Schön, wenn einem gleich der Albumtitel die Fragen in den Mund legt. "Das Muss Eine Demokratie Aushalten Können"? Ja, was denn? Dass Künstler in ihrem Schaffen (auch) Position beziehen, sollte doch eigentlich Normalzustand sein. Der schlichte Umstand, dass es nicht nur der Rede wert, sondern überhaupt …

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  • Vor 3 Jahren

    ""Ich habe nicht viel vor", stapelt Milli Dance tief, "außer MCs zurecht zu stutzen, auf Rechts zu spucken und den Genitiv korrekt zu nutzen.""

    Klar sind Rechts- und Linksextreme verabscheuungswert. Aber warum kapieren die Linken nicht, dass eine Demokratie, die nur aus Linken besteht, keine Demokratie ist (ausser man betrachtet die "DDR" als Demokratie, soll ja ein paar ewiggestrige Altlinke geben, die das immer noch glauben)?

    • Vor 3 Jahren

      das album gibt sich diesbezüglich recht ambivalent. einfach mal reinhören

    • Vor 3 Jahren

      sorry, habs musikalisch nicht so mit hiphop, no offence...

    • Vor 3 Jahren

      Wenn man aber über Inhalte reden will, sollte man die Inhalte kennen. Dann lies halt die Texte auf genius oder schweig Stille.

    • Vor 3 Jahren

      sorry, ich habe mir einfach die Freiheit genommen, die Rezi zu kommentieren ;-)

    • Vor 3 Jahren

      Historisch betrachtet ist ein Staatswesen welches nur aus Linken besteht ein totalitärer Staat.

    • Vor 3 Jahren

      Und wer redet von einem Staat, der nur aus "Linken" besteht? Nur du und maddog. Ich nicht, Milli Dance nicht, Dani nicht.

    • Vor 3 Jahren

      Auf Rechts(-extremismus) zu spucken argumentiert nicht im Umkehrschluss, dass alle links sien müssen (auch wenn das in Songtexten explizit linsk auftretender Gruppen natürlich schnell so interpretiert werden kann). Eine Gesellschaft oder ein Staat der konsequent Rechtsextremismus in die Schranken weist besteht durchaus auch aus konservativen oder wirtschaftsliberalen Kräften bestehen.

    • Vor 3 Jahren

      Des weiteren kann man nicht a priori Links- und Rechtsextremismus gleichsetzen. Die beiden Felder gehören genauer erörtert und die Begriffe "Links" und "Rechts" sind viel zu ungenau, um damit irgendwas ernsthaft zu besprechen.

    • Vor 3 Jahren

      Die waren bei der wundersamen Rapwoche zu Gast, da wird relativ deutlich, wie die Grundhaltung der beiden ist, und die ist wesentlich differenzierter, als mancher wahrhaben möchte.

    • Vor 3 Jahren

      Wovon Du redest oder nicht ist völlig irrelevant, capslock.
      Es gibt einen Kontext auf den ich mich bezogen habe- ob Du kognitiv zu limitiert bist das zu verstehen, oder dich manipulativ in Fascho-Manier dumm stellst ist nicht mein Problem.

  • Vor 3 Jahren

    Hoffentlich kommen jetzt ein paar Cucks auf die Idee, hier eine beschämende Politikdiskussion zu starten

  • Vor 3 Jahren

    Album richtig gut, musikalisch eine Überraschung, Damage und Dylan haben sehr ansprechende Produktionen geliefert, in sich und vor allem verglichen mit Rest-Rapdeutschland sehr abwechslungsreich. So viele Cuts und Scratches auf einem Deutschrapalbum erlebt man nicht oft, größtenteils auch sehr gut. Milli Dance legt auch ne erstklassige Leistung hin, hatte beim hören durchgehend Spaß Dank seines Vortrags und der vielen extrem coolen Zeilen. Inhalt kann man da vernachlässigen, sollte man aber nicht. 5/5.

    • Vor 3 Jahren

      Ist das denn jetzt (politisch) durchdacht und zum denken anregend oder einfach nur linkes Gelaber? Sprich: kann ich mir das auch anhören, wenn ich keine „Steine auf Schweine“ werfe? Werde bei der Review nicht recht schlau draus.

    • Vor 3 Jahren

      Ist schon differenziert und durchdacht, würde ich sagen.

    • Vor 3 Jahren

      Würde an deiner Stelle auf jeden Fall Mal bei spotify reinhören.

