Im Grunde sind die Empfehlungs-Algorithmen von Streaminganbietern ja eine feine Sache: Du gibst per Konsumverhalten preis, was dir gefällt, und bekommst andere Künstler\*innen vorgeschlagen, die dir aller Wahrscheinlichkeit nach ebenfalls gut reinlaufen. Okay, die bahnbrechend revolutionären musikalischen …

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  • Vor 8 Monaten

    Ich finde man könnte noch mehr Musik von den Streamingportalen entfernen. Zum Beispiel Helene Fischer, Johannes Oerding, Mark Forster, Nena uvm.

  • Vor 8 Monaten

    "Im Grunde sind die Empfehlungs-Algorithmen von Streaminganbietern ja eine feine Sache"

    Nein. Einfach nur nein.

    • Vor 8 Monaten

      Korrekt. A.I.s können zwar schon gleichwertige Musik zu vielerlei Mainstreamprodukten schreiben, aber von Musikgeschmäckern haben sie weniger Ahnung als meine toten Omas.

    • Vor 8 Monaten

      Ragism, der größte Underground-Connaisseur auf laut.de :lol:

    • Vor 8 Monaten

      "A.I.s können zwar schon gleichwertige Musik zu vielerlei Mainstreamprodukten schreiben, aber von Musikgeschmäckern haben sie weniger Ahnung als meine toten Omas."

      Nein. Einfach nur nein.

    • Vor 8 Monaten

      ernstgemeinte zwischenfrage, kann man von geschmack ahnung haben?

    • Vor 8 Monaten

      Da das so null mit meiner Antwort zu tun hatte, bedanke ich mich für die Blumen. Ich steh aber u.A. auf Popmusik, solange sie halt von computergenerierter unterscheidbar ist. Das ist durch den Qualitätsverfall "menschlicher" Chartmucke, als auch durch die großen Fortschritte von A.I.-Musik nicht mehr ohne Weiteres möglich.

      Man kann sich aber immer noch darauf verlassen, daß die errechneten Geschmacksprofile und Ermittlungen auf Spotify & Co. idR. völlig danebenliegen.

    • Vor 8 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 8 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 8 Monaten

      Cockslap, doch. Fiktive A.I.-Künstler unterscheiden sich zunehmend weniger von dem, was z.B. unser Yannik in Sachen Popmusik so hört und genießt. Ist doch kaum verwunderlich, wenn Deepfakes mit Stimmen und Gesang schon so weit, und Autotune sowie Rasterisierung absoluter Standard sind. Dann nehme man hinzu, daß gewöhnliche Listenstürmer-Tracks harmonischer Kindergarten sind, gerade bei den Nummern mit 12 Produzenten.

      Wäre da nicht so boomerig und würde meinen, das könne nie im Leben eine K.I. hinkriegen.

    • Vor 8 Monaten

      Nomanslap, auch wieder wahr.

    • Vor 8 Monaten

      Auf Soundclound schon viel neues Zeug mit der Related Song Funktion gefunden. Spotify Weekly Mix auch ein netter Begleiter für das Büro, bin da nicht so Anti eingestellt. Ist jetzt nicht so, dass mir die 30 Songs ausnahmslos gut reingehen, aber der Algorhytmus (keine A.I.!) lässt einen schon ab und an was neues finden.

    • Vor 8 Monaten

      Dein Musikgeschmack ist nicht so besonders, dass dir nicht auch algorithmisch Musik vorgeschlagen werden könnte, die dir gefällt und die du noch nicht kennst. Da wird dann z.b. einfach geschaut, was andere geschmacksverirrte Mitvierziger mit stark ausgeprägtem above-average-effect so hören und dann für dich in deine Musik eingewebt. Wäre da nicht so boomerig und würde meinen, das könne nie im Leben eine K.I. hinkriegen.

      Mein OP ist keine Kritik an der Funktion, sondern an der Nutzung, die die Menschen entmündigt und den Unternehmen zu viel Macht gibt.

