In einem fast zweistündigem Interview bei dem amerikanischen Radiosender SiriusXM hat Billie Eilish unter anderem über die psychischen Konsequenzen gesprochen, die das frühe Schauen von Pornos für sie hatte. Pornodarstellerin Adriana Chechik äußert sich einen Tag später zornig zu Billies Aussagen.

Interviewer …

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  • Vor 9 Monaten

    "Wir wollen Täter und Opfer sein
    Wollen zu zweit und doch alleine sein
    Wollen dass der Tag zu Ende geht
    Aber nicht dass sich die Zeiger drehen
    Wir wollen träumen aber fähig bleiben
    Gift nehmen doch am Leben sein
    Wollen eigne Wege gehen
    Nicht angebunden unsere Runden drehen"

  • Vor 9 Monaten

    Billie Eilish hat also mal wieder öffentlich gezeigt, was für eine beschränkte und asoziale Person sie ist, die nur zufällig einen talentierten Bruder hat.

  • Vor 9 Monaten

    Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Hausordnung durch einen laut.de-Moderator entfernt.

    • Vor 9 Monaten

      "Warum ist es deplatziert sich zu fragen warum eine 11 Jährige Pornos guckt?"

      Weil es dummer Whataboutism ist, der von den eigentlichen Punkten ablenkt und zu keiner sinnvollen Antwort führt. Eine 11-jährige kann nicht enscheiden, mit was sie alles konfrontiert wird und weiß erst recht nicht automatisch, erwachsen damit umzugehen. Und selbst Eltern mit größerer Technikkompetenz, die die wenigsten besitzen, können so etwas nicht immer mit Sicherheit unterbinden.

    • Vor 9 Monaten

      Gleepi on point, wie immer.

    • Vor 9 Monaten

      Ich habe auch mit acht Jahren das erste Mal Videoaufnahmen davon gesehen, wie einer Frau ins Gesicht ejakuliert wird, und ich bin nicht stolz darauf, geschweige denn glücklich darüber. Sowas passiert und die Gründe dafür können mannigfaltig sein.
      Und ein manback, oder einer dieser anderen kurzsichtigen Spießerclowns wird sich jetzt ob der Steilvorlage sicher diebisch die Hände reiben, "deswegen bist du so kaputt, das erklärt einiges, höhö (...)".
      Joke's on you, prick.

    • Vor 9 Monaten

      Sie kann nicht entscheiden? Sie hat es absichtlich geguckt um sich bei Jungs cool zu finden. Und ja Eilish ist eine Heuchlerin. Sie vermarktet ihren Körper wo sie kann und verurteilt gleichzeitig dass man ihn vermarktet. Ich weiß, bei euch Hohlbirnen, die es verlernt haben, die Konsequenzen für ihr Handeln zu ziehen, hört man das nicht gern. Und die Tatsache, dass sie ALLE Pornos über einen Kamm schert obwohl es mittlerweile ziemlich viele gibt, die diesem Klischee welches sie bedient, widersprechen, ist natürlich auch egal? Mein Gott Leute dieses Mädel hat nicht immer Recht nur weil sie was sagt.

      Und Metoolica sorry dass du das Sextape deiner Eltern entdeckt hast aber den Artikel scheinst du nicht gelesen zu haben. Sie hat es regelmäßig geguckt und nicht ausversehen! Scheiße wenn man das Maul aufreißen will aber nicht mal lesen kann. Achso, bist du jetzt eigentlich geistig geschädigt durch diesen Vorfall oder gab es später noch Vorfälle die dich so gemacht haben?

    • Vor 9 Monaten

      Ach und wenn das on Point war, möchte ich gar nicht wissen wie es aussieht, wenn er mal Mist schreibt.

    • Vor 9 Monaten

      Übrigens lieber Glorp Whataboutism ist es doch schon von Billie. Denn Pornos sind ab 18 bzw für Erwachsene. Das weiß man. Also lenkt sie doch von der Tatsache ab, dass sie wie alle dummen Teenies Gruppenzwang erlegen war und Dinge getan hat, von denen sie wissen sollte, dass sie schlecht für sie sind. Aber klar, wenn man keine Argumente hat ist es immer Whataboutism... Das Wort für Leute die mehr sein wollen als sie sind.

    • Vor 9 Monaten

      OK Mirko, reicht jetzt auch wieder, du elender.

    • Vor 9 Monaten

      Boah, mir wird richtig schlecht bei dem Gedanken, dass sich dieser Hund fortgepflanzt hat...

    • Vor 9 Monaten

      Selbst wenn wir Mirkos Darstellung hier ein Stück weit folgen wollten sehe ich da ausschließlich die Kluft zwischen Kinder- und Jugendschutz, wie er von den meisten westlichen Regierungen seit Jahrzehnten propagiert und gesetzlich gefordert wird und den tatsächlichen Möglichkeiten diesen als Eltern 1:1 umzusetzen in einer zunehmend technisierten Welt, in der die nächste Generation im Durchschnitt immer ein Stück näher an den neuesten Entwicklungen zu sein scheint als ihre Eltern.

      Plus paar weithin bekannte Auswirkungen von Hardcore-Kapitalismus auf das Selbstbild aller Menschen und insbesondere schützenswerter Kinder, sich von der äußerlichen Attraktion her derjenigen Erscheinung angleichen zu müssen, die allgemein als die wünschenswerteste und verkaufsförderlichtste erlebt wird.

      Also nix, was mensch auch nur im entferntesten der (Kunst)Person Billie Eilish und ihrem Auftreten und Wirken allein anlasten kann und sollte.

    • Vor 9 Monaten

      "Sie kann nicht entscheiden? Sie hat es absichtlich geguckt um sich bei Jungs cool zu finden. "

      'Denn Pornos sind ab 18 bzw für Erwachsene. Das weiß man. Also lenkt sie doch von der Tatsache ab, dass sie wie alle dummen Teenies Gruppenzwang erlegen war und Dinge getan hat, von denen sie wissen sollte..."

