Fela Kuti-Sample, F-Worte, Saxofon-Solo, Konfettikanonen-Refrain: Zwei neue Coldplay-Songs versprechen hohe stilistische Bandbreite.

London (mis) - Französischer Text, Fela Kuti-Sample, infektiöse Bassline und ein längeres Saxofonsolo als in "Careless Whisper": Da sage noch einer, Coldplay seien nicht mehr für Überraschungen gut. Wie bereits berichtet, teasten die Briten ihr neues Album mit diversen Aktionen an, nun beziehen sie gleich mit zwei neuen Songs Position.

"Arabesque" mit dem erwähnten Fela Kuti-Sample "Music is the weapon of the future" geht einen eher experimentellen musikalischen Weg und mündet dann in einem gewohnt bombastischen Finale, das Chris Martin sogar erstmals zum Fluchen verleitet ("same fucking blood").

Dagegen ist das sehr eingängige "Orphans" voll auf Mitsing-Refrain und Konfettikanonen-Wahnsinn getrimmt. Damit stellen Coldplay vielleicht nicht alle Fans zufrieden, unterstreichen aber ihre seit dem Debüt "Parachutes" konsequent erweiterte stilistische Bandbreite.

Das Doppelalbum "Everyday Life" erscheint am 22. November und ist in die zwei Hälften "Sunrise" und "Sunset" unterteilt.

Tracklist "Sunrise":

  1. Sunrise
  2. Church
  3. Trouble In Town
  4. BrokEn
  5. Daddy
  6. WOTW/POTP
  7. Arabesque
  8. When I Need A Friend

Tracklist "Sunset":

  1. Guns
  2. Orphans
  3. Ekó
  4. Cry Cry Cry
  5. Old Friends
  6. بنی آدم (Mankind)
  7. Champion Of The World
  8. Everyday Life

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Coldplay

Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Coldplay,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof)

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2 Kommentare mit einer Antwort

  • Vor 3 Jahren

    Seit "A Rush Of Blood To The Head" ist "Arabesque" das erste Stück Musik was man von dieser überschätzten Band sich antun kann, ohne das die Freude darüber zur Peinlichkeits Nummer bzw. Fremdschäm Nummer verkommt. 17 Jahre drauf gewartet, ansonsten abwarten. ;)

  • Vor 3 Jahren

    Ich bin irgendwie durch mit der Band. Das ist mir alles zu poppig , keine Tiefe, keine Melancholie einfach nur noch Trallatralla Sounds.
    Die ersten 3 Alben waren fantastisch. Dann quälte es sich nur noch herum.
    Diese beiden Tracks geben genau das vor was ich meine.
    Schlimm was aus der Band geworden ist.