diese Punkte vor Menschen zu schützen, die von außerhalb hineinkommen und versuchen, sich diese Kultur als Marketinggimmick anzueignen bzw. Dinge zu produzieren, die damit überhaupt nichts gemein haben und sie dann anmaßend ex cathedra als Teil der Kultur zu deklarieren. Ich war selbst Writer als ich noch aktiver Teil der Szene war - wenn du da als Toy ankommst und sofort irgendwo ein Piece malen willst, ohne auch nur die Grundlagen zu beherrschen, weil du "neu" und "innovativ" bist, würde man dich entweder nach Hause schicken oder aus der Entfernung zusehen und abwarten, wie die Zivilfahndung dich hochgehen lässt und dich auslachen.

      Ich verstehe den Sinn dieser Diskussion inzwischen überhaupt nicht mehr - ich habe doch bereits mehrfach gesagt, dass ihr diese Musik hier hören könnt, wie ihr wollt. Das interessiert mich doch überhaupt nicht. Mich interessiert es nur, dass man sie nicht als etwas ausgibt, das sie nicht ist. Die maßlose Überheblichkeit und Übergriffigkei kommt von eurer Seite - genießt doch was ihr wollt, ohne euch die Identität anderer Leute und Stile aneignen zu wollen. Das ist nicht schwer. Ich idealisiere auch nicht die Vergangenheit - ich will nur, dass man, wenn man etwas anders machen will als es bereits etabliert ist, es besser macht und nicht nur "anders". Es gibt viele Leute, die das Erbe der Kultur weitertragen, ohne zu klingen wie die alten Platten - das ist hier eben nicht der Fall.

    • Vor 6 Monaten

      ich denke eine ragizm für hiphopt theme ist gewinn für ganze forum wilkommen hier bruder

    • Vor 6 Monaten

      Leutz: Wie wäre es mit einem ElMassivo-Förder-Preis?

    • Vor 6 Monaten

      "Wie es ist, wenn uninformierte Schreihälse ihre kleinen Fantasien gegenüber mit dem Fach vertrauten Menschen herausschreien, als wären sie auf dem gleichen Boden der Tatsachen, kriegst du doch schon in der Pandemie mit - das muss man freilich nicht hier in gleicher Weise zelebrieren. "

      Und warum genau meinst du dann als jemand, der sich nach eigener Aussage noch nicht an eigenem Rap versucht hat, genau zu wissen, warum und mit welchen Zielen Künstler Rap machen? Hab dir hier ja schonmal vorgeworfen, dass dein Verständnis vom kreativen Prozess relativ dürftig ist, hindert dich ja aber trotzdem nicht daran da teils sehr eigene Thesen zu zu formulieren.

      Allgemein verstehe ich auch nicht, was du dir aus den sozialen Interaktione hier versprichst. Dir haben hier in verschiedenen Kontexten inzwischen schon locker fünf Leute unabhängig voneinander das Gleiche erzählt und auf blinde Flecken/unangemessene Verbohrtheit aufmerksam gemacht. Wenn das, was du so an Rückmeldung bekommst, so komplett an dir vorbeigeht, dann verstehe ich ernsthaft nicht, was du hier überhaupt rumjuckelst, da kannste dich halt genauso gut mit dir selbst unterhalten.

      Möchte da jetzt aber auch nicht zu sehr draufrumreiten. Bin mir sicher, dass du für deine Defizite auch nichts kannst. Wäre nur schön, wenn da zumindest irgendwann zumindest der Funken eines Bewusstsseins dafür entflammen würde.

    • Vor 6 Monaten

      Ich will im Wesentlichen über Musik sprechen - meine liebsten Genres sind Rap, Jazz und Folk. Zu letzteren beiden gibt's nicht viele Rezensionen, also trifft man mich meistens in denen zu Rap an - wo meistens entweder Platten bewertet werden, die schlecht sind oder sich überhaupt nicht als Rapmusik qualifizieren - natürlich schreibe ich da, dass die scheiße sind. Bei Platten, die gut sind oder die sonst einen Wert abseits des Genres haben, schreibe ich das ja hin (wie bei Injury reserve gesehen).

      Was erwartest du denn, wie ich mich verhalten soll? Ich bemühe mich, so respektvoll zu sein, wie es nur geht. Allerdings übertrumpft die Meinung 5 anderer Leute, die ein geringeres Verständnis des Themas haben nicht dasjenige einer einzelperson, die Recht hat. Das Verstehe ich nicht - seit wann soll das ein demokratischer Vorgang sein?

