Nach Vorwürfen sexuellen Fehlverhaltens gegen den Sänger stehen die Kanadier ohne Vorband da. Man respektiere Feists Entschluss, heißt es.

Dublin (aoh) - Die letztes Wochenende bekannt gewordenen Vorwürfe sexuellen Fehlverhaltens von vier Frauen gegen den Arcade Fire-Leadsänger Win Butler zeitigen erste unmittelbare Folgen: Die ebenfalls aus Kanada stammende Sängerin Leslie Feist beendet nach zwei Auftritten ihre Teilnahme als Vorgruppe der Band. "Ich stelle mich meiner Verantwortung und gehe nach Hause", lautet das Fazit der langen und ausführlichen Schilderung ihrer Beweggründe, die sie gestern auf ihren Social-Media-Accounts teilte.

Da sich die Sängerin bereits in Dublin, wo die ersten beiden Konzerte mit Arcade Fire stattgefunden haben, aufhielt, als die Vorwürfe publiziert wurden, eröffnete sie diese noch wie geplant. Bei beiden Shows spendete Feist bereits sämtliche Erträge ihrer Merchandise-Artikel an die Hilfsorganisation "Women's Aid Dublin", die sich um Opfer von häuslicher und sexueller Gewalt kümmert.

Es sei ihr ungemein schwer gefallen, diese Entscheidung zu treffen und sie fühle mit den Betroffenen. Der Bericht habe sie in eine Situation gebracht, bei der sie keine richtige Entscheidung treffen könne: "Das Thema ist größer als ich, größer als meine Songs und ganz bestimmt größer als irgendeine Rock-Tournee. Wäre ich geblieben, hätte es so ausgesehen, als würde ich den Schaden, den Win Butler angerichtet hat, verteidigen oder ignorieren. Nun gehe ich und es sieht so aus, als spiele ich mich als Richter auf." Sie habe die Tour niemals als Unterstützung für Arcade Fire angesehen, sondern nur für sich selbst, da sie auf ihren eigenen Füßen auf der Bühne stehe. Die Band hat bereits auf Feists Entscheidung reagiert: "Wir sind sehr traurig, respektieren aber Leslies Entscheidung und können sie völlig nachvollziehen."

Dem 42-jährigen Butler wird in dem von Pitchfork veröffentlichten Bericht von vier Frauen vorgeworfen, sich zwischen 2016 und 2020 unangemessen verhalten zu haben. Er habe das Machtverhältnis gegenüber den weiblichen Fans zu seinem Vorteil ausgenutzt und ihnen zudem über einen längeren Zeitraum unerwünschte sexuelle Nachrichten geschickt. Die Frauen waren zum genannten Zeitpunk zwischen 18 und 23 Jahre alt. Neben den Aussagen stützt sich der Pitchfork-Bericht auf Chat- und Instagram-Nachrichten, die dem Magazin vorliegen, sowie auf Aussagen von Freunden und Familienmitgliedern, die sich angeblich an einzelne Vorfälle erinnert haben. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe bestätigte Butler zwar die Kontakte, betonte allerdings deren Einvernehmlichkeit: "Es ist sehr revisionistisch und einfach falsch, etwas anderes anzunehmen."

Pikant ist außerdem, dass Win Butler seit 19 Jahren mit seiner Band-Kollegin Régine Chassagne verheiratet ist und mit ihr einen gemeinsamen Sohn hat. Gegenüber Pitchfork erklärte Chassagne in einem längeren Statement, dass sie ihrem Mann verziehen hat. Sie habe ihn schon gekannt, bevor beide berühmt wurden und er würde "niemals eine Frau ohne deren Einverständnis berühren und ich bin sicher, er hat es nie getan". Butler habe sich "auf seinem Weg verloren und wieder zurückgefunden", spielt sie auf die Vorwürfe an.

