Spätestens seit "Geist" spielen OG Keemo und Funkvater Frank in ihrer eigenen Liga. Die beiden schaffen eine Mark und Bein durchdringende Atmosphäre, die sie über die Länge eines Albums hinweg aufrecht erhalten. Der Rapper mit seinem bildhaften Storytelling und der Produzent, der mit seinen Soundcollagen …

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  • Vor 4 Monaten

    ähm... nö...
    hatte nach der rezi und den jubel-chören grosse hoffnung!!!

    5 tracks angespielt...
    5 mal eingeschlafen...

    das muss dann wohl an mir liegen... ;-)

    • Vor 4 Monaten

      Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Hausordnung durch einen laut.de-Moderator entfernt.

    • Vor 4 Monaten

      zum glück sind gewisse konstante auch im 2022 wie vorher...

      auf andere könnte man aber gerne verzichten!!!
      in diese kategorie gehören deine ewigen beleidigungen wohl leider auch dazu!
      einfach nur arm und schwach, muss aber wohl sein um dein selbstwertgefühl zu steigern...
      aber passt halt wie die faust aufs auge!!!
      höre du dir in aller ruhe OGK an bis dir die ohren bluten...

      ich höre lieber musik...

    • Vor 4 Monaten

      @ataxia78: Vergiss den dummen Hai. Er hat schon lange die Kontrolle über sein armseliges Leben verloren...

    • Vor 4 Monaten

      Der Hai ist ein Guter. Jahrelang ein und dieselbe Provo-Schiene zuv fahren zeugt allerdings nicht gerade von Weisheit.

    • Vor 4 Monaten

      Was ist denn daran bitte Provo? Ist es nicht Konsens seit Ionen, dass ataxia einfach ein Dummkopf ist? :rayed:

    • Vor 4 Monaten

      Möglich, aber im vorliegenden Fall hat er ja lediglich seine subjektive Meinung kundgetan. Kein Grund also für Beleidigungen.

    • Vor 4 Monaten

      wenn anstand und respekt neu dumm sind, dann darfst du mich gerne dummkopf nennen... ;-)

      es gibt halt menschen die haben eine „gute“ kinderstube genossen... DANKE an meine eltern!
      und dann gibts noch die anderen wie dengreisenkai...
      es können halt leider nicht alle glück haben bei der anstands & verstands verteilung...

    • Vor 4 Monaten

      Würde mich auch schwer wunder, wenn Ü40-Frusciante-Fans mit dem Album was anfangen könnten

    • Vor 4 Monaten

      das eine muss grundsätzlich das andere nicht ausschliessen...
      in meinem falle trifft deine aussage aber zu...

      ich kann aber auch mit frusciante‘s neueren elektro-alben nichts anfangen, muss auch gesagt sein... ;-)

      und einmal mehr, ich mag auch hiphop & rap...
      ist also nicht als genre-fremde-kritik zu verstehen...

    • Vor 4 Monaten

      Dieser Kommentar wurde wegen eines Verstoßes gegen die Hausordnung durch einen laut.de-Moderator entfernt.

  • Vor 4 Monaten

    Die Art, wie er rappt, ist mir persönlich zu monoton. Ansonsten kann ich mich den Lobgesängen nur anschließen: Beats, Texte, Stimmung und der ganze Aufbau des Albums, alles topp!

  • Vor 4 Monaten

    10/10, Meisterwerk, Aufnahem in den Olymp der besten Deutschrapalben überhaupt würde ich alles mitgehen.

    Die Beats sind größtenteils eine Wucht (2009 finde ich eine Spur zu cheesy und Petrichor ist für mich generell ein Ausfall). Ich finde auch wirklich, dass Keemo sich in fast allen Belangen gesteigert hat. Er flowt variabler und erzählt noch eindrücklicher (und weniger phrasenhaft) als auf den früheren Releases. Vögel ist der Hammer, Töle super, Regen ein Hit und mit jedem der Bänger auf den Kopfhörern fühlt man sich mindestens 15 Zentimeter größer, wenn man durch die Straßen läuft.
    Wenn man meckern möchte, könnte man sicher sagen, dass einzelne Flows und Themen etwas zu gewollt nach Kendrick klingen, aber wenn das so gut emuliert wird, dann bitte mehr davon.
    Bin schwer begeistert und hätte Keemo das ehrlich gesagt nicht mehr zugetraut. Ich hatte Angst der wird entweder Soft oder wiederholt sich bis in die Bedeutungslosigkeit. Freut mich aber sehr, dass ich mich getäuscht habe.

    • Vor 3 Monaten

      Wenn man das Album eine Woche im Ohr hat, bekommt man das Gefühl, dass es ohne Petrichor und Zeller noch geiler wäre, aber ich hab mich ja bei den Platten davor immer beschwert, dass mir die mit einer knappen halben Stunde zu kurz sind. :D

      Das beste an dem Konzept ist by the way, dass man es auch getrost ignorieren kann und trotzdem ein Album voller Banger hat, die alle für sich funktionieren. Nicht, dass ich das Konzept nicht stimmig finde, aber mit so Hörbuchalben kann ich selten etwas anfangen, weswegen GKMC bei mir zum Beispiel auch nicht so einen krassen Status hat; abgesehen davon dass mir da die Beats auch nicht so reingehen.

      Übrigens, könnt ihr auf den Tracks bei denen es nicht offensichtlich ist ( also allen außer Vögel und Töle) erkennen, aus welchen Perspektiven sie getappt sind. Weder durch Flow noch durch die Wortwahl wird mir richtig klar, ob das bei z.B. Duplex jetzt Keemo, Malik oder Tasha sein soll.

    • Vor 3 Monaten

      Also nachdem Malik und Big Boi ja ziemlich eindeutig sind, könnte man vll. mutmaßen, dass Vertigo auf Yasha passt, auch mit den ganzen angedeuteten Bildern, die in Vögel dann wieder aufgenommen werden.