    • Vor 6 Monaten

      Ich stelle dazu auch eine Gegenfrage, da mir das ja vorgeworfen wird - hast du auch nur ein einziges mal im Laufe dieser Diskussion in Erwägung gezogen, dass du im Unrecht sein könntest? Sei ehrlich.

    • Vor 6 Monaten

      "Allerdings übertrumpft die Meinung 5 anderer Leute, die ein geringeres Verständnis des Themas haben nicht dasjenige einer einzelperson, die Recht hat. Das Verstehe ich nicht - seit wann soll das ein demokratischer Vorgang sein?"

      Demokratisch ist es nicht zwangsläufig. Trotzdem ist man als Einzelperson zwangsläufig limitiert darin, zu erkennen worüber man Recht hat. Aussagen von denen man sagen kann, dass man über sie Recht haben kann, betreffen halt die Außenwelt. Und um sicherzustellen, dass das eigene Verständnis der Welt sich mit der tatsächlichen deckt, braucht es halt dann auch Feedback und Rückkopplung von außen. Dass du so strikt von vornerein davon überzeugt bist Recht zu haben, steht dem halt direkt entgegen und ist damit irgendwo auch Wurzel des Problems.

    • Vor 6 Monaten

      Und um deine Frage zu behaupten. Wenn ich irgendetwas schreibe von wegen "X ist soundso", gehe ich natürlich erst einmal davon aus, dass ich Recht damit habe. Sonst würde ich's ja nicht schreiben. Die Frage ist halt, was passiert, wenn man auf Gegenargumente und Positionen stößt. Sollte das vorkommen, mach ich mir auch durchaus Gedanken, ob sich das noch aufrecht erhalten lässt, was ich sage und ob's noch richtig ist/ich noch Recht habe und da ist dieser Faden explizit eingeschlossen.

      tl;dr: Ja.

    • Vor 6 Monaten

      What. The. Fuck. Xc, merkst du es echt nicht? Es geht dir ernsthaft darum, wer Recht hat und wer nicht? Bei Kunst? Wie größenwahnsinnig bist du eigentlich?

    • Vor 6 Monaten

      Klingt echt bisschen nach autistischer Egomanie bei dir. Dude, komm runter :/

    • Vor 6 Monaten

      Ich will den Thread nicht wieder in philosophische Grundsatzdiskussionen abgleiten lassen aber nur so viel sei gesagt - jede Konsenstheorie der Wahrheit krankt daran, dass sie niemals den Konsens über ihre eigene Geltung sicherstellen kann. Für eine ernsthafte Diskussion über Wahrheiten führt nichts an einer Theorie vorbei, die irgendeinen Bezug zu Repräsentationen hat. Insoweit überzeugt mich das nicht. Wenn eine Vielzahl von Menschen etwas annehmen, sollte man gerade auf der Hut sein, weil sich in der Regel Vorurteile herausbilden, die einfache Narrative gegenüber wahrheitsnäheren, komplizierten Erklärungen bevorzugen. Merkt man auch gerade in der Pandemie. Mehrheitsentscheidungen bzw. Mehrheitsmeinungen haben abseits von formal-demokratischen Prozessen kaum irgendeinen Eigenwert.

      Ich habe bislang keine ernstzunehmenden Argumente gegen meine Positionen gehört, außer "du hast ein unrichtiges Kunstverständnis" und "du gehst die Musik hier falsch an". Ich habe in beiden Fällen gesagt, dass das keine Argumente für irgendwas sind und sie (zugegebenermaßen überspitzt) kommentiert. Ich halte die Reduktion von Kunst auf Gefuhlsausdrück für falsch, weil dann Kunst ihren Wert im Können verliert und ich halte die relativistische These für falsch, dass man Dinge nicht nach ihrem Genre bewerten sollte, weil man damit alles als gut rechtfertigen könnte und das den Sinn einer Diskussion über Kunst überhaupt jeden Boden nimmt. Ich bin kein Freund von Nihilismus. Das war Rap als Genre auch nie, auch wenn das neuerdings insinuiert wird.

    • Vor 6 Monaten

      @Sexyashell
      Es geht mir darum, wer Recht hat und wer nicht, ja. Ich sage nicht, dass ich immer Recht habe aber in diesem Fall bestehe ich mit Zähnen und Klauen darauf, dass ich es habe.

