Die goldenen Jahre der Musikindustrie sind vorbei. Im Jahr 2012 ist es praktisch selbstverständlich, dass wenig Alben verkauft werden und die Künstler ihr Geld hauptsächlich mit Konzerten verdienen müssen. So auch Bakkushan. Die Mannheimer veröffentlichten mit "Kopf Im Sturm" gerade ihr zweites …

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  • Vor 10 Jahren

    heißt das nun, dass du seine Werke künftig ignorieren wirst, weil er genug verdient hat? Oder dass du sie dir umsonst anhörst?

  • Vor 10 Jahren

    Ich glaube das es heutige künstler definitiv einfacher haben bekannt zu werde sie können aber eben nicht mehr von der Kunst leben wenn sie keinen überragenden Erfolg haben. Ich denke die damalige Situation war aber auch ungerecht weil die Künstler viel zu viel Geld verdient haben. Dasselbe gilt aber auch für viele andere Arbeitsbereiche und somit ist es zwar richtig wenn man diesen Zustand moniert aber es entspricht eben dem wirtschaftliche Prinzip dass jede Arbeit nur so viel Wert ist wie Menschen bereit sind Geld dafür auszugeben. Ich finde an beiden Positionen kann man Kritik üben, die Musik"industrie" (allein darüber sollte man mal nachdenken) hatte doch nie Interesse an Kunst sonder daran ein Produkt zu vermarkten. Heutzutage mag es für Künstler schwer sein den Lebendunterhalt zu finanzieren aber man könnte auch argumentieren dass die Entscheidung Kunst zu machen somit wieder mehr das wesentliche fokussiert.

  • Vor 10 Jahren

    toti:
    Immernoch nicht klar? Ich höre immer was ich will, allerdings nur digital. Digitale Musik ist für mich immer Promo-Material. Ich habe mir früher sehr viele CDs gekauft, diese stapeln sich nun in Kartons im Keller, denke die Sammlung werde ich bald raushauen, CDs sind für mich Platzverschwendung und lieblos. Zur Zeit kaufe ich nur sehr vereinzelt CDs, dann wenn ich einen Newcomer beim Start unterstützen will, oder ich live irgendwo so begeistert bin, dass ich direkt am Merch-Stand die CD kaufe (auch wenn sie anschließend verstaubt). Zu gegebener Zeit werde ich ALLE meine Lieblingsalben (geschätzte 2.000) als Vinyl kaufen, aber das ist noch lange hin. Bis dahin beschränke ich mich auf vereinzelte CD-Käufe, Konzert-Tickets und ganz wenig Merch (wenig Merch weil der meiste Merch einfach nichts hergibt designtechnisch wie auch Qulitätiv).
    Im Falle von Josh heißt das also, dass ich die Werke die bereits auf CD habe nochmal als Vinyl kaufen werde, sicher noch 1-2 seiner Konzerte besuchen werde und evtl auch nochmal ein Shirt kaufe. Eine neue CD werde ich aber nicht kaufen, die Musik natürlich dennoch hören, ja.

  • Vor 10 Jahren

    marco: Man merkt, dass Du aus einer guten Perspektive genau über das Thema nachgedacht hast, das geht vielen Leuten hier ab.

  • Vor 10 Jahren

    @argemongo:
    Ich kann mir auch nicht alles leisten, was ich gerne hätte. Aber weder daraus noch aus dem Argument "der hat doch sowieso genug" kann ich das Recht ableiten, das Material trotzdem konsumieren zu dürfen.
    Ich weiß nicht, ob Dein Bild eines Musikers so erstrebenswert ist. Da steckt jemand Kreativität, Zeit, Arbeit und wahrscheinlich auch Geld in ein Projekt, um sein Gedankengut an den Mann zu bringen und besagter Mann mustert erst mal die Kleidung des Musikers zwecks Beurteilung, ob dieser genug verdient oder verdient hat, und möchte anschließend die Früchte der Arbeit erst noch im Arsch stecken haben, um den Sitz zu überprüfen, ehe er überhaupt erst mal in Betracht zieht, dafür ein paar Almosen springen zu lassen. Du scheinst Künstler grundsätzlich auf eine Stufe mit Bettlern oder Leibeigenen stellen zu wollen.
    Gruß
    Skywise