      Aber um ehrlich zu antworten: Nee. Bin ich aber auch nicht böse drum, weil mir ein konsistenter Stil als Klammer, gerade bei den Nicht-Erzählungs-Nummern, fürs Album glaube mehr gibt als es die straight durchgezogene Vielstimmigkeit könnte.

      Word folgerichtig zu deinem zweiten Absatz, der ihnen mehreren Interviews zufolge auch sehr wichtig war. So wichtig, dass sie noch ein paar explizitere Storyteller vom Album geschmissen haben. Aber auch wenn ich die Entscheidung künstlerisch für richtig halte, kratzt es mich schon ein bisschen wohl nie zu erfahren, welche Teile der Geschichte die Hörbuch-Version noch zu bieten gehabt hätte.

    • Vor 3 Monaten

      Würde auch Vertigo und Vögel Yasha zuordnen. Anfang, Civic beide Keemo. 2009, Petrichor und Regen auch Keemo. Malik ist klar, genau wie Töle. Sandmann auch Malik. Ich glaub Suplex, Ziller und Big Boy sind nicht eindeutig einem Charakter zuzuordnen. Evtl noch einzelne Parts dieser Songs.

    • Vor 3 Monaten

      Weis gar nicht, was so viele gegen Petrichor haben. Okay, das RnB Gesäusel zu Beginn ist jetzt auch nicht so meins, aber ansonsten lieb ich ich das Ding.
      Was ich nach drölf Durchläufen immer noch nicht ganz verstehe, ist die Platzierung von Blanko. Eigentlich ist die Story mit Töle doch zu ende, und vor dem Abspann ballert dieses Ding auf einmal nochmal rein. Check ich dramaturgisch nicht. Ich skip den nur nicht, weil der Track so killer ist.

    • Vor 3 Monaten

      Find Petrichor auch nicht schlecht.

      Denke, dass immer abwechselnd ein Storyteller und dann ein Representer kommt, wobei 2009-Petrichor-Regen ein zusammenhängendes Fragment darstellt.

  • Vor 4 Monaten

    Unerreichbar der beste Mann in D seit mindestens 2018, wobei man Frank auch nicht vergessen sollte.

    Sowas wie Genetikk mit gutem Rapper + ´ne Schippe drauf :D

  • Vor 4 Monaten

    ein paar songs sind dann doch generischerer natur und bessere füllware, die skits wie erwähnt zwar dem titel entsprechend, doch eher den hörfluss störend, aber im großen und ganzen sehr beeindruckend. da gehts mal hungrig a capella, mal in boom bap gefilde, mal total wild drauf los und dann wieder voll fokussiert ernsthaft. da werden sprachliche bildabfolgen, ganze situationsketten erzeugt, die ich zuletzt mal irgendwann bei hafti hatte und noch stetig eins draufgelegt. intro wie outro tragen ihre namen komplett zu recht, holen ab und bringen heim. beattechnisch ist dies meist hochqualitativ, mit einigen abzügen in der b-note, die mich nicht so mitreißen konnten, sei es in tempo, atmo oder klangbild. "malik" hat mich richtig abgeholt, generell sind die ersten tracks bockstark, werden dann im mittelteil dezent schwächer, um dann zu schluss nochmals richtig aufzudrehen. werde aber nochmals etwas intensiver reinhören. bislang min. 4-5/5

  • Vor 4 Monaten

    Der Hype ist vollkommen gerechtfertigt! Es ist so, als würden Keemo und Frank ein ausgewogenes Fünf-Gänge-Menü auf höchstem Level auftischen, während die Konkurrenz hierzulande ansonsten Maggi-Suppen und den Brutzzler kredenzt.

  • Vor 4 Monaten

    keemo der halb sudanese mit hit album alle brüder pumpen laut in wett büro und spielotek

  • Vor 4 Monaten

    "Hat es Yasha und Malik je gegeben? Ist es Malik oder Keemos Gewissen, das ihm in ebenjenes redet? Sind die Geschichten vom "Civic", von "Malik" und vom "Big Boy" genauso passiert, so ähnlich passiert und ausgeschmückt oder komplett erfunden?"
    - Ihr Jonathan Frakes

  • Vor 4 Monaten

    Dieses Album gibt mir wieder Hoffnung für die deutsche Musikszene. 5/5

  • Vor 4 Monaten

    Suma bringt mir auf "Petrichor" auch entschieden zu starke J-Luv-Vibes. Und "Blanko" empfinde ich, insbesondere auf dieser Position der Tracklist zwischen absoluten Giganten ein bisschen als Fremdkörper, was nicht nur, aber auch an Kwam.e liegt, der einmal mehr andeutet, dass er in Flow und Stimme einer der Besten auf Deutsch sein kann, aber partout nix zu Papier bringen will, das witzig, klug, emotional oder irgendwie anderweitig interessant genug ist, um ein zweites Mal bewusst hinhören zu müssen.

    Ansonsten: Holy Fuck. Es fühlt sich extrem falsch an, wie ein absolutes Mörder-Album wie "Geist", von dem ich vor ein paar Tagen nach wie vor behauptet hätte, dass es den Goldstandard für Gangstarap hierzulande neu gesetzt hat, einfach unisono als locker übetroffen empfunden werden kann, aber sie haben ja alle so recht. Die Variabilität in Sound und Flow, die erzählerische Qualität und vor allem: die Tracks, die unterm Strich dabei rausgekommen sind und ihr Zusammenspiel, alles nochmal ein, zwei Stufen drüber.

    Bestes Album des Jahres Anfang Januar, bestes Album des Jahrzehnts im Jahr 2022, die Superlative für diese Scheibe können gar nicht hoch genug gegriffen werden. Auch wenn mir nichts ferner liegt, als wie dieseryannik wirklich jedes Release in dem Genre kennenlernen zu wollen, traue ich mich zu behaupten: Der Jahrgang ist schon jetzt besser als `21, nur weil MbH dabei ist. DRap, mach den Laden dicht bis Neujahr. Oder noch besser: Hör dieses Album, bis die Ohren bluten. Das ist jetzt der Maßstab. Schmeißt weg, was ihr schon in der Tube habt und macht nochmal, bis es daneben nicht mehr peinlich ist, dann feiert das Genre die goldenen 20er. Und bis dahin eben Keemo und Franky für dieses Meisterwerk.