    • Vor 6 Monaten

      "Ich will den Thread nicht wieder in philosophische Grundsatzdiskussionen abgleiten lassen aber nur so viel sei gesagt - jede Konsenstheorie der Wahrheit krankt daran, dass..."

      Hättste dir tatsächlich vollumfänglich sparen können, weil eine Konsenstheorie der Wahrheit gar nicht zwangsläufig aus meinen Aussagen folgt, auch wenn man das im ersten Moment tatsächlich vielleicht annehmen könnte.

    • Vor 6 Monaten

      "Wenn eine Vielzahl von Menschen etwas annehmen, sollte man gerade auf der Hut sein, weil sich in der Regel Vorurteile herausbilden, die einfache Narrative gegenüber wahrheitsnäheren, komplizierten Erklärungen bevorzugen."

      Ist halt Unfug. Die Mehrheit der Menschen glaubt auch, dass sich die Erde um die Sonne dreht oder der Erdkern sauheiß ist, obwohl das aus einfachen Alltagsbeobachtungen nicht trivialerweise abzuleiten ist. Dein Ansatz hier ist halt letztenendes intelektuell nicht weniger faul, als einfach alles zu glauben, weil es die Mehrheit glaubt.

    • Vor 6 Monaten

      Xc legt es anscheinend darauf an das intelektuelle Pendant zum lautuser zu werden. Props!

    • Vor 6 Monaten

      Du beziehst dich jetzt auf Beobachtungen zweiter Ordnung - ich bin auf diese hier aber nicht angewiesen, weil ich schon Erstbeobachter bin. Es geht um Dinge, die wir beide gemeinsam wahrnehmen, nicht um Dinge, bei denen wir uns auf Aussagen anderer mangels eigenen Zutritts zum Verständnishorizont verlassen müssen. Dass gerade im Himalaya ein roter Panda im Schnee tollt kann ich nur mittelbar durch andere Beobachter wissen, wenn ich nicht da bin - dass das hier ein grausiges Rapalbum ist, kriege ich selbst mit.

    • Vor 6 Monaten

      @Capslock - du magst die Platte selbst nicht. Was suchst du hier?

    • Vor 6 Monaten

      Es ist keine Rap-Platte, zumindest der Teil den ich hörte. Dein Verhalten löst bei mir Fremdscham aus.

    • Vor 6 Monaten

      Mal von den theoretischen Diskussionen abgesehen, ist deine Sichtweise in Hinblick auf das Sachfeld Kunst, das wir hier besprechen aber sowiesl noch einmal eine Ecke unhaltbarer.

      In Ermangelung einer besseren Methodik zur Erschließung der Kunsthaftigkeit von etwas, wird da sowieso nur mit Kollektivverständnissen und -begiffen gearbeitet. Unabhängig davon, ob es die exakteste Weise ist, sich der Sachlage zu nähern. Eine verifizierbare Methodik dafür haben wir zumindest nicht.

      Von daher ist das einzige, was du hier letztlich mit deiner Rapdefinition tust, ist einen (älteren) Konsens über das Genreverständnis über einen anderen (derzeitigen) Konsens zu stellen, ohne auch nur ansatzweise begründen zu können, warum einer gültiger ist als der andere.

    • Vor 6 Monaten

      Immerhin bist du so vernünftig. Ich gebe das Kompliment gerne in Bezug auf vergangene Diskussionen zurück, mein Liebster!

    • Vor 6 Monaten

      Btw bist du ein sehr schlechter Kanarienvogel.

    • Vor 6 Monaten

      @GleepGlorp
      Das Genre ist nicht aus einer Entscheidung heraus entstanden, sondern ist irgendwann in einer erkennbaren Form konsolidiert, deren Veränderung aus der Form ausbricht. Dieser Punkt ist hier erreicht.
      Ich betone nochmals, dass das nichts über sonstige Qualitäten des Albums aussagt. Es sagt nur, dass es das "Thema Rap" verfehlt hat und deswegen schlecht ist.

    • Vor 6 Monaten

      @Capslock
      Da Stimme ich dir auch zu

    • Vor 6 Monaten

      Es hat halt nicht das Thema Rap.

