Einigen Rap-Alben kann man ihre Stupidität vorwerfen, wieder anderen die nur noch peinliche Entwicklung der oder des Protagonisten. Mit leicht masochistischer Veranlagung hört man sich solche Alben aber häufig an, um sich mit bitterem Vergnügen am Elend zu laben. Oder zu schimpfen wie ein Rohrspatz.

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  • Vor 7 Jahren

    Finds auch sehr langweilig, schade. Hatte BZ extrem gefeiert

  • Vor 7 Jahren

    Laura, Liebes. Das kann so nicht weitergehen. Wir werden bald einmal reden muessen.

    Weiterhin habe ich das Gefuehl, dass hier gewisse Kuenstler aus Prinzip schlecht bewertet werden.

  • Vor 7 Jahren

    die naechste eintagsfliege

  • Vor 7 Jahren

    08/15 Kanackenrap wie man ihn hier ständig hört. Absolut langweiliger Schrott.

  • Vor 7 Jahren

    Also wen ich die Wertung mit dem Carlo Cokxxx Nutten 3 Album vergleiche (2/5) finde ich die Wertung von "Unikat" etwas ungerecht. Das CCN3 Album hat die üblichen Bushido Phrasen und ein paar Promi Disses und das war es. Einzig die Beats stechen manchmal etwas hervor.
    Das Album von Mosh36 ist wirklich etwas monoton, hat aber trotzdem ein paar gute Songs, wie beispielsweise Zirkel, Marty McFly, Chill Maa oder auch Dächer dieser Welt. Das mögen vielleicht keine "Über"-Songs sein, aber alle zusammen unterhaltsamer als das ganze CCN3 Album.
    Also eigentlich hätte CCN3 1/5 verdient (und das auch nur wegen den Beats) und "Unikat" 2/5 (mindestens). Es wurden hier schon schlechtere Alben besser bewertet ... wie Flers neues Album und das ist wirklich absoluter Müll.

  • Vor 7 Jahren

    laut.de scheint dem aktuellen deutschrap-boom entgegenwirken zu wollen und verreisst konsequent jede Neuerscheinung abseits des studentenquarks

    soll nicht bedeuten dass ich diesen unspannenden durchschnittshampel eine topbewertung geben würde aber so langsam werden die kritiken unseriös und austausch.bar

  • Vor 7 Jahren

    als feature-gast geht mosh schon klar. auf albumlänge ist er aber tatsächlich etwas monoton. wobei ich "Black metal rap" schon gefeiert habe. ich sehe allerdings keinen grund, warum die beiden abmahngangsta besser bewertet werden sollten als mosh

  • Vor 7 Jahren

    guter solider deutscher rap. aber wie ja schon viele bemängeln werden hier ja je nach genre anderer rankingsysteme verwendet.

  • Vor 7 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 7 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 7 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 7 Jahren durch den Autor entfernt.

  • Vor 7 Jahren

    14 tracks haut einem mosh36 mit seinem unikat um die geplagten ohren. öde monotonie oder doch ausflüge in interessantere klangfelder?

    los gehts mit dem "masterplan" der mit tristem synthiegeblubber und drucklosen bässen berechtigte zweifel an der durchdachtheit dessen aufkommen lässt. "fahre vom hafen nach berlin, die ware gestapelt,das lager das ziel" ...ziel war wohl eher den hörer zu einem enttäuschten gähnen zu motivieren, was mosh' reizloservortrag nur unterstützt. " die waffe macht klick"...der skipbutton auch

    erfreulich fresher zieht der"zirkel" seine kreise. samples in der hook, guter, eingängiger beat, mosh der etwas wacher flowt und viel erzählt aber wenig hängenbleibt. "entweder gehst oder stehst du". recht ausgelutschtes thema dass aber dennoch gut umgesetzt wurde. kannman sich anhören

    das gilt nur bedingt für den "weissen hai" , der zwar mit recht bekannt vorkommenden beat (schöne zusatzdrums und passende bässe, aber standardsynthie) und müder hook daherkommt, aber insgesamt nicht negativ auffällt. positiv aber auch nicht, da ziemlich langweilig und belanglos. zitieren kann man auch nichts..außerdem kann ich mir mosh mit seiner schlafwagenperfomance auch schlecht als tiefseejäger vorstellen

    einen "schutzmechanismus" wünschte ich mir für gleichnamigen track. nämlich ihn automatisch zu überspringen. der fade beat passt sich dem öden vortrag des unikats an. "keiner teilt - alles missgunst"..teilen würde ich den müden track auf facebook auch nicht. nicht unbedingt schlecht, aber öfters hört sich das wohl niemand an

    die "dillinger gang" schick ich gleich wieder zurück in die monotoniewüste. "wer will diese terrorgang testen?" "peng peng"---da hat wohl einer den schuss nicht gehört. auch hier wieder eine schlaffe vorstellung, die von einem eintönigen beat farblos untermalt wird

    die "aphrodite" mag für ihn "die schönste im club" sein - gratuliere. ich bin zu diesem zeitpunkt jetzt schon so gelangweilt, dass ich krampfhaft die guten bässe und die entspannte stimmung hervorheben wollte,jedoch mosh' "na klar --lalalalala" mir den letzten rest an motivation nimmt dem lahmen treiben weiterhin zuzuhören