    • Vor 4 Monaten

      Besser kann man es wohl nicht sagen, Kubischi Ehrenmann!

    • Vor 4 Monaten

      Wo ist denn Flow bei Kwam.E? Das klingt, als wäre Ferris gerne ODB. :/

    • Vor 4 Monaten

      Eigentlich gar keine schlechte Beschreibung, nur in gut halt :D Flow muss ja nicht geschmeidig bedeuten, zumindest nach meinem Empfinden. Witzig auch, dass gerade du das anmerkst, in meinem Kopf bist du eig. einer der dudes, denen sein mottiger Hamburgstyle auch inhaltlich gut reinlaufen könnte. Nix für ungut, sollte klar sein, hmm? :saint:

      Wenns dieser Part für dich nicht bringt, hör dir mal
      https://www.youtube.com/watch?v=3BxqYIlBeT4
      https://www.youtube.com/watch?v=5Edn24w_Bjo
      oder
      https://www.youtube.com/watch?v=li0gMZGaJLE
      an, falls noch nicht bekannt.

    • Vor 4 Monaten

      Natürlich nix für ungut, ich katalogisiere auch anhand von subjektiven Eindrücken, wer nicht ;) , und kann deine Vermutung verstehen. Im Prinzip hatte ich meine Ohren überall, wenig überraschend konträr zu heute, was man meiner Miesmuschelei ja anmerkt.

    • Vor 4 Monaten

      Die Beispiele sind tatsächlich besser, aber mir, darfst gerne grinsen und dir deinen Teil denken, zu anachronistisch. Wie viele Songs von damals halt mittlerweile auch. Wobei das definitiv für das Gros von euch auch für meine Mucke gilt. Deshalb geh ich damit ja nicht hausieren und hab mich in meiner "drei Songs pro Jahr für die Kids (meinen Sohn oder die Kita) und 3 erwachsenere für eine Handvoll Leute, die es trotz LoFi Qualität cool finden" Opa-Nische eingerichtet ;)

    • Vor 4 Monaten

      Genau das mache ich :D Aber außerdem gebe ich dir noch vollkommen recht damit. Und das finde ich halt echt schade, weil ich ihn klanglich teilweise spektakulär finde.

      Und jetzt tu endlich deine oberste Laut-User-Pflicht und geh wählen, Boomer! :kiss:

    • Vor 4 Monaten

      Kwame rappt tight

    • Vor 4 Monaten

      Petrichor by far der wackste song, aber guter übergang zu regen.

    • Vor 4 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 3 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 3 Monaten

      Edit zwecks Lesbarkeit:

      *SumPa heißt der Mann natürlich, pardon!

      Ansonsten wollte ich noch ein, zwei Worte anlässlich der Rezi verlieren: Gefällt mir insgesamt ausgesprochen gut, fängt das Album top ein und macht auch als Text für sich Spaß zu lesen. An dem unterstellten Einfluss von Kanyes "So Appalled" auf "Vögel" habe ich mich aber ein bisschen festgebissen.

      Ist explizit auf den Sound bezogen, schon klar. Auch auf dieser Ebene erschließt sich für mich persönlich aber nicht so richtig, welche Elemente da als Inspiration gedient haben sollen, finde das schon recht stark verschieden voneinander. Vor allem aber fällt halt auf, wie unfassbar banal und austauschbar der Rap auf dem (angeblichen, klanglichen) Vorbild, immerhin Teil eines der international meistgefeierten Alben des Genres überhaupt, daneben klingt. Sicher, "So Apalled" ist auch gar nicht darauf angelegt, etwas ähnlich tiefschürfendes zu transportieren und möchte sich seine Lorbeeren eben anderweitig verdienen, ist ja auch völlig ok. Nur: Wodurch eigentlich? Auch in keinem anderen Bereich kann die Nummer mMn im Vergleich nennenswert punkten.

      Jedenfalls hat der Gedankengang in Summe in mir das Bedürfnis geweckt, hiesigen Hip Hop ein bisschen gegen meinen obigen Rundumschlag in Schutz zu nehmen. Schlecht rappen und gegen "Mann beißt Hund" abstinken können andere auch.

  • Vor 4 Monaten

    Sehr fett produziert und gebastelt. In Sachen Flow und Texten sauschwach, aber das gehört halt zum Genre.

    • Vor 4 Monaten

      Grundsätzlich ein starkes Statement.
      Vielleicht magst du noch etwas näher erläutern, was in Sachen Flow und Texte so Sauschwach ist, dann müsste ich mir keine eigene Meinung bilden.

    • Vor 4 Monaten

      Jedes Mal wenn ein genrefremder Trottel wie Ragism "Flow" analysiert stirbt in der Nordsee ein Robbenbaby...

    • Vor 4 Monaten

      "In Sachen Flow und Texten sauschwach, aber das gehört halt zum Genre."

      Das ist entweder ein sehr schwacher Trollversuch oder eine sehr starke Bewerbung für den Ataxia-Award 2022.

    • Vor 4 Monaten

      Nicht nur in Sachen "Flow" ist das Album schwach.
      Wer so einen Kernschrott feiert, hat die Kontrolle über sein Leben verloren!

    • Vor 4 Monaten

      Ein Stilmittel, das es so nur in diesem Genre gibt als für das Genre typisch sauschwach zu bezeichnen, kann auch wirklich nur ein Ragi bringen. ♥

    • Vor 4 Monaten

      Das Genre ist natürlich "Deutscher Gangsterrap", nicht Hip-Hop. Und um Flow beurteilen zu konnen, muß man eigentlich nur mal Sprechgesang gehört haben im Leben. Entweder et jroovt, oder halt nicht.