    • Vor 6 Monaten

      Du kannst sagen, Rap definiert sich durch A, B und C und ich kann sagen, dass das schon immer nur eine Teilmenge und Auspägung von (A, a, B, b, C, c) war und die ursprüngliche Definition nur so eng war, weil man damals noch nicht alle Spielweisen dieses neuen Genres und dieser neuen Herangehensweise entdeckt hatte.

      Und letztendlich lässt sich keines davon mehr begründen als das andere, weil's schon immer Konsens- und Heuristikdefinition war, die etwas nur vage und subjektiv umfasst.

      Von daher kann man in diesem Spezialfall der Kunst und des Genres eigentlich sogar argumentieren, dass du das schlicht und einfach zu fressen hast, was die Mehrheit als Rap kategorisiert, weil dass die einzige Art ist, wie sich solche Begriffe erschließen lassen. Zumindst aber wirst du es nie überzeugend begründen können, warum deine Definition wahrheitsgemäßer ist als alle anderen. Kannst es aber natürlich gerne einmal versuchen.

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      "Das Genre ist nicht aus einer Entscheidung heraus entstanden, sondern ist irgendwann in einer erkennbaren Form konsolidiert"

      Wer oder was entscheidet denn, wann und wie sich ein Genre konsolidiert hat?

    • Vor 6 Monaten

      "Wer oder was entscheidet denn, wann und wie sich ein Genre konsolidiert hat?"

      Xc

    • Vor 6 Monaten

      Valideste Quelle hierzu mMn

    • Vor 6 Monaten

      @Capslock
      Ne - der künstlerische Höhepunkt des Genres, der Augenblick, in dem es die größte Reife in seiner Kunstfertigkeit erreicht hat. Ich denke, der Begriff "Golden Era" wird, auch wenn wir jetzt mal von Gleeps "Mehrheitsmeinung" ausgehen, nicht umsonst auf einen gewissen Zeitrahmen gezogen.
      Die Goldene Ära des Jazz war der Bebop, die Goldene Ära der Folkmusik waren die 60er und die Goldene Ära des Raps waren die mittleren bis späten 90er Jahre. Wenn jemand an "Rap" denkt, denkt die Person maßgeblich daran.

    • Vor 6 Monaten

      Ornette Coleman war beispielsweise deswegen ein Erneuerer des Jazz, weil er den Bebop nicht "erweitert", sondern bestehende Elemente durch neue graduell ersetzt hat, die im Vergleich zu früher nicht weniger komplex oder kunstfertig sind, der Musik aber eine komplett neue musikalische Richtung geben.

    • Vor 6 Monaten

      Eine Ära als Referenz heranzuziehen, die sich die Bezeichnung vor allem durch die Innovationskraft der jeweiligen Releases verdient hat, um 27 Jahre später andere Releases aufgrund unliebsamer Innovationen abzuwerten, ist mal ein interessanter Ansatz :D

    • Vor 6 Monaten

      @Haine
      Es ist eine valide Referenz, wenn die Innovationen in ihrer künstlerischen Stärke hinter diese Zeit zurückfallen. Alles, was über sie hinausgeht, wird von mir mehr als respektiert.

    • Vor 6 Monaten

      Es geht hier nicht darum Genres, auf ihren Zenit festzukrallen, sondern zu sehen, in welchen Punkten man sie noch verbessern kann.

    • Vor 6 Monaten

      Ist ja alles schön und gut, aber immer nur ein Teil der Wahrheit. Haiyti bedient sich auch eklektisch bestimmter Versatzstücke, die alle dem Genre Rap zuzuordnen sind und kreiert hieraus etwas Neues. Tua hat dies zb vor Jahren auch schon getan. Dass uns beiden das nicht puristisch genug ist oder zumindest zu wenig Sprechgesang in seiner handwerklichen Ausprägung, sondern der Fokus hier eher auf Varianz durch Stimmeffekte liegt, macht es nicht weniger genrezugehörig, sondern nur befremdlicher für uns. Ich kann sagen "das ist nicht mein Rap" aber nicht "das ist nicht Rap". Im Prinzip ist es nur die logische Entwicklung seit Autotune das Flowgefrickel abgelöst hat.

    • Vor 6 Monaten

      Auch auch hier findet eine Leistung statt, möchte ich damit sagen. Nur keine, die wir aufgrund unserer Parameter subjektiv als feierbar einschätzen

    • Vor 6 Monaten

      " Im Prinzip ist es nur die logische Entwicklung seit Autotune das Flowgefrickel abgelöst hat." - das ist auch so ein bisschen der Zeitpunkt des künstlerischen Bankrotts der Szene "at large". Bzw. ab dem Zeitpunkt hat es sich so sehr wegentwickelt, dass das im Grunde mit der vorherigen Sparte außerordentlich wenig zu tun hat.

