Dieses verdammte Album. Auch für mich bleibt "Be Here Now" nach 25 Jahren ein äußerst komplizierter Fall. Oasis waren in den Jahren 1994 bis 1996 überlebensgroß und alles schien ihnen zu gelingen. Immer ein Rekord mehr, immer größere Songs und als großes Fanal die legendären Knebworth-Konzerte, …

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  • Vor 2 Monaten

    Wer sagt, dass Be Here Now seine Jugend zerstört hat sagt wohl auch, dass George Lucas mit der Special Edition seine Kindheit runiert hat. Grow a backbone ya wanker!

    • Vor 2 Monaten

      Mit der Prequel Trilogie, nicht mit der Special Edition, wobei die meisten Änderungen in letzterer schon ziemlich räudig waren.

    • Vor 2 Monaten

      Gibt auch nicht wenige Honks die rumgeflennt haben, dass ihre Kindheit zerstört war als sie 1997 zur Wiederaufführung ins Kino gingen - aber du hast ebenfalls recht - die meisten beziehen diesen Spruch auf die Prequels und die meisten Änderungen der SP waren absoluter Mist. Mein Punkt ist: Übertreiben wir es nicht.

    • Vor 2 Monaten

      Dabei wissen wir doch alle, daß George Lucas mit der Prequel Trilogy vor allem die Prequel Trilogy ruiniert hat.

    • Vor 2 Monaten

      Die Special Edition, bzw. die "Even-More-Special-Edition" hat er ruiniert, indem er Szenen eingebaut hat, die einen erinnern, dass es die Prequels wirklich gibt.

    • Vor 2 Monaten

      Das mit Jabba in Episode IV zeigt einfach, was für ein unfähiger Filmemacher er ist. Damals gabs kein Budget für Jabba, also wurde er mit der Greedo-Szene ersetzt, in der alles Wichtige erzählt wurde und die absolut ikonisch wurde. Mal abgesehen vom dummen "Greedo shot first" oder gar "Maclunky!" - warum zur Hölle würde ein halbwegs talentierter Erzähler exakt dasselbe in der nächsten Szene noch einmal erzählen?!

      Mal ganz abgesehen davon, wie peinlich die Szene ist. Einfach ähnlich peinlich wie quasi die gesamten Prequels.

      (Eine sinnlose Diskussion über Star Wars hatten wir noch nicht hier, oder?)

    • Vor 2 Monaten

      Doch. An eine kann ich mich erinnern. Sie war ziemlich sinnlos.

    • Vor 2 Monaten

      Dann wird Ragism auch an der schon beteiligt gewesen sein.

    • Vor 2 Monaten

      Die Jabba-Szene hätte man als Bonus auf eine DVD packen können, zusammen mit anderen geschnittenen Szenen. Schlechte CGI, sinnloser Dialog. Einzig Harrison Ford macht diese Szene interessant, und die Art, wie er zu Beginn ins Bild tritt. Gekrönt wird das Ganze dann noch von Boba Fett, der tatsächlich dem Zuschauer zunickt. Fan-Service aus der Hölle.
      Da hätte man lieber die Szenen mit Biggs auf Tattooine in den Film packen sollen. Die eine kurze Szene, in der sich Luke und Biggs vor dem Angriff auf den Todesstern treffen, die man reingeschnitten hat, wirkt ohne die Vorgeschichte wie ein Fremdkörper.

    • Vor 2 Monaten

      Word. Das hätte dem Film noch geholfen. GL ist der glücklichste Vollstümper der Filmwelt, und - völlig respektvoll gemeint - einer der wichtigsten für sie. Was er für ein Händchen für Talente hatte, und wie er sie anspornte, hat sämtliche Filme mehr geprägt als "die Großen" seiner Zeit.

      Man darf ihm halt nicht die Plätze hinter der Kamera oder dem Drehbuch alleine überlassen.

    • Vor 2 Monaten

      Er hat Darth Vader "erfunden".

      Alleine dafür bitte ein Denkmal!

