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Platz 1: "Highway 61 Revisited" (1965)

"The Times They Are A-Changin'" war jedoch nur ein Missverständnis. Fand zumindest Dylan. Also vermeidet er auf dem Folgealbum "Another Side Of Bob Dylan" politisch Interpretierbares und stöpselt ein Jahr später auf "Bringing It All Back Home" seine Gitarre ein. Ein grandioses Werk übrigens, das mehr verdient als nur eine kurze Erwähnung. Also verlieren wir noch zwei Sätze dazu: Eines der ersten - und dazu noch coolsten - Videos entsteht zum Opener "Subterranean Homesick Blues", in dem Dylan lässig Papierbögen mit den einzelnen Worten vor der Kamera auf den Boden fallen lässt, während im Hintergrund Allen Ginsberg lungert.

"Mr. Tambourine Man" ist sein erster großer Hit, wenn auch in der Version der Byrds. Und doch ist es nur die Annäherung an den Höhepunkt seiner Karriere. Zumindest, wenn man auf den elektrischen Dylan steht. Noch im selben Jahr erschienen, beginnt "Highway 61 Revisited" mit einem der besten Rockstücke aller Zeiten, und endet mit dem epischen "Desolation Row". "How does it feel? To be on your own / To be without a home / Like a complete unknown / Like a rolling stone?" - Fragen ohne Antworten, die sich jedoch voller Inbrunst in den Himmel schreien lassen.

Anspieltipps:

"Like A Rolling Stone", "Desolation Row" ... ach was, das ganze Album. Und gleich im Anschluss noch "Bringing It All Back Home".

"Highway 61 Revisited"*

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1 Kommentar

  • Vor einem Jahr

    Diese Position hier (Highway auf #1) ist so ziemlich die einzige, die richtig ist. "Bringing it all back home" ist noch nicht einmal in den Top 15, "Rough and rowdy ways" auch nicht? "Times" auf 2? Au weia, da hat der "Urheber" dieser Unsinns-Liste die gesamte Dylan-Discographie nicht verstanden. Da hätte sogar Wikipedia vllt geholfen. Schade drum.