Heute steht das dritte Konzert ihrer Europa-Tour in Birmingham an. Auf Social Media machen britische Fans ihrem Ärger Luft, dass die Kanadier ihre Tour trotz der Anschuldigungen nicht abbrechen, da ihnen so die Möglichkeit genommen wird, Tickets zurück geben zu können. Hierzulande stehen im September Auftritte in Köln, München und Berlin auf dem Plan. In Kanada und den USA nahmen bereits einige Radiosender Arcade-Fire-Songs aus dem Programm.

Fotos

Arcade Fire

Arcade Fire,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Arcade Fire,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Arcade Fire,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Arcade Fire,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Arcade Fire,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Arcade Fire,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Arcade Fire,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Arcade Fire,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Arcade Fire,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Arcade Fire,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Arcade Fire,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof) Arcade Fire,  | © laut.de (Fotograf: Rainer Keuenhof)

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7 Kommentare mit 87 Antworten

  • Vor 3 Monaten

    Erst Sex mit einem weltbekannten Rockstar haben und dann auf einmal wegen des Altersunterschiedes rumjammern. Sich bedrängt fühlen, aber Gästelistenplätze annehmen. Eine, die besoffen war, hat er im Taxi heimgeschickt. Die Masche kennt man ja mittlerweile, siehe Johnny Depp. Das Feminismus-Hypergamie-Spielchen wird alt, Mädels.

    • Vor 3 Monaten

      Ehm, den dahinterstehenden Machtmissbrauch siehst du aber schon, oder?

    • Vor 3 Monaten

      Es gibt keinen. Wer sich im völligen Beisein seiner geistigen Kräfte an Prominente ranschmeisst, der muss damit rechnen, dass es ins Auge gehen kann. Wäre Butler nicht Prominent, hätte es kein Schwein interessiert. Unnötiges #metoo-Geplärre. Erst nimmt man die Vorteile mit und dann kommt von hinten das Messer in den Rücken. Wer sich, wie Frauen, hypergam verhält, der muss auch mit den Konsequenzen leben. Man hätte es ja auch sein lassen können und sich nicht auf den Status eines Alpha einen hobeln können. Kein Mitleid.

    • Vor 3 Monaten

      Ein passender Beitrag einer Person, deren erster Post auf laut.de mit dem Wort "Intelleigenz" endete.

    • Vor 3 Monaten

      Ui, du hast nen Tippfehler entdeckt. Hier haste nen Keks.

    • Vor 3 Monaten

      Aha, also wenn ich ein Promi bin, darf ich meine Macht ausnutzen, ohne später mit meinem Verhalten konfrontiert zu werden. Spannende Sichtweise.

    • Vor 3 Monaten

      Und was möchtest du uns mit hypergam sagen? Wenn ich viel Sex habe, habe ich irgendetwas falsch gemacht?

    • Vor 3 Monaten

      Frauen daten nur nach oben oder wie ebend in diesem Fall Sex mit einem Alpha-Mann wie ein weltbekannter Rockstar. Anstatt sich einen richtigen Partner zu nehmen, von dem sie mehr wissen, wird einfach der Star genommen, der hohen sozialen Status besitzt, obwohl er Werte verkörpert, die gesellschaftlich geächtet sind. Das ist das Los der Hypergamie. Frau muss zigmal auf die Schnauze fallen bis sie dazu lernen und zur richtigen Partnerwahl gelangen. Nur dauert das meist bis in die 30er und dann wundern sie sich, warum die bis dahin verschmähten Männer keine Lust mehr auf sie haben. Wer will auch schon eine Frau haben, die zig Männer hatte und jetzt denkt, sich einen Versorger angeln zu können, da der eigene Marktwert den Bach runtergeht?

    • Vor 3 Monaten

      Hallo und herzlich willkommen liebe Freund*innen der laut.de-Kommentarspaltenmuppetshow,

      wie Sie zu diesem Zeitpunkt sicher bereits alle bemerkt haben befinden wir uns schon mitten in einer weiteren Folge aus unserer beliebten Rubrik "Weit draußen mit j.peterson", heute mit Ihrem Gast-Konspirator Brzezinski!