    • Vor 4 Monaten

      was jetzt...
      hab ich tatsächlich einen award gewonnen?
      oder noch besser, einer wurde nach mir benannt?

      geilo...
      danke für die ehre!!! :-)

    • Vor 4 Monaten

      @ esistwiederda

      ich feier dich ab!!!
      wollen wir nicht zusammen auch ein deutsch-rap album aufnehmen? :-)

    • Vor 4 Monaten

      "ok boomer"

      Ich meine mich zu erinnern, dass ihr ziemlich gleich alt seid.

    • Vor 4 Monaten

      2) wie alt bin ich? Und 2) boomer ist als Internetslang losgelöst vom tatsächlichen Alter. Und "um Flow beurteilen zu konnen, muß man eigentlich nur mal Sprechgesang gehört haben im Leben. Entweder et jroovt, oder halt nicht." Ist eines der boomerigsten Zitate hier seit langem. Und Quatsch natürlich.

    • Vor 4 Monaten

      Damn laut.de führt Edit ein oder wenigstens markdown-Unterstützung :hiss:

    • Vor 4 Monaten

      und dann noch die monotonie dieses "yeah yeah yeah"

    • Vor 4 Monaten

      "2) wie alt bin ich?"

      Ich erinnere mich an was endezwanziganfangdreißigmäßiges, kann mich freilich auch irren.

      "Und Quatsch natürlich"

      Kommt drauf an. Ich denke, wer sich mit Rhythmus (und evtl Poetik) ein wenig auskennt, kann beurteilen ob etwas flowt/groovt oder nicht.

    • Vor 4 Monaten

      Ich finde auch es ist "flow-technisch" schlecht, bin aber auch eher Genre-fremd, aber ich war mal auf nem Cypress-Hill Konzert vor 5 bis 6 Jahren, das war sehr gut und hat mich flowtechnisch gecatched, die haben performt als wären sie in einen Jungbrunnen gefallen und ordentlich im Sauerstoffzelt abgehangen anstatt an der Bong zu saugen...

    • Vor 4 Monaten

      Capsi mit erwartbarem Gatekeeping. Aber letztlich braucht es halt nix, um Flow beurteilen zu können. Entweder, jemand sorgt mit seinen Raps für rhythmisch saubere bis interessante Elemente, oder halt nicht. Keemo macht in Sachen Flow halt deutschtypisch eher wenig bis nix. Ob man das geil findet, ist ne andere Frage.

    • Vor 4 Monaten

      Was wäre denn nach deinem Dafürhalten ein Positivbeispiel?

    • Vor 4 Monaten

      Absoluter Quatsch und beweist nur, dass du halt keine vernünftige Aussage zu dem Thema treffen kannst. Schon rein empirisch. Angenommen, die Beurteilung des "Flows" und der "Texte" wäre so einfach wie von dir postuliert, dann folgt, dass die Aussagen Anderer hier und andernorts ebenso Gewicht haben sollten wie deine und nomis. Jedoch ist eine Mehrheit anderer Meinung, was die Folgerung zulässt, dass ihr falsch liegt. Wenn dann noch hinzukommt, dass die Anderen oftmals viel intensiver mit dem Thema beschäftigt haben als ihr, sollte hoffentlich klar sein, wie lost ihr seid.

      Vortrag ist Spitzenklasse, Stimmeinsatz absolut stimmig, timing perfekt, viele verschiedene Pattern, Reimstruktur beeindruckend unaufdringlich angesichts der teilweise recht langen, mehrsilbigen Reimketten. Das Storytelling sucht nicht nur im Rap seinesgleichen.

    • Vor 4 Monaten

      tut mir leid, wenn ich deine gefühle verletzt habe, capsi, aber das hier ist eine music site und ich habe meine meinung zu einem rap album abgegeben ... MEINE MEINUNG ... ich erhebe sicherlich keinen wahrheitsanspruch auf diese meinung. kann gut sein, dass ich lost bin und keine ahnung hab und meine meinung deshalb nichts wert ist. geschenkt. dann ists halt so. nur mal eine frage, weil ich ein lernwilliger mensch bin: wie bestimme ich, wann ich zu einem thema qualifiziert bin und damit am diskurs teilnehmen kann? kann man das quantifizieren, irgendwie messen?

    • Vor 4 Monaten

      Ja manche haben halt ein Obrigskeitsdenkensanspruch für sich gepachtet...
      Um es nochmal explizit auszudrücken, im Vergleich zu Cypress Hill ist o.g. rapstil und die dazugepauste Musik einfach Dreck, ist meine Meinung und die finde ich besser als alle anderen hier.

    • Vor 4 Monaten

      "raptechnisch aber nicht mehr als gehobenes mittelmaß"

      Klingt für mich halt nach einer begründeten und vergleichenden Einordnung relativ zu anderen Künstlern des Genres, bei der ich aufgrund der mindestens intersubjektiv vorhandenen Bewertbarkeit zugrundeliegender Kriterien schon mehr erwarte als "gefällt mir nicht" als Begründung. Ich wüsste auch nicht, wo ich dir untersage, mit mir in Diskurs zu gehen, genau das findet doch gerade statt.

    • Vor 4 Monaten

      Bei dem einen braucht es halt nix, um Flow beurteilen zu können, der andere hat mal Cypress Hill gesehen und weiß deswegen was los ist.
      Die große laut.de Pfostenkonferenz ist im vollen Gange.
      Ey ich hab übrigens vor Jahren mal Papa Hiebers Dixie Schieber auf nem Weinfest gesehen, war mega, wie aus so 1 Sauerstoffzelt, und ich muss echt sagen, Ornette Coleman ganz schön atonaler Dreck, also im Vergleich zu Papa Hieber.

    • Vor 4 Monaten

      nix für ungut, aber wer die person statt die aussage kritisiert, ist nicht wirklich auf einen diskurs aus, ma sagen. ich weiß, ich bin nur 1 kleiner hurensohn.

    • Vor 4 Monaten

      "Die große laut.de Pfostenkonferenz ist im vollen Gange."