    • Vor 6 Monaten

      "du magst die Platte selbst nicht. Was suchst du hier?"
      Allein, dass dieser Typ immer noch nicht gecheckt hat, dass es nicht um diese Platte (die ich, just for the record, auch nur mit 2/5 bewertet habe), sondern um seine Art hier zu posten geht... Alter, ich hab ja hier schon einiges an Fremdscham erlebt, aber der topt echt alles.

    • Vor 6 Monaten

      Mal kurze Zwischenfrage an Xc. Was wäre deiner Meinung nach ein Beispiel für ein Künsltere, de formal die Genrekriterien von Rap sehr genau erfüllt und handwerklich extrem gut ist, dir aber nicht gefällt?

    • Vor 6 Monaten

      Ich mochte schon vorher im mainstream die Bling- und Dipsetphase nicht so sehr bzw. bin ich auch kein Fan des Südens so im großen und Ganzen - allerdings ist das eben immer noch Rap, nur nicht mein Ding.

    • Vor 6 Monaten

      @Gleep Glorp
      Beispiele gibt es da viele - Twista konnte ich etwa niemals viel abgewinnen, obwohl er ein brillianter genauso RA the Rugged man oder Immortal Technique und TechN9ne

    • Vor 6 Monaten

      Aus Deutschland ist das einprägsamste Beispiel Kollegah - schreckliche Musik (für mich) aber astreiner MC

    • Vor 6 Monaten

      Bei Innovationen spielen künstlerische Stärken erstmal per Definition keine Rolle. Innovativ ist etwas neues, dass Verbreitung und Nachahmung erfährt.

      Das ist alles ziemlich konstruiert, was du hier betreibst und da kann man Reaktionen wie Gueldis auch irgendwo nachvollziehen. Du inszenierst dich hier als Gralshüter, eines ganzen Genres, obwohl du mit Scheuklappen in einer sehr eng abgesteckten Nische unterwegs bist.
      Und selbst, wenn du meinst aus dieser Nische auszubrechen, nennstdu Artist wie Saba oder JID als Beispiele, die näher dran sind am MCing wie es im Rahmen von Boom Bap gesehen wurde, als viele, viele andere da draußen. Unabhängig davon, dass die vermehrt auf 808 lastigen Produktionen unterwegs sind.
      Das macht das hier unnötig anstrengend. Ich bin musikalisch nicht mal weit entfernt von dir und höre mir Haiyti nicht an. Aber weil ich gerade einen anderen Fokus habe und dieses Subgenre nicht verfolge, Maße ich mir auch nicht an, dass alles zu beurteilen
      Natürlich ist das lyrisch scheiße, wer aber denkt, dass sich Rap nur darüber definiert, hat halt ein sehr eingeschränktes Verständnis von Rap und sollte sich dessen auch bewusst sein.

    • Vor 6 Monaten

      @Haine
      Ich stimme dir zu, dass "reine Innovation" an sich nichts mit Kunstfertigkeit zu tun hat - es hat aber etwas damit zu tun, weshalb ich auf den Vergleich mit den Klassikern poche. Etwas neues hinzuzufügen kann eine Sache verschlimmbessern - frag da nur mal jede Person aus dem ingenieurstechnischen oder Programmierbereich.

      Deswegen muss man neuere Dinge immer an dem Messen, was die alten ausgezeichnet hat. Sonst kommt man eben irgendwann an den Punkt an, den wir heute erreicht haben und Hayiti als "guten Rap" bewerten, ohne Recht sagen zu können, wieso eigentlich, außer "ist halt anders".

    • Vor 6 Monaten

      Haiyti baut aber neben Autotune genau auf diesem Dirty South Sound auf bzw scheint damit sozialisiert zu sein, wenn man sich durch die Diskografie skippt. Da ist Trap mit Autotune halt schon eine logische Weiterentwicklung, nur halt keine für uns coole. Für mich war es ästhetisch ähnlich wie für dich ein grausiger Wendepunkt in der Entwicklung von Rap. Dennoch ist es dem Genre zugehörig. Und unter den Aspekten des "Neuen Hip Hop" ist sie kreativer als viele andere. Für uns halt ein Furz im Ohr. Ich will hier auch nicht ihren Apologet spielen, nur fair bewerten. Der künstlerische Bankrott ist hier nicht gegeben, die Kriterien haben sich nur zu unseren Ungunsten verschoben.

