Mumford & Sons: Banjospieler dreht durch

Man muss der britischen Band Mumford & Sons zugestehen, dass es vor ihrem Auftreten in der Musiklandschaft schwer vorstellbar war, wie man es als Künstler mit Banjo-Fingerpicking und holprigem Mitesser-Folk in die Stadien dieser Welt schaffen könnte.

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  • Vor einem Jahr

    So manchmal, ein bisschen, aber irgendwie immer öfter ertappe ich mich bei dem Gedanken, dass es ohne Internet und die daraus entstandene Möglichkeit, seine Meinungen, Vorlieben, Abneigungen, Lieblings-Cafes/ -Kuscheldecken/ -Hasssubjekte usw. zu jeder Zeit in die ganze Welt zu performen und zu teilen, und dann das wiederum von potenziell der ganzen Welt kommentieren zu lassen, die dann wiederum ihren selbst gemachten Ball in die Crowd wirft, die dann wiederum.....in gewisser Weise irgendwie geiler war?

  • Vor einem Jahr

    Schlimm, wenn jemand nicht das Richtige liest.

  • Vor einem Jahr

    Tja, wenn man schon mehrmals gezeigt hat, dass man als Musikjournalist anscheinend genauso viel Kompetenz hat, wie als Fan, dann muss man halt zum Denunzianten werden und öffentlich anprangern, dass irgendein Member einer Band, die fast schon wieder vergessen ist, etwas liest.
    Was wäre denn jetzt, wenn der Autor American Beauty mag? Kann ich ihn dann auch öffentlich anprangern, dass er Vergewaltigung hofiert? Leider wird der Autor nicht merken, wie dumm und faschistisch er hier agiert. Aber hey, man mahnt ja immer die Zeit vor knapp hundert Jahren an anstatt sich zu erinnern wie es vor 50 Jahren noch war.

  • Vor einem Jahr

    Genau das, was ich bei solch einer reaktionären Hipstertruppe erwarte.

    • Vor einem Jahr

      Na na, geh doch nicht so hart ins Gericht mit den lautusern.

    • Vor einem Jahr

      Schwinger, das müsste doch eigtl auch genau deine Mucke sein, oder?

    • Vor einem Jahr

      Zu Zeiten des Debüts fand ich's ganz hörbar, und ich mag Mumfords Kollaborationen mit Laura Marling und seinen Beitrag zum "Inside Llewyn Davis"-Soundtrack. Mittlerweile interessiert es mich nicht mehr.

    • Vor einem Jahr

      Fand/finde diese ganze "Hipster Folk"-Welle, die zum Glück ihren Zenit jetzt schon eine Weile hinter sich zu haben scheint, ja zum allergrößten Teil ziemlich grausam. Die frühen Mumford & Sons gehören da wahrscheinlich noch zu den akzeptableren Sachen. Für ihren Einfluss auf die Musiklandschaft möchte ich sie trotzdem verfluchen.

  • Vor einem Jahr

    Da hier schon wieder reichlich Schlumpfbacken am herumkacken sind, hier vielleicht mal ein wenig Kontext.

    Andy Ngos hauptsächliche journalistische "Leistung" besteht vor allem darin, sich auf irgendwelche Protestveranstaltungen zu begeben und bewusst zu provozieren, extrem selektive Videoausschnitte zu posten und allgemein alles zu tun, um Falschinformationen zu säen und Fakten in die Richtung zu drehen, wie sie seiner Narrative passen. Niemand braucht so einen Vogel als Teil des öffentlichen Diskurses, weil er für diesen schlicht und einfach toxisch ist, Vertrauensgrundlagen zerstört und nichts als plumpe Hetze produziert. Das sollte man eigentlich beschissen heißen können, völlig unabhängig davon, ob man sich jetzt politisch rechts oder links einordnet.