      Mach dich locker. :rolleyes:

    • Vor 4 Monaten

      "bei der ich [...]schon mehr erwarte als "gefällt mir nicht" als Begründung."

      Meinst du damit Phrasen wie "Vortrag Spitzenklasse, Stimmeinsatz absolut stimmig, timing perfekt, viele verschiedene Patterns"?

      "Das Storytelling sucht nicht nur im Rap seinesgleichen."

      Iz kla. Menschen, die noch nie gelesen haben, glauben sowas vielleicht.

    • Vor 4 Monaten

      "die dazugepauste Musik einfach Dreck, ist meine Meinung und die finde ich besser als alle anderen hier." ist natürlich voll auf "Diskurs" aus
      :lol:

    • Vor 4 Monaten

      Froinde, Froinde, so beruhigt euch doch. Ich werde ins das Album schon noch reinhören und euch dann die DEFINITIVE Einschätzung dazu mitteilen. Bis dahin am besten einfach etwas Geduld haben.

    • Vor 4 Monaten

      Wobeiir gerade einfällt, das hatte ich ja oben schon getan. 20/5, Meisterwerk. Lebt damit!

    • Vor 4 Monaten

      Puh, ganz schön kesse Lippe für jemanden, der seinen verordneten Hip Hop Unterricht immer noch nicht nachgeholt hat, gueldi! Wie du hier einfach so Generalkundige wie den grundguten Ragism angehst! Ich nehme dir das aber nicht mal übel, du kannst es vermutlich einfach nicht besser wissen. Lerne, Bildung macht auch netter. Für den Einstieg empfehle ich dir GLS-United, Jay-Z sowieso sämtliche Newcomer-Tipps des geschätzten Users „Kevin2000“.

    • Vor 4 Monaten

      Ma verspätet noch anmerken, daß in der hochrespektablen Szene der Vollzeit-Deutschrap-Konsumenten null Einigkeit darüber zu herrschen scheint, wer denn nun flowtechnisch besonders begabt sei. Zumindest nach allem, was hier so zu Besten gegeben wird. Daher ja auch mein Punkt - es spielt in dieset Hinsicht keine wesentliche Rolle, ob jemand nur ne Stunde lang Rap gehört hat, der ihm gefällt, oder halt zwanzig Jahre.

    • Vor 4 Monaten

      :D Wo steckt Xc eigentlich?

    • Vor 4 Monaten

      das gerade der teil dieser community, der hier gern und häufig grundlos gegen andere austeilt, so empfindlich reagiert, ist echt ein treppenwitz der geschichte :/

    • Vor 4 Monaten

      also empfindliche Reaktionen sehe ich hier nur von den genrefremden leibhaftigen above-average-effects, die rumheulen, weil sie ob ihrer unfundierten Werturteile einstecken mussten.

    • Vor 4 Monaten

      Ich denke schon, dass man Flow eher oder fundierter beurteilen kann wenn man mehr Rap gehört hat als wenn man nur sehr wenig gehört hat.
      Das Verständnis für Flow und die Bewertung ist immer in einem zeitlichen (geschichtlichen) Kontext zu sehen.
      Es ist ein Spiel mit dem Takt und ein bewusstes brechen oder nicht brechen zu den für Atmosphäre und Stimmung passenden Zeitpunkten.
      Natürlich ist es Subjektiv ob sich etwas stimmig anhört aber manche Flows versteht man teilweise auch nur aus dem Kontext. Was nicht bedeuten soll, dass ich hier mehr Kunst reininterpretieren möchte als drin ist aber wenn man das schonmal analysiert, fällt es meiner Meinung nach darauf zurück.

      Peace, Love and Harmony ihr verdreckten Hippies

    • Vor 4 Monaten

      Ich finde nicht, dass man Flow im zeitgeschichtlichen Kontext sehen muss... Entweder es flowt oder eben nicht. Manche Musik ist einfach zeitlos, aber bei Musik ist sich halt jeder am nächsten, da sich über Geschmack zwar streiten lässt, im Endeffekt hört aber jeder was er will... jedoch kann ich ruhigen Gewissens behaupten, dass O.G. überhaupt nicht in die Nähe eines Flows für mich kommt. Aber das sind halt auch Grundsatzdiskussionen wie damals beim Übergang vom Old-School zum New-School Hip-hop.
      Sei's drum, bin ja bei weitem nicht der Einzigste, dem das nicht gefällt.

    • Vor 4 Monaten

      Klar, Caps. Ich fühle mich tief getroffen, weil Du hier wie ein quengelndes Kind herumkeifst, es haben doch alle keine Ahnung, die die Platte für nicht so supergeil halten wie Du. Weiß nicht, ob ich das verkraften kann.

      Zu Flow noch: Er ist eben in erster Linie etwas Rhythmisches. Und der Zugang zu Rhythmus ist sehr viel direkter als zu Sound oder Melodie. Buchstäblich - wer einen Herzschlag hat, dürfte genug Qualifikation für ein ungefähres Urteil zu "Flow" haben.
      Gerade angesichts dessen, daß Hip-Hop allgemein zu den simpelsten Genres zählt, würde ich mir nicht zu sehr einen darauf hobeln, daß ich mich für besonders qualifiziert halte.

      Also: Beats und Sounddesign sind 1A und verdienen jeden Respekt. Texte und Vortrag von Keemo sind halt cringe und gehen so kaum über Deutschrapkonventionen hinaus.

    • Vor 4 Monaten

      Ja und man muss Eins schon sagen: Für "Cringe" ist Ragism zusammen mit Schwingi und ein paar anderen HS ja schon der 1a-Experte hier bei laut.de

    • Vor 4 Monaten

      "Also: Beats und Sounddesign sind 1A und verdienen jeden Respekt. Texte und Vortrag von Keemo sind halt cringe und gehen so kaum über Deutschrapkonventionen hinaus."

