Mal ehrlich: Wäre es nicht so amüsant, sich jedes Jahr aufs Neue über die deutsche Blamage auszulassen, würden sich hierzulande wohl noch weniger Leute für den Eurovision Song Contest interessieren. "Schau dir mal den deutschen ESC-Vorentscheid an." So sitze ich armer Tropf also da und versuche, …

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  • Vor 3 Monaten

    "Schau dir mal den deutschen ESC-Vorentscheid an."

    Fast auf dem Level von Guantanamo-Folter...

  • Vor 3 Monaten

    I never meant to start a war
    I just wanted you to let me in...

  • Vor 3 Monaten

    In dieser einen Angelegenheit bin ich dann bei aller künstlerischen Experimentierfreude von Miley evtl. doch etwas konservativer unterwegs als in so ziemlich allen anderen Alltagsangelegenheiten und hätte wohl bevorzugt den kulturmedial inzwischen nicht viel weniger verbreiteten Klassiker der Ink Spots angeführt:

    "I don't want to set the world on fire...
    I just want to start a flame in your heart"

    https://www.youtube.com/watch?v=6l6vqPUM_FE

    ...denn Krieg, meine sehr verehrten muppets - Krieg bleibt immer gleich. :(

  • Vor 3 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 3 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 3 Monaten

    Klingt wie einer dieser Pop-mit-Rap-Songs aus der Mitte der 2000er. Vielleicht nicht letzter Platz, aber hinteres Drittel.

  • Vor 3 Monaten

    Neurechte Fakes und AfD-Fanbois hätten diese langfristige und selbstverschuldete strukturelle Problematik, dass D traditionell (und mit paar raabischen Ausnahmen) superlangweilige, generische und künstlerisch praktisch nicht existente Acts zu ESC und dessen Vorgänger schickt, so dermaßen nahe an kreativ und bravourös ausschlachten können al a "wir sehen unsere internationale Verantwortung gerade auch jetzt anderswo gelagert als in der Erschaffung, Bewerbung und Entsendung eines originellen Liedchens einer witzigen Band mit ganz toll bunten Kostümen für einen Liederwettbewerb, wo genau so was gefragt ist"...

    ...und es wäre ja nicht mal gelogen, bedenkt mensch, dass der deutsche Musikmarkt exakt vermessen darauf ausgelegt ist, gar niemanden anzustubsen, nervös zu machen oder gar auf- und wachzurütteln, sondern diese gleichförmige Befindlichkeitssoße mit paar Kalendersprüchen als Textersatz garniert soll ja in erster Linie den Michel abends und ab und zu an Wochenenden gezielt in seinem Alltagseinheitsbrei abholen, ihm das Gefgühl geben, dass es allen anderen hier genauso geht wie ihm selbst, in so ner Situation aber stets am besten damit fährt nach dem Liedchen dazu und vielleicht noch dem darauffollgenden gleichen Sujets nicht weiter drüber nachzudenken, irgendwas am eigenen Leben zu ändern, sondern die Nacht drüber schlafen, morgen früh wieder raus aus der Kiste und einfach weiter wie bisher durchdrücken die kommenden 30-80 Jahre.

    Ein dermaßen spezialisierter Markt hat halt nach 30-40 Jahren melken tatsächlich kaum noch originelle Ressourcen, um sich auch nur einmal pro Jahr auf einem in der ursprünglichen ideologischen Zielsetzung vollkommen oppositionell ausgerichteten Songcontest tatsächlich konkurrenzfähig positionieren zu können. bzw. WENN er sie noch hat, gehen die Marktregulator*- und Entscheidungsträger*innen aber auch stets hohe Risiken ein, diese "nur mal eben für dort" doch irgendwie systemisch integrieren zu wollen - da somit schnell Fragen aufkommen können bzgl. Themen von (inter)nationalem Interesse, bei denen ebenfalls jetzt schon statistisch nachweisbar ist, dass die Mehrheit ja eigentlich echt scheiße findet, wie das hier halt jedes Jahr, jeden Monat und/oder jeden Tag so läuft und gehandhabt wird, aber aus Gründen doch lieber so defizitär weiter machen möchte wie bisher und so weit allen schon eindeutig bekannt (mutmaßlich auch, um sich selbst nicht die Möglichkeit des gedanken- und gebetsschwangeren Anprangerns diverser sie selbst betreffender Erstweltproblematiken in sozialen Medien zu nehmen)...

    ...was kommt stattdessen von den lauteigenen neurechten Agitator*innen: "Pöhse Salonlinke halten laut.de besetzt und haben da eine linksgrünversiffte Meinungsdiktatur installiert, gegen die es uns auch nicht unter Nutzung der durch die Klonarmeen gewährleisteten zahlenmäßigen Überlegenheit gelingt, wirksam, plausibel oder wenigstens basiert argumentierend anzuschreiben, buhuhuuuu!"

  • Vor 3 Monaten

    Und für nächstes Jahr dann mal bitte mal ins Herz und selbstbewusst Berlin als Austragungsstätte nehmen und nicht schon wieder in die Provinz ausweichen.

  • Vor 3 Monaten

    Wer auch immer hinter (jah) steckt (der klickbare Link gibt nix her), das war ein verdammt grossartig geschriebener Verriss. Heppeler? Irgendwer neues? Schätze, da beerbt jemand Kubanke, Kabelitz, die galligen Momente von Dani und Yanniks Grosstaten, wenn er nicht grad K-Pop-Dummblödminute hat. Schönes Ding.

  • Vor 3 Monaten

    Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Hausordnung durch einen laut.de-Moderator entfernt.

  • Vor 3 Monaten

    Freu mich voll, dass wir dazu stehen, wieder jemanden für den letzten Platz ins Rennen zu schicken.