      Wenn du meine Sätze anfängst zu lesen, darfst du sie auch ruhig zu Ende lesen. Dass du meinst, eine 11-Jährige sollte/könnte so etwas erwachsen einordnen und sich von solchen sozialen Dynamiken ganz einfach reflektiert lösen, disqualifiziert sich damit schon automatisch für jegliche Diskussion zum Thema. Das ist halt einfach vollkommen weltfremd und entbehrt jeder grundlegender Menschenkenntnis.

    • Vor 9 Monaten

      Wo ist denn jetzt hier bitte das Problem wieder? Die hat halt Pornos geguckt. *Hüüääääää* *Streck* *Schlafwiederein*

    • Vor 9 Monaten

      Aus welcher Klapse ist denn dieser Blattwerk Spacken abgehauen? Kann den Penner mal jemand löschen? Die ganze Argumentation klingt wie von einem Pädo.

    • Vor 9 Monaten

      Bitte was? Weil er sagt, dass Elfjährige keine Pornos schauen sollten? Glaube kaum, dass diese Ansicht unter Pädophilen mehrheitsfähig wäre. Und recht hat er außerdem. Wir leben in einer Gesellschaft, in der es verschiedene Dinge gibt, die für Erwachsene sind. Pornos gehören dazu, Alkohol, Zigaretten oder gewalttätige Computerspiele. Dass es schwierig ist, all das von Kindern und Jugendlichen fernzuhalten, ist richtig. Da kann man über Wege diskutieren. Ein Verteufeln und Verbieten kann meines Erachtens aber keinesfalls die Lösung sein.

    • Vor 9 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 9 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 9 Monaten

      @Schneetreiben (der sich offensichtlich nur dafür hier angemeldet hat, um Blattwerk zu verteidigen)
      Er betont das eine Elfjährige absichtlich und völlig rational Pornos geschaut hat und bezeichnet ihre heute kritische Haltung zum eigenen, aus Gruppenzwang und kindlicher Neugierde entstandenem Verhalten, als Heuchelei.
      Genau dieses "Das Kind wollte es doch selbst" ist gängige Argumentation von Päderasten.

    • Vor 9 Monaten

      "Genau dieses "Das Kind wollte es doch selbst" ist gängige Argumentation von Päderasten"

      ...oder auch von den völlig entmenschlichten Psychotikern am Ende eines Kokain-Langzeitmissbrauchs, wenn das schneetreiben doch etwas heftiger ausfiel als von Betroffenen antizipiert. Ohne Wertung, welche von denen die unangenehmeren (ehem.) Menschen sind.

    • Vor 9 Monaten

      "Ehemalige Menschen". Das gefällt mir.

  • Vor 9 Monaten

    Absolut recht hat sie. Hab den konsum seit jahren auf ein minimum runtergefahren.

  • Vor 9 Monaten

    Hach, Amerikaner und ihre Sexualitäten... Schlimm für sie, albern für uns Europäer.

    Um regelmäßig gewalttätige BDSM-Pornos zu schauen, muß man schon gezielt nach ihnen suchen. Jetzt schämt sie sich öffentlich dafür, daß sie es getan hat (oder nich tut), und ist als Reverse Britney auf dem Weg vom "bösen" Mädchen zur Disney-Prinzessin. Nicht die ungewöhnlichste Nummer, nur im Musikgeschäft etwas leicht anderes. Trotzdem schnarch.

    • Vor 9 Monaten

      Kantenfürst Ragism at his best.

    • Vor 9 Monaten

      Wat isn an dem Kommentar edgy? Daß die Eilish einen auf Birkenstock und lieb macht, ist doch schon längst klar. Jetzt kommt halt noch der dazu passende Boomer-Talk dazu.

    • Vor 9 Monaten

      Sehe ich auch so. Kann mich noch an eine Diskussion vor ca. einem Jahr oder so erinnern, wo u.a. Ragism prognostizierte, dass jetzt die Transformation zum Blümchen stattfinden wird. Er musste heftigsten Widerspruch aushalten. Und das Offensichtlichste ist passiert. Auch hier wieder: *Gääähn*

  • Vor 9 Monaten

    Ich finde den Begriff "Sexarbeit" irgendwie debil. Laut Adriana Chechik sind Pornos ja Kunst. Hurrah, wir sind alle Künstler, weil zu blöd zum fi**en kannste gar nicht sein.

  • Vor 9 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 9 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 9 Monaten

    Absolut richtig was sie sagt. Frauen werden in 90% der Pornos wie Vieh behandelt und junge Mädchen denken, sie müssten genau solche Dinge auch mitmachen.

    Die Jungs berufen sich dann auf Szenen aus Pornos… guck, die macht das auch… wie spießig bist du denn?!

    Absolut abartig.

    Stop watching porn!

    • Vor 9 Monaten

      Jupp. Unsere Generation und ihr Frauenbild sind schon komplett verhunzt dadurch, gerade wenn das unreflektiert konsumiert wurde/wird. Heute haben Eltern nen Riesenauftrag, was korrekte und präventive Sexualaufklärung betrifft, dem wahrscheinlich die wenigsten nachkommen.

    • Vor 9 Monaten

      Dem kann man aber ganz simpel entgegenwirken indem man einfach Schwulenpornos guckt.

    • Vor 9 Monaten

      "Heute"

      Das war spätestens durch, als die CD Brenner erfunden wurden. (Zumindest war das bei mir fester Bestandteil auf dem Schulhof und Lehrer, die obszöne Kommentare im Unterricht aufgegriffen haben, meinten damals auch schon, dass die Realität anders aussieht und man sich das nicht unbedingt unreflektiert annehmen muss. Vllt hatte ich ja aber auch nur Glück.)

      Die Diskussion wie man Kinder davor schützen kann, war sicher schon eher da. (Ob nun Playboy-Hefte, Black Sabbath oder Gewaltaufnahmen...)

      Die meisten werden sicherlich einen Porno gesehen haben, bevor sie das erste Mal GV hatten. Die meisten davon haben ihren Partner sicher keinerlei Säfte ins Gesicht gespritzt, als es das passiert ist.

      "Sexarbeit herunterzuspielen, aber den eigenen Körper für das eigene Image zu vermarkten, ist einfach schmutzig, und ich bin traurig, dass sie sich auf dieses Niveau begibt."

