Die Klimaaktivisten von Fridays for Future Hannover haben den Auftritt von Sängerin Ronja Maltzahn auf der Klimademo in Hannover am Freitag abgesagt. Die Organisation hatte unter dem Motto #PeopleNotProfit zum Globalen Klimastreik auf dem Opernplatz aufgerufen. Offenbar sind damit aber nicht alle Menschen …

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  • Vor 4 Monaten

    Ich finde Dreads bei den meisten weiß gelesenen Menschen schon ästhetisch problematisch und verstehe den Groll marginalisierter Gruppen, wenn jemand aus der weißen Mehrheitsgesellschaft etwas aus ihrer Kultur adaptiert, meistens dadurch gleichzeitig ein bisschen popularisiert und damit Eminem oder Adele mäßig reich wird, während z.B. schwarze Musiker mit ihrer Musik vor verschlossenen Türen standen.

    Abgesehen davon, dass ich das Konzept von kultureller Aneignung schon deswegen schwierig finde, weil es viele Formen wertvollen kulturellen Austauschs madig macht, finde ich den Vorwurf immer schade, weil er der Intention der Person ja entgegen steht.

    Ich will nicht blind für die oben ja schon angesprochenen Hierarchien sein, aber wenn jemand sich Dreads frisiert, sich als Native American verkleidet oder Souleinflüsse in seiner Popmusik verwurstet drückt das doch in den meisten Fällen Bewunderung für das imitierte Subjekt aus. Die Azzlackzs fanden es doch zum Beispiel eher cool, dass ihre Lingo auch an biodeutschen Gymnasien adaptiert wurde. Wenn man bei jeder Form von kulturellem Austausch erst auf die Hierachien hinweist, zementiert man diese ja auch irgendwie.

    Kann sein, dass ich imperialistischen Dünnpfiff rede, aber ich finde die Frage drängender warum Subkulturphänomene marginalisierter Gruppen immer erst dann erfolgreich werden, wenn ein Weißer sie adaptiert und sehe die Verantwortung dabei nicht unbedingt, bei der einen Person, die einen Stil oder eine Kultur adaptiert oder anders gesagt: Es ist nicht unbedingt Eminems Schuld, dass er erfolgreicher wurde als es ein Big L jemals hätte werden können. Das es in den meisten Fällen cringe ist, wenn Weiße unreflektiert andere Kulturen abkupfern ist geschenkt, aber für mich vor allem ein ästhetisches Problem.

    • Vor 4 Monaten

      Hervorragend geschrieben: Auch wenn ich mit der FFF Bewegung im Allgmeinen sehr stark sympatisiere, so muss ich den hanoveranischen Oragnisatioren leider Rassischmus, Intoleranz und absolute Dummheit (!!) vorwerfen. Letzteres deswegen, da Dreadlocks nicht nur afrikanische Wurzeln haben, sondern auch in Europa und Teilen Asiens und Arabiens "Tradition" haben. FFF-Hannover sollte vielelicht auch mal googeln, Wikipedia oder andere Quellen heranziehen, als selbe Boniertheit und Dummheit an den Tag zu leben, wie es "Klimaleugner" tun. Deswegen liebe FFF-Organisatoreen: Erst denken, dann lenken !

  • Vor 4 Monaten

    Fridays For Dreadlocken. Es passieren Dinge auf dieser Welt, das glaubt man nicht.

  • Vor 4 Monaten

    was ich die letzten stunden/paar tage auf twitter gelernt habe:
    es ist ok, wenn ich als (trans*)frau kindern meinen weiblichen Penis zeige. es sei denn ich trage dabei dreadlocks. sowohl oben als auch unten

  • Vor 4 Monaten

    Hallo, mein Mail an Friday for Future, wollte euch nur sagen, dass ihr nicht besser seit als die rechten und andere Rassisten. Jemanden zu befehlen wie er zu Leben hat oder was er tragen soll. Jetzt habt Ihr euer wahres Gesicht gezeigt. Und nun zu den Fakten. Dreadlocks als Aneignung? Euch ist schon bekannt, das Dreadlocks in den verschiedensten Kulturen vorkommen und das Tragen in den unterschiedlichen Kulturen eine andere Aussagekraft haben, außerdem hat es in der Afrikanischen und indischen Kultur wohl eher was mit einem religiösen Hintergrund zu tun.

    Ich trage auch Dreadlocks und nein man bekommt nicht nur Komplimente als weißer. Ihr redet, so einen Müll.
    Ihr wollt also anderen auf diktieren wie man also zu Leben hat, zum Kotzen. Hochnäsige Akademiker Spießer, die mit den Fingern auf andere zeigen. Das zeigt mir eure Reaktion.
    Übrigens, ich esse sehr gerne Fleisch. Bin ich jetzt minderwertig in euren Augen. Habe ich kein recht zu Leben.

    Ihr wollt für Vielfalt sein. Doch eher nur Vielfalt, welche in euer Schema passt. Und die anderen werden, wenn es nach euch geht, selektiert. Das gabs doch schon mal ab 1938.
    Kurz um: Stichwort: Ökonazis.

    Einfach nur beschämend.

    Toleranz bedeutet auch das zu tolerieren, was mir persönlich vielleicht mal nicht gefallen könnte.

    Eine übertrieben überzogene Reaktion ist das.

    Einfach mal 5 grade sein lassen. Eine Sängerin, welche nichts Böses im Sinn hatte. Im Gegenteil euch sogar unterstützen wollte, derartig zu diskreditieren. Mir fehlen echt die Worte. Haben wir nicht größere Probleme, also so ein Korinthen-Thema.

    Diese schreiben könnte ein paar grammatikalische Fehler beinhalten. Ich habe nicht studiert. Vielleicht verdiene ich ja in euren Augen eine Haftstrafe. Was meint ihr?
    Keine Grüße.