Erst im letzten Jahr veröffentlichten Saltatio Mortis ihr aktuelles Album "Für Immer Frei". Auf dem gingen die Karlsruher zwar musikalisch zu sehr auf Nummer sicher und schossen hier und da auch textlich mitunter übers Ziel hinaus, ließen aber durch die enorme Hitdichte die Konkurrenz im Deutschrock- …

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  • Vor einem Jahr

    Ist diese ganze Pseudo-Mittelalterkacke mit Stromgitarren eigentlich ein rein deutsches Phänomen, oder gibt es solchen Rotz auch in anderen Ländern? Subgenre aus der Hölle.

    • Vor einem Jahr

      Das gibt es in anderen Ländern auch, allerdings abgeschwächter. Möglicherweise auch deshalb, weil sich kaum Anbiederungsmöglichkeiten bieten, was hierzulande anders ist. Viele der deutschen Vertreter sind ja auch erst dann so erfolgreich geworden, als sie sich Deutschrock und -pop, der kommerziell betrachtet einfach bestens funktioniert, geöffnet haben. Und das ist ja das eigentliche Phänomen daran. Bei Saltatio Mortis ist dieser vermeintliche Aufstieg besonders auffällig, weil er sich mit der Hinzunahme von massentauglichem Mitsing-Stadionrock inklusive Woho-Chöre und Allgemeinplatzlyrik manifestierte. Fans werden das Weiterentwicklung nennen, was gewissermaßen auch stimmt, allerdings ist das kein künstlerischer Fortschritt, sondern ein rein kommerzieller. Ob man Mittelalterrock nun mag oder nicht: Saltatio Mortis und auch andere Interpreten dieses Subgenres haben früher durchaus passable, eigenständige Musik geschrieben.

    • Vor einem Jahr

      Man höre sich nur "Aus der Asche" an und dann den Müll der letzten Jahre.

  • Vor einem Jahr

    Die Praktik, roundabout ein Jahr nach dem Release eines Albums nochmal dasselbe Album mit Bonusmaterial zu veröffentlichen, geht mir derbe auf den Keks.

  • Vor einem Jahr

    Dass so ein Mummenschanz überhaupt mehr als zwei Punkte kriegt…