    • Vor 6 Monaten

      @Chris
      Dass das auch meinem subjektiven Geschmacksempfinden nicht entspricht, ist glaube ich hier mehr als klar geworden. Ich weise aber nochmals auf meine injury reserve-Rezension hin - das Album hat mich berührt, ich habe die Aussage verstanden, dass es um den Tod geht, um die verwirrenden Gefühle, die man dabei hat, um das Fühlen von Verzerrtheit, Hoffnungslosigkeit und Angst. Diese Gefühle wurden auch sehr gut durch die Musik transportiert und ich höre die Platte immer noch gerne mal, wenn ich ein bisschen deprimierende Musik brauche. Es ist ein gutes Album - aber halt kein gutes Rapalbum. Letzteres spricht ihm aber nichts ab, sondern stellt es nur in den Kontext der Bewertung.

      Ich glaube, ich mache künftig einfach einen pro-forma Disclaimer unter meine Postings, der vielleicht ein bisschen eure Unterhosen besser sitzen lässt. Irgendwas ala *ACHTUNG: Nutzer hat "enge" Auffassung von Rapmusik.

    • Vor 6 Monaten

      Ich hab die auch. Aber es geht ja darum, das für sich zu reflektieren und nichts Allgemeingültiges daraus abzuleiten ;)

    • Vor 6 Monaten

      Ich glaub allein daran hängen sich hier alle auf. Aber vllt irre ich mich auch.

    • Vor 6 Monaten

      Es wird eine Mischung aus allgemeiner Antipathie und einem ähnlichen Drang, Recht haben zu wollen sein. Was als geteilte Werte ja vielleicht die Basis einer schönen künftigen Freundschaft sein kann!

    • Vor 6 Monaten

      Das Gute ist ja, dass dank dem Internet und self-promotion es inzwischen mehr als genug Musik für uns alle gibt. Ich denke, es gibt heute in der Summe mehr gute Musik als früher, auch im Rapbereich, allerdings liegt das auch darin begründet, dass es allgemein mehr Musik gibt bzw. mehr zugängliche Musik. Schade ist eben nur, wenn die Wahrnehmung eines Genres im Laufe der Zeit so verwässert wird, dass man es irgendwann nicht mehr wiedererkennt bzw. regelrecht suchen muss, um Musik in dem Bereich zu finden, die noch älteren Ansprüchen an diesem Genre genügte.

    • Vor 6 Monaten

      Das Lustigste an diesem Thread ist doch, dass Xc hier mindestens vier Leute, die mehrfach betont haben dass sie kein Fan von der Platte sind, dazu gebracht hat die Platte irgendwie doch zu verteidigen. Xc, bist du etwa selbst Haiyti und hast uns hier volle Kanne manipuliert?

      (...das wäre zumindest die einzige Fantasie, mit der ich mir diesen Cringe hier grad irgendwie schön reden könnte.)

    • Vor 6 Monaten

      @Chris: Nope, du irrst dich nicht. Exakt genau um diesen Umstand geht es hier, der alle abfuckt. Dieser formulierte Anspruch absoluter Allgemeingültigkeit.

    • Vor 6 Monaten

      Und nö, bis zu diesem Thread hatte ich keine Antipathie für dich Xc, ganz im Gegenteil sogar. Aber naja, das kann sich auch irgendwann wieder in die richtige Richtung entwickeln.

    • Vor 6 Monaten

      Ja, sehe ich einigermaßen ähnlich. Früher war ich allerdings mit weniger zufrieden, aus Mangel an Vergleichsflächen. Man hat halt auf gut Glück oder Rezension/Empfehlung im Plattenladen reingehört. Weil Musik kostbar war, hat man ihr auch mehr Zeit zum Reifen gegeben. Vllt nehmen wir uns die heute nicht mehr und urteilen schneller. Gleichzeitig wird aber auch aufgrund der geringen Aufmerksamkeitsspanne mehr Junkmusik produziert, die keinen weiteren Durchlauf wert ist. Ambivalentes Thema. Weiterer Aspekt ist, dass man mit Ende 30 kritischer Musik hört als mit Anfang 20. Ich zumindest. Vllt hätte mich Haiyti zb damals auch abgeholt und entertaint. Man sieht aber retrospektiv romantisierend nur die Speerspitze und hat dadurch die Wahrnehmung, dass die Qualität allgemein insgesamt rückläufig ist, prozentual auf die Masse gerechnet.

