Im Zuge eines Verfahrens gegen organisierte Kriminalität durchsuchte die Polizei am Dienstag diverse Räumlichkeiten und stellte u.a. Bargeld, Drogen, Waffen und Blanko-Impfausweise sicher.

Dortmund (dol) - 18 Karat sitzt in Untersuchungshaft. Laut einer gemeinsamen Pressemeldung der Dortmunder Staatsanwaltschaft und der dortigen Polizei vollstreckten die Beamten am Dienstag 21 Durchsuchungsbeschlüsse in Wohnungen und Geschäftsräumen sowie sieben Haftbefehle. Eine der Räumlichkeiten soll dem Rapper gehören, er steht unter Verdacht, Marihuana und Kokain eingeführt und verkauft sowie gegen das Waffengesetz verstoßen zu haben.

Überaus umfassend liest sich die Liste der beschlagnahmten Gegenstände. So sicherte die Polizei im Zuge der Durchsuchungen 19.000 Euro Bargeld, elf Kilogramm Marihuana, Ecstasy-Tabletten, etwas Haschisch, eine Softair-Pistole, die dazugehörige Munition, eine PTB-Waffe, zwei Schlagringe, ein Klappmesser, zwei Baseballschläger, eine hochwertige Uhr, Taschen und neun Blanko-Impfausweise. Zudem entdeckten die Beamten zwei Heimplantagen.

"Heute konnten wir durch ausdauernde und akribische Ermittlungsarbeit mehrere Tätergruppierungen der organisierten Kriminalität in Dortmund aufdecken und diesen einen empfindlichen Schlag versetzen", erklärte Polizeipräsident Gregor Lange in der Pressemeldung. Als Grundlage für die Durchsuchungsbeschlüsse dienten EncroChats, die französische Ermittler entschlüsselt hatten. Im Oktober 2020 hatte das OK-Verfahren begonnen, das nun erste Verhaftungen nach sich gezogen hat.

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