    • Vor 3 Monaten

      "Anstatt sich einen richtigen Partner zu nehmen"

      Du meinst dich...? Immer noch Sauer, weil Frauen sich lieber umbringen würden, als deinen Schniedel anzufassen?

    • Vor 3 Monaten

      https://www.seeking.com/de/hypergamy

      Hypergamie ist der Begriff, mit dem Sozialwissenschaftler das Phänomen bezeichnen, dass Frauen bei der Partnerwahl Reichtum oder sozialen Status bevorzugen. Hypergamie wird gemeinhin als „Trading-up” oder „Hinaufheiraten“ bezeichnet. Es gibt eine Vielzahl von Forschungsergebnissen, die die Annahme unterstützen, dass Hypergamie eine große Rolle bei der weiblichen Partnerwahl spielt. Das Wissen um diese weibliche Fortpflanzungsungspräferenz hat eine moralische Panik ausgelöst.

      Das kann jeder mit ein wenig Kenntnis von Evolutionspsychologie selbst erkennen.

      https://www.youtube.com/watch?v=EFnJMPQow7A

      WAW1.1: The Red Pill on what attracts women: Looks, Money, Status: BRUTAL

      Butler hat Money und Status, Looks sind beiihm eher Mittelmaß. Ganz einfach zu erkennen. Die Realität bestätigt LMS. Eben so LAdder-Theory auf die verschiedenen sozialen Milieus bezogen.

    • Vor 3 Monaten

      Geh Muse hören und lösch dich.

    • Vor 3 Monaten

      https://www.mdrjump.de/thema/schwere-zeite…

      Evolutionsforscherin sagt: Viele Männer werden keine Partnerin mehr finden

      Wer nicht erkennt, welchen sozialen Sprengstoff Millionen von übriggebliebenen männlichen autochthonen Langzeitsingles bedeuten, der ist entweder dumm oder bösartig und mit jedem Jahr werden es mehr.

    • Vor 3 Monaten

      Das bedeutet hinter Brzezinskis Maske steckte die ganze Zeit die neueste Inkarnation von pikto? :bomb: :confused:

    • Vor 3 Monaten

      Da nützt dir auch dein Whataboutism nichts. Männer in diesem Land, die nicht zu den oberen 20 % gehören, sind einfach fucked. Entweder gehört ihr zu diesen oberen 20 %, die jeder Frau in den Arsch kriechen oder ihr sei nach 60 Jahren feministischer Wellen so gehirngewaschen, dass mit euch nichts mehr zu gewinnen ist. Kein normaler Mann unterstützt das System, das ihn schadet.

    • Vor 3 Monaten

      Siehe dazu

      https://www.amazon.de/gp/product/B01N0LBHQ… Deichmohle - Die weibliche Macht der Partnerwahl - Beziehungsentzug - Wie Paare miteinander dauerhaft glücklich werden