  • Vor 10 Jahren

    also quasi wie der Typ, der eine Mauer baut für dein Haus?
    Die erste Mauer war super und hält, die hast du auch bezahlt, aber alle anderen Mauern nicht mehr?

    wenn ich dein Maurer wäre, ich würd schaun das dein Haus zusammenbricht.
    Mir geht das wirklich nicht in den Schädel wie man solch ein Verhalten legitim reden will.

    und keine angst, ich verstehe schon wie du deine Bands / Interpreten supportest. Das ist angekommen (und da sind extra keine "" dabei :) )

  • Vor 10 Jahren

    @argemongo (« [...]Eine neue CD werde ich aber nicht kaufen, die Musik natürlich dennoch hören, ja. »):

    Das heißt, du entscheidest willkürlich über den Wert eines fremden Produktes; zusätzlich möchtest du es geschenkt haben.
    Begründung: xy hat genug Geld. (nicht nachweisbar)

    Das ist pure Arroganz und Anmaßung.

  • Vor 10 Jahren

    Richter: "Sie haben diesen Fernseher gestohlen."
    argemongo: "Ich darf das. MediaMarkt macht genug Gewinn."
    Richter: "Es ist dennoch Diebstahl."
    argemongo: "Außerdem wollte ich mir irgendwann einmal einen 70-Zoll-3D-Plasma holen. Da verdient MediaMarkt dann wieder an mir. Deswegen darf ich diesen Fernseher hier jetzt klauen."

  • Vor 10 Jahren

    @argemongo:
    Heißt das, dass deiner Meinung nach jemand, der beispielsweise schon ein paar Jahre in einer Firma arbeitet, irgendwann dann kein Gehalt mehr bekommen sollte sobald die Firma jüngere Mitarbeiter hat ?

    Sollten dann nur noch diese ''Newcomer'' entlohnt werden aber die, die länger dabei sind nicht mehr, da die schon jahrelang Gehalt bezogen haben ?

    Ist das nicht sehr unfair ?

  • Vor 10 Jahren

    Sky:
    Doch, daraus leite ich das Recht ab, vor allem im Bereich von Musik, hier: digitale Musik. Und wie gesagt, mein Modell des Supports beeinhaltet mehr finanzielle Zuwendungen als das herkömmliche "hier haste ne Radio-Single, kauf jetzt einen Tonträger". Wo ich nicht genügend vorhören kann, oder nur via Internet-Player o.ä., da beschäftige ich mich gar nicht erst mit. Ich will Albenweise vorhören um meine Kauf/Supportentscheidung fällen zu können. Punkt. Und ich stelle Künstler auf keine Stufe, es sind Künstler, sind Sie gut, treffen Sie meinen Geschmack, begeistern sie mich, dann gibt es Liebe und Lohn, aber garantiert - nur eben so wie ich das möchte, nicht so wie ich es diktiert bekomme.
    Cafi:
    Maurer ungleich Künstler, das hinkt! Aber schön, dass Du eingesehen hast, dass ich keine Schmarotzer-Mentalität habe!
    toti:
    Nein, ich entscheide über mein verfügbares Support-Konto und über den Wert von Dateien. Und auch Dein Media-Markt-Beispiel ist Humbug, das weißt Du aber auch - bitte beim Thema Kunst bleiben.
    Radiohead9:
    Ui, der dritte hinkende Vergleich. Leute, bitte bleibt Topic, Kunst ist keine Dienstleistung.

  • Vor 10 Jahren

    Musik herzustellen ist Arbeit.
    Und diese Arbeit wird gemacht, um damit Geld zu verdienen.
    Weil mit Lob und guten Kritiken kann man niemanden ernähren.

    Wenn du die Arbeit eines Künstlers nimmst, aber ihm nichts dafür gibst - warum auch immer - fühlt sich dieser Künstler betrogen. (außer es war ein Geschenk)

    Dein Modell würde Sinn machen, wenn du dem Künstler diese digitale Kaufentscheidungshilfe wieder zurückgeben würdest, nachdem du dich dagegen entschieden hast.

