Edel-E-Gitarrist Jeff Beck und Johnny Depp sind auf "18" meist damit beschäftigt zu covern. Genau: der Johnny Depp. Ob sein erneuter Wechsel vom Filmfach in die Musik eventuell an Mangel an Fachwissen scheitern könnte, diese Frage stellt sich gar nicht. Denn mehrere Elemente der CD tragen sowieso …

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  • Vor 4 Monaten

    "Für risikofreudige Ohren."

    Jup, nichts schreit mehr Risiko als zwei alte Säcke, einer davon stinkreich, die ein Cover-album machen.

  • Vor 4 Monaten

    Jonny "ich sauf mich auf Familienurlaub ins Koma" Depp mit Klampfe auf der Bühne ist einfach meine Definition eines besch*ssenen (stimmt ja auch iwie) Posers.

  • Vor 4 Monaten

    Haben jetzt nicht die ultimative Schmähung verdient. Ist halt wie alles, was die Hollywood Vampires und Jeff Beck halt machen. Musik für Männer im zweiten Drittel ihrer Midlifecrisis. Durchschnittlich, brav, harmlos, in Ordnung.

  • Vor 4 Monaten

    Nicht un-ok, aber brauchte es wahrscheinlich auch nicht unbedingt. Gut, dass der Name Depp offensichtlich für Jeff Beck eine neue Zielgruppe erschließen soll, während der Name Beck den zuletzt eher in Ungnade gefallenen Schauspieler Depp als ernstzunehmenden Musiker adeln soll: durchschaubar und geschenkt, und dementsprechend auch ein kleines bisschen klebrig und bäh.
    Allerdings auch etwas leichtfertig, den beiden das covern vorzuwerfen, wenn 1. das zumindest zu Becks Anfangszeiten noch als absolut hoffähig galt, und 2. die Cover-Versionen nun mal tatsächlich den Songs ein neues Gewand geben (also eben nicht nach Altherren-Dorffest-Combo klingen, sondern neue Aspekte hervorheben und einen ordentlichen Schuss Kreativität mitgeben - was man hier durchaus anerkennen sollte).
    Und ganz nebenbei höre ich mir 20x lieber ein auch nur halbwegs gelungenes Cover eines langjährigen Innovators wie Jeff Beck an (darf der denn mir seinem fortgeschrittenen Alter keine Musik mehr machen?), als 20 "Originale" einems musikalisch mindestens uninspirierten Technik-Vorzeigers à la Bonamassa.
    Außerdem finde ich die Vorstellung interessant, dass Jeff Beck wahrscheinlich wirklich alle Songs schon direkt bei ihrem Erscheinen eingesogen hat, als er selbst schon als mindestens mittelschwere Nummer durchgehen konnte.

    • Vor 4 Monaten

      "...während der Name Beck den zuletzt eher in Ungnade gefallenen Schauspieler Depp als ernstzunehmenden Musiker adeln soll..."

      Der macht jetzt auch nicht erst seit dem Prozeß Musik.
      Die Hollywood Vampires gibt es seit 7 Jahren, und das war IMMER eine All-Star-/Cover-Band mit einer Besetzung, die nicht mit jedem spielen würde.

      Und ein Saubermann-Image hatte Depp sowieso nie- in Ungnade ist jetzt eher Amber Heard gefallen.
      Von der haben sich ALLE abgewendet, wärend wir Depp garantiert wieder in der Karibik sehen werden.

    • Vor 4 Monaten

      Auch wenn ich versucht habe, diese Schlammschlacht möglichst an mir vorbeigehen zu lassen, ist für mich doch eher ein gewisses Enkelgefühl bezüglich aller Beteiligter hängen geblieben (allein schon ob der Tatsache, dass neue Seiten ihr offenbar kaputtes Privatleben so fast schon genüsslich in der Öffentlichkeit ausgelebt haben).
      Und auch wenn ich Depp eine gewisse Musikalität nicht absprechen kann (alleine weil ich ihn als Musiker gar nicht wirklich beurteilen kann) - wenn Schauspieler ihre großen Namen (und Beziehungen) verwenden, um mit namhaften Musiker-Kumpels Auftritts- und Vermarktungsmöglichkeiten zu eröffnen, die sich ohne große Namen (höchstwahrscheinlich) nicht so einfach aufgetan hätten, hat das in meiner Sicht nun mal mehr mit Glamour als ernstzunehmender musikalischer Entwicklung zu tun.

    • Vor 4 Monaten

      Und nachdem ich jetzt noch einmal etwas in die Hollywood Vampires reingeschnuppert habe, fühle ich mich bestätigt: Außer Namen wenig interessantes gefunden.

    • Vor 4 Monaten

      Ich als Boomer mag Enkelgefühle.

  • Vor 4 Monaten

    Let it be me, Time und Venus in furs haben mich direkt gepackt. Exzellent von beiden! Die Gitarrenparts von Beck harmonieren hier mit Depps weicher Stimme optimal.
    Die Originale kannte ich bisher nicht - habe sie mir zwischenzeitlich aber angehört. Eher enttäuschend.
    Für meinen Geschmack sind diese 3 Covers absolut gelungen - egal ob nun einer alt und der andere ein Pirat ist ;-)