Die wachsende Altersmilde der Kings Of Leon ist nicht mehr von der Hand zu weisen. Auf dem feinen "Walls" trugen sie diese noch mit Eleganz, Einfallsreichtum und pittoreskem Charme vor, doch wenn man sich ihr neues Album anhört, bleibt davon leider nicht viel übrig.

"When You See Yourself" drückt …

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  • Vor einem Jahr

    Altersmilde, ein Euphemismus für schlaffes Gedudel einer Altherrenband, die keine knackige Musik mehr hinbekommt. Das neue KoL Album ist belang- und zahnlos und wen. Altersmilde so tönt, verzichte ich gerne darauf.

  • Vor einem Jahr

    hallo,

    ich heißte josef und hoffe, dass ich mit meiner mail hier bei ihnen richtig bin wenn nicht, bitte entschuldigen sie das. ich wollte nur fragen, ob sie auch noch das album von "sad night dynamite" auf ihrer musikseite besprechen. darüber würde ich mich sehr freuen.

    vielen dank und ihnen treu ergeben
    josef

  • Vor einem Jahr

    Kann die Rezi so nur unterschreiben . Kann man nebenbei laufen lassen allerdings kein Track dabei der na Haltung im Ohr bleibt .

  • Vor einem Jahr

    Bin bereits zweimal durch das Album durch. Ich find‘s gut???? Klar, nur drei Songs kommen aus dem Quark und gerne hätten es davon drei mehr sein dürfen. Aber irgendwie passt das Album in diese Zeit der Quasi-Isolation und der Entbehrungen. Man könnte auch sagen: draußen nix los und auf dem Album auch eher wenig. Aber dies wäre der oberflächliche Blick eines Standard-Radio-Format-Hörers. Musikalisch ist der Output echt gelungen. Eher ruhig und atmosphärisch, aber auch keine Kanten, die nur aufregen würden. Und wo bitte sollte man derzeit auch hin mit einem vertonten Aufbruch? Scheiß Wetter und kein Ende der Pandemie in Sicht. Da passt eine Runde Entspanntheit doch ganz gut.

  • Vor einem Jahr

    Tja, ich habe das Album jetzt dreimal durchgehört und es bleibt wirklich nicht recht viel hängen...
    Die Tracks sind ja cool und layed back, nett nebenbei anzuhören. Die ersten Tracks kommen einem auch stärker vor, aber je weiter man hört, desto langweiliger wird es, und das schon so ab Track 5...

    Muss jetzt nur noch verstehen ob das daran liegt, dass ich die Songs immer von vorne bis hinten in der festgelegten Reihenfolge höre, und das einfach langweilig werden muss, wenn sich so viel Unaufgeregtheit wiederholt, oder ob wirklich nur die ersten 4 Songs halbwegs taugen...

    An "Come Around Sundown" und "Mechanical Bull" kommt es jedenfalls bei weitem nicht ran, finde ich.

    Es hätte wohl ein zweites "Because Of The Times" werden sollen, aber auch dagegen verliert das Album.

    Trotzdem immer noch besser als so vieles was heut sonst so veröffentlicht wird...

    • Vor einem Jahr

      muss da selbst noch ein Update dazu schreiben: Nach jedem hören bleibt weniger hängen, inzwischen nur mehr 2 Tracks, der Titeltrack und "Stormy Weather", und selbst bei denen bin ich mir nicht recht sicher, ob ich die noch öfter hören will...

      Schade!

  • Vor einem Jahr

    Grundsolide. Gibt's nix zu meckern. ****

  • Vor einem Jahr

    Ich muss mich einigen wenigen Vorkommentatoren (und -innen) anschließen: Ich find's auch nicht schlecht. Leicht, unaufdringlich, sanft, unaufgeregt. Für mich zur Abwechslung mal das Richtige. Und Musik hat ja auch immer etwas sehr situatives und individuelles. Klar, es gibt definitiv "bessere" und hitlastigere KoL-Songs. Und scharfe Kritiker sehen das Album aus einer Gegenperspektive nicht zu Unrecht als seicht und schlaff. Aber vielleicht ist das ja gerade der Animus des aktuellen Werks? Entspannt statt aufregend? Für mich macht die Musik hier die Musik: kein Song sticht hervor, keiner geht unter. Alles ist einem Konzept der Ruhe und Entschleunigung untergeordnet. Was Nettes zum Abschalten und Treibenlassen, das sich nicht in den Vordergrund drängt. Ein Ort der Ruhe in einer außergewöhnlichen Zeit.