    • Vor 2 Monaten

      PARA Allah - ich grüße Dich!!! Lass dich mal wieder im Chat blicken, hm? :)
      https://webchat.quakenet.org/
      Channel: gromky

    • Vor 2 Monaten

      Andererseits... seit Disney mit dem Star Wars - Franchise rumstümpern darf, ist das was Lucas ab 1997 mit seinem Werk angestellt hat, gar nicht mehr so schlimm.
      Die Prequels hätten ja prinzipiell eine interessante Geschichte erzählen können, hätte man das Drehbuch von kompetenten Autoren überarbeiten lassen, jemand anders auf den Regiestuhl gelassen, und nicht alles unter einer ungesunden Masse an schlechtem CGI begraben.
      Bei den Sequels hat man sich anscheinend gar nicht erst Gedanken über eine konsistente Story gemacht, sondern sich einfach von einem Fan-Service zum nächsten gehangelt.

    • Vor 2 Monaten

      Fairwechselungsgefahr:
      George Lucas und Disney: only fan service
      deine Mutter: only fans service

  • Vor 2 Monaten

    Also mittlerweile müsste doch überall angekommen sein dass auch Be Here Now großartige Lieder hat. Vielleicht zuviele Spuren, aber All around the World war halt auch schon zu Definitely Maybe fertig, nur wollte Noel das lieber mit Orchester und hat gewartet bis das Geld stimmt.
    Über die Produktion des Albums kann man streiten, aber wenn man sich Live Auftritte anschaut oder selber die Gitarre nimmt und es kommt "Made a meal and threw it up on Sunday, I've got a lot of things to learn", braucht sich eigentlich kein Oasis Fan beschweren.

  • Vor 2 Monaten

    Den Hype um Oasis habe ich von Sekunde eins klar gesehen und ihn befürwortet, natürlich war ich nur EINER der First Mover. Ich war nur ein Teil derer die den Stein mit Freude haben weiterrollen lassen um die breite Masse zu erreichen. Aber die Sachen von damals, als ich noch jünger war, *räusper*, die hatten natürlich mehr Gewicht, man muss sich nur mal überlegen dass heute quasi jeder mit Holzfällerhemd und engen Jeans rumläuft, das ist schon ziemlich big. (natürlich war der Trend als wir den in Deutschland losgetreten haben in England schon etwas weiter und wir haben ihn nur adaptiert und nicht selbst erfunden - aber derlei Begebenheiten sollten klar sein).

  • Vor 2 Monaten

    "Doch selbst einem kraftlosen Tiefpunkt wie "Don't Believe The Truth" (2005) schlägt nicht so ein Argwohn entgegen wie "Be Here Now""
    Auch da kann ich nicht zustimmen, auch "don't believe the truth" hat seine Höhepunkte... und wie fast immer handelt es sich hierbei mehr oder weniger ausschließlich um die Noel-Stücke - bei denen auch hier die Qualität größtenteils absolut stimmt - wenn auch das Niveau nicht durchgehend auf Morning glory Level ist.

    • Vor 2 Monaten

      Stimme zu. Die Tiefpunkte waren für mich eher die "Giants" und "Heathen Chemistry". Die besten Songs aus beiden hätten eine überragende Platte ergeben, aber leider tummelt sich auf beiden viel zu lahmer oder nerviger Mist a la "Little James" oder "Born On A Different Cloud". "Don't Believe The Truth" klang dagegen erfrischend unverkrampft.

    • Vor 2 Monaten

      +1
      Dont believe hat ein paar absolute Kracher und es als Tiefpunkt zu bezeichnen ist Wahnsinn

    • Vor 2 Monaten

      How dare you! Born on a... ist fantastisch! ;)
      Aber ach, es ist auch nicht einfach mit diesen Alben. Von SOTSOG über Heathen Chemistry, über Don't Believe, bis Dig Out - man findet Granaten auf all diesen Alben. Es ist eher so, dass die Filler einfach wirkliche Filler sind (jetzt ist es jedem selbst überlassen, diese für sich zu benennen).

