Der Rapper versucht sich an Liebesbekundungen.

Berlin (sco) - Ufo361 hat schon wieder einen neuen Song am Start. "Playlist" ist ein melancholisches Stück mit recht ödem Trap-Beat und wummernden Bässen, das am Ende blass und unentschlossen wirkt. "Okay, fuck it, ich bin faded / Immer stuck in deiner Playlist / Und die Scheiße fickt mich daily / Ich ruf dich an, wenn es okay ist", heißt es in der Hook, die immerhin einigermaßen eingängig ist.

Textlich scheint Ufo seine Gefühle für eine Frau, wahrscheinlich seine On-Off-Freundin Tiffany, äußern zu wollen, kommt aber trotz guter Intention nie so richtig aus den Puschen: "Ja, ich frag mich trotzdem / Baby, warum klappt es nicht? / Okay, fuck it, ich bin selfmade / Stapel Money, stapel Cash, yeah / Aber merke, dass du fehlst / Alles andere nicht echt". Seinen Selfmade-Ruhm und die Liebe auf einmal zu handeln, das ist anscheinend gar nicht so leicht. Man hat das Gefühl, dass er sagen will: "Mein Geld ist mir nicht so wichtig wie du!", aber so richtig kommen ihm die Worte nicht über die Lippen.

Das Video zeigt ebenfalls, dass der Berliner ziemlich rich ist, aber manchmal halt auch sad. Er fährt traurig im Porsche durch schöne Landschaften, steuert traurig ein Motorboot über einen See, steht traurig in einer riesigen Villa. Der Song endet nach einem kurzen Break mit einem seltsamen Instrumentalpart, dessen Zugehörigkeit zum Rest des Stücks unklar bleibt. Die letzte Single "Shit Changed" liegt nur wenige Wochen zurück, beide Songs sind womöglich Teil eines neuen Albums, das Ufo über seine Beziehung zur erwähnten Tiffany schreibt.

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laut.de-Porträt Ufo361

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