      Bisher ist es ist es bei der Behauptung geblieben, wär halt supi, wenn du das an Textpassagen oder Beispielen was du für dich ein konventioneller Deutschrap Track ist, belegen könntest.
      So bin ich ganz hin und her gerissen, an wen von den coolen Schulhofkids ich mich halten soll.

      Oder ist es doch nur das übliche von oben herabblicken, von einem Menschen, der richtige Musik mit Instrumenten und so hört?

    • Vor 4 Monaten

      "Oder ist es doch nur das übliche von oben herabblicken, von einem Menschen, der richtige Musik mit Instrumenten und so hört?"

      Genau das ist es. Nicht mehr, nicht weniger.

    • Vor 4 Monaten

      "Seit den letzten Jahren glaub ich nur an mich selbst
      An diese Gun und an 'ne Handvoll Geld
      Ich bin der älteste junge Mann der Welt
      Und es gibt nichts außer seiner Familie, was ihn irgendwie noch an ihr hält"

      Ist typischer Deutschrap. Evtl. sogar was besser. Aber angesichts dessen, daß deutscher Gangsterrap inhaltlich, ähnlich wie Böhse Onkelz oder Frei.Wild in der Hinsicht, die strunzdoofe Klientel von wegen "Die Welt ist gegen mich, dabei bin ich doch der Allergeilste" bedient, isses halt immer noch cringe.

      Ebenfalls mal anmerken, daß es eine komische Marotte ist, Leuten, denen Hopper Genrefremdheit unterstellen, vorzuwerfen, sie stehen nur auf Instrumente und "echte" Musik. Klingt, als werden da Schuldgefühle getriggert, daß man zu banale Musik höre. Ist doch Quatsch. Welcher bemitleidenswerte Lappen hört denn nur Musik, die solche dummen Kriterien erfüllt?

    • Vor 4 Monaten

      Was sich hier immer an Texten festgezurrt wird.
      Wichtig ist doch, dass man zu dem Lärm seiner Wahl vogelwild von Bett zu Bett springen kann, oder der Tochter des Hauses mal gepflegt ne Mette verpasst, bevor ihr Vater fluchend dem ganzen Treiben ein unrühmliches Ende bereitet!

    • Vor 4 Monaten

      "Zu Flow noch: Er ist eben in erster Linie etwas Rhythmisches. Und der Zugang zu Rhythmus ist sehr viel direkter als zu Sound oder Melodie. Buchstäblich - wer einen Herzschlag hat, dürfte genug Qualifikation für ein ungefähres Urteil zu "Flow" haben. "

      Halte ich tatsächlich für Unfug. Dass sich ein Flow irgendie passend zum Beat verhält, halte ich eher für das Minimalkriterium, ab dem man etwas als Flow bezeichnen kann. Über die Qualität sagt das dann mMn aber noch nicht so viel aus. Ich denke Flow ist deutlich vergleichbarer mit Melodie, in der Hinsicht, dass für beide der Rhythmus das fundament ist, auf dem dann etwas aufgebaut wird. Hat ja schon seinen Grund das Flow und Melodie zeitgleich recht inkompatibel sind, beide aber mit dem passenden Beat prächtig harmonieren.

    • Vor 4 Monaten

      "Aber angesichts dessen, daß deutscher Gangsterrap inhaltlich, ähnlich wie Böhse Onkelz oder Frei.Wild in der Hinsicht, die strunzdoofe Klientel von wegen "Die Welt ist gegen mich, dabei bin ich doch der Allergeilste" bedient"

      In dem Song geht es halt um seine verstorbene Mutter, die für ihn in schweren Zeiten immer als Anker diente. Die Textpassage, wie fast das ganze Album thematisiert dann das Loslösen von Altlasten wie falschen Freunden, die ihn letztendlich nur immer weiter runtergezogen hätten und trotzdem permanent Schuldgefühle bei ihm auslösen. Mal davon ab, dass "Ich bin der älteste junge Mann der Welt" einfach geil formuliert ist.
      Um das nachvollziehen zu können, benötigt man etwas Kontext, den man bekommt, wenn man sich näher mit Keemos Mukke beschäftigt, was einige User hier auch versuchen dir näher zu bringen.

      Zum 2. Absatz halte ich mich bedeckt, dieses wir und ihr führt in der Regel zu einer sehr unangenehmen Diskussion oder in meinen Fall ins Leere, weil ich so ein ekelhafter "alles mögliche" Hörer bin.

    • Vor 4 Monaten

      Gut, das mit dem Flow versteh ich noch, ist ziemlich subjektiv und gerade gelegentliche Hip Hop Hörer haben da andere Kriterien als Heads die seit Jahrzehnten die Entwicklung mitmachen. Und als hervorragend guten Rapper im Sinne von Rhythmus und Artikulation empfinde ich ihn jetzt auch nicht.

      Aber sauschwache Texte? Mach dich doch nicht lächerlich...
      Dass OG Keemo mit Sprache spielen und Geschichten erzählen kann ist doch kaum zu bestreiten. Aber du hast das eh nicht wirklich gehört du Troll.

      Das Instrumentenargument ist übrigens der Klassiker von Ignoranten wenn sie sich in Hip Hop Fäden verirren um ihren erhabenen Geschmack zu preisen. Zum Verständnis warum du nach deinen paar Kommentaren gleich mal präventiv in diese Kategorie gesteckt wurdest.

    • Vor 4 Monaten

      Lustig, dass du genau dieses Stück gewählt hast, ich finde nämlich "Ich bin der älteste junge Mann der Welt" ist alles andere als Gangstarap-Durchschnitt. Erstmal ist es ungewöhnlich, dass er ein Paradoxon nutzt, dann bereit es durch die innewohnende Melancholie sehr subtil auf die folgende Thematisierung von Suizidalität hin. Außerdem betten sich diese vier Zeilen sinnvoll in den Rest des Lieds ein, es gibt keine Zweckreimzeilen, Metrik stimmt, Reime mehrsilbig und sowohl End- als auch Binnenreime.