      Ich persönlich liebe SOTSOG schon alleine wegen Gas Panic! oder Go Let It Out (kick on the bass!). Dazu dann Wembley Live (das besser ist, als sein Ruf). Heathen Chemistry kann ich bis heute in einem Rutsch durchhören, weils für sich eine ganz einzigartige Stimmung aus himmelhoch jauchzend und intensiver Melancholie hat. Hierbei muss The Hindu Times erwähnt werden, das zu ihren absolut besten Openern zählt, aber dann irgendwie völlig aus dem kollektiven Gedächtnis verdrängt wurde.
      Don't Believe fand ich damals zum Erscheinen ziemlich... naja. Konnte ich mich ewige Jahre nicht recht mit anfreunden. Mittlerweile stelle ich aber fest, dass ichs heute eigentlich ganz gerne mal höre. Vielleicht brauchte es diese 10+ Jahre, bis ich einen Zugang fand.
      Dig Out war damals schon nochmal ein Ausrufezeichen und geht auch super an einem Stück zu hören.

      Altersmilde hat mir in jedem Falle ganz grundsätzlich die letzten Alben nochmal deutlich zugänglicher gemacht. Früher konnte ich mit der musikalischen Schnarchnase Gem Archer nichts anfangen. Andy Bell war als Bassist top, wurde aber auch von Gems Drögigkeit überlagert. Menschlich halte ich beide übrigens für sehr feine Kerle. Auch vom Abgang Alans hatte ich mich nie so recht erholen können. Daher spielte für mich immer so ein gewisser Zwiespalt in den Hörgenuss der letzten Alben rein. Heutzutage kann ich viel! sauberer mit den unterschiedlichen Schaffensphasen von Oasis umgehen und die letzten vier Alben für sich genommen genießen. Und das kann ich wirklich, denn es SIND gute Alben, jedes auf seine Weise.. :)

  • Vor 2 Monaten

    Noch peinlicher als Leute, die Be Here Now mit Tränen in den Auge enttäuscht die Qualität absprechen, sind die, die in dem Album eine erwähnenswerte Qualität - abseits von Krach - erkennen.

  • Vor 2 Monaten

    Schon ein gutes Album, das noch immer frisch klingt und einige meiner Lieblingslieder von Oasis beinhaltet. Ich finde auch, gerade weil es immer kontrovers diskutiert wurde, hat es seinen berechtigten Platz in der Diskographie. Nimmt man die Songs des Albums plus die ganzen B-Sides aus der Zeit, ist das ein definitiv eindrucksvolles Werk, um das andere Bands kämpfen würden. Sicherlich mag das eine oder andere Lied einen Ticken zu lang sein. Positiv hat man hier aber noch ein letztes Mal die großartige Wall of Sound durch Boneheads immens wichtiges Gitarrenspiel, dazu Liams Stimme auf ihrem Höhepunkt, so knackig, rau und scharf wie danach so nie wieder, und Noel liefert mit seinen Melodien und Texten sowas wie den Ausklang des Britpops. Es ist das Ende eines Kapitels für Oasis, das immer mein liebstes war. Klar, danach kam dann noch The Masterplan, aber dessen Songs stammen eben nicht aus dem Erscheinungsjahr. Mein Albumhighlight und in meiner persönlichen Top 5 immer vertreten: "D'You Know What I Mean". Ein absoluter Banger, der sinnbildlich für die Band Oasis steht, die mit ihrer Attitüde und ihrem Sound (fast) die ganze Welt erobert hatte.

  • Vor 2 Monaten

    Damals am Lagerfeuer wurde die Gitarre rausgeholt, Oasis angespielt, die Mädels haben glänzende Augen bekommen und mitgesungen und hinterher ging vielleicht was. Blöd, dass ich nie der Typ mit der Gitarre war....

  • Vor 2 Monaten

    Wird oft zu Unrecht schlecht gemacht. Klar sind die ersten beiden Alben besser, das waren schließlich Meisterwerke. Aber Be Here Now hat durchaus gute Songs und weiß zu unterhalten.

