In seinem Instagram-Profil beschreibt sich Prinz Pi alias Friedrich Kautz selbst als "Gesellschaftsbeobachter und Wortakrobat". Das wäre bestimmt auch ganz witzig, wenn er es bloß nicht so ernst meinen würde. Auch in seinem neusten Schaffenswerk "Polaris" verfängt sich der 44-Jährige in dem altbekannten …

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  • Vor einem Monat

    Der Typ heißt Friedrich Kautz...mehr muss man halt garnicht sagen. :ill:

  • Vor einem Monat

    Hätten mehr Leute die Neopunk verstanden, wäre uns dieses ganze schlimme "Ich mache jetzt nur noch Musik für Abiturientinnen" Ding erspart geblieben. Wobei, richtig schlimm wurde es erst, als er meinte, wieder Porno sein zu müssen.

    • Vor einem Monat

      Vielleicht gibt es ein Paralleluniversum, in dem Neopunk (gutes Album immer noch) ein Riesenhit war und Pi danach 10 Jahre immer schlechter werdenden Electrorap gemacht hat, bis er bei den Atzen rausgekommen ist.

    • Vor einem Monat

      So parallel kann das Universum gar nicht sein, dass das 10 Jahre gedauert hätte, glaub ich ;)
      Frauenarzt war ja immerhin auch schon drauf gefeaturet. Also/bzw, ganz so stumpf-ballermännisch wär er wahrscheinlich wirklich nicht geworden, aber durch Glückskeksisierung vergleichschlimmt ganz bestimmt.

    • Vor einem Monat

      Tatsächlich wäre Neopunk das Album von ihm, dass ich mir am ehesten nochmal anhören wurde. Aber auch da waren einige Sachen, die kritikwürdig af sind.

  • Vor einem Monat

    Oh Friedrich..hast du jetzt dein Abi?

  • Vor einem Monat

    Seit wann steht außer Frage, dass der Kautz rappen kann? Wenn überhaupt hat der früher mal mit Beats und Inhalt überzeugt.

    • Vor einem Monat

      Da stimme ich zu, ähnliches hab' ich mir bei dem Absatz auch gedacht.

    • Vor einem Monat

      Zitat aus der „Rebell ohne Grund“ Rezension, auf die ich gerade gekommen bib: „ Pi hat zu keiner Zeit mit überragenden technischen Skills geglänzt […].“
      Was war für Euch das Pi-Album, bei dem es (richtig) bergab ging? „Kompass ohne Norden“ hat mir gar nicht gefallen, als es 'rauskam, aber auf „Rebell ohne Grund“ lief auch schon vieles nicht so gut. Andere sagen, dass „¡Donnerwetter!“ sein letztes gutes Werk war…

    • Vor einem Monat

      auf 1995 rappt er solide

    • Vor einem Monat

      Solide trifft es durch seine gesamte Diskografie (soweit ich diese mitverfolgt habe) hindurch ganz gut. Das war immer zweckmäßig, technisch aber auch selten richtig unangenehm. Höre gerade wieder Rebell ohne Grund und kann schon nachvollziehen, warum ich das mit 18 gefeiert hab.
      Danach hab ich mir glaube ich kein Album mehr in voller Länge angehört.

    • Vor einem Monat

      Für mich war auf jeden Fall TMHS2 das letzte gute Album. Also, nicht dass da jetzt nur Hits drauf wären und nicht auch Kritikwürdiges, aber der inhaltliche Sprung zum völligen bla, bla - Overkill auf RoG ist mMn schon der entscheidende Absturz in seiner Diskographie. Aber klar, ich hab mir entsprechend ab KoN auch nur noch Stichproben angetan.

    • Vor einem Monat

      Da hab ich heute Morgen auch mal wieder reingehört, hat schon tolle Beats, einige gute Tracks und jede Menge ich war 16 Nostalgie. Man müsste ihn heute einfach mal in einem Interview unangekündigt Handeln vorspielen, wo er vor dem Impfen warnt und die Weltrevolution beschreit :D

      Man könnte ein sehr lustiges Trinkspiel damit spielen, wie viele weird-Linke Prinz Pi Lines später zu Reichsbürger-Parolen wurden. :D Illuminati ist trotzdem einfach mächtig und wir fränkischen Teenies hatten ja sonst nüscht. Krass aber auch, dass seine zwei erfolgreichsten Alben einfach von anderen Künstlern "inspiriert" sind. RoG ist ein Kamp Ripoff, KoN hat Casper gelarpt.

      Rebell ohne Grund kann ich auch deßhalb nicht komplett scheiße finden, weil ich damals sehr viel betrunken und tiefsinnig zu "Du bist" geraucht habe.