      Klar behandelt es ein dem Gangstarap zugehöriges Thema, aber das ist im Albumkontext halt widerspruchfrei Teil der Geschichte, die erzählt wird. Wenn du nur mockierst, was das Thema ist, und nicht wie es angegangen wird, dann ist ja jeder Song, der ein universelles Thema behandelt, a priori scheiße.

    • Vor 4 Monaten

      "Um das nachvollziehen zu können, benötigt man etwas Kontext, den man bekommt, wenn man sich näher mit Keemos Mukke beschäftigt, was einige User hier auch versuchen dir näher zu bringen."

      Denke nichtmal, dass diese Beschäftigung notwendig ist. Ragi einfach nur im trollmodus.

    • Vor 4 Monaten

      der älteste junge man der welt ist immer noch philipp amthor ;)

    • Vor 4 Monaten

      "Klar, Caps. Ich fühle mich tief getroffen, weil Du hier wie ein quengelndes Kind herumkeifst, es haben doch alle keine Ahnung, die die Platte für nicht so supergeil halten wie Du. Weiß nicht, ob ich das verkraften kann."

      Habe gar kein Problem damit, wenn jemandem die Platte nicht gefällt, aus welchen Gründen auch immer. Das Qualität der Platte und Fähigkeiten der Künstler herausragend sind ist aber indiskutabel.

    • Vor 4 Monaten

      kann sein, dass er auf das wortspiel selbst gekommen ist, an sich ist aber schon älter. soll aber nicht qualität im kontext in abrede stellen, war auch nicht mein kritikpunkt am album.

    • Vor 4 Monaten

      Natürlich hat er das sehr wahrscheinlich irgendwo mal gehört

    • Vor 4 Monaten

      Gleep - Wäre Flow kein rhythmisches Element, wäre er nicht mal vorstellbar.

      Caps - Ein User hatte darum gebeten, daß ich anhand eines Textausschnitts erkläre, was an den Texten schwach und cringig ist. Da kann man mir gerne widersprechen, aber eine Antwort wie "Keemo ist aber der Allergeilste, und nicht kritisierbar" ist halt dumm.
      Ich habe mehrere Tracks durchgehört, weil hier so gejubelpersert wurde. Und das einzige, was ich einfach saudumm und uninteressant finde, sind Keemos Texte und Flow. Standard fürs Genre, aber immer noch höchst peinlich. Und der einzige Grund, weshalb ich stark versucht war, die Tracks wieder auszumachen.

    • Vor 4 Monaten

      Ich sage nicht , dass keemo nicht kritisierbar ist - ich sage, dass viele Leute mit mrhr Kompetenz auf dem Gebiet sagen, dass Texte und Flows sehr gut sind. Habe tbh auch noch bon keinem, der sich mit Hip Hop auskennt, gehört, dass Texte oder Flows Standard wären, höchstens "Mir missfällt die lingo", "ich fühls nicht" oder "Stimme ist nicht meins".

    • Vor 4 Monaten

      "Gleep - Wäre Flow kein rhythmisches Element, wäre er nicht mal vorstellbar."

      Dr. Strohmann wieder am Stiso

    • Vor 4 Monaten

      Kann mir auch vorstellen, daß Leute, die sich ernsthaft mit volkstümelndem Opferrock auseinandersetzen, an Frei.Wild sehr viel Geiles finden.

      Zu Flow wurde ja schon die Parallele zur Lyrik gezogen. Man muß nicht Germanistik studiert haben um zu beurteilen, ob jemand rhythmisch vorträgt, mit Gewohntem gekonnt bricht, oder halt scheiße ist. Keemo ist halt vollkommen unspektakulär im Vortrag. Braucht quasi nix dazu, um es ähnlich zu machen.

    • Vor 4 Monaten

      @Caps: Ich glaube, es bringt einfach nichts, mit jemandem ernsthaft zu diskutieren, der das Genre Scheiße findet. Ich diskutiere ja auch mit keinem ein Bruschetta-Rezept, wenn die Person keine Tomaten mag.
      Warum solche Leute allerdings penetrant ihre unqualifizierte Meinung zu etwas in die Welt furzen müssen, von dem sie weder Ahnung noch Bock drauf haben, wird mir ein ewiges Rätsel bleiben, aber sei's drum.

    • Vor 4 Monaten

      Hmm ja, dass jemand auf ner Seite für Rezensionen seine subjektive Meinung abgibt, wird mir auch auf ewig ein Rätsel bleiben.

      Ernsthaft, dafür dass dem HipHop nahestehende gerne gegen "Genrefremde" und weiteres austeilen (wie unser weiser Hai etwa) ist deine und capsis Reaktion auf das bisschen harmlose Polemik schon übertrieben dramatisch und unsouverän. :lol:

    • Vor 4 Monaten

      Genrefremd in Gänsefüßchen, da größter Schwachsinn, sollte klar sein.

    • Vor 4 Monaten

      Verstehe deinen Punkt nicht. Er kann das ja gerne machen, nur sehe ich halt keinen Sinn darin, mit ihm zu diskutieren. Er findets dumm und scheiße, Punkt. Das ist keine Grundlage für eine Diskussion.
      Und ja, das ist ne Seite für Rezensionen, so what? Was ist der Sinn davon, unter eine Review zu einem Album, das zu einem Genre gehört, das china generell Scheiße finde, zu schreiben, das ich das Album Scheiße finde? Wem bringt das was?

    • Vor 4 Monaten

      Hmm ja, stimmt wohl.

    • Vor 3 Monaten

      Zu behaupten, daß ich ganz pauschal und allgemein alles aus einem Genre scheiße finde, hat halt ähnlich viel Grundlage als wenn ich behaupte, gueldi und Capsi gehen mit Clownskostüm ins Bett. Klar verfolgt das hier niemand, aber vor ein paar Wochen habe ich noch ne Hip-Hop-Platte in höchsten Tönen gelobt. Und es gibt für mich ein paar Künstler, die werden definitiv gekauft, sobald sie was Neues herausbringen.