      Bereits bei der Partnerwahl hat die Frau das Sagen. Und nicht selten soll es ein Märchenprinz sein, der ein Sammelsurium an positiven Eigenschaften in sich vereint, Schwächen zu haben, sollte er sich lieber nicht erdreisten. Kein Wunder, daß bei solch überzogenen Erwartungen mancher heimischer Mann auf der Strecke bleibt. Die ruhigeren, zurückhaltenderen und klassisch gebildeten Männer gelten oft als langweilig, werden leichter angefeindet als dass sie die Liebe finden, doch auch manche Frau bleibt als Folge verfehlter Kriterien weiblicher Wahl (sexueller Selektion) allein. Das Partnerinnenproblem wird durch den derzeitigen Massenimport männlicher Fremder massiv verschlimmert. Frauen wiederum müssen miteinander um die wenigen scheinbaren Traumprinzen konkurrieren, was sie selbst unter den Druck extremer Erwartungen setzt. Der Feminismus hat einen gehörigen Anteil an der Disharmonie von Mann und Frau. Beziehungen werden gewinnbringend zerbrochen. Doch wenn Ehen zerbrechen, verlieren beide. Es folgen oft Jahre der Ernüchterung. Dass am Ende keiner gewinnt, wenn eine Familie zerstört wird, wird von den Beteiligten häufig erst viel zu spät realisiert. Die männerfeindliche Stimmung im Land scheint jedoch keinen Frieden zuzulassen. Es müssen wieder natürliche Bezüge, mehr Harmonie und Mitgefühl zwischen den Geschlechtern geschaffen werden. Der Autor bricht eine Lanze für Verständnis und Akzeptanz seiner von Anfeindungen, Entrechtung und einseitiger weiblicher Wahl geplagten Geschlechtsgenossen, ihre unerfüllte Sehnsucht nach echter weiblicher Liebe, die mitfühlt und Anteil nimmt, statt egozentrisch zu fordern und Männlichkeit liebt, statt sie zu bekämpfen. Sein Werk ist ein hilfreicher Ratgeber für Männer und Frauen, die Seele des Anderen zu ergründen und den passenden Partner zu finden und zu halten.

    • Vor 3 Monaten

      Ganz vielleicht liegt es aber auch an dir und deiner Einstellung zu dem Thema, wenn du keine Freundin findest. Nur so eine Idee.

    • Vor 3 Monaten

      "Da sind zum Beispiel die sogenannten Incels. So nennt sich eine bestimmte Gruppe von Männern, vor allem im Netz. Die hätten nach eigener Aussage gern Geschlechtsverkehr, finden aber dafür keine Interessentin. Dabei haben sie doch in ihren Augen geradezu ein Recht auf Sex. Eine ziemlich wirre Vorstellung."

    • Vor 3 Monaten

      Da nützt dir auch dein Whataboutism nichts. Männer in diesem Land, die nicht zu den oberen 80 % auf der Kein-Arschloch-Skala gehören, sind einfach unfucked

      ftfy

    • Vor 3 Monaten

      Sach ma, hast du während deiner zahllosen Auftritte hier immer noch nicht gespannt, dass hier keiner der User Interesse an den Ergüssen deines bemitleidenswerten Incel-Lebens hat?

    • Vor 3 Monaten

      Was seine Show so außerordentlich erbärmlich macht ist die Tatsache, dass wenn er nur die hier bereits vergebens investierte Energie genutzt hätte, um mal bissl an sich zu arbeiten innerlich und ggf. äußerlich, dann wäre er sicher schon längst in einer funktionierenden Liebesbeziehung auf Augenhöhe - oder zumindest zu einem dieser oberflächlichen, aber zumindest sexuell extrem erfolgreicher als er durchs Leben schnackenden Alpha-Scheißhälse, die er hier so jämmerlich beneidet. :lol:

    • Vor 3 Monaten

      Und um nochmal das beste Argument rauszuholen: Dass du dich nicht fortpflanzen wirst ist eine gute Sache.

    • Vor 3 Monaten

      Hui, schon lange nicht mehr so viel erbärmliches Geschwätz von nur einer Person gehört. Du solltest deinen Frauenhass lieber mal unter Therapeuten verbreiten und nicht hier

    • Vor 3 Monaten

      Kleiner Linkhinweis für den TE: r/IncelsWithoutHate

    • Vor 3 Monaten

      Was wollt ihr eigentlich? Ihr, als vermeintliche Gewinner im Paarungsspiel, könnt doch gar nicht mitreden. Ihr seid nicht besser als die Mobber früher in der Schule, die auf Schwächere oder Andersartige eindreschen. Dass evolutionspsychologische Gegebenheiten existieren, ist ein Faktum. Dass es unzählige Beispiele gibt, die die oben genannten Partnerwahlkritieren von Frauen belegen, ist auch ein Faktum und jetzt kommt mir nicht damit, dass auch Hartzer oder Lageristen Frauen bekommen. Die haben sie nämlich nur so lange, bis etwas Besseres in Aussicht ist. habe ich Zug mal im Arbeits- und Bekanntenkreis erlebt. So bald ein Mann Schwierigkeiten hat, wird er gecancelt, anstatt ihn zu unterstützen, denn Frauen können sich vor Interessenten nicht retten, ganz im Gegensatz zu der Mehrzahl der Beta- bis Omegamänner.