    den beat von "nuklear" hab ich irgendwo schon mehrfach gehört. standardsynthie, der nicht weh tut, was mosh rappt weiß ich nicht mehr, irgendetwas über geld und standing in der gesellschaft. langweilig, wirklich

    der titeltrack schlägt in ne ähnliche kerbe des bekanntenm beats.mosh erzählt spannungslos von sich, das austauschbare gesangsfeature stellt die frage ob "unikat oder einer von vielen". der track gehört zu letzterem

    der "ulf koffer song" langweilt mit lahmen beat, unpassenden gedudel und schiefen gesang in der hook und insgesamt weiß man gar nicht wasmosh überhaupt damit aussagen möchte. sehr ermüdent

    das ändert sich jedoch gravierend bei "marty mcfly". sehr schöner oldschool-beat mit satten drums- kopfnicker. textlich ebenso oldschool, mosh reißt zwar keine bäume aus, verärgert aber auch nicht mit unmotivierter präsentation, sondern gibt sich mühe den song lebendig und frisch wirken zu lassen. sollte bis dahin noch einer der hörer wach sein,dann lohnt sich das definitiv

    "3 monate" ist ein atmosphärischer track über beziehungen und die abgründe. recht plakativ und wirkt eher wie von motrip. rauscht ohne höhepunkte an einem vorbei. mosh passt stimmlich auf den beat

    bei "silvester in shorts" legt mosh einen gang zu und flowt sogar etwas auf den relaxten beats mit guten drums. "strand, cocktails schlürfen während meine alben nebenbei die top 10 stürmen"--in zeiten in denen majoe das auch schafft und angesichts der teilweise quälend zähen vorstellung auf unikat jetzt nicht unbedingt ein dickehose statement

    "chill maa" --nein, denn den beat hab ich schon oft gehört, daher ist das ganze recht unspannend. raptechnisch gehts in ordnung, mosh ist zwar immernoch recht abwechslungsarm, aber hörbar. auch kein garant für heavy-rotation

    im finale gehts auf die "dächer dieser welt". den weg hätte man sich aber sparen können. poppige, eingängige hook, stabile drums und ein atmospärisch-treibender beat können über den monotonen vortrag nicht hinwegtäuschen

    insgesamt ein sehr langweiliges album mit viel leerlauf und teilweise auffallend flauen parts von mosh.keine absoluten katastrophen dabei und einige ausreisser nach oben reichen aber nicht aus um aus demwust an deutschrapreleases als "unikat" herauszustechen
    zahnlos und monoton, doch potential ist vorhanden
    2/5

  • Vor 7 Jahren

    vor kurzem dann die 7 tracks starke ep "lucky no. 7"
    als bonus noch ne kurzreview von mir

    den anfang macht passend bezeichnet das "intro LN7", das mit treibenden, wenn auch nicht atemberaubenden beat und einem durchaus hungrigen mosh eine überraschung gegenüber "unikat" darstellt
    textlich gibts plattitüden, für ein intro reichts aber

    weiter gehts zusammen mit olexesh beim "irrenhaus rap", bei dem OL wie fast immer überzeugt und mosh etwas abfällt, fern jedoch von dieser schläfrigkeit des soloalbums
    beattechnisch gibts ruffen sound und harte drums

    "jeder weiß", dass mosh' aktueller output sicher nicht das ist "was deutschrap gefehlt hat". dazu ist der hypnotische beat zu austauschbar und der ganze vortrag zu schleppend
    mosh aber auch hier deutlich wacher

    ein gipfeltreffen der langweiler suggeriert mir das silla feature beim nächsten song der zusätzlich milonair mit draufhat. dass "blockrechnen" dank sehr starkem beat (tolles sample) und endlich wieder krachenden, hungrigen sillapart ein highlight ist, erfreut dann umso mehr. milonairs auftritt passt sich dem guten niveau ohne einbußen an

    womit wir beim besten song der ep wären
    beim mit einem überragenden hanybal befeuerten "hells kitchen" passt absolut alles. beat, atmo, tempo sorgen für einen rundrum gelungen track den man gerne hört

    kann "oh oh" mit kala das hohe niveau halten?
    bedingt. der mit düsteren synthies unterlegte beat ist ausgestattet mit gut eingesetzten bässen und die beiden rapper spielen sich die bälle gut zu
    kala überzeugt, die hook ist eher standard

    den schlusspunkt setzt "was ich bin" der einen deutlich fröhlicheren und entspannteren sound anschlägt.
    mosh sticht nicht besonders hervor, betreibt viel namedropping, die hook bringt mit scratches und co einiges an hiphopatmo und als finale dieser ep hätte man sicherlich auch schlechteres bringen können

    eine passable ep, die einen etwas frischeren mosh als noch auf unikat zeigt, sie verzichtet auf obligatorische love-tracks und präsentiert von anfang bis ende streetsound ohne wenn und aber
    die beiden highlights sind absolut gelungen und trösten über den ein oder anderen leerlauf hinweg

    3/5