  • Vor einem Jahr

    Was der so in seiner Freizeit liest bzw. gut findet ist mir eigentlich scheißegal. Er kann auch gern privat Mein Kampf-Ausgaben und Hitler-Fotos sammeln, was geht's mich an? Am schlimmsten finde ich nach wie vor, dass Leute es für nötig halten ihre Ansichten oder jedweden anderen belanglosen Scheiß über diese schwachsinnigen Social-Media-Kanäle in die Welt hinauszuposaunen.

    Davon abgesehen müsste ihm die Reaktion eigentlich klar gewesen sein, wenn er einen Funken Verstand besitzt. Von daher kann ich das nur als bewusste Provokation betrachten. So'n Shitstorm anzuzetteln hat sicher seinen ganz eigenen Reiz...

    Auf der anderen Seite wissen jetzt alle bescheid, ist doch schön. :)

  • Vor einem Jahr

    Eine Demokratie muss Idioten aushalten können. Diese "aufoktroyierte Zensur", weil Fankids die Meinung eines ihrer Promis nicht passt, vertreibt das Gedankengut nur in Winkel ohne Lichteinfall, was viel gefährlicher ist. "Oh, er hat es gelöscht, dann mag ich ihn wieder"... Aua. Lesen und den Typen fortan mit Ignoranz strafen würde vllt helfen.

    • Vor einem Jahr

      Flagge zeigen ist natürlich prinzipiell richtig, aber wer kannte die Kackwurst vorher?

    • Vor einem Jahr

      "aufoktroyierte Zensur"

      Wo denn? Kann doch jeder frei entscheiden sich nicht mit Leuten abzugeben, die sich mit Idioten abgeben.

    • Vor einem Jahr

      Stimmt natürlich. Es wirkt auf mich nur so, als hätte sich mit der Löschung des Posts die Frage zur Gesinnung erledigt

    • Vor einem Jahr

      Wieso sollte sich die erledigt haben? Da wird halt der Labelheini auf drohenden Cashflowrückgang hingewiesen haben.

    • Vor einem Jahr

      Eben. Vielleicht meint Chris auch, die Frage sei durch den gelöschten Post geklärt, nicht durch die Löschung. Wäre jedenfalls ein sehr spezieller Gesinnungswechsel - vom rechten Verschwörungsheini zum Vernünftigen innerhalb weniger Sekunden.

    • Vor einem Jahr

      Ihm wird halt klargeworden sein, dass die Schwingers dieser Welt ihn nicht mehr streamen werden. :D

    • Vor einem Jahr

      Exakt das meinte ich. Die Brüskierung endet nach Löschung, wie zb bei jedem Trottelfußballer, wenn nach 2 Std sein Gesinnungspost durch eine vom Verein verfasste Stellungnahme ersetzt wird.

    • Vor einem Jahr

      So kann so ein Post halt auch Kalkül sein, AFD Rhetorik, erst kotzen und dann fix aufwischen, um die Moderaten nicht zu verschrecken und die Bekloppten dennoch mit als Klientel abzugreifen.

    • Vor einem Jahr

      Da hab ich speziell mit dem "FC" Bayern München noch mehrere Hühnchen zu rupfen. Die halten es noch nicht mal für nötig, irgendetwas davon zu rechtfertigen oder zu erklären, was in den letzten Jahren an Rassismus und Faschismusfreundlichkeit an die Öffentlichkeit geraten ist.

      Ist ja einerseits zu einem kleinen Teil ganz schön, wenn auf die offensichtliche Reaktion eine Gegenreaktion folgt. Die alte Taktik des Totschweigens und Aussitzens, mit der die Öffentlichkeit zugekokste weiße Fettsäcke immer wieder durchkommen läßt, ist aber das schlimmere, strukturellere Problem.