    Außerdem hast du niemanden um Erlaubnis gefragt, ob du dir das Album gratis durchhören darfst, das hast du einfach über die Köpfe der Künstler hinweg entschieden.

    Es gibt nicht überall einfach das Recht, das volle Produkt zu testen. Du kannst auch nicht in einer Wohnung 14 Tage probewohnen, um dich dann zu entscheiden.
    Denn es geht nicht um Kunst, sondern um Produkte.

  • Vor 10 Jahren

    @argemongo:
    Ich sehe immer noch nicht, was Dein "Modell" wert sein soll. Du konsumierst ungebremst Musik von den Künstlern A bis Z und zahlst danach freiwillig - unterstellen wir Dir mal eine gewisse Großzügigkeit, indem wir ganze vier Interpreten auswählen, die Deinem Enddarm schmeicheln - für die Musik von B, J, L und S, weil die gerade bedürftig aussehen und infolgedessen einen Groschen in ihrem Hut verdient haben. Was biste doch für'n guter Mensch-Effekt und so. Scheint ja auch zu funktionieren, immerhin genügt es, um zu begründen, daß die Künstler A, C - I, K, M - R und T - Z in diesen Monat leider leer ausgehen müssen, weil Du Dir bekanntlich nicht alles leisten kannst und die Musiker sowieso so reich sind oder die Musik halt nix wert ist oder nicht mehr als die von Newcomern etc. Dafür bist Du dann aber auch gerne bereit, vielleicht in acht, neun Jahren, wenn mal wieder einer dieser Interpreten hier vorbeischneit, großzügige 30 Euro in ein Konzertticket zu investieren, sofern es terminlich paßt, und damit all seine Unkosten für die nächsten Jahre zu decken und alle weiteren Veröffentlichungen von ihm wieder kostenlos "probehören" zu können, wobei - wir erinnern uns - kein weiterer Groschen für ihn abfallen wird, weil er bekanntlich reich genug ist. Schneit ein namhafter Interpret also in seiner Karriere einmal in Deiner Nähe vorbei, investierst Du in ein Ticket und nimmst das als Argument für eine Interpreten-Flatrate oder wie man das auch immer nennen soll, wenn Du seine Alben ohne Bezahlung "probehörst".
    Ich frage mich: wem außer Dir selbst soll ein solches "Modell" denn nutzen, wenn Konsumenten nach dem gefühlten Reichtum des Interpreten entscheiden? Ich gehe immer noch davon aus, daß ein Künstler ein Werk gegen Bezahlung veröffentlicht, weil er etwas dafür haben will - und zwar nicht nur die Aufmerksamkeit, weil - Möglichkeiten, Musik kostengünstig bis kostenlos und ohne weitere Gegenleistung in die Weltgeschichte rauszurotzen, bietet das Internet tatsächlich genug. Du trittst den Wunsch des Künstlers also mit Füßen, weil Du erst nach Konsum seiner Arbeit weißt, ob er Deine Gunst findet oder nicht. Ich hätte mit dieser Einstellung echte Probleme, einem Künstler noch in die Augen zu schauen.
    "Ich höre deine Musik irre gern. Ich habe zwar keinen einzigen Euro dafür ausgegeben, weil du ja reich genug bist, aber hey, dafür steh' ich ja jetzt hier vor der Bühne. Komm her und bespaße mich, ich bin dein Fan und verspreche dir, auch in Zukunft nichts für dich auszugeben." - geht gar nicht. Ebensowenig wie "Ich höre deine Musik irre gern. Du bist arm, deshalb kaufe ich jetzt deine Produkte und stehe jetzt hier vor der Bühne, und wenn du eines Tages mal ohne meine gesegnete Unterstützung laufen kannst, dann bin ich froh und behandle dich wie deine Kollegen, denen ich auch keinen Cent mehr in den Rachen werfe. Komm her und bespaße mich, ich bin dein Fan und Gönner, bis ich sage 'Es reicht'."
    Wenn's hart auf hart kommen sollte, hoffe ich, Du findest einen gnädigen Richter.
    Gruß
    Skywise