    • Vor 3 Monaten

      "Was wollt ihr eigentlich?"

      Ich wäre mit deiner umgehenden Löschung zufrieden, und bitte ohne Neuanmeldung.

    • Vor 3 Monaten

      "Dass evolutionspsychologische Gegebenheiten existieren, ist ein Faktum."

      Welche bitte?

      "Dass es unzählige Beispiele gibt, die die oben genannten Partnerwahlkritieren von Frauen belegen, ist auch ein Faktum "

      Nein. Beispiele können niemals Thesen mit Allgemeingültigkeitsanspruch belegen.

    • Vor 3 Monaten

      Was willst du eigentlich?

    • Vor 3 Monaten

      Du vermischt aber andauernd gesellschaftliche Probleme (Arbeitslosigkeit, Niedriglohnsektoren, Migration aus strukturschwachen Regionen) mit deinen misogynen Ansichten. Wenn Frauen, und das kann ich nach 12 Jahren Arbeit in sozialen Brennpunkten nicht bestätigen, Männer nur des Geldes wegen verließen, dann ist das Problem nicht die individuelle Entscheidung der Frau, sondern eine Gesellschaft, die solche Missstände produziert. Das kann für dich individuell tragisch sein, aber hat sicherlich nichts mit "den" Frauen zu tun.

    • Vor 3 Monaten

      https://de.statista.com/statistik/daten/st…

      2021 gab es sogar mehr weibliche als männliche Singles....

    • Vor 3 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 3 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 3 Monaten

      "Dass evolutionspsychologische Gegebenheiten existieren, ist ein Faktum."

      Und dass diese ehemaligen Gegebenheiten schon lange im Konsens als zu unterkomplex und nicht hinreichend für das Erklären und Prognostizieren des mannigfaltigen modernen menschlichen Sozial- und Sexualverhaltens in unterschiedlichen Kulturen und Gesellschaften in der wissenschaftlich-akademischen Psychologie angesehen werden hätte dir bereits vor 20 Jahren jede Psychologie studierende Person erzählen können, die tatsächlich schon mal 2 Vorlesungen in Sozial- und Entwicklungspsychologie besucht hat...

    • Vor 3 Monaten

      "Was wollt ihr eigentlich? Ihr, als vermeintliche Gewinner im Paarungsspiel, könnt doch gar nicht mitreden."

      Dass die "anderen" Gewinner sind und du nicht, ist ein Glaubenssatz. Du musst an deinem Mindset arbeiten und wahrscheinlich einfach ein bissl mehr Sport treiben. Ist immer dasselbe. Du prangerst Dinge an, bläst sie aber als so wichtig auf, dass du davon beherrscht wirst. Niemand zwingt dich und andere eine Beziehung einzugehen oder deinen "Dating-Marktwert" nicht zu verbessern. Einfach mal locker bleiben. Verlierer sind nur die, die sich von diesem ganzen gesellschaftlichen Käse beeinflussen lassen und ihre Ziele "falsch" formulieren.

    • Vor 3 Monaten

      @Brzezinski hast du eigentlich die typische Wandlung von Mobbingopfer über Niceguy zum Incel gemacht? Oder warst du schon immer ein verbitterter Wichser?