  • Vor 2 Monaten

    Jaja, "Be Here Now hat unsere Brunnen vergiftet, unsere Ernte verbrannt und uns die Seuche ins Haus geschickt".
    Kommt mal runter. Ja, die ersten beiden Alben bleiben unerreicht, aber "Be Here Now" wäre niemals so in Verruf geraten, wären die beiden darauffolgenden Platten nicht so deprimierend mittelmäßig geraten, wodurch BHN, quasi zum Symbol des Absturzes wurde. Aber man kennt das ja von der britischen Presse, ob bei Bands, die aus dem Nichts zu den neuen Beatles hochgejazzt werden oder irgendwelchen 17-jährigen Fußballern, die nach 3 Ligatoren gefälligst für den nächsten WM-Titel zu sorgen haben: Es gibt nur die Vergötterung oder die abgrundtiefe Schande und bei "Be Here Now" entschied man sich für Letzteres, wozu die Gallaghers mit ihrer Kotzbrocken-Attitude natürlich auch ihren Teil beigetragen haben. Am Ende ist "Be Here Now" für mich eine starke, energische und extrem eingängige Platte, die lediglich an absurden Erwartungshaltungen gescheitert ist.
    Gerade wenn man selbst in einer viel zu selbstbewussten "Leckt mich alle"-Stimmung ist, funktioniert dieses Album als Soundtrack immer noch besser als Andere, besonders das in der Review so arg kritisierte "It's gettin' better, Man!!". Klar, der Sound platzt aus allen Nähten, aber bis auf diese monströse Nichtigkeit "Magic Pie" (hätte man besser durch die weitaus griffigere B-Seite "Stay Young" ersetzt) gefällt mir tatsächlich jeder Song. Merkwürdig finde ich, dass die Texte immer dermaßen kritisiert werden, als ob es zuvor die ganz große Dichtkunst gewesen wäre, "Supersonic" auf "Gin and Tonic" zu reimen.

  • Vor 2 Monaten

    Diese Review zum Anlass genommen, "D'you know..." in angemessener Lautstärke zu genießen. Same feeling as in the 90s. Bombastischer Größenwahn - herrlich.
    Die Kritik an dem Album teile ich uneingeschränkt - aber dieser einzige fucking megageile Song...

  • Vor 2 Monaten

    "Doch selbst einem kraftlosen Tiefpunkt wie "Don't Believe The Truth" (2005) schlägt nicht so ein Argwohn entgegen wie 'Be Here Now'"

    Auf Don't Believe The Truth und viel mehr noch auf Dig Out Your Soul danach haben Oasis bewiesen, dass sie immer noch großartige Platten machen können und beide dürften in Oasis Diskografie - Be Here Now mal explizit ausgeklammert - auf Platz 3 und 4 stehen.
    Dass die nicht mher zeitgenössische anerkennung bekommen haben, liegt an diesem Beißreflex alles seit Be Here Now aus Prinzip scheiße zu finden.

  • Vor 2 Monaten

    Konnte damals überhaupt nichts mit Oasis anfangen. Radiohead, Blur oder Pulp… klar. Aber diese Proleten? Niemals. Hab erst vor ein paar Jahren angefangen die Band zu lieben und dadurch wohl auch anders kennengelernt. Für mich ist „Be Herr now“ das Album, das ich am ehesten durchhören kann und das mir immer wieder am meisten Spaß macht. Hier wird das Rad nicht neu erfunden. Es wird einfach die Formel der Vorgänger wiederholt, alles ist lauter, länger, bombastischer und turned up to 11. so what. Auch ohne Überhits wie Live Forever oder Wonderwall ist es meiner Meinung nach fantastisch gealtert und hat eigentlich keinen schlechten oder auch nur mittelmäßigen Song. Und warum I Hope I Think I Know nicht von der halben Welt so gefeiert wird wie von mir, wird für mich immer ein Rätsel bleiben.

  • Vor 2 Monaten

    Danke für die Inspiration! Ich habe alles nach den ersten beiden Alben nicht weiter beachtet. Was für ein Fehler! Ich habe gerade eine riesige Freude mir dieses Album zu erschließen und es wird für mich mit jedem durchhören besser. Ja es ist laut und überladen und nicht so leicht zugänglich, aber zusammen mit den Mustique Demos wird es einfacher … es lohnt sich!

    Ein großer Pluspunkt für mich ist, dass die Überhits fehlen, die ich inzwischen wie Stolperfallen bei den ersten beiden Alben überspringe … ich kann sie einfach nicht mehr hören :D

    Wunsch: Eine Kombination von Mustique Demos und Liams Gesang inkl. echter Drums als alternative Album Version wäre der Hammer.