Eine fiese Frage für "Wer wird Millionär": Wie viele Alben hat Neil Young 2021 veröffentlicht? Im Februar erschien "Way Down In The Rust Bucket", eine Liveaufnahme mit Crazy Horse von 1990, im März "Young Shakespeare", ein Solokonzert von 1971. Im Oktober eröffnete "Carnegie Hall 1970" die neue …

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  • Vor 9 Monaten

    Ich weiß nicht so recht. Neil Young hat in der Vergangenheit mit Live Rust oder Harvest bewiesen, dass er großartige Alben machen kann, aber das hier klingt für mich ein bisschen wie die Altherren-Bluesjamsession in der Provinzkneipe.

    • Vor 9 Monaten

      Ganz meiner Meinung. Ich wundere nicht auch daß diese Platte überall so hochgelobt wird. Ich finde Mr.Young verliert immer mehr sein Gefühl für eine gelungene Gesangsmelodie. Das war nicht immer so. Aber manche Songs gehen nur unter Vorbehalt ins Ohr.
      Ich habe NY & Crazy Horse sicherlich 6-7 mal live erlebt in den letzten 30 Jahren. Der Druck den diese Band erzeugen konnte, das hypnotische in ihrer Musik ist leider verschwunden. Das mag am Alter liegen. Ich will mich auch gar nicht zu sehr beschweren, dazu haben mir die Jungs schon zuviel schöne Abende verschafft, aber anmerken möchte ich es doch. Vielleicht fühlt ja jemand ähnlich wie ich. That's it

  • Vor 9 Monaten

    Hm. Leider auch nicht meins. Bin ja wirklich großer Fan seiner Alben aus den 70ern und 90ern, aber seit 2000 fand ich nur Prairie Wind wirklich gut. Hab zwar nicht jedes Album gehört, dafür war´s zu viel, aber bei Living with War, The Monsanto Years und Fork in the Road hab ich damals reingehört, und bei denen gings mir wie bei diesem hier: irgendwie alle Trademark-Sounds vorhanden, nur die guten Songs fehlen halt.
    Hat jemand eine Empfehlung, welches Album seit 2000 sich noch lohnt?

  • Vor 9 Monaten

    “Hat jemand eine Empfehlung, welches Album seit 2000 sich noch lohnt?” —> ganz klar Psychedelic Pill!

  • Vor 9 Monaten

    Psychedelic pill ist mit Abstand das beste aus den letzten Jahren und bedeutend stärker als das hier... Leider

  • Vor 9 Monaten

    2 Tage. 1 fürs Songschreiben. 1 fürs Einspielen. Guter Stundenlohn für diese Belanglosigkeit.

  • Vor 9 Monaten

    Belanglos ist das hier meiner Meinung nach nicht. Es lässt sich auch nicht einfach so als "Alte-Männer-Rock" abtun. Wirklich "groß", so wie "Psychadellic Pill", ist das Album aber auch nicht. Die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo in der Mitte. Insofern gebe ich dem Rezensenten recht. Es ist ein "schönes Album", weil es authentisch ist und nicht irgend etwas vortäuschen will, was nicht (mehr) ist. Und ich bin dankbar und nehme das Geschenk an.

  • Vor 9 Monaten

    prima Album, aber natürlich gilt auch hier der berühmt/berüchtigte Kommentar Youngs auf die Zuschauerbeschwerde "Alles klingt gleich" - "It's all one song!". :)) Und nebenbei: Rocking All Over The World hat zwar Status Quo nen Hit beschert, ist aber von John Fogerty - wer Neil rezensiert, sollte das wissen...

  • Vor 8 Monaten

    Als Fan seit Ende der Neunziger-Jahre habe ich mich letzten Endes noch mit jedem Neil Young Album anfreunden können. Das neue Album macht es einem aber leichter als so manch anderes. Im Rückblick fand ich bei dem letzten, Colorado, die dazugehörige Doku doch etwas verstörend, da Young und sein Tonmensch Hanlon ziemlich angepisst waren und die Stimmung etwas gedrückt zu sein schien. Trotzdem ist das Album durchaus hörbar.
    Bei Barn merkt man aber die Spielfreude aller. Die Songs kommen Neil Young typisch daher. Es sind nicht mehr die Crazy Horse mit Poncho sondern eher wieder die Crazy Horse der Anfangszeit wo nicht immer Heavymäßig gerumpelt und gestampft wurde. Das gab es wohl zum letzten Mal mit Poncho auf Psychodelic Pill. Tut auch gut ist aber so vorbei.
    Bei mir bleibt durchaus die eine oder andere Melodie hängen. Ich hatte erst zwei Durchläufe (mit Unterbrechungen), aber ich höre die Songs bereits beim lesen der Titel.
    Die Stimme Youngs ist altersbedingt nicht immer auf der Höhe, teilweise brüchig, klingt aber diesmal durchwegs klar und bestimmt. Ich finde besser als auf Colorado und kein Vergleich zu The Times, wo die Hohe Stimme leider komplett schiefliegt.
    Es ist eine sehr kompakte Platte geworden, keine ausufernden Solis. Auf Welcome Back als längster Track ist auf den Punkt. Es stört mich auch nicht, dass manche Lieder ausgefadet werden.
    Und die Produktion ist für mich sowieso ein Traum. Live, dynamisch und doch klar und druckvoll, die Instrumente klingen wie sie klingen. Für manche scheint das billig zu sein, ich finde das ist eine Leistung, dass man das so hinkriegt. Als Musiker weiß ich das auch viel mehr zu schätzen. Die meisten anderen zeitgenössischen Rockplatten sind zwar schön sauber getrennt aufgenommen, um einiges lauter mit viel Kompression und Autotune dafür ohne Dynamik und leben.

  • Vor 7 Monaten

    da hör ich mir lieber Joe Rogan an...