    • Vor 3 Monaten

      Alter Schwede. Bei dem Faden kriegt man ja Depressionen. Also nicht in Sachen "Frauen und Männer" (yikes!), sondern wegen der Vorstellung, was für ein trauriger seelischer Zustand solchen Überzeugungen zugrunde liegen muß...

    • Vor 3 Monaten

      toxische Menschlichkeit.

    • Vor 3 Monaten

      ... gibt soweit ich weiß Studien darüber, dass je mehr Hausarbeit oder Anwesenheit des Mannes zu Hause, desto höher das Scheidungsrisiko ... :D ... ich duck mich jetzt mal weg. Gute Nacht ;)

    • Vor 3 Monaten

      Es gibt eine Studie, die diese Korrelation gezeigt hat. Da ich nicht erwarte, dass du verstehst, was Korrelation wirklich bedeutet, und dieser daher mehr Bedeutung beimessen wirst, als sie es verdient, eezähle ich dir lieber, welche Ursache die Forscher für wahrscheinlich hielten: Paare, bei denen die Hausarbeit gleichgeteilt werde oder dee Mann sogar mehr mache seien grundsätzlich weitaus progressiver und weniger traditionell, was auch die Einstellung zur Ehe betreffe. Ferner gäbe es in diesen Beziehungen weniger Abhängigkeit, welche sonst oft ein Grund ist, der Trennung erschwert.

    • Vor 3 Monaten

      Diese Studie, eine Bachelorarbeit, ist auch nicht mehr online zu finden.

    • Vor 3 Monaten

      Habe aber eine Präsentation mit Zahlen der Studie gefunden, und muss sagen, dass ich etwas verwundert bin, dass niemand die Korrelation mit dem Alter betrachtet hat. Paare, bei denen sich die Arbeit geteilt wird oder der mann mehr macht, sind jüngere Paare. Bei jüngeren Paaren ist eine Scheidung ungleich wahrscheinlich, dass Scheidungsrisiko sinkt mit steigen des Alters und der Ehedauer. Habs jetzt nicht nachgerechnet (und weiß auch nicht, ob das die echten Zahlen sind), aber es ist schon recht eindeutig.

    • Vor 3 Monaten

      Ja, was soll den sonst die Ursache sein? Wichtig ist doch die Schlussfolgerung: Nicht heiraten. Kann ich als Mann aus meiner Perspektive wärmstens empfehlen. Ob es jetzt tatsächlich an der Anziehung oder der fehlenden Abhängigkeit o.ä. liegt, ist letztendlich nicht entscheidend. Es ist halt ein Modell, das auch für Männer mE nicht wirklich sinnvoll ist. Der sogenannte Feminismus ist auch für Männer daher gut. Man muss es halt nur erkennen. Wo ist das Problem?

    • Vor 3 Monaten

      Ach, und da ich jetzt grad merke, dass es 43 Unterkommentare gibt, und es eigentlich ja um Feist geht, deren zwei letzte Alben absolute Spitzenklasse waren (7/5, beide), wäre mein Appell an laut.de mal nachzuforschen, ob hier was in Planung ist. Ich warte Sehnsüchtig.

    • Vor 3 Monaten

      Alter, immer dieser Deichmohle. Der schwafelt von negativer Zuchtwahl von Frauen, über die Auswirkungen afrikanischer Einwanderung auf den europäischen IQ und davon, dass er, nachdem der Feminismus abgeschafft wurde, ein neues Menschengeschlecht anleiten wird. Er ist übrigens unpolitisch, laut Selbstaussage.

      Was ein ************.

    • Vor 3 Monaten

      Mimimi, die Frauen wollen immer nur Geld und Status und keine fasst meinen Lurch an. Incels sind schon echt peinliche Vögel. :)

    • Vor 3 Monaten

      Dass nachher keiner kommt und sagt, bei Laut hätte man nix gelernt. Mir waren Begriffe wie Incel, Hypergamie und Trading-up bislang nicht wirklich geläufig.

    • Vor 3 Monaten

      :D Zu geil. Denk ich mir auch immer wieder.

