Bei Bilderbuch ging es mal um Sex. Jetzt beginnen sie ein Album mit Akustikgitarre und bedingungsloser Hingabe. Es geht jetzt um Liebe. Nicht Liebe machen, sondern Liebe. Liebe als metaphysische Kraft, Liebe als Sinn der Existenz, Liebe als Anfang und Ende. Das ist sehr weit weg von "Ich lese Proust, …

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  • Vor 5 Monaten

    Prinzipiell unfickbare Band. Ungehört 5/5.

  • Vor 5 Monaten

    Trauriger Absturz meiner Lieblingsband in die Belanglosigkeit. Bin am Boden zerstört.

  • Vor 5 Monaten

    Irgendwie gar nicht das, was ich von Bilderbuch hören wollte und eigentlich überhaupt nicht das, was ich hören will. Aber dann doch so perfide gut gemacht, dass ich es trotzdem höre und immer mehr Gefallen finde.

    Auf der Haben-Seite steht für mich, dass auf dem Album mehr Gitarren zu hören sind, als in den kompletten Charts der letzten 20 Jahre. Und zwar richtig gut gemachte.
    Daneben klingt es immer ein bisschen, wie "das kenne ich doch...", aber trotzdem in der Mixtur sehr eigen, anders und nicht abgelutscht oder abgedroschen.
    So bleiben dann auch einige Songs nach nur wenigen Hördurchgängen im Ohr und Gedächtnis. Nicht, weil sie so einfach und eingängig wären, sondern einfach gut gemacht sind. Da steckt nach wie vor eine Menge Bilderbuch-Qualität drin. Nur eben dieses mal irgendwie ganz anders.

    Auf der anderen Seite ist das Album dermaßen homogen und entspannt, dass es entweder den einen oder anderen Ausreißer oder 2-3 Songs weniger vertragen hätte. Als Ganzes ist das Album dann doch sehr viel.
    Hier und da wandeln sie auch arg an der Grenze zum fast schon Münchner-Freiheit-esken Kitsch, und es klingt schon sehr süß und zuckrig, kippen aber nie ganz drüber.

    Bei mir in der Summe irgendwo bei (für mich selbst) erstaunlichen 4 Sternen. Bilderbuch sind für mich nach wie vor eine der interessantesten, innovativsten und spannendsten Bands des deutschsprachigen Musikraums, die ganze Niveau-Welten von den ganzen Glückskeks rezitierenden Konsum-Pop-Bands entfernt sind, die sich da sonst so tummeln.
    Und dazu gehört auch, dass sie es schaffen, immer mal wieder zu überraschen, auch auch auf das Risiko hin, die Erwartungen ihrer Hörer nicht zu erfüllen oder nicht zu gefallen.
    Geht dann beim nächsten mal für mich vielleicht schief und ist dann auch OK, dieses mal nehmen sie mich aber mit. I like.

  • Vor 5 Monaten

    Kein geniales "Vernissage My Heart" - trotzdem schick!

  • Vor 5 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 5 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 5 Monaten

    Nette Live-Band und gute Musiker (hab die beim Watt-en Schlick 2018 gesehen) - auf Plattenlänge muss ichs mir aber nicht geben. Die haben viele gute Arrangements und auch der klangliche Bezug zu den 80ern ist nett, aber der österreichisch-englische Sprach-Mix nervt doch arg nach einiger Zeit. Manchmal ist mir insgesamt der Gesang zu verschnörkelt, was aber live echt gut kommt, aber eben nicht so athmosphärisch-gelungen auf der Aufnahme. 3/5

  • Vor 5 Monaten

    gehört, langweilig, dudelt so vor sich hin...

  • Vor 5 Monaten

    Ich noch so zu Krammer im zeitgleich live von c-Klasse-Hardcore-bedröhnten Abfuck-Zelt sonntag morgens kurz vor 3 auf dem 14er Mayfield Derby und nach ihrer dortigen Live-Einlage zur PrimeTime und der Feinste Seide EP zum ersten mal als tragende Basis ihres Sets: "Ey, wenn ihr genug Arsch habt eure Vintage-Baggies auszubeulen dann macht ihr ein ganzes Album in Stil und Niveau der EP und danach könntet ihr immer noch für 5 darauf folgende Alben auf nen Jägersitz klettern, Hakenkreuz inne Ecke sprühen, kollektiiv drauf kacken und allein das Foto davon als euer nächstes Album verkaufen ohne damit was an eurem trotzdem weiter anhaftenden Ruf als absolute kreative Speerspitze deutschsprachigen Neo-Avantgarde-Pops verändern zu können!" und Krammer setzt nur zum Schluss meines Asskisser-Monologs 3,5 sein allerbreitestes "Wallah, wenn Du ma wüsstest!"-Grinsen auf ohne dabei jedoch seinen unverhohlen bohrenden Blick von der Tüte in meiner linken Hand zu löse, die sich zu diesem Zeitpunkt nicht mal ne Minute oder wenigstens drei Züge lang wieder in selbiger befand. Eine Minute jedoch, die ihm anscheinend noch immer benommen vom plötzlich aufgenommenen Fahrtwind hinsichtlich kommerzieller Wertschätzung ihrer Mucke paar Stunden zuvor wohl wie zwei Monate sozial isoliert auf irgendeiner imaginären und von Anna von Hausswolff ad hoc beschworenen Astralebene vorgekommen ist.

  • Vor 5 Monaten

    Diese Review ist mal wieder ein Fall von „In der Vergangenheit waren sie ja schon echt gut, aber hört euch diesen neuen heißen Scheiß an!“ Blödsinn. So cool wie auf „Schick Schock“ waren Bilderbuch seitdem nicht mehr. „Irgendetwas hat da nicht zusammengepasst. (…) Irgendwie schimmerte immer eine Leere durch die Songs, so gut sie auch waren.“ What? Auf „Schick Schock“ hat alles gepasst, das Ding hat gegroovt wie Sau.
    Nach ihrer Experimentier-Phase mit „Mea Culpa“ und „Vernissage My Heart“ sieht es so aus, dass es jetzt in eine gefälligere Pop-Rock-Richtung geht. „For Rent“ und „Dates“ klingen ein bisschen wie die letzte War on Drugs, streckenweise fühle ich mich auch an U2 erinnert. Maurice Ernst - der neue Bono?

  • Vor 5 Monaten

    2x gehört und irgendwie an mir vorbeigeschwurbelt 1/5

  • Vor 5 Monaten

    Ich fand „Zwischen deiner und meiner Welt“ echt gut, als es rauskam, aber die restlichen Singles zünden -wie auch das Album insgesamt- nicht so recht bei mir. Musikalisch sind einige starke Momente drauf, vor allem die Gitarrenarbeit macht wirklich Spaß, aber die Lyrics kippen fast ausnahmslos stark Richtung Kitsch. Teilweise ist das -wie das allgegenwärtige Denglisch- sicher augenzwinkernd gemeint, zieht sich aber andererseits auch durch das Album wie ein roter Faden. 3/5.