"From here to there and every place in between ... Volle 53 Sekunden klatscht DJ 5ter Ton dem Hörer das selbe Cut um die Ohren, bevor der "brandneue Joint von den Massiven Tönen" endlich im Umlauf ist. Noch einmal sechs Minuten und 48 Sekunden später ist die deutsche Rapszene des Jahres 1996 auf …

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  • Vor 6 Jahren

    Ein besseres dt. Hip Hop Album kenn ich gar nicht.Der Track Kopfnicker ist eine Reimlawine, untermalt von einem eingängigen Refrain. Alle 3 Mc´ putzen verbal alles weg, was nur geht. Am besten finde ich Wasi` Part.

  • Vor 3 Jahren

    U-Stahl hat keine besondere Härte, sondern die Stabilität kommt von der U-Form. Naja....

    • Vor 3 Jahren

      "Dein Genick weiß bescheid, es muss stabil sein wie U-Stahl" passte wohl metrisch nicht.

    • Vor 2 Jahren

      Und es muss sich ja mit "ju strahlt" reimen. Und da U-Stahl jetzt logischerweise genau so hart wie Stahl ist, also doch schon ganz dolle stark, ist technisch gesehen alles im Lot.

  • Vor 3 Jahren

    Die Meilensteinliste scheint sich dem Ende zuzuneigen.

    • Vor 3 Jahren

      Natürlich tut sie das, im Deutschrapbereich, wo es einfach keine unzähligen Releases gab, bevor laut.de entstand.
      Aber warum machst du das an diesem Album fest? Taucht doch auch - völlig zurecht - bei diversen anderen Rapmedien als Meilenstein, All-Time-Classic oder dergleichen auf.

    • Vor 3 Jahren

      Im Deutschrap-Bereich sind "Sillium", "Im Auftrag ewiger Jugend und Glückseligkeit", "Außen Top Hits, Innen Geschmack" und "Direkt aus Rödelheim" noch frei: Alben, denen man eine gewisse Signifikanz zugestehen kann und die man sich heute noch anhören kann.

    • Vor 3 Jahren

      Och, ein paar mehr kommen noch dazu: Reim, Rausch, Randale, Battlekingz, Genesis - Exodus - Main Concept fallen da spontan ein.

      Das ist aber alles kein Argument gegen die Kopfnicker, wie ich finde. Ich geb mir die tatsächlich heute noch regelmäßig.

    • Vor 3 Jahren

      Fenster zum Hof ist noch erwähnenswert und Hahnenkampf.

    • Vor 3 Jahren

      Krass, dass "Fenster zum Hof" noch gar nicht dran war. Eins der wenigen Deutschrap-Alben aus den 90ern, das ich mir noch gerne anhöre, und wäre natürlich ein verdienter Meilenstein.

      Wenn "Reim, Rausch und Randale" ein Kandidat ist, dann würde ich noch Da Fource mit "Überlegen" in die Runde werfen.

    • Vor 3 Jahren

      Wenn man die Vorschläge liest und sieht, was sonst schon so dabei war, kann man nur hoffen, dass Morpheau recht behält.

    • Vor 3 Jahren

      Dieser Kommentar wurde vor 3 Jahren durch den Autor entfernt.

    • Vor 3 Jahren

      :lol: Wenn man deutschen Rap mit Ami-Rap und anderen Genres vergleicht vergleicht, bleiben halt echt nur wenige Alben zurück, die Meisterwerke oder auch nur in ihrer Gesamtheit gelungen sind und sich nach einigen Jahren noch gut durchhören lassen. Es gibt aber ja schon noch einige Alben, die einen Einfluss auf die Szene hatten und noch nicht besprochen wurden, ob man sie heute gut findet oder nicht. Die Frage ist halt auch, wie man einen "Meilenstein" definiert und wann man selber angefangen hat Rap zu hören. Ich könnte mir Alben von den Fantas, den Massiven oder Blumentopf z. B. nicht geben.

    • Vor 3 Jahren

      "Das Album" vom Wolf würde ich da auch noch irgendwo mit einordnen.

    • Vor 3 Jahren

      Schade auch, dass G.L.S.-United damals kein Album gedroppt haben, die waren on fire: https://www.youtube.com/watch?v=6pQ5Xqv6bQk

    • Vor 3 Jahren

      Lit as fuck und eben wirklich Pioniere.

    • Vor 3 Jahren

      War auch eher etwas überspitzt, wenn man aber mal den nostalgischen Faktor außen vor lässt, dann bleibt zwar immer noch ein gewisser Stellenwert in der Entwicklung von Deutschrap, aber qualitativ ist das schon recht mau. Auf der anderen Seite, ist die letzten 10 Jahre auch nicht wirklich viel herausragendes hinzugekommen.

    • Vor 3 Jahren

      @morpheau: "Das Album" hat mit seinen jugendlich-harmlosen Texten einen gewissen Charme, man kann aber nicht abstreiten, dass Der Wolf technisch und lyrisch nie sonderlich versiert gewesen ist. Es geht teilweise schon arg holprig zu auf dem Album.

    • Vor 2 Jahren

      Dieser Kommentar wurde vor 2 Jahren durch den Autor entfernt.

    • Vor 2 Jahren

      Lieg ich etwa total falsch damit, dass Kopfnicker (ganz anders als die nachfolgenden Alben der Massiven) einen maßgeblichen, und langanhaltenden, Einfluß in den deutschen Boombaps erwirkt hat, oder was? Ich streite dasselbe oder ähnliches bei anderen erwähnten Alben ja auch gar nicht ab. Aber dass Der Wolf da sonderlich Einfluss auf Klang und Kultur erwirkt hat, weiß ich jetzt nicht?

      Auf die ersten beiden Freundeskreis-Alben zum Beispiel, die ja auch recht signifikant waren, hatte Kopfnicker und die Massiven mit jenem Klang und jeder Besetzung (beides auf Wasi zurückzuführen, also), doch auch ganz direkten Einfluss, und die dann wiederum Einfluss auf was im Hip Hop sonst noch passiert ist.

      Besonders bei "Fenster zum Hof" ist das ja bestimmt genau so oder sogar mehr, und wahrscheinlich alleine schon anhand der Anzahl der Samples/Cuts die von dem Album genommen wurden messbar. Aber jetzt frag ich mich dann doch fast, ob Kopfnicker den Einfluss, den es scheinbar hatte, wohl nur auf mich so hatte?

  • Vor 2 Jahren

    Schließe mich an. Während es eine Menge deutscher Hip-Hop-Platten gibt, die es mir in den letzten 25 Jahren gut angetan haben, hat glaube ich kein einziges Album mich so sehr mitgerissen und beeinflusst wie dieses. Ich höre es immer noch von Zeit zu Zeit, werde nie müde davon, und singe einige Strophen auswendig unter der Dusche oder im Auto.

    Den Leuten, die die Massiven Töne nur von ihrer späteren Musik kennen, also dann als sie dabei waren einen breiteren Bekanntheitsgrad in der Allgemeinheit zu erlangen, sei zur Verständnishilfe gesagt, dass sich ihr Sound bis dahin sehr verändert hat.

    Das hier hingegen ist der Inbegriff des deutschen Boom Bap. Eine unerreichte Kombination zwischen Flow und Beats, für mich tatsächlich der strahlendste Meilenstein des Genres.