      Bischen weit gegriffen, aber iwo auch bisschen wahr.

    • Vor 9 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 9 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 9 Monaten

      Jaja. Und Metal zu hören macht einen zum Serienmörder. So ein Blödsinn.

      Kann dem, was Chris schreibt, schon was abgewinnen. Je nach Land und Sozialisation läuft Sexualaufklärung auch sehr unterschiedlich, speziell was Mädchen betrifft.

      In Holland, Skansinavien oder vielen arabischen Ländern wird Teenager-Mädchen erzählt, daß sie vor allem Spaß am Sex haben sollen. Hinterher kommen dann ein paar Hinweise wegen Schwangerschaften, Krankheiten usw.

      In den USA, in Deutschland, und vielen anderen eher konservativ-christlich geprägten Ländern spielt der Spaß bei Aufklärungsgesprächen quasi gar keine Rolle. Nur: Paß bloß auf!!!!!

      Pornos sind im Grunde kaum ein Problem für irgendwen, solange den Konsumenten klar ist, daß es (ähnlich wie bei Spielfilmen) um Phantasien geht. Darüber hinaus wäre zu erwähnen, daß es vermutlich nur eine absolute Minderheit dieser Filmchen ist, bei denen es nicht ebenfalls um den inszenierten Spaß der Frauen geht. Sonst wären sie vermutlich nicht dermaßen beliebt bei ihnen.

    • Vor 9 Monaten

      "Darüber hinaus wäre zu erwähnen, daß es vermutlich nur eine absolute Minderheit dieser Filmchen ist, bei denen es nicht ebenfalls um den inszenierten Spaß der Frauen geht."

      Ragi, ich weiß, dass du das manchmal mühsam findest, weil du es ja sowieso schon immer besser weißt, aber auch du darfst dir die Artikel und Diskussionen gerne durchlesen, bevor du sie kommentierst. Als Problem wurde hier festgemacht, dass Pornos GERADE so inszeniert werden, als ob das, was dort geschieht Frauen (allgemein) Spaß bereiten würde, obwohl das in der Realität meist schlicht nicht der Fall ist und viele solche Praktiken eher als unangenehm bis missbräuchlich empfinden würden.

    • Vor 9 Monaten

      @ Ragism: Realität ist aber, dass viele Kinder ohne genügend Aufklärung mit zt auch extremen Pornos in Berührung kommen, weil diese 24/7 zugänglich sind. Kommt ja nicht von ungefähr, dass zb Mädchen aus sozialen Brennpunkten oft denken, es sei normal, 3 Jungs in einem Gangbang zu befriedigen und eigentlich nur die Daseinsberechnung als Dreilochfunfactory zu haben, bzw seinen Selbstwert darüber zu definieren. Und die 3 Jungs finden das eben auch völlig normal. (Hab mehrere Interviews dazu gelesen, weiß allerdings nicht mehr ob von Sexualtherapeuten/Therapeutinnen oder Sozialpädagogen/Pädagoginnen) Fehlt eigentlich nur der Tönnies'eske "Frauenwohl Stufe 2" Hinweis zu Beginn des Pornos.

    • Vor 9 Monaten

      Und natürlich war das immer schon eine Gefahr, auch wir sind geprägt. Jedoch sind die Auswüchse immer drastischer geworden. Ist ungefähr so wie zu sagen "Die Politik war immer schon ein Lobbyhaufen, Kapitalismus war immer schon wichtiger als Demokratie und Klimaprobleme gab es auch immer schon, kannste halt nix machen"

    • Vor 9 Monaten

      @Chris
      "Dreilochfunfactory"
      Hast du ein Glück, dass ich gerade 2 Accountnamenwechsel in einer Woche durch habe. Dennoch in Excel vermerkt. Mega!

    • Vor 9 Monaten

      Ja, das hatte ich gelesen. Und trotzdem weiß ich nicht ganz, was das Problem sein soll, Gleep. Wenn diese Phantasien nicht auf weiblichen Spaß ausgelegt sind, hätten sie wohl kaum ein weibliches Publikum. Inszeniert ist der Spaß ja idR. bei beiden Parts, weil die männlichen Darsteller idR. und aus nachvollziehbaren Gründen homosexuell sind.

      Und was Du in manchen besorgten Boulevardberichten mal gesehen hast, ist zwar nicht völlig egal, aber auch nicht gerade aussagekräftig. Jugendliche sind normalerweise eben noch Sexkrüppel, die schon immer allerlei dummes Zeug als Vorstellungen mitbrachten. Man wird eben erst mit Erfahrung zum/r guten Liebhaber/in. Und da ist die von mir angesprochene, positive, spaßfokussierte Aufklärung für Mädchen viel sinnvoller als dieser uralte, reaktionäre Teufel, der so gerne bei Kultur an die Wand gemalt wird.

    • Vor 9 Monaten

      Wie gesagt, man sollte einfach auf Schwulen- und Lesbenpornos umschwenken und dann hat man diese Probleme nicht mehr. Das Konzept der Heterosexualität ist eh nicht mehr zeitgemäß.

    • Vor 9 Monaten

      Wäre zuerst einmal schön, wenn du der Diskussion keine künstlichen und teils auch ziemlicj am Thema vorbeigehenden Dichotomien überstülpen würdest.

    • Vor 9 Monaten

      "Sexkrüppel" :D
      Ist das Absicht, dass diese Dinger kurz vor der Awardverleihung rausgehauen werden?

    • Vor 9 Monaten

      "Wenn diese Phantasien nicht auf weiblichen Spaß ausgelegt sind, hätten sie wohl kaum ein weibliches Publikum. "
      Nur ist das weibliche Publikum halt merklich kleiner als das männliche. Und solange du es nicht danach aufdröselst, wer eher welche Arten von Pornografie schaut oder nicht halt als unterstützendes Argument vollkommen ungeeignet.

      (Hier mal ne etwas allgemeinere Quelle, gibt da sicherlich noch Besseres)

      https://ifstudies.org/blog/the-porn-gap-ge…

    • Vor 9 Monaten

      Solange da nichts substanzielleres nachkommt verbuche ich das "Frauen stehen doch auch drauf" erst einmal unter "ich wohne in der Nähe von Köln, kenne mich daher mit der Schwulenszene sehr gut aus".