    • Vor 3 Monaten

      To be fair, du könntest so ziemlich überall noch was lernen.

    • Vor 3 Monaten

      Und wie wir wissen - der zuverlässigste Weg, Menschen zum Lernen zu bewegen, ist, permanent an ihnen herumzukritteln.

    • Vor 3 Monaten

      :D ... Wir wir längst wissen, ist laut.de das Projektionsvermeidung-Trainingszentrum. Hier kann man quasi gar nicht keine Fortschritte machen, diesbezüglich.

    • Vor 3 Monaten

      Also ich bin ja arm und hab trotzdem mehr gefickt als ich gepisst hab.

    • Vor 3 Monaten

      Ich will zum Löschen und nicht zum Leenen bewegen, Wingo.

    • Vor 3 Monaten

      Hypergamie war immer schon ein spannendes Thema, ich hab es aber nie als Phänomen wahrgenommen, wo es nur um Geld und Status geht, sondern generell um den Umstand, dass Frauen nicht jemanden daten, den sie als "unter sich" empfinden. Aber dann kam mir irgendwann die Frage auf: Wer tut das schon?

      Ich kenne genügend Leute die nicht viel Geld haben, aber gut mit Frauen konnten. Die waren halt generell geselliger und in ihren Freundeskreisen angesehen, ohne einen lukrativen Job zu haben. Und in der Regel haben die irgendwas direkt für die Gesellschaft gemacht, seien es Auftritte als Musiker oder freiwillig sich engagiert etc. pp.

      Natürlich gibt's auch Frauen, die nur auf Geld und Status aus sind, und wahrscheinlich nicht zu knapp. Der Witz ist aber, wenn man dieses Red Pillige Alpha-Beta-Denken hat und die ganze Welt nur in schwarz weiß sieht und alles dafür tut, um solchen Frauen zu gefallen, was passiert dann? Im besten Fall kommt man mit einer solchen Frau zusammen, aber dann braucht man sich nicht wundern, wenn sie einen verlässt, sobald mal irgendwas passiert und der Status wegfällt. Es ist eine selbsterfüllende Prophezeiung ab dem Punkt.

      Na ja, und Typen sind auch dahingehend hypergam, dass sie oftmals, wie so viele Incels, unbedingt jemanden daten wollen, der zum einen hübscher als sie aussieht, wahrscheinlich mehr Sport macht als sie, eine Menge mehr an sexuellen Erfahrungen hat und ihren eigenen Status bzw. Selbstwert aufwerten kann. Der erste Schritt in Richtung Besserung ist zu akzeptieren, dass man selbst ein verkümmerter Idiot ist und man sich unglaublich glücklich schätzen könnte, wenn irgendwer einen wirklich mag. Gleichzeitig muss man realistisch bleiben und sich klar machen, dass man, solange man ein verkümmerter Idiot ist, die Chancen schlecht stehen, dass irgendeine Frau einen attraktiv findet.

    • Vor 3 Monaten

      "Du musst an deinem Mindset arbeiten und wahrscheinlich einfach ein bissl mehr Sport treiben."

      Schwachsinn. Auch das Gym wird seine offensichtliche Verachtung für Frauen nicht ändern. Hier geht's ja nicht (primär) um ein bisschen fehlendes Selbstbewusstsein.
      Wenn der Pisser Frauen eben nur für berechnende Fickstücke hält, denen es nur um Status und Geld geht, muss er sich nicht wundern, dass ihn niemand will. Und du kommst hier mit "arbeite mal n bisschen an deinem mindset". :rolleyes: der Zug ist abgefahren, Wiesel, und zwar schon lange.