    • Vor einem Monat

      Für mich war "Donnerwetter!" das letzte Album, was ich von ihm gehört habe und gut fand. Hab dann im Herbst 2007 auf einer sehr nervenzehrenden Zugfahrt durch die indische Walachai die "Das Prinz IP Prinz Pi Volume 1" gehört, und an irgendeiner Stelle rappt er wieder irgendwas von "Dollars" und, naja, die Art, wie er so überbetont englische Worte ausspricht, dieser Friedrich, hat mich schon immer milde ausgecringt. Musste sofort ausmachen und ab diesem Moment fand ich ihn instant absolut unhörbar. Dann irgendwann noch durch Zufall "Gib dem Affen Zucker" gehört und fand den Track auch übertrieben nervig und scheiße.
      Sollte ich nochmal für die Nostalgiekicks das Bedürfnis entwickeln, nochmal reinzuhören, würde ich wohl "Radiumreaktion", "Porno Privat", das "Blackbook" oder den Beatfabrikkram hören, "TMHS" und "Erste Liga" fand ich damals schon nicht so gut.

    • Vor einem Monat

      Kleine Ergänzung: weil das halt so eine recht lieblos hingeschissene EP war -AFAIR, werde da sicher nicht nochmal reinhören - sind mir da etliche seiner flaws und nervigen antics sehr deutlich aufgefallen, und das hat mir auch direkt den anderen Kram von ihm vermiest.

  • Vor einem Monat

    "In seinem Instagram-Profil beschreibt sich Prinz Pi alias Friedrich Kautz selbst als "Gesellschaftsbeobachter und Wortakrobat"."

    :conk:

    • Vor einem Monat

      Ein sogenannter Sprechgesangskünstler *kollegah-voice*

    • Vor einem Monat

      Ich kann mich noch an einen von ihm geschriebenen Juice-Artikel erinnern, der sinngemäß mit der Phrase öffnete: "Musiker ist ja kein Beruf, sondern eine Berufung." Ab dem Punkt war ich mir sicher, dass ich ihn lieber nicht persönlich kennenlernen will.

      Ach ja, dann gab es auch noch den Juice-Beitrag "vs. The Beats" wo Künstler ein paar aktuelle Songs hören und kommentieren. Wenn ich mich richtig erinnere, hat er ein wenig gegen Chakuza, Gerard und RAF Camora gefrontet und am Schluss noch gesagt, dass Songs von ihm und Casper in der Auswahl fehlten. Chakuza hat ihn dann auf Twitter einen menschlichen Kackhaufen genannt.

  • Vor einem Monat

    Mir fällt gerade kein deutscher Künstler ein, bei dem Selbstbild, also Selbsteinschätzung des eigenen künstlerischen Schaffens sowie der gesellschaftlichen Bedeutung, und das Bild der anderen so weit auseinander liegen. Friedrich, du bist überhaupt nicht deep, sondern ne Flachpfeife.

  • Vor einem Monat

    Mein persönlicher Star, der den schlimmsten Absturz, hingelegt hat, die Fallhöhe war einfach gnadenlos.

  • Vor einem Monat

    Mal aus Interesse reingehört, klingt leider echt total aus der Zeit gefallen, ob in Puncto Rap, Beats oder Aufnahmequalität. Ab Kompass ohne Norden gings dann leider doch stark bergab, höre manche Tracks aus 2006-2011 ab immer noch gerne.

    • Vor einem Monat

      Ich meine aber auch, dass ADHS ganz passabel gewesen ist. Ich habs damals zwar nur zur Hälfte gehört, aber die Songs waren beattechnisch und textlich wieder schwer in Ordnung.

  • Vor einem Monat

    moderne zeiten 2 war ganz komisch und ich möchte es nie wieder hören.

  • Vor einem Monat

    Dieser Kommentar wurde vor einem Monat durch den Autor entfernt.

  • Vor einem Monat

    mit "KON" war er auf dem Zenit (naja, eigentlich ja mit "Rebell ohne Grund") und fort-folgend könnte man feststellen: "Von nun an ging's bergab"... Sehr schade, hat er doch Klassiker wie "!DonnerwetteR!" oder "Neopunk" in der Vita... das Letzte leichte Aufbäumen war 2015... Ich erwarte nicht mehr :D

  • Vor einem Monat

    Muss schon zugeben, dass mich Donnerwetter damals sehr abgeholt hat. Fand, dass der Dude einfach gut Geschichten erzählen konnte. Mittlerweile ist er wohl Deutschraps personifizierter Dunning-Kruger-Effekt, schade :(

  • Vor einem Monat

    6/5, gehört natürlich. Bester Mensch.