    • Vor 9 Monaten

      Ist vielleicht ne etwas bessere Datenmenge
      https://www.statista.com/statistics/661314…

    • Vor 9 Monaten

      @Gleep: Word.

    • Vor 9 Monaten

      Aber dass Ragi hier aus einer chauvinistisch-patriarchalen Perspektive die Gelüste der Frauen analysiert, ist ja eigentlich nicht verwunderlich.

    • Vor 9 Monaten

      @Ragi: Manchmal hab ich sie nicht verstanden, diesmal verstehe ich die Elfenbeinturmhaftigkeit, die dir oft vorgeworfen wird. Hätte nicht gedacht, dass ich Sexy Hexi mal freiwillig zustimme. Was Gleep sagt.

    • Vor 9 Monaten

      Ist noch nicht mal das erste mal dass du mir zustimmst, ich schaff es wohl durch meine temporär auftretende Sexigkeit das zwischendurch immer mal wieder vergessen zu machen. Aber trotzdem danke :-)

    • Vor 9 Monaten

      Chris, Gleep und Sexy hier vollkommen zustimme und mich freue, dass der Blattwerk Typ mit seiner Pädo Argumentation von Laut entfernt wurde.

      @Ragi
      Nur weil jemand es anschaut, aus welchen Gründen auch immer (Gruppenzwang, Glaube man müsse, oder sonst was), bedeutet es nicht, dass es ihr (oder auch ihm) gefällt, aber lass mich mal raten, Dein Kommentar war natürlich ironisch gemeint und es hat nur mal wieder niemand kapiert, stimmts?

    • Vor 9 Monaten

      Wenn Ragi jetzt mit "Warum sollten Frauen diese Pornos gucken, wenn es ihnen nicht gefällt" ankommt, hätten wir nach Pseudi schon den zweiten, der hier nix von Motivationspsychologie versteht. Bin mal gespannt auf seine Antwort.

    • Vor 9 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 9 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 9 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 9 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 9 Monaten

      Auf genau diese Zahlen stütze ich mich auch. Rund ein Drittel der Konsumenten sind Frauen. Spekulationen darüber, daß alle Männer das aus Genuß-, und alle Frauen sie zu Informationszwecken oder aus Gruppenzwang schauen, stelle ich nicht an. Das ist vielleicht Euer sexistisches Bier. Soviel auch zum Elfenbeinturm.

      Aber wenns anders nicht geht, kann man mir auch gerne Dinge andichten, die ich nie geschrieben hab. Gute alte Community auf laut.de... :D

    • Vor 9 Monaten

      Ah, die Opfer-Trumpfkarte. Wie unvorhersehbar.

    • Vor 9 Monaten

      Nö. Aber man muss schon sehr blind sein, um bestimmte Dinge nicht zu sehen. Zb dass sich Pornos, die rein für Männer konzipiert sind, klar von anderen unterscheiden und prozentual klar in der Überzahl sind. Zb dass es vielen nicht unangenehm aufzustoßen scheint, dass Frauen dort wie Vieh behandelt werden und eine Vertragsunterzeichnung anscheinend hier alle Ekelhaftigkeiten mit abdeckt, weil wir in einer chauvinistischen Welt leben. Zb dass auch diese Branche immer monopolisierter wird und mehr Macht für mehr Unterdrückung und mehr Menschenhandel sorgt, was aber egal zu sein scheint, solange die Olle trotz verlaufener Schminke noch zwischendurch lustvoll stöhnt. Gib dir diverse Reportagen, Artikel etc und fasel nicht irgendwas von ein paar boulevardesken Beiträgen, sonst kann ich dich nicht erstnehmen ;) Und nicht zuletzt sollte sich jeder von uns hier selbst reflektieren oder in alkoholisierten Männerrunden einfach mal genau hinhören. Denn wenn auch augenzwinkernd vorgetragen, scheint ein Gros diesen Umgang mit Frauen für okay zu halten oder mindestens mal gesehen zu haben.

      "Scheint nicht jede Frau zu stören" ist in etwa so geil wie "Mein Nachbar ist schwarz und findet das Wort Neger okay, das muss ja wohl repräsentativ sein!" (Sorry, ich hab's heut mit vergleichen)

    • Vor 9 Monaten

      This. Wenn du doch nur so antiklassistisch wärst wie du antisexistisch und antirassistisch bist, Chrisiboy... aber das ist ein anderes Thema.

    • Vor 9 Monaten

      Ragi fühlt sich falsch verstanden? Nein! - Doch! - Ohh!

    • Vor 9 Monaten

      @Chris
      Gut gesprochen. So ist es.

    • Vor 9 Monaten

      @Sexy: Da du nur von der Internetpersona redest,die auch mal locker aus der Hüfte schießt, kann ich gut damit leben ;) Außer Mark Zuckerberg kenn ich mich ja am besten

    • Vor 9 Monaten

      Also ich scheiße ja normalerweise aus dem After, aber aus der Hüfte scheißen ist auch mal was neues.

    • Vor 9 Monaten

      Ah, schießen statt scheißen. Hab ich mich wohl verlesen.

    • Vor 9 Monaten

      Tendenziell will ich da nicht widersprechen. Manche Arten von Filmchen sprechen mehr Männer an, manche mehr Frauen. "Wie Vieh" ist halt ne sehr ungenaue Definition, weil Männer im Grunde auch nicht mehr darstellen als verblödete, auf Körper reduzierte Rammler.

      Will nur zu bedenken geben, daß ich nix in Stein meißle. Denn im Grunde gibt es keine ach so krassen Unterschiede bei der Art von Filmchen. Die Klischees "Frauen stehen auf zart streicheln und ganz viel Story" und "Männer wollen sofort Presslufthammer mit Anpissen" sind halt auch nicht sehr viel mehr als Sexismus. Also baut mir ausnahmsweise vielleicht mal keine Strohmänner (höhö, Stroh), nur um mir dann mit genau dem Absolutismus zu widersprechen, den ich vermeide.

