Muff Potter zeigen keine Spur von Altersmilde. Auf ihrem Quasi-Comeback-Album "Bei Aller Liebe" giftet Sänger Thorsten Nagelschmidt gegen Ist-Zustände und Konformität. Als Inspiration scheinen weniger die Punkbands von damals und mehr die eigenen Romane gedient zu haben.

"Sie hat sich vor Wochen …

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  • Vor 5 Monaten

    Der "Sänger" ist natürlich gefundenes Fressen für Ragi.

  • Vor 5 Monaten

    Im ausgedehnten Outro des Stücks leistet Dennis Schneider, der Felix Gebhard ersetzt hat, ganze Arbeit.

    ... anders herum ist es richtig. Dennis wurde durch Felix ersetzt.

  • Vor 5 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 5 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 5 Monaten

    Gute Rezension, ich sehe das auch so, fühle aber ein bisschen anders. Mir fehlt gerade beim Gesang ein wenig die Catchiness der früheren Platten. Zum einen natürlich die Slogans und Punchlines, die Nagels Texte ausgemacht haben und die es so nicht mehr gibt, aber auch und vielleicht noch mehr die dynamischen Gesangsmelodien. Muff Potter haben sich früher dadurch ausgezeichnet, dass sie (ohne an Härte einzubüßen) melodischer waren als diese "Wir singen nicht wir sprechen mehr Punkbands" wie zum Beispiel Turbostaat. Dieser Schwung fehlt mir jetzt und zwar nicht nur in den Spoken-Word-Stücken, die ich zwar toll getextet, aber als Poposchwein unnötig finde.

    Trotzdem schön, mal wieder eine Lieblingsband aus der Adoleszenz zu hören.

  • Vor 5 Monaten

    Ach, der hat nach diesem Maden Buch noch mehr geschrieben?

  • Vor 5 Monaten

    Die erste Singleauskopplung „ich will nicht mehr dein sklave sein“ hat mich gar nicht gepackt. Und jetzt bin ich ziemlich überrascht und angetan! Ich weiß zwar immer noch nicht, ob ich diese 3 Text -aufsagen-Lieder von Nagel jetzt gut finde oder nicht. Songs wie „Hammerschläge, Hinterköpfe“ haben dann doch mehr punch. Aber insgesamt vielschichtiges Album und einfach richtig gute Musiker. Die Rezension gefällt mir. Grüße aus dem südöstlichen Tonnies-Münsterland

  • Vor 5 Monaten

    Ganz schlimm. Nicht zu vergleichen mit allen grandiosen Vorgängern. Mir ist ein Rätsel, wie die Band das selbst toll finden kann (sonst hätten sie es ja nicht veröffentlich).