Oh, Savas. Eigentlich ist seine Geschichte ja erzählt. Die Jagd ist gelaufen, die Felle gegerbt und verteilt, sie hängen seit eineinhalb Jahrzehnten in seiner Einsiedlerhütte über dem Kamin und setzen Staub an. Niemand stellt seinen Status in Frage, dafür erwartet aber auch niemand Großtaten, …

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  • Vor einem Jahr

    Das schlimme an Kool Savas ist mittlerweile, dass er den schon laaange abgefahrenen Zug nicht gesehen und den läääängst gefallenen Schuss nicht gehört hat...ich habe selten einen "Musiker" erlebt, der so verbissen und angestrengt VERSUCHT, "Musik" zu machen und dabei eigentlich (Musik-Level technisch) immer tiefer sinkt. Diese flachen, nichtsaussagenden Texte, peinlich-ideenlose "Doppelreime", schlecht eingesungenen und RTL-Niveau ausstrahlenden "R&B"-Hooks und vor allem die fehlende Luft beim Rappen oder viel mehr Nuscheln lassen auch den wohlwollendsten Rap-Fan der ersten Stunde in einem Sumpf des Fremdschams resignieren. Doch leider resigniert nicht der Herr Yurderi. Und ich finde es noch interessanter, dass es wohl niemand aus seinem nahen Umfeld schafft, ihm schonungslos den Spiegel vorzuhalten...in seinem Interesse und im Interesse der hiesigen Rap-Community. Daher an dieser Stelle: Bitte, nach so vielen einfach grundlegend schlechten Alben, hör auf!

    • Vor einem Jahr

      Ich sag mal so - wenn er den reinen künstlerischen Anspruch als Parameter nimmt, dann kann er das eigene Zeug gar nicht gut finden und sollte schnellstmöglich aufhören.
      Andererseits ist das sein "Beruf", er hat ne Familie, Kinder, und solange der Rubel rollt, warum sollte er denn aufhören? Oder irgendwas an seinem Stil ändern? Diese RnB-Hook Singles sind Grütze, aber seit langem das Erfolgreichste, was er so veröffentlicht hat. Die Alben gehen sowieso regelmäßig auf die 1, was kein Qualitätsmerkmal ist, aber zumindest ein Merkmal dafür, dass er mit diesem Output irgendwen erreicht.
      Wie gesagt, kann mir nicht vorstellen dass er das Zeug tatsächlich selber gut findet. Aber er bleibt so zumindest aufm Schirm.

    • Vor einem Jahr

      So isses. Beruf statt Berufung. Jeder Nicht-Fanboy hört das halt und kotzt, aber die feste, unterbelichtete Base füllt den Kühlschrank.

    • Vor einem Jahr

      @NervMichOk & @Chris Was Gebacken ja, fernab aller "musikalischer Emotionalität", sehr gut und treffend resümiert..leider funktioniert diese "Formel" sehr gut, wenn wir uns den sogenannten Musikmarkt anschauen.

  • Vor einem Jahr

    Savas soll endlich ein Album über Füße machen. Bin schon ganz geil.

  • Vor einem Jahr

    Savas - Der Dieter Bohlen des Deutsch-Rap.

    • Vor einem Jahr

      Der Vergleich passt einfach mal überhaupt nicht, außer dass beide gelegentlich mit Sängerinnen arbeiten. Wenn einer Deutschraps Dieter ist, dann ja wohl Bushido mit seinem Geschäftssinn und seiner tugendhaften Fließbandarbeit.

  • Vor einem Jahr

    Dieser Kommentar wurde vor einem Jahr durch den Autor entfernt.

  • Vor 6 Monaten

    Scheint als hätte der Krtiker so 0 Plan von Rap ... teilweise peinlich und schon nahe an der Fremdscham was der ''Kritiker'' schreibt

  • Vor 6 Monaten

    Yannik Gölz ... wenn die Ahnung ganz klein aber die Meinung ganz groß ist