Keine Experimente mehr, klassischer Interpol-Sound. Damit dürfte für langjährige Fans der Post-Punk-Band das Wichtigste über "The Other Side Of Make-Believe" gesagt sein. Das siebte Studioalbum der New Yorker klingt, als hätte es den Ausreißer "Marauder" von 2018 nie gegeben. Stattdessen orientiert …

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  • Vor 6 Monaten

    keine überplatte, aber definitiv wieder auf einem besseren weg, schließ mich herrn mertlik an!

  • Vor 6 Monaten

    Gefällt mir auch deutlich besser als der Vorgänger.

  • Vor 6 Monaten

    Stehe nach den ersten zwei, drei Durchgängen dbzgl. leider auf der Euphorie-Bremse. Gut möglich, dass die Scheibe ggü. dem Vorgänger wieder ein Schritt in die richtige Richtung ist (ich hatte schon die „Marauder“ nach dem Probehören wieder ins Regal zurückgeschoben und „A Fine Mess“ direkt ohne Lauscher dort liegenlassen), aber von dem, was sie bis einschließlich OLTA abgezogen haben, ist das (die Qualität betreffend) halt ewig weit entfernt. Wahrscheinlich keine total schlechte Platte, erinnert ein bisschen an die st. Bedeutet leider, dass es in den schwächsten Momenten genauso nölig bis langweilig dahinplätschert. Hätte mir den Blindkauf jedenfalls sparen sollen, das hier endet safe als Dateileiche…

  • Vor 6 Monaten

    Ich war am Anfang auch ziemlich enttäuscht, habs mir aber mittlerweile schöngehört beziehungsweise würde ich es als Grober bezeichnen. An die ersten drei Alben kommt es natürlich nicht ran, dafür fehlt die catchyness und irgendwie auch die Abgründigkeit. Trotzdem hat Banks immer noch eine der schönsten Stimmen und es finden sich irgendwann tolle Melodien.

  • Vor 5 Monaten

    Mal realistisch die Veröffentlichungen von Interpol durchgegangen. Klar, die ersten beiden waren Genreprägend. Groß. Love to Admire war ein gutes Album. The Scale -Fantastisch. Chemistry - großartig. Auch der ein oder andere nicht ganz so hochklassige Song, aber sauber produziert. -und mit Lighthouse wieder mal eine "and also the Trees" Reminiszenz. Das gleichnamige vierte Album beginnt mit 5 Songs durchgehend auf sehr hohem Niveau, dieser Albumteil kommt mit dem Astreinen BassRocker Barricades zum Abschluss. Eher verstörend geht es dann mit Always Malaise und Safe without zu einem anderen Albumteil. Dieser Teil wird gekrönt vom Übersong "Try it on", welche auch den Beginn der Trilogie der 3 letzten Songs darstellt. Die eigentlich zusammengehören. Die AATT Reminiszenz ist hier in Try it on deutlich zu hören. Das Nachfolgealbum, für das man sich vier Jahre Zeit ließ, El Pintor enttäuschte nicht. Nach dem soliden Rocker kommt auch schon das erste Highlight: Desire. Im Mittelteil wartet dann das Highlight, Blue Supreme auf den Hörer. Mit dem Triplett Ancient Ways, Tidal Wave und Twice as Hard findet das Album einen starken Abschluss. marauder beginnt solide, der Song ist besser als der Rockige Opener des Vorgängers. Gelungen. Es geht dann mit Rover gut weiter. Flight of Fancy rockt auch gut und kann als gelungen bezeichnet werden. mountain Child ist das letzte Lied was man noch freiwillig hören möchte, auch weil es einigermaßen gelungen ist und danach im Grunde nichts mehr kommt, was im Ohr blieb oder was man im Ohr haben möchte. Der Eindruck, dass gerade die zweite Albumseite nur aus Fillern besteht, ist schwer zu widerlegen. Marauder war auf Albumlänge nichts besonderes, auch wenn mir der Opener immer wieder gerne mal im Autoradio auf dem Stick landet. Eigentlich beginnt das neue Werk im Stil von Marauder. Mittelmäßiger Opener. Der zweite Song direkt mit Nervfaktor und auf mittelmäßigem Niveau geht es weiter. Gegen Ende steigert sich das Album aber. Werde noch den ein oder anderen Durchlauf machen, bevor ich bewerte. Aber deutlich von marauder setzt es sich nicht ab. Beide haben 2-3 gute Songs.

  • Vor 3 Monaten

    Hat sich in den letzten Monaten ziemlich gemausert und steht aktuell noch mit Keemo und Nilüfer auf dem Siegertreppchen für die Alben des Jahres. Gänzlich unaufgeregt und ohne Hits, aber mit tollem Sound und halt eben mit Paul Banks Stimme.

  • Vor 18 Tagen

    Das Album "gerät stellenweise ins Plätschern" meint der Rezensent; für mich ist es Dauer-Depri-Dümpelei. Bei aller Versiertheit all zu saft- und kraftlos diesmal. "Toni" bildet da keine Ausnahme, sicher kein "Hit mit Ohrwurmpotential".