    • Vor 3 Monaten

      Ach, komm schon. Mit "an Mindset arbeiten" kann auch kog. Verhaltenstherapie gemeint sein. Manche schaffen das vielleicht ohne, in diesem Fall allerdings vielleicht nicht, in Punkto Schweregrad gebe ich dir recht. Und natürlich ist es doch so, dass Partner immer etwas erwarten und es keine bedingungslose Liebe a la Rapunzel gibt. Wenn er damit nicht fertig wird ist das ok, er muss halt nur mit dem Gewixxe oben aufhöhren. Hier wären wir wieder bei Satz 1.

    • Vor 3 Monaten

      @Squalle
      Gibt es hier nicht eine Art Ehrenkodex, dass philosophisch zitieren als zu profan gilt für die laut-Kommentar-Spalten :D?

    • Vor 3 Monaten

      Wer hätte noch vor Wochen gedacht, dass das Incel-Wiesel die Seiten wechselt :rolleyes:

    • Vor 3 Monaten

      Incel ist beste Leben.

    • Vor 3 Monaten

      Noch besser ist Volcel- als Selbsttäuschung zur Leugnung des Inceltums.

  • Vor 3 Monaten

    Eklige Nachrichten schickt man jungen Fans nicht. Gehört sich nicht, und ist absolut würdelos. Schön, wenn ers eingesehen hat und es läßt. Sehr doof, wenn dem nicht so ist. Und damit hat sichs. Kein erschütternder Skandal, nix Beachtenswertes.
    Arcade Fire können auftreten und bleiben völlig unproblematisch, auch wenn ihre Musik zuletzt wirklich sehr zu wünschen übrig läßt.

    • Vor 3 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 3 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 3 Monaten

      Mit dem Ragi-Gütesiegel fällt einem der Konzertbesuch dann auch ungleich leichter. :-)

    • Vor 3 Monaten

      Und mir erst!

    • Vor 3 Monaten

      :D. Ragi ist halt der anti-Drama-Beauftragte. Sehe ich genau so, zumindest, bis man mehr weiß, was das bedeuten soll. Man erfährt immer nur die Spitze eines Eisberges. Bin jetzt zu faul zum Thema Hypergamie in den anderen Faden zu wechseln. Ich denke, das machen alle so. Frauen, Männer, Wiesel und alle anderen Geschlechter. Völlig normal und auch nichts Weltbewegendes. Was ich aus meiner subjektiven Wahrnehmung heraus bestätigen kann, ist, dass man es Frauen ungern zuschreiben möchte zur Zeit, warum auch immer. Alle gehen kacken, alle kotzen nach 20 Bier, alle haben Durchfall mit Norovirus und alle müssen furzen, wenn sie nicht den ganzen Tag die Arschbacken zusammen kneifen. Und alle haben bock auf den bestmöglichen Partner und alle möchten so wenig wie möglich Kompromisse eingehen.

    • Vor 3 Monaten

      Ist auch so ziemlich das Erste, was im Grundstudium (heute Bachelor) in Differential- und Persönlichkeitspsychologie vermittelt wird. So al a (wer von euch hat diese Hommage an speedi eigentlich neulich bei reddit eingeführt? Schlingel! :D ):

      Über alle Menschen, Geschlechter, Geburtsorte und Staatsangehörigkeiten etc. hinweg überwiegen insgesamt die Ähnlichkeiten der Menschen in der individuellen Psyche - nicht die Unterschiede."

  • Vor 3 Monaten

    OH. Schön das hier alle die so laut schreien dabei waren. Sie wissen also aus eih´genem Erleben was passiert ist. UUPS.. Haben sie nicht. Aber es ist einfach sich vom eigenen sicheren und anonymen Zuhause (oder von wo auch immer man postet) als Richter aufzuspielen. Man selber ist moralisch ja so überlegen. Vielleicht sollte man bei jedem man sein Verhalten gegenüber Frauen anschauen. Wer weiß ob sich da nicht auch verbale Übergriffe finden lassen. Und wenn man lange genug sucht findet man bestimmt auch bei dem ein oder anderen Berührungen die man als sexuelle Belästigung auslegen kann.