Als Island-Tourist freut man sich an der mystischen Natur, der Vulkanlandschaft und dem Glauben an Elfen und Gnomen. Und man lernt schnell, dass die Musik ein besonders wichtiger Begleiter der meisten Isländer ist. Spätestens mit 18 Jahren spielen alle in einer Band oder sind sonst irgendwie musikalisch …

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  • Vor 4 Jahren

    Man kann die amerikanischen und englischen Vorbilder raushören, aber es ist gerade Björks einzigartiger Gesang, der diese abwechslungsreiche, aber keinesfalls ungewöhliche Melange aus Alternative Rock, Cow-Punk und Jangle-Pop aus dem großen Pool der Mitbewerber herausstechen lässt. Björks Soloplatten fluktuieren und verlieren sich teils im avantgardistischen Pathos ("Utopia"), aber bei den Sugarcubes hat alles gepasst. Björk brauchte die Band als Sprungbrett für eine Weltkarriere, während die Band ohne Björks Stimme wohl längst vergessen wäre.

    • Vor 4 Jahren

      "Björk brauchte die Band als Sprungbrett für eine Weltkarriere, während die Band ohne Björks Stimme wohl längst vergessen wäre."

      Ich frage mich ehrlich gesagt, wer kannte die Band überhaupt? Liegt es nicht daran das Jasmin bei der Recherche zu Björk, gedacht hat: "Ach, die kennt keine Socke, das wäre ein netter Stein!"

      Zu Böse gedacht?

      Indiez gefällig?

      "aber keinesfalls ungewöhliche Melange aus Alternative Rock, Cow-Punk und Jangle-Pop"

      Neues Kriterium für einen Stein, möglichst unbekannte Alben bzw. Künstler und man hat beste Aussichten auf einen Stein bei Laut. Na toll!

    • Vor 4 Jahren

      1988 hatte jedes Musikblatt das Album in der Jahresliste und es landete auf Platz 14 der UK-Albumcharts. Hier in der Rubrik tauchte schon viel bedeutungsloses Zeug auf, aber den Sugarcubes kann man den Meilenstein im Hinblick auf Nachwirkung (Björks Solokarriere) und Rezeption nicht streitig machen. Weil die Band damals kein Mainstream war, ist sie heute eben nicht mehr so bekannt - auch ein Popularitäts-Revival durch Hipster (wie bei Joy Division und The Smiths) wird sie sicherlich nicht erleben.

      Nur weil man Bands wie z.B. Big Star oder Soft Boys nicht mehr kennt, heißt das nicht, dass sie keine Würdigung verdienen. Gerade diese "Insidertipps" hatten oft essenziellen Einfluss auf diverse Musiker.

    • Vor 4 Jahren

      Gut, dann ist das ja klar gestellt! Bin halt zu Mainstreamig unterwegs, komische Krankheit. :P

    • Vor 4 Jahren

      Eine von vielen.

    • Vor 4 Jahren

      Die Platte war damals ein Knaller und man hat Björk ja damit erst kennengelernt.

    • Vor 4 Jahren

      In Island muss Björk schon in Kindestagen als Ausnahmetalent aufgefallen sein (was bei der Einwohnerzahl des Landes nicht allzu schwer kann), denn ihr erstes Album kam bereits 1977. Darauf ist aber noch nichts von der späteren Björk zu hören. Ihre Stimme konnte sie erst bei den Sugarcubes ausbilden.

    • Vor 4 Jahren

      Das, was Ohrenschmalz sagt. Der Typ hat offensichtlich deutlich weniger mit Hypercerumen zu kämpfen, als sein Nickname suggeriert. Sympathisch.

    • Vor 4 Jahren

      ich wusste nicht, dass björk mal in einer band gespielt hat :cruxy:

      I'm a terrible person!

    • Vor 4 Jahren

      Es gab 1988 einige interessante Bands mit eigenem Stil, unangepasst oder mit neuen Ideen. Ich sage nur The Cranes oder Cocteau Twins. Alternative Rock wurde damals noch als Independent Rock bezeichnet und hatte diesen Namen auch verdient.

  • Vor 4 Jahren

    Joa, hab ich nicht zuletzt altersbedingt (aber ganz sicher natürlich auch des aus deutscher Sicht absoluten Geheimtipp-Status) erst post-band mit Björks Solokarriere kennengelernt, aber mich dann doch noch reingefuchst.

    Ich mag sowas ja wirklich, wenn du die gesamte Entwicklung eines Künstlers oder einer Künstlerin anhand der Projektdiskographien nachvollziehen kannst, aber alles, was ich darüber hinaus zu den Sugarcubes sagen wollte, hat Ohrenschmalz jetzt auch schon genannt. Trotzdem schön, dass die in dieser Rubrik hier jetzt auch stattfinden. :)

  • Vor 4 Jahren

    Ich hab die Scheibe ja auch auf Vinyl, aber Meilenstein...na ja
    Ich wollt noch mal eine Scheibe einwerfen die(meiner Meinung nach)Meilenstein würdig ist:
    Kennt einer von euch die Scheibe von Julian Cope - Fried?
    Nichts mehr hat mich damals so verwirrt wie das beigelegte Poster mit JC in Schildkröten Stellung....dabei war die Musik so sehr abgespact, und immer wieder gern gehört.

    • Vor 4 Jahren

      Bei Julian Cope werden eigentlich erst die Alben aus den 90ern richtig hörenswert, insbesondere "Peggy Suicide". Bei Cope ist auch "Kilimanjaro" mit The Teardrop Explodes aus den frühen Jahren hervorzuheben.