      Mein wichtigster Punkt war übrigens, daß sexpositive Aufklärung für Mädels (Skandinavien, Holland, naher Osten) sehr viel mehr bringt. Pornos sind für mich heute nur der uralte Sündenbock, wenn die Erklärung nicht ausreicht, daß frühe Teenager halt noch keinerlei Ahnung von Sex haben und entsprechend Dummheiten replizieren, die sie mal wo aufgeschnappt haben. Ein Phänomen so alt wie die Menschheit, imho.

    • Vor 9 Monaten

      "Wie Vieh" ist halt ne sehr ungenaue Definition, weil Männer im Grunde auch nicht mehr darstellen als verblödete, auf Körper reduzierte Rammler."

      Allein für dieses großartige Ding schlage ich vor, die diesjährige Verleihung in Ragism-Awards umzubenennen.

    • Vor 9 Monaten

      Naja, eigentlich ne nüchterne und treffende Beschreibung. Du bist ja leicht zu beeindrucken, squarepig. Vielleicht wirds wieder Zeit für die nächste Reinkarnation?

    • Vor 9 Monaten

      Depp. Genau deswegen, doch ;)

    • Vor 9 Monaten

      Ragi hier ziemlich bemüht edgy unterwegs aber Chris und gleep haben gute Sachen geschrieben.
      Die Probleme sind vielfältig:
      In Pornos wird häufig ein einseitiges, zumeist frauenfeindliches Bild vermittelt. Und vor allem in jungen Jahren, ist bei vielen der Reiz groß, da möglichst abgefahrene und verstörende Darstellungen zu finden und wie soll man in einem jungen Alter sowas richtig verarbeiten und einordnen können?
      Zudem gewöhnen sich die Jugendlichen in einem immer jünger werdenden Alter an die Illusion, dass die eigenen Vorlieben und Wünsche wie bei einem all you can eat-Buffet abgespeist werden, was zur Folge hat, dass viele Heranwachsende erwarten, dass jene Fantasien mit einer Selbstverständlichkeit erfüllt werden müssen und sich folglich im echten Leben häufig nicht mehr richtig auf Partner und Intimität einlassen können oder wollen, weil sie es gewöhnt sind, dass das virtuell ohne Probleme geschehen kann.
      Ja, Sex soll als etwas Gutes, das Spaß macht, vermittelt werden aber dafür ist es auch wichtig so früh wie möglich zu verdeutlichen, dass Pornos mit Vorsicht zu genießen sind und wie man das Gesehene vor allem als junge Person einordnen kann. Das hat in dem Fall auch nichts mit erzkatholischer "Sex darf keinen Spaß machen"-Erziehung zu tun.

      Deswegen ist es meiner Meinung nach wichtig, dass eine Ikone mit der Reichweite einer Billie Eilish auf dieses noch immer zu selten besprochene Thema aufmerksam macht.

    • Vor 9 Monaten

      Willkommen bei unserer Kirchentagsgruppe.

      Aber mal ernsthaft - besonders viel Gehalt haben solche Pauschalitäten wie Pornos seien "frauenfeindlich" oder traumatisierten die Jugend einfach nicht.

      Radiohead, Gleep und andere Befürworter von Billie Eilishs Selbstvermarktungsmeinung der Stunde haben außer Schreckensbildern und seltenen Einzelfällen mit weiteren Variablen nicht viel in der Hand. Bin immer wieder erstaunt, wie vieles angesichts erzreaktionärer Kukturkritik noch nicht selbstverständlich ist. Ist immerhin das größte deutschsprachige Musikportal hier. Würde eigentlich annehmen, daß exakt dieselben Vorwürfe, die in der langen Geschichte der Kultur aufkamen und sich als Quatsch erwiesen, hier nicht so viel Fuß fassen können.

    • Vor 9 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 9 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 9 Monaten

      Wo zum Teufel-Heimkinotraum ab 1.299€ im verlängerten Sale steckt dieser supersexy geschlechtsverwirrte Berliner Borderliner, wenn er wirklich Mal in flagranti aus nem Originalfred entnehmen könnte, wie sich ein milder Autismus im Vergleich zu seinen methanprustenden Borderline-Ausbrüchen liest? :mad:

      Hatte der sich nicht sogar gestern (zwischenzeitlich) wieder abgemeldet? Lusche!

    • Vor 9 Monaten

      Pornos sind Frauenfeindlich? Glaube eher dass dort verhaltensbiologische, noch vorhandene Relikte von beiden Geschlechtern eine Rolle spielen und ausgelebt werden. Auch Männer werden dort vermehrt in unterwürfigen Posen gezeigt, hat mir ein Freund letztens erzählt. Ich finde es viel frauenfeindlicher, diese als Mann vor Pornos schützen zu müssen und ihnen zugleich die Sexualität absprechen bzw. speziell deuten zu wollen. Was natürlich nicht geht, ist Gegenstände hart anal einführen, aber auch das betrifft ja auch Männer, vermute ich mal. Dass jetzt Pornos neuerdings wieder ins Fadenkreuz geraten, finde ich besonders belustigend, zumal ja insbesondere durch das ständige (medial) angeprangerte Verhalten von Männern und daraus resultierende Ansprüche an diese in Zukunft vermutlich zu einem noch höheren Pornokonsum beitragen wird :D

    • Vor 9 Monaten

      Mein lieber Ragi, ich denke einmal, dass du im Gegensatz zu so manchem Poster hier (öfter) etwas in der Hand hast, erklärt die hier vorliegende Diskrepanz an Meinungen schon ganz gut. Sehe nämlich ganz ehrlich nicht, wie man als jemand, der tatsächlich in halbwegs intimen und empathischen Austausch mit seinen Sexualpartnern steht und bei dem dem die Versuchspopulation ausreichend groß und divers ausgeataltet ist, sich das Gros der im Internet angebotenen (produzierten) Pornografie anschauen und dann nicht zum Schluss kommen kann, dass hier ganz klar eine starke Tendenz zum Bedienen einer männlich orientierteren, objektisierenden und teils entmenschlichenden bis missbräuchlichen Perspektive vorliegt. Wenn du das nicht siehst/sehen kannst, kann ich dir hier ganz ehrlich auch nicht mehr weiterhelfen.

