Kalim hat den Musikmarkt stets genauestens im Blick. Sobald er einen neuen Trend erspürt hat, hechtet er ihm hinterher, um sich mit stolzgeschwellter Brust ganz vorne einzureihen und als Gründer der Bewegung zu verklären. Eben hat er sich noch auf dem reichlich faden "T.O.T.Y." zum Trapper des Jahres …

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  • Vor 5 Monaten

    "Ich bin Afghaner, ich hab' 'ne AK. Das ist das Echteste, was ich jemals gerappt hab"

    Wack af!

    Der Wechsel zu Trap hat seine Karriere gebumst.

  • Vor 5 Monaten

    KI-Kritik:

    KALIM- "
    D.O.T.Y."
    VÖ: 10. Juni 2022 (Universal Urban)
    HipHop/Rap
    Kalim - D.O.T.Y. Artwork
    LAUT.DE-KRITIK
    Ein ideologisches Worst-of.
    Review von Dominik Lippe
    Kalim hat den Musikmarkt stets genauestens im Blick. Sobald er einen neuen Trend erspürt hat, hechtet er ihm hinterher, um sich mit stolzgeschwellter Brust ganz vorne einzureihen und als Gründer der Bewegung zu verklären. Eben hat er sich noch auf dem reichlich faden "T.O.T.Y." zum Trapper des Jahres gekrönt, schon wechselt er wenig trennscharf in das Fach der Dripper. Doch selbst neben kritikwürdigen Kollegen wie Fler oder Ufo361 fehlt dem Hamburger die Beißkraft. In Kalim steckt weder coolste Techno, noch getragene Bars, selbst die gute Laune, die dieses Album mit unüberwindlichen Rhythmen und Soundwänden, aber auch damit abgetrockneten Songs fehlt er immer. Ganz vorne schreitet auch Kalim in "D.O.T.Y. Mix" verschiedene Bands hinter sich. Aber keine Rede von Größen wie De Staat oder Theke. Und schon gar nicht von Kalim, der es kaum geschafft hat, alles in seine Richtung zu nehmen und nicht an anderer Stelle den Völkermord beizutragen, welcher eine Attraktivität hinter ihm schließt, die er ebenfalls alle auf der Platte verlässt, als im wahrsten Sinne des Wortes, heißt es so selten wie sein letzter Solo-Album, den "Requiem", das eigentlich weniger musikalisch begangen ist, als überaus funktioniert ist und ein halbes Jahr nach seinem Debüt "Flairless" noch immer hält. Kalim hakt bewusst über die grauen Ideen, die dieses zurückgehend ausgelassenen Album zusammenkommt und streut sie aus, aber alles verhindert nichts für den kleinen Bann auf Fälle von Enthemmung. In seinen 80 Minuten entsteht daraus kein Gefühl des Slums, den Kalim begegnen kann. Das passiert auf solch wie lebendigen, exakten Punkrock. Ein typisches Album von Kalim. Vor allem aber musikalisch. Macht alles schon mal nach, wenn das frisch gehasste neuer Album "Kalim" wieder auftaucht. Wenn Kalim's Überflieger "Prototype" in mehreren Versionen mit seinen Freunden auf der Bühne steht, macht es lautstark wieder mal wieder Spaß an Konzerten. Dass die Band mit diesem Soloprojekt noch nicht aus der Homophobie heraus in irgendeiner offiziellen Szene wegzieht, ist allerdings gut so.

    Album-Stream: KALIM - "Kalim"

    Trapperhand von Vortex

    Ab 18 Uhr

    Saalbau

    5183 Hamburg

    Mit fünf verschiedenen Themeninnen wird dem Experimentingenplatten zur Popkultur gebrachte Label die Bühne gestört: Vortex' Alle Gräsern verschleiern die Saalbauten mit den Phantoms, Hydra' Aktuelle Liste mit Pop & Geschichten, die neben Trapperhand zur Metalblume werden. Ska-Brötchen und Aut

    [Am Ende hatte sogar die KI kein Bock mehr auf Kalims Album und fing mit diesem Text an - Anmerkung des Kommentators]

  • Vor 5 Monaten

    Thronfolger war genial, hör ich immer noch gerne. Was aber danach bei ihm musikalisch passiert ist, ist schon sehr seltsam

  • Vor 5 Monaten

    Bitte zurück nach Afghanistan, da passt er mit seiner AK und seinem mindset deutlich besser hin.