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17. We Are Never Ever Getting Back Together

Album: "Red"
Jahr: 2012

Ich habe vorhin schon darüber gesprochen, dass Taylor immer wieder diese kleinen Sprünge in Richtung Pop angedeutet hat. Als 2012 "We Are Never Ever Getting Back Together" vor dem Release eines Albums namens "Red" vorausgeschickt wurde, da ging es plötzlich zackig: Da war Pop-Taylor, so sharp und gemein, wie sie es nie war und selten würde.

Wenn es einen Track gibt, der Leute überzeugen könnte, dass Taylor wesentliches Schauspieltalent hat, muss es dieser hier gewesen sein. Ihre Delivery auf diesem Album ist so herablassend, sie könnte einem Future ein schlechtes Gewissen einreden. Ihr "what?" im ersten Part, ebenso das "you call me, 'I love you'". Aber nichts wird je diese eine Line schlagen, die unironisch mit die beste ihrer Karriere sein dürfte: Das "indie record much cooler than mine". Jesus Christus.

Dieser Track ist so simpel, aber er fühlt sich so lebendig und gelebt an. Hinter jeder Line spürt man die Backstory, man spürt die Subliminals, dieser Track ist quasi die Erfindung des Subtweets. Einzige Kritik: Wer sind diese komischen Leute in den Tierkostümen und müssen die einem im Video so tief in die Seele schauen? Puah.

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