      Dass die Industrie selbst lange Zeit extrem missbräuchlich war und wenn auch mit bessernder Tendenz immernoch ist und es regelmäßig kleinere bis größere Vorfälle gibt, bei denen faat immee Frauen die Opfer sind, ist dabei ja auch beileibe kein besonderes Geheimnis.

    • Vor 9 Monaten

      Ich hab deinen Einführungs-Satz jetzt dreimal gelesen und bin immer noch nicht sicher, ob ich es richtig verstanden habe: möchtest du damit tatsächlich andeuten, dass Ragi sich unter seinem Kilt regelmäßig den Parmesan hobelt oder habe ich schon Sex-Metapher-Paranoia vom Pornos glotzen?

    • Vor 9 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 9 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 9 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 9 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 9 Monaten

      Ja, n ganz guter Versuch, Gleep, an der Stelle nen laut.de-Klassiker an Sexwitz zu machen. Greift inhaltlich nur überhaupt nicht, weil Pornos als Phantasie ein wesentlicher Bestandteil des Arguments ist. Niemand macht Erfahrungen, wie sie in den Schmutzfilmchen dargestellt werden. Punkt. Es erlebt auch niemand etwas, was im Film "Die Hard" (Höhöhö!) geschieht.

      Hab schon eingeräumt, daß an der männlichen Perspektive, und auch an Entmenschlichung vereinzelt etwas dran sein kann. Hab dazu aber auch schon was geschrieben. Kurz: Frauen gucken und genießen (trotz anderweitiger sexistischer Klischees) nicht grundsätzlich andere Filmchen, und als Mensch wird in dem Genre ebenfalls kein männlicher Darsteller gezeigt.

      Wobei ich zustimmen kann, sind die berichteten Zustände hinter den Kulissen der Pornoindustrie. Da wird vermutlich auch gerne einmal übertrieben, aber ähnlich wie bei "richtigen" Spielfilmen wäre es sicher mal an der Zeit, dort aufzuräumen.
      Gerade weil es so viele Vorbehalte gegen Pornographie gibt (siehe z.T. eure Kommentare oben), möchte sich damit aber kaum jemand öffentlich beschäftigen. Man will damit als Außenstehender gar nicht erst in Verbindung gebracht werden.

  • Vor 9 Monaten

    Abgesehen davon, dass in der Porno-Industrie schreckliche Verhältnisse vorherrschen, muss ich eines klarstellen: Pornos zerstören NICHT das Gehirn oder die Psyche einer Person, das ist schon mehrfach widerlegt worden und solche Claims kommen eher von Personen mit einem eher konservativen Background, die weder wissenschaftlich arbeiten noch umfassend Ahnung von Neurologie oder Biologie haben.

    Auch der Begriff der Porno-Sucht ist seit seinem Aufkommen umstritten und es deutet eher alles darauf hin, dass es Mumpitz ist.

  • Vor 9 Monaten

    Viel schlimmer finde ich noch so nen Tinnef wie "Adam sucht Eva".
    Das ist Volkspornographie. Passend zu Volksrock'n' Roll, Volks-PC, Volkswagen und Wir sind das Volk. Wenn man so weit gekommen ist, sich das zu geben, ist es nur noch ein Schritt zum ewigen Fegefeuer. Die Schwachmaten, die da mitspielen leveln mein Ekelpotential in unbekannte Höhen.

    • Vor 9 Monaten

      Und was ist so schlimm an Volkspornographie?

    • Vor 9 Monaten

      Das Volk oder "das Volk"?

    • Vor 9 Monaten

      Der Begriff "Das Volk" hat bei mir so nen unangenehmen Beigeschmack. Wer entscheidet denn, wer zum "Volk" gehört? Leute, die laut "Wir sind das Volk" skandieren, fühlen sich ja scheinbar legitimiert zu entscheiden, wer dazu gehören soll/darf.
      Kann ich mich also dazu zählen? Ich glauben, diese Menschen wollen mich nicht in ihrem Volk dabeihaben und ich in keinster Weise dabei sein.

      Habe auch das Gefühl, dass immer dann, wenn etwas z. B. besonders billig, besonders beliebt, besonders laut, usw. ist, dem dann dieser Stempel aufgedrückt wird. Ist halt mein Empfinden.
      Muss mir dann wahrscheinlich den Vorwurf gefallen lassen, besonders elitär dastehen zu wollen, weil ich mich nicht zum gemeinen Volk zählen möchte. Aber für mich trotzdem noch die bessere Wahl.

    • Vor 9 Monaten

      @gizmaniac, meine Definition von ‚Volks-…‘: Generische Inhalte oder Waren durchschnittlicher bis schlechter Güte, die sich über die Ahnungslosigkeit oder Bewertungsunfähigkeit einer Masse legitimieren. Mangelndes Fachwissen, Qualitätsempfinden und Umsicht werden mit gesellschaftlichem Konsens kaschiert („Wenn alle es konsumieren, dann ist es gut“).

      Ein paar einfache Beispiele:
      - Notebooks von Medion
      - E-Bikes von Fischer
      - Werkzeug von Workzone
      - Outdoor Produkte von Quechua

      Im Bereich der Unterhaltung ist die Definition etwas kniffliger, da die Minderwertigkeit hier nur selten absolut objektiv sein kann.

      Einige (hoffentlich nicht allzu subjektive) Beispiele:
      - Volksmusik der Amigos (miese Produktion, lebloser Gesang, Texte)
      - Volkssatire ‚Mario Barth deckt auf‘ (reißerische Aufmachung, oberflächliche Recherche)
      - Volkscomedy von Bülent Ceylan (trivial, retortig, eindimensional)

      Bei deinem Beispiel ‚Adam sucht Eva‘ tue ich mich jetzt etwas schwer, das als ‚Volkspornografie‘ einzustufen. AsE ist ein voyeuristisches Datingfomat, dass sich an eine ganz bestimmte Zielgruppe richtet (Naked Attraction, UNdressed) und insgesamt nicht das Zeug dazu hat, massenrelevant zu sein. So gesehen handelt es sich hier lediglich um eine dumme, aber harmlose Sendung, die hier und da ein bisschen kinky ist, jedoch weder zum Hype noch zu Skandal taugt. Höchstens also ‚Volksverdummung‘, wenn man so will.