  • Vor 10 Jahren

    @argemongo («
    Cafi:
    Maurer ungleich Künstler, das hinkt! Aber schön, dass Du eingesehen hast, dass ich keine Schmarotzer-Mentalität habe! »):

    in beidem Steckt arbeit dahinter. Punkt ende aus.
    Ich kann ja nicht 10 Stunden am Tag arbeiten, 6 Tage die Woche 1 Jahr lang und dann kein Geld bekommen.
    Was soll ich denn Essen???
    Schmarotzer? Nein. Dafür kenn ich dich nicht gut genug. Aber zumindest was dein "Musikkonsum" angeht ... machst dus dir verdammt einfach. (Jetzt nicht auf die Musikalisch/künstlerischen Apsekte eingegangen)

  • Vor 10 Jahren

    @Skywise:
    Sehr stark geschrieben ! Dem kann ich nur zustimmen.

  • Vor 10 Jahren

    toti:
    Du bist süß, natürlich habe ich niemanden gefragt, was sollte das bringen, ich mache es ja eh wie ich das für richtig halte. Und ich finde es sehr fair. Und Musik machen ist natürlich KEINE Arbeit, es ist Kunst und Berufung. Du musst unbedingt Kunst und Produkt trennen, Du denkst ja schon wie die Industrie!!!
    Skywise:
    Du interpretierst mein Modell viel zu streng. Alle Künstler kommen fair dabei weg, ich tue was ich kann und ich nehme mir nur digitales für umsonst, für meine geplante vinyl-Sammlung werde ich Tonträger kaufen, auch wenn ich das Album schon als CD haben sollte (die wie gesagt Umzugskistenweise im Keller verstauben). Es geht auch um die Tonträger-Problematik. CDs sind nichts für mich, Dateien sind nichts wert (man kann sie zur Zeit nichtmal vererben, irre!). Zudem bin ich der Auffassung, dass Musik EIGENTLICH Live vorgetragen werden sollte, ich finde Konzerte nunmal unterstützenswerter als Silberscheiben mit Dateien, sorry. Und es muss nicht meine Nähe sein, für Alicia Keys bin ich auch schonmal 200km gefahren (leider hat es sich nicht gelohnt..).
    Cafi:
    Klar bedeutet das nicht NUR künstlerisches Schaffen, aber es ist eine Berufung die doch wirklich deutlich anders zu bewerten ist als z.B. ein CallCenter-Job o.ä.

  • Vor 10 Jahren

    @argemongo (« toti:
    Du bist süß, natürlich habe ich niemanden gefragt, was sollte das bringen, ich mache es ja eh wie ich das für richtig halte. Und ich finde es sehr fair. Und Musik machen ist natürlich KEINE Arbeit, es ist Kunst und Berufung. Du musst unbedingt Kunst und Produkt trennen, Du denkst ja schon wie die Industrie!!!
    Skywise:
    Du interpretierst mein Modell viel zu streng. Alle Künstler kommen fair dabei weg, ich tue was ich kann und ich nehme mir nur digitales für umsonst, für meine geplante vinyl-Sammlung werde ich Tonträger kaufen, auch wenn ich das Album schon als CD haben sollte (die wie gesagt Umzugskistenweise im Keller verstauben). Es geht auch um die Tonträger-Problematik. CDs sind nichts für mich, Dateien sind nichts wert (man kann sie zur Zeit nichtmal vererben, irre!). Zudem bin ich der Auffassung, dass Musik EIGENTLICH Live vorgetragen werden sollte, ich finde Konzerte nunmal unterstützenswerter als Silberscheiben mit Dateien, sorry. Und es muss nicht meine Nähe sein, für Alicia Keys bin ich auch schonmal 200km gefahren (leider hat es sich nicht gelohnt..).
    Cafi:
    Klar bedeutet das nicht NUR künstlerisches Schaffen, aber es ist eine Berufung die doch wirklich deutlich anders zu bewerten ist als z.B. ein CallCenter-Job o.ä. »):
    Ich dachte zwischenzeitlich, du hättest kapiert dass Musik machen auch Arbeit bedeutet. Arbeit kann im Idealfall Spaß machen, man kann sich zu dieser Art von Arbeit berufen fühlen - das ist aber kein Widerspruch und ändert nichts an der Tatsache dass es Arbeit ist.
    Ist dir schon mal aufgefallen, dass sich die Worte Beruf und Berufung irgendwie ähneln? Ist das wohl nur ein witziger Zufall oder steckt da mehr dahinter?
    Ach und übrigens: Wie stellst du dir das eigentlich vor, dass du deine 2000 Lieblingsalben irgendwann mal eben auf Vinyl "nachkaufen" willst? Wie sieht denn da dein persönlicher Businessplan aus, den du auch von Newcomer-Bands velangst? Davon, dass du den ganzen Tag nichts besseres zu tun haben scheinst als in Internetforen rumzuhängen, wird die nötige Kohle dafür wahrscheinlich nicht kommen.