    • Vor 6 Monaten

      Selbst musikalisch tätig zu sein beeinflusst die Parameter ebenfalls. So unterscheiden sich doch oft recht auffällig die Lieblingsrapper von Rappern und von reinen Konsumenten. Man hört anders hin, deutlich analytischer. Manche, so wie du (oder zb Rezensenten), tun das ebenfalls sehr analytisch, aber wieder von einem anderen Standpunkt aus. Deswegen und weil es auch innerhalb dieser grob gefassten Gruppierung auch wieder natürliche Unterschiede gibt, kann es halt keine Allgemeingültigkeit geben.

    • Vor 6 Monaten

      Und auch das sind wieder nur sehr abstrakte und unvollständige Erklärungsansätze, logischerweise. ;)

    • Vor 6 Monaten

      In letzter Konsequenz ist eh alles relativ. Das einzige absolut Wahre das existiert ist Gott. Bow down, bitches.

    • Vor 6 Monaten

      @Sexyashell - das meinte ich mit der generellen Antipathie. Ich habe grundsätzlich nichts dagegen, wenn man mich nicht sympathisch oder meine Meinungen scheiße findet. Man darf mich auch gerne spielerisch beleidigen, einen Boomer nennen etc., nur so ausfallend wie vorhin zu werden ist für mich ein bisschen off-limits. Ich halte es auch im echten Leben meistens so, dass für mich Respekt wichtiger ist als Sympathie und kam so ziemlich gut durch, wahrscheinlich besser als ihr mir hier zutraut.
      Dass Leute Platten verteidigen, die sie überhaupt nicht meinen ist, was ich meine, wenn ich sage, dass sie im Endeffekt genauso stur sind wie ich.

    • Vor 6 Monaten

      *nicht mögen

    • Vor 6 Monaten

      @Chris
      Vielleicht sollte ich mir ja für nächstes Jahr mal vornehmen, selbst ans Mikro zu gehen bzw. mal versuchen, selbst Texte zu schreiben. Das geht ja inzwischen ganz gut aufzunehmen, wenn man nur dabei bleibt. Mit Disziplin hatte ich ja selbst nie Probleme. Ich glaube aber, dass ich, wenn ich es probieren würde, nur ein lahmes Abziehbild von Ka oder Roc Marciano auf Deutsch wäre, weil ich versuchen würde, das zu imitieren, was für mich der derzeitige Goldstandard im Rap ist. Biten hat beim Writen einen etwas anderen Ruf, weil du erstmal Styles beherrschen musst, bevor du selbst was malen willst und man dort eher akzeptiert, dass du ein Toy bist. Beim Rappen erwartet man praktisch, dass man seine "ersten Schritte" möglichst versteckt.

    • Vor 6 Monaten

      Sie sind aber nicht stur, sie versuchen nur objektiver zu bewerten und dir dies zu erklären. Ich bin dir da in Vielem sehr ähnlich, was die Sichtweise auf Rap betrifft, ob das nun gut oder schlecht ist, aber ich finde den Ansatz der anderen respektabler, weil er weniger verbohrt wirkt. Sie verteidigen ja nicht ihre Meinung, sondern die Relativierung von Meinungen.

    • Vor 6 Monaten

      Am Anfang imitiert jeder. Hast das Ev Album doch gehört, da werden die 3 Phasen am Ende von einem Track recht punktgenau beschrieben. ;) Bei hat lange jeder Blumentopf und Eins Zwo assoziiert, obwohl ich das selbst gar nicht so wahrgenommen hab. Aber natürlich war das meine Prägung vor 15-20 Jahren. Und bei denen wiederum hörst du Masta Ace etc heraus, bei Sam Method Man, bei Morlock Ill Bill usw usw.

  • Vor 6 Monaten

    "Nur Medizin" hat übrigens geile 00er Jahre-Darkchild-R&B-Elemente in der Production.

  • Vor 6 Monaten

    Ist "Hyperspeed" eigentlich Hyperpop? Wieso gibt es dazu noch kein Statement von Yannik?