      Deinen Ansatz, Eilishs Anklage insgesamt relativieren zu wollen, verstehe ich. Auch ich finde es nicht gut, wenn eine Außenstehende wie Billie Eilish einer gesamten Unterhaltungsbranche das Existenzrecht abspricht, weil ein persönliches Trauma auf Basis ‚fehlerhafter Anwendung‘ vorliegt. Offensichtlich hätte staatliche oder vordergründig elterliche Fürsorge geholfen, im späteren Verlauf psychische Betreuung. Heute ist sie offensichtlich ein gebranntes Kind, dass sich dem Thema nicht mehr objektiv nähern kann und es zu allem Übel noch pseudo-feministisch aufplustert. Ja, man kann Machenschaften in der Branche benennen und kritisieren (wenn man sie denn kennt), gerne auch die einfache Beschaffbarkeit und die damit verbundene Gefahr für Kinder, aber über den Inhalt oder gar die Darsteller*innen herzuziehen ist vermessen. Dass Sexarbeit mehr Respekt verdient, hört man immer wieder aus feministischen Kreisen, und dieser Meinung bin auch ich. Dass Billie Eilish hier einer anderen Meinung ist, dass ist ungewöhnlich konservativ.

    • Vor 9 Monaten

      @punkpinguin
      Deine Definition zum "Volks"begriff finde ich sehr passend und super beschrieben. Hatte ich genau so gemeint. Kanns nur nicht so gut ausdrücken.

      Deine Vermutung, dass "A sucht E" nicht massentauglich ist, kann ich bei näherer Betrachtung auch ganz gut nachvollziehen. Ist vielleicht auch gut so ;)

      Dass Sexarbeit mehr Respekt verdient, hört man ja eigentlicht NUR aus weiblicher Sicht. Denke, von den männlichen Darstellern haben nur wenige die Eier, sich hinzustellen und sich hauptberuflich als Pornodarsteller zu outen. Wobei die, die das tun, vermutlich schon etwas gruselig sind.
      Ich kann mir immer nur schwer vorstellen, dass ein großer Anteil der Frauen, die "Sexarbeit" leisten (der Begriff ist an sich schon irgendwei seltsam), diesen auch mit Freude und Überzeugung ausübt. Aber vielleicht stimmt hier etwas mit meinem Weltbild nicht.
      Fakt ist aber sicherlich, dass der größere Anteil derer, die dazu aus finanziellen Gründen oder durch Gewalt zu diesem Job gezwungen werden, Frauen sind.
      Auf jeden Fall verachte ich die Behauptung, dass es viel mehr Vergewaltigungen geben würde, wenn es keine Sexarbeit gäbe. Wie wäre es denn dann, wenn Sexarbeiter/innen alle ihren Job hinschmeißen würden?
      Wäre Vergewaltigung dann legitim? Ich hoffe, nicht.

    • Vor 9 Monaten

      Ich nominiere Punkpinguins Kommentar entweder als Kommentar des Jahres für dieses oder für das nächste Jahr. Nächstes Jahr wäre besser, dann ist es eine schönes double ;)

    • Vor 9 Monaten

      ... Platz 2 dann selbstverständlich ElMassivos kongenialer Zwischenschieber...

    • Vor 9 Monaten

      Danke für die lieben Worte, squarepeg!

      Freude und Überzeugung sind schon zwei sehr idealisierte Begriffe für die Arbeitswelt. Abseits des Pornos - arbeitet die Kassiererin, der Frisör, die Putzfrau mit Freude und Überzeugung? Natürlich wünschen wir es uns, wir sind empathische Lebewesen. Aber wie realistisch ist dieser Wunsch? Kann es nicht auch einfach sein, dass ein Job ein Job ist, egal in welcher Branche? Gerade in der darstellenden Kunst wünschen wir uns immer, dass der Künstler Spaß an der Sache hat, denn dann genießen wir das Erlebnis erst recht. Aber seien wir mal ehrlich: auch für Liam Gallagher ist eine Tour am Ende ein Job, speziell dann, wenn es das 29. Konzert von 30 ist und die Stimme langsam nicht mehr will.

      Zu der Idee, Sexarbeit würde Vergewaltigungen verhindern: Möglicherweise bietet sie eine gewisse Ventilfunktion für einen sehr niedrigen Prozentsatz potenzieller Vergewaltiger. All in denke ich jedoch, dass es keine gesetzlich geregelte Form der Sexarbeit geben kann, die ein wirklicher Ersatz für das Überschreiben einer roten Linie ist. Menschen mit solchen Trieben können diese bei vorhandener Intelligenz vielleicht kanalisieren und bändigen, die Fantasie nach der ‚echten Erfahrung‘ bleibt jedoch immer bestehen. Der Falls Strauss-Kahn ist das beste Beispiel dafür, dass käufliche Dienstleistungen nichts ‚Echtes‘ (yuck!) ersetzen.

    • Vor 9 Monaten

      Ab hier dann büdde wieda bissl weniger Pathos in der Klaue, hm? Sonst aber nicht weniger on point als von dem muppet mit Vorliebe für Frack-Pogo im Moshpit an dieser Stelle gemocht und geschätzt, danke! :)

    • Vor 9 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 9 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 9 Monaten

      Burger und Bier, Buuuurger und Biiiiier! Besser? ;-D

    • Vor 9 Monaten

      Ah, I see you're man of culture enough to remember your roots and where you started all this. :klatbier: :joint: :kack:

      Dann auch den jeweils den Umständen entsprechend "besinnlichst" möglichen Heiligabend an dieser Stelle Richtung Rest vom Fest!