    • Vor 8 Monaten

      Und bitte micht von A.I. oder K.I. reden, mir stellen sich schon die Nackenhaare auf.

    • Vor 8 Monaten

      "Da wird dann z.b. einfach geschaut, was andere geschmacksverirrte Mitvierziger mit stark ausgeprägtem above-average-effect so hören"

      RIP Ragsim :lol:

    • Vor 8 Monaten

      Und es heißt ALGORITHMUS und hat nix mit Rhythmus zu tun.

    • Vor 8 Monaten

      Ach, so meinteste das. Das ist naturlich auch richtig.

      Ich sage auch nicht, daß mein Geschmack besonders sei. Sondern bloß, daß ich noch nie einen brauchbaren Künstler gefunden habe, der mir von einer Plattform vorgeschlagen wurde. Wie Nomanslap schon richtig anmerkt, ist das aber auch bei menschlichen Vorschlägen nicht unbedingt verlässlich.
      Sowohl bei Vorschlägen als auch computergenerierter Musik werden, soweit ich weiß, doch ebenfalls K.I.s eingesetzt. Irgendwie müssen Stücke ja analysiert und auf Gemeinsamkeiten hin untersucht werden, und das funktioniert sicherlich besser mit solchen.

    • Vor 8 Monaten

      ich höre mir lieber musik an, die mir von einer person vorgeschlagen wird!!!

      habe bei spotify wohl noch nie einen vorschlag angehört, geschweige denn den weekly-mix oder was auch immer...

      nene, ich will das hören worauf ich bock habe, und nicht, was mir spotify aufzwingen möchte...

      es wäre aber langsam schön, wenn die playliste nicht mit 9999 tracks begrenzt wäre... :-)

    • Vor 8 Monaten

      Bin bei Caps. Wir schaffen das selbstständige Denken und Handeln ab. Deshalb nutz ich es aus Prinzip nicht. Hab aber schon bessere Vorschläge auf meine Startseite bekommen als von 90% meiner Mitmenschen. Den above average effect Angriff find ich aber unnötig. Schau ich mir an, was in D so Erfolg hat, ordne ich uns alle above average ein, obwohl wir absolute Lauchs sind.

    • Vor 8 Monaten

      Bin nicht bei Caps, ohne YT und Spotify hätte ich zig coole Artists/Songs niemals entdeckt, alleine aufgrund des digitalen Zugriffs. Gut, komplett neue Genres muss man eher auf anderem Wege kennenlernen. Für sowas gibt's ja laut.de *schleim*

    • Vor 8 Monaten

      Ja es gibt hier ja auch einen ganz okayen Radiosender und ab und zu ließt man mal eine Review, die einen dazu nötigt mal reinzuhören. (Bärchen und die Milchbubis zB)
      Das muss man ja auch mal lobend erwähnen.

      Der Algorithmus ohne Y, der mir Neuveröffentlichungen oder meinen Weeklymix mischt, ist mir jedenfalls öfter behiflich als er mich stören oder verängstigen würde. "Ich will das hören worauf ich Bock habe" findet da ja Beachtung, sonst würde den Scheiß ja keiner annehmen.

      Warum Ragi hier aber mit "KI" (je nachdem ob man davon ausgeht, ob aktuell vorhandene Technik bereits dieser Begriffsdefinition gerecht wird) komponierter Musik angefangen hat, weiß ich aber auch nicht. Das ist doch eigentlich komplett OffTopic.

    • Vor 8 Monaten

      @Django77
      Der einzig relevante Kommentar in diesem Thread, Amen.

    • Vor 8 Monaten

      "Warum Ragi hier aber mit "KI" (je nachdem ob man davon ausgeht, ob aktuell vorhandene Technik bereits dieser Begriffsdefinition gerecht wird) komponierter Musik angefangen hat, weiß ich aber auch nicht. Das ist doch eigentlich komplett OffTopic."