  • Vor 10 Jahren

    @argemongo:
    Ich hätte gerne von zehn Künstlern, vorzugsweise von den reichen, denen nach Deinem Modell kein Cent mehr zusteht, schriftlich bestätigt, daß es sich hierbei um eine faire Sache handelt. Im Augenblick habe ich nur Deine Behauptung und mein Gefühl, daß die Sache vorne und hinten nicht aufgehen kann.
    Nur, weil eine Sache für Dich keinen Wert besitzt, sei es, weil sie nur auf Silberling oder als Datei vorliegt, kann man nicht davon ableiten, daß sie einem kostenlos zur Verfügung stehen muß. Das ist ungefähr so, als ob sich ständig ein Idiot darüber beschwert, daß Du nur einen popeligen, dreckigen, altersschwachen VW Golf fährst, ihn sich aber pausenlos ohne Rücksprache ausleiht und damit seine Kurven dreht. Mich würd' das als Eigentümer ankotzen, egal, ob das Dingens von mir gebraucht wird oder nicht, ob er anständig fährt oder nicht, ob er später wieder auftankt und das Brummbrumm auf Hochglanz wienert oder nicht - als allererstes hat er mich als Rechteinhaber vorher zu fragen und gegebenenfalls die Rahmenbedingungen zu klären und fertig, sonst setzt er einen Burgfrieden aufs Spiel. "Dein Auto ist in meinen Augen das allerletzte und gehört eigentlich auf die Müllkippe und du kannst froh sein, daß ich mich bereit erkläre, überhaupt noch damit rumzufahren" ist kein Ersatz für meine Einwilligung.
    Gruß
    Skywise

  • Vor 10 Jahren

    @argemongo (« toti:
    Du bist süß, natürlich habe ich niemanden gefragt, was sollte das bringen, ich mache es ja eh wie ich das für richtig halte. Und ich finde es sehr fair. Und Musik machen ist natürlich KEINE Arbeit, es ist Kunst und Berufung. Du musst unbedingt Kunst und Produkt trennen, Du denkst ja schon wie die Industrie!!! »):

    natürlich ist es arbeit.
    Kunst ist doch auch Arbeit. Das ist ja nicht abwertend. Aber versuch mal ein Lied zu produzieren, dass mehr als nur die üblichen Lilalaunefloskeln mit den Autoscootersounds enthält. (Bohlen...)
    Tool zum Beispiel sind 1 Jahr lang im Studio und feilen an ihrem Album. In diesem Jahr haben sie keine Zeit, was anderes zu machen.
    Wie ... frage ich dich, sollen diese Menschen denn überleben?
    Wer bezahlt ihre Wohnung? Ihr Essen? Versicherung, Steuern, sonstiges? hm?
    Du ja offenbar nicht.

  • Vor 10 Jahren

    Ich lach mich kaputt.
    Man stelle sich das mal vor:
    Eine Band spielt sich jahrelang hoch, lebt von der Hand in den Mund, spielt sich in dreckigen Clubs und bei jeder Gelegenheit den Hintern ab. Langsam, ca. mit Album Nr. 4 wird es besser. Schließlich, nach einigen Jahren, nach Millionen Promo-Aktionen und -auftritten, endlich der Major Deal. Endlich hat man es geschafft: Album auf Heavy Rotation, große Festivals, Charts - die Kohle kommt rein.

    Und dann kommt einer wie argemongo und sagt:
    "Ey Jungs, euren Scheiß nehm ich nur noch kostenlos, ihr habt ja die dicke Kohle!"