    • Vor 9 Monaten

      Ja, dito. Ich freue mich auf ein weiteres, spannendes Jahr mit dir :D. Dein @Weazle

    • Vor 9 Monaten

      .. und kannst ja mal freundlich über die Lahn rüber spucken, falls du im Lande bist ;)

  • Vor 9 Monaten

    Es ist mMn nicht nur der hohe Anteil von gewalttätigem und (zumindest andeutungsweise) missbräuchlichem Sex in den populärsten Pornos auf den einschlägigen Plattformen problematisch, sondern auch das Zustandekommen. Trashige Klempnerstorys und ähnlichen harmlosen Unfug meine ich nicht, sondern vor allem diverse Erzählungen in der Richtung, dass die Frau praktisch nicht anders kann, als sich vollständig hinzugeben und zu unterwerfen, wenn der Typ nur ausreichend Macht über berufliche Position, Geld, Gewaltbereitschaft und/oder anderweitige Arschlochhaftigkeit ausstrahlt.

    Dass es dann (innerhalb dieser Storys) meistens offensichtlich keiner weiteren Absprachen zum Sex bedarf (bzw. es dbzgl. noch das Höchste der Gefühle darstellt, dass die Frau knapp bekundet, keinerlei Rücksichtnahme vom Partner zu wollen), ist der nächste Punkt, bei dem sie einfach Recht hat.

    Trotzdem gibt es aber daneben natürlich auch Pornos oder weiter gefasst Pornographie, die inhaltlich wie ästhetisch anders funktionieren will. Einen vernünftigen Grund, die pauschal mit abzulehnen gibt es mMn eigentlich nicht.

  • Vor 9 Monaten

    Billie Eilish ist eine kluge, junge Frau, ihre Argumentation in diesem Thema ist jedoch sehr unglücklich. Sie gibt – so der Tenor - der Pornoindustrie die Schuld an ihrem Jugendtrauma und befreit damit im Umkehrschluss ihre Eltern und den Gesetzgeber von jeder Art der Sorgfaltspflicht. Würde ich Billies Argumentation folgen, dann wäre Marlboro schuld daran, dass ich mit 11 Jahren eine geraucht habe. Dass diese Art der Empörung ein bisschen zu einfach ist, dass sollte jedem klar sein.

    Natürlich hat Eilish generell Recht: Pornos sind einseitig, unrealistisch, sie können eine falsche (Selbst)Wahrnehmung fördern, gar krankhaft faszinieren – doch inwiefern treffen diese Warnungen nicht auch auf die Pop-Welt zu? Inwiefern triggert die sexy Bewerbung eines Parfüms nicht auch junge Billie-Fans? Sollten Teenies sich wirklich von einer Pop-Künstlerin sagen lassen, wie sie zu riechen haben – und erweitert gar, wie die richtige Oberweite aussieht? Womöglich unbewusst stellt Anna Chechik die richtige Gegenfrage an Eilish: bist denn DU auch wirklich CO²-...ähh... Sex-neutral? Ist dein Success nicht auch ein bisschen Sexcess? Und warum folgt auf eine persönliche, sehr negative Jugenderfahrung, die Anklage an eine Industrie, die im Rahmen gesetzlicher Vorschriften legal Content produziert? Wäre die Anklage demnach nicht besser adressiert an Eltern/Gesetzgeber?

    Nicht selten setzten sich Feministen mit der bösen Pornoindustrie auseinander, weil dieser Fight vermeintlich viel Strahlkraft bietet. Nicht selten fällt der Fight erkenntnislos aus, denn die Kritik bleibt stets oberflächlich, man kritisiert immerzu dasselbe: Einseitigkeit, Ausbeutung, die Vermittlung eines ungesunden Körperbilds. Überspitzt formuliert: GNTM erzielt eben gleich Attribute (ohne Geschlechtsverkehr) zur Prime Time im Privatfernsehen. Wollen wir über Instagram werden? More words needed?

    Billie Eilish mag keine Pornos, sie hat ein Trauma, wir haben das jetzt alle verstanden. Aber was meint Finneas? Findet der die Vaginen auch verrückt? Und wie finden die Vaginen Billie Eilish?

    • Vor 9 Monaten

      Absolut mal wieder auf den punk(t). Steht aber natürlich auch ein gutes Entrüstungs-Management hinter ihr, die so etwas bewusst in einen bestimmten Kontext platzieren, wo wenig Widerspruch/Korrektur geduldet wird - trotz der offensichtlichen Widersprüche. Sehr belustigend finde ich, wie krass konservativ/mittelalterlich es halt einfach ist, sich an Pornos moralisch aufzuwerten, und welchen Bärendienst dem sog. Feminismus auf praktischer Ebene damit erwiesen wird.

  • Vor 9 Monaten

    Warum tun alle Porno-Kritiker eigentlich immer so als wenn es nur hochprofessionelle Hardcore Pornos mit starkoperierten Frauen gäbe. Wenn ich heutzutage Startseiten von Pornoseiten sehe, dann sehe ich dort hauptsächlich Amateurfilme. Viele davon von echten Paaren, die vielleicht einfach exibitionistisch veranlagt sind, oder auch Frauen, die so ihr Only Fans promoten wollen. Frauen mit offensichtlichen Schönheitsops sehe ich dort auch definitiv viel seltener als bspw noch vor 5 Jahren. Zu der Zeit als Billie Eilish 11 war, war das aufjedenfall anders, aber die Zeiten haben sich nunmal geändert und das sollte man auch mal anerkennen. Aber bei den meisten Pornofeindlichen Feministen habe ich sowieso oft das Gefühl, dass die das letzte Mal vor 10 Jahren auch mal wirklich ne Pornoseite geöffnet und sich angeschaut haben.

  • Vor 9 Monaten

    Bin ja froh, dass es dann doch normale Gespräche hier geben kann und dass die meisten eine differenzierte Sichtweise haben. Aber schon auffallend, dass dieser Metollica und der andere nichts mehr erwidern können, jetzt wo sie zu viel Gegenwind bekommen.

  • Vor 9 Monaten

    Ich bin voll bei Porno Adriana. Die eigenen - sicherlich wohlproportionierten - Brüste als Verpackung zu verwenden, die dann von prepubertären Rossmann Kunden befummelt werden, aber gleichzeitig die Moralkeule gegen Pornos schwingen - eher schwach.