      Naja, halt ein typischer Ragism: Ich bin auch weit über das eigentlich Thema hinaus extrem schlau und sülze euch deshalb mit meiner Meinung zu einem aus meiner Sicht irgendwie verwandten Thema zu um das wieder und wieder zu beweisen.

      Auch wenn es natürlich extrem behämmert ist, weil Algorithmen keine KI sind und die Playlist auch nicht wirklich was mit dem Komponieren von Musik zu tun hat, aber egal es ist halt der grundgute Ragi. :lol:

    • Vor 8 Monaten

      Diese "No risky business!"-Nummer betrifft halt so ziemlich alle Kultursparten, nicht nur Blockbuster-Kino...

      Klar gleichen sich da immer mehr profit- und/oder fame-orientierte Kulturschaffende den Erfolgsvorschlägen aus den Algorithmen solcher Plattformen an und zwar schon beim komponieren:

      beliebte Intervallfolgen, Tempi, allgemeine Regeln wie bspw. "den Chorus spätestens nbach 30 Sekunden Song auftauchen lassen, nicht weniger als 3x vorkommen lassen in einem Radio Edit der maximal 3min haben sollte" werden nach Erbrechen noch weit hinaus reproduziert, so dass alles, was sich bestens verkauft, irgendwie auch gleich klingt und aufgebaut/komponiert ist.

      Ähnliches zeigt sich doch auch bspw. in Mode-Industrie und allgemein vorherrschendem Schönheitsideal bei den Menschen: Auch jenseits der absolut gestiegenen Anzahl humanoider Planetenbewohner werden heute viel mehr Leute als "eher attraktiv" denn "eher unattraktiv" von ihren Mitbewohner*innen wahrgenommen als noch vor 40-50 Jahren, jedoch bei gleichzeitig stark gesunkener Diversität innerhalb dessen, was gemeinhin als attraktiv empfunden wird in eurer Spezies...

    • Vor 8 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 8 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 8 Monaten

      ...speakin' of Risky Business:

      Subkultur liebende Clowns wie diese hier hätten und haben nach 1999 doch NIRGENDS noch irgendeinen klassischen Plattenvertrag inklusive fett überquillendem Dollar-Koffer Vorschussmillionen abgesahnt:

      https://m.youtube.com/watch?v=2up7su7CeMU

    • Vor 7 Monaten

      Früher war man als so subkulturliebender Clown aber auch nicht in der Lage, seine Werke für umme weltweit zur Verfügung zu stellen.

      Geiles Video, lief hierzulande aber sicher maximal bei Kavka oder Roche nach 0 Uhr aufm Spartensender.

    • Vor 7 Monaten

      War halt wieder so ne Nummer von wegen: Ich mach nen ziemlich nebensächlichen Vergleich, dann wird sich genau daran aufgehangen, und die Diskussion driftet ab.

      Souli mal wieder mit einem guten Kommentar zum eigentlich ziemlich spannenden Thema.

    • Vor 7 Monaten

      Such dir mal n Profilbild aus, Ragi! Das geht doch nicht sowas. :mad:

  • Vor 8 Monaten

    Ansinnen finde ich unterstützenswert und die Aktion tatsächlich auch ganz witzig. Song ist davon ab wie erwähnt natürlich kagge und zwar mMn vor und nach dem ersten Refrain.

  • Vor 8 Monaten

    Spotify hat mir damals auch Drake empfohlen

  • Vor 8 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 8 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 8 Monaten

    sorry im no native what is rightrock?

    • Vor 8 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 8 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 8 Monaten

      Off course the opposite to wrongrock.

    • Vor 8 Monaten

      oh thank you so much anatol, so its like they say its true metal. understand that!

      i personaly think there is not such a thinkg a rightrock or wrongrock - its just about music. so come on let spotify be free to give ppl the choice to hear what they want to hear

      rock is always rightrock!

  • Vor 8 Monaten

    i think its very narrowminded to spread hate against certain rock gernes

  • Vor 7 Monaten

    Ob ein Verein "Laut gegen Linksextreme" auch so viel Beachtung bekommen würde?