    • Vor 3 Jahren

      Bedankt, werde dann mal reinhören. :)

    • Vor 3 Jahren

      Jau, den Eingangspost würde ich eigentlich unterschreiben. Finde an der Mischung eigentlich auch nix groß zu meckern, zumindest für meine Ohren und gemessen an der Attitüde.

      Mit "Steine auf die Schweine" o.ä. kann ich dafür tatsächlich auch hier nix anfangen, so reflektiert sie insgesamt rüberkommen, dafür bin ich dann doch zu sehr Fan des staatlichen Gewaltmonopols. Andererseits finde ich auch nicht, dass man das unbedingt strenger handhaben muss als zB bei Keemo.

      Für volle Fünf haut es mich (noch) nicht genug um glaube, aber das ist schon sehr, sehr gut.

    • Vor 3 Jahren

      Finde ich btw ziemlich krass, wie sehr sich die Beatbastelei hierzulande (zumindest in dieser Schiene) gemausert hat. Mag an meinem veränderten Blickfeld liegen, aber mittlerweile denke ich gefühlt bei jedem zweiten Release, das ich mir anhöre, das die Beats super sind. Das sah vor 10 Jahren echt noch GANZ anders aus.

  • Vor 3 Jahren

    Der rapstil klingt nach ner mischung zwischen mc bomber und ferric mc.

  • Vor 3 Jahren

    Also ich muss ich höre eigentlich seit Anfang 2000 keinen HipHop mehr. Dieses Jahr hab ich mal in ein paar Alben reingehört und kam nie zum Ende.
    Ok nun also Wave The Guns auf Spotify mal gesucht. Meine Fresse.. Skimasken und Gewehre. Naja das wird wohl auch eine Luftnummer. Trotzdem mal reingehört. Jo nun bin ich echt am Ende angelangt. Gute Texte und das Feeling von ein wenig Old School (zumindest für mich) machen das Album hörenswert.
    Weiter so! 4/5

  • Vor 3 Jahren

    Was für eine Überraschung, bei weitem das beste WTG Album bisher! Fand die ja von Attitüde her ja schon immer sehr naise, auf Albumlänge wars mir dann aber doch immer ein bißchen zu monoton. Aber sowohl was Millis Flow, als auch was die Beats angeht, wurde sich krass gesteigert. Und was für eine verfickte Hymne ist den bitte "ich werde mich verteidigen"!?! Fester Platz in den Lauti-Playlists der Republik für die nächsten 10 Jahre save. 4/5

  • Vor 3 Jahren

    Schön oldschoolig, voller Samples und Scratches, KEIN Autotune, politisch und provokant, sehr solider Flow und abwechslungsreiche Beats. Schönes Teil, WTG! Ich werde definitiv im Mai in Wiesbaden dabei sein.

  • Vor 3 Jahren

    Konformistisch und nicht provokant. Ich finde es ehrlich gesagt auch etwas seltsam, wenn weiße über weiße rappen, als ob sie selbst nicht weiß wären (Dissoziative Identitätsstörung?). Ein Auftritt beim Böhmi wird da sicher drin sein.
    Hörbarer Deutscher Rap starb irgendwann vor 2010 und bleibt tot.
    Ich bleibe lieber bei Lil Ugly Mane oder Denzel Curry.

  • Vor 3 Jahren

    Album gefällt. Finde es inhaltlich und von der Grundhaltung sehr gut. Allerdings kann Milli noch etwas zulegen, was Flow und Technik angeht.
    Die Instrumentals gefallen auch, allerdings ist das Ding irgendwie fürchterlich gemischt, finde das trübt etwas das Hör Vergnügen.

  • Vor 3 Jahren

    https://www.youtube.com/watch?v=iAx6jKq3mZE

    Neues Format (Rap, Einigkeit, Freiheit) im Streitgespräch mit Klassenkampf-Staiger.

  • Vor 3 Jahren

    Politik hat nichts in der Musik zu suchen.
    Musiker, die hauptsächlich politisch sind, können gleich im Parlament blasen gehen.

  • Vor 3 Jahren

    Wäre halt echt ein wirklich fantastisches Album wenn das Mixing/Mastering nicht so schlammig wäre. Bei den Beats und den Texten sitzen 4/5 aber trotzdem locker.

  • Vor 3 Jahren

    Dieser Kommentar wurde vor 3 Jahren durch den Autor entfernt.