    • Vor einem Jahr

      Isso. Allerdings ist der FC Bayern auch nur ein Teil der gesamtwirtschaftlichen oder gesamtgesellschaftlichen Gebaren. Das ist vllt auch der Grund, weswegen ich die Cancelculture so kritisch sehe. Für mich wird eine Scheinrealität mit Image-Überbietungen erzeugt, aber keine Wende. Aldi ist plötzlich grün, die Polizei xenophil und Facebook schützt unsere Daten. Kann denen ja eigentlich keiner abkaufen, aber es scheint, als reiche den Meisten für ihr Gewissen schon das glücklich grinsende Schwein auf dem Tönnies-LKW mit rumänischem Kennzeichen.

    • Vor einem Jahr

      Was die Bayern oder Tönnies betrifft ist die BILD natürlich auch sehr intensiv als Advocatus Diaboli tätig, scheint zu funktionieren.

    • Vor einem Jahr

      Jepp. Das ganze "Yaaaay, Biofleisch!" oder "Yaaaaaay, Frauen!" von gestern hilft überhaupt nix. Das sind alles Ansätze, die sich nicht vom Falschen abwenden können, weil sie sich ausschließlich in dem engen Rahmen bewegen, den dieses Falsche ihnen einräumt.

    • Vor einem Jahr

      Naja, jede auch noch so kurze Bewusstmachung der Missstände ist erstmal positiv. Allerdings ist es wirklich eher Schminke für die hässliche Fratze. Wenn die Frauen in Berlin dann zb vom Patriarchat einen Feiertag zugestanden bekommen, um sich selbst zu zelebrieren, verhöhnt das schon fast eher den originären Ansatz. Muttertag 2.0.

    • Vor einem Jahr

      Thema Bayern: Wenn His Royal Hoeness im Doppelpass sitzt und "Sozialismus!" schreit, sobald der einzig kluge Kopf in der Runde (Rasenfunk) ganz behutsam mal das Thema Solidarität anspricht, begehrt niemand auf oder sieht die offensichtliche Trump Rhetorik. Das ist schon heftige Bigotterie.

    • Vor einem Jahr

      ...die wir uns allerdings in Puncto Fussball so ziemlich alle ankreiden müssen. Ich freu mich jetzt schon auf den Anstoß nachher, traurig aber wahr.

    • Vor einem Jahr

      Keine Ahnung, was dieses "Patriarchat" ist. Aber mit Symbolgehabe wurde noch nie etwas verändert. Das macht man meistens, wenn man sich schon bestens mit etwas eingerichtet hat.

      Ja. Das mit Hoeneß machts auch deutlich. Über etwas Sinnvolles darf es nicht gehen. So berichtet man nachdrücklich sich selbst vergewissernd an einem Tag, wie toll "Frauen" (was immer das sei) seien, während der beschissene Abtreibungswerbeverbotsparagraph nur für eine Handvoll Randmeldungen gut ist. Zumindest wenn es ums heilige Deutschland geht.

    • Vor einem Jahr

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    • Vor einem Jahr

      Patriar-Chat ist sowas wie Telegram, nur für zugekokste alte weiße Männer ;)

    • Vor einem Jahr

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    • Vor einem Jahr

      Klingt nach ner exklusiven Gruppe. Vielleicht bring ich es ja auch noch soweit, daß ich nen Account bekomme!

  • Vor einem Jahr

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  • Vor einem Jahr

    Mir gehen die, die wegen sowas sofort auf die Twitter-Barrikaden springen, um sich möglichst öffentlichkeitswirksam als besonders tolerant und weltoffen zu profilieren, trotzdem mehr auf den Sack als Spinner wie der. Wahrscheinlich bin Ich ein Nazi oder so... Da bekomme Ich jedenfalls sofort das Bedürfnis auf Herrn Marshalls Tweet was Positives zu antworten, aber, ach nein, Ich nutze ja diesen scheiß Social-Media-Kram nicht...

  • Vor einem Jahr

    Ey, der Typ ist Banjo-Spieler !! Damit sollte alles gesagt sein.