Seit zehn Jahren warten Klee-Fans auf ein neues Studioalbum. Zwar veröffentlichte die Kölner Band, die im Kern aus Sängerin Suzie Kerstgens und Pianist, Keyboarder und Zweitsänger Sten Servaes besteht, 2015 mit "Hello Again" ein Cover-Album, doch danach folgte wieder einmal eine lange Pause.

Dass …

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  • Vor einem Jahr

    Schade, die ersten Alben finde ich immer noch sehr gut. Unhörbar macht die neue Platte aber der schlimme ich-atme-wie-nena-esque Vocal Mix. Das ist wie Schmatzen. Warum produziert man das so?

  • Vor einem Jahr

    Schade. Das Interview mit Jan Müller war so sympathisch, aber tatsächlich musste ich auch sofort an Nena denken.

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  • Vor einem Jahr

    ..wunderschönes Album..habe sie vermisst.
    ..entweder man mag sie, oder eben nicht.

    • Vor einem Jahr

      Es gibt keinen leckeren Griesbrei, also kann ich den auch nicht mögen wenn meinen Mama sich auch redlich Mühe gibt, den mit Früchten noch so lecker erscheinen zu lassen.

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  • Vor einem Jahr

    17 Dinge, die ich aus dieser Kritik gelernt habe:

    1. Optimismus (hier sicherlich völlig unbeabsichtigt einigermaßen tendenziös durch „Frohsinn“ ersetzt) im Angesicht „negativer Ereignisse“ (interessante Umdeutung des Zitats „Schönes wie Schlimmes“) ist unangebracht, oder kann nur – wie wir wenig später erfahren – „Scheinoptimismus“ sein.

    2. Wer sich ins Leben stürzt, betreibt „Eskapismus“. Also steht der Begriff gar nicht für „Realitätsflucht“, sondern meint offenbar das Gegenteil.

    3. Tears-For-Fears-Zitate (zumal in Kombination mit viel Bass, flächigen Synthies, discoidem Schlagzeug und samtigen Organen) sorgen dafür, dass Songs vor „Ausgelassenheit aus allen Nähten platzen“.

    4. Betonte Coolness im Gesang kommt beim Thema Selbstoptimierung „penetrant rüber“. Merke: Bei gewissen Themen ist ausschließlich brennende Leidenschaft erlaubt, denn die ist niemals penetrant.

    5. Rund 99% aller Pop-Songs, die bis heute geschrieben wurden, sind „unbedarft“, denn sie folgen dem Intro-Strophe-Refrain-Outro-Schema. Ah, sorry, das habe ich falsch verstanden: Nicht die Songs sind unbedarft, sondern ihr Schema. Moment, ein „unbedarftes“ Schema …?

    6. Von mir völlig unbemerkt werden wohl alle naslang Songs über Museumswächter veröffentlicht. Das wäre zumindest eine Erklärung dafür, dass Bilder, in denen „es um eine Person geht, die „es Leid ist, täglich "Bilder" und "Menschen" zu bewachen“ zwangsläufig „abgedroschen“ sind.

    7. Kursivieren knallt mehr, wenn man dabei nicht mit (amerikanischen) Anführungsstrichen geizt. Doppelt gemoppelt hält einfach besser.

    8. Wer davon träumt, nach Australien zu reisen, der träumt falsch.

    9. Gemächliches Plätschern gebietet sich nicht. Zumindest nicht für Songs. Die müssen vermutlich „rasant“ plätschern.

    10. Wer „über die Höhen und Tiefen des Lebens sinniert“ (Abgedroschenheit liegt ganz offensichtlich im Auge des Betrachters), macht das auf die richtige Weise, wenn er dabei nicht von „gemächlichem Plätschern“ sondern von sparsamen Singer-Songwriter-Tönen begleitet wird. Zumindest dann, wenn diese mit „psychedelischen Streichern“ untermalt sind.

    11. Galoppierender Adjektivismus ist the new black.

    12. Optimismus darf nur im gedämpften Tonfall geäußert werden, sonst ist er des Teufels. Das scheint ein Kernanliegen dieser Kritik zu sein.

    13. Die Herkunft („soziale Netzwerke“) bunter Einhorn-Bilder muss dem Leser sicherheitshalber erläutert werden – wäre ja schade, wenn eine so ausgefeilte Metapher als Rohrkrepierer endet.

    14. Auf einem Song dieses Albums widmen sich Klee der Liebe.

    15. Die Gruppe Rosenstolz besingt in ihren Songs gewöhnlich die kleinen Dinge, die eine Beziehung ausmachen.

    16. Die Worte „was wie Rosenstolz klingt und zwar in schlecht“ lassen nur eine Schlussfolgerung zu: Der/die Autor*in findet Rosenstolz gut. Mit diesem Punkt erübrigt sich eigentlich alles andere.

    17. Trotzdem sei vielleicht noch erwähnt, dass „romantische Urlaube in der Bretagne“ pfui sind. Blumenwiesen auch. Ganz undogmatisch natürlich.

  • Vor einem Jahr

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