      Nein, damit meine ich nicht Bürger Lars Dietrich.

    • Vor 3 Monaten

      Aus deinem Ausgangspost: „In Sachen Flow und Texten sauschwach, aber das gehört halt zum Genre.“

    • Vor 3 Monaten

      Dem Ausgangspost wirste auch entnehmen können, daß ich die Beats für stark halte. Bis mir das Gegenteil mal begegnet, können Deutsche weder inhaltlich noch flowbezogen rappen, aber das ist was anderes als pauschal das Genre scheiße zu finden, dem auch Deutschrap nachzueifern versucht.

    • Vor 3 Monaten

      Merkst du noch was?
      Ich hab nirgendwo geschrieben, dass du Ami Rap hatest. Du findest deutschsprachigin Rap per se scheiße, deutschen Straßenrap besonders („gehört halt zum Genre“).
      Deswegen ist es für mich Quatsch, mit dir über ein Deutschrap Album in den Austausch zu gehen.
      Nichts anderes hab ich geschrieben.

    • Vor 3 Monaten

      Langsam glaube ich, an den Populärmythen, laut denen Hip-Hop-Hören dumm macht, etwas dran ist. Lies mal - ich habe nur einen Teilaspekt der Platte bemängelt, einen anderen gelobt. Die Platte gehört zu "teutschem Gangsterrap", also kommt das mit der Unterstellung pauschaler, vollkommener Verweigerung dagegen nun mal nicht hin.

    • Vor 3 Monaten

      @Ragism: Hör mal genau hin, wie er mehrsilbige Reime durchzieht, 1-2 Bars später als Binnenreim wieder aufnimmt oder um eine Silbe ergänzt, so dass es kurzzeitig irritiert, dann aber im nächsten Satz komplettiert wird und wieder Sinn ergibt. Das ist schon handwerklich weit über dem, was dein Bild von Straßenrap geprägt hat. Und für's ungeübte Ohr nicht direkt zu erkennen, glaube ich.

    • Vor 3 Monaten

      @Ragism: Ja, und du hast auch geschrieben, dass Flow und Texte sausxhwach sind, und dass das zum Genre gehört. Und davon abgesehen, dass das bei der vorliegenden Platte, wie Chris hier kurz dargelegt hat, Bullshit ist, ist das halt eine Pauschalisierung. Wenn du das nicht siehst, dann fällt mir auch nix mehr ein, von daher lass gut sein.

    • Vor 3 Monaten

      so früh im jahr schon wieder auf award jagd, ragi? ^^

    • Vor 3 Monaten

      LOL ey, wie das komplette Laut-Forum plötzlich erwacht und alle was zu der Platte zu sagen haben. Spricht für sich

    • Vor 3 Monaten

      Was für nen Award schlägste denn vor, slappi?

      M4nici, das spricht zumindest dafür, daß die Platte kontrovers ist, oder zumindest dezent hysterische Stans auf den Plan ruft. Viele Meilensteine oder allgemein gefeierte Scheiben bekommen hier doch idR. nur ne Handvoll Kommentare ab.

    • Vor 3 Monaten

      vlt den "im diskurs überholen ohne einzuholen award" :koks:

    • Vor 3 Monaten

      Was man hier wirklich deutlich sieht ist, dass Ragism und der debile Schwingi einfach gernefremde Dummköpfe sind, die sich wirklich ganz dringend weglöschen sollten. :)

    • Vor 3 Monaten

      DerSichBeständigWiederholendeAberEsPassiertTrotzdemNichtsHai ♥

    • Vor 3 Monaten

      Den nehm ich. Was soll denn auch schon passieren beim Geschmacksaustausch? Bitte denkt an mich Ende des Jahres. Werde ggf. aber noch mal dafür nachliefern. Oscars gewinnen ja auch keine Filme, die zu früh im Jahr liefen.

    • Vor 3 Monaten

      Ich plädiere für "Aldi-Meola-Award".

  • Vor 4 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 4 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 4 Monaten

    so ganz kann ich leider nicht auf den hypetrain aufspringen. beats und atmo sind ohne zweifel top. raptechnisch aber nicht mehr als gehobenes mittelmaß, gibt selten mal stellen, wo ich sage: "wow". ich würde es gern feiern... dennoch ein starkes konzept album, aber für mich leider insgesamt "nur" ein gutes rap album

    • Vor 4 Monaten

      Was genau meinst du mit "raptechnisch"?

    • Vor 4 Monaten

      flow, betonung, tempo- und rythmusvariation etc. packen mich nur bei malik, civic und mit abstrichen bei suplex und big boy. der rest ist sicherlich auch den songs geschuldet doch eher "sprechen" zum beat. ein song der flowmäßig richtig abreißt ist mmn nicht dabei.

    • Vor 4 Monaten

      "eher "sprechen" zum beat. "

      :lol: total lost

    • Vor 4 Monaten

      ja kann sein, hab auch nie behauptet rap professor zu sein. für mich ist es halt kein meisterwerk, sondern nur ein gutes bis sehr gutes album

    • Vor 4 Monaten

      Dann sorry, dass ich dich mit ragi in einen Topf schmiss.

    • Vor 4 Monaten

      Er hat doch recht. Man kann das Album oder Keemo generell ja feiern, keine Grundsatzdebatte wieder. Aber man sitzt jetzt nicht mit offenem Mund davor und denkt "damn, wie hat er da geflowt" oder "krasse Atemtechnik", so wie früher zt bei einem Savas oder Banjo. Der Vortrag ist schon monoton und kriegt die Melodie über die Reimsetzung. Meint er nur das, muss man nicht so darauf reagieren, Caps.

    • Vor 4 Monaten

      Sind halt verschiedene Stilmittel, nah mean?

    • Vor 4 Monaten

      Ich finde, dass Keemo mit seinen Betonungen und Rythmen und mit seinem Flow insgesamt die Atmosphäre ziemlich gut unterstreicht.
      Diese technischen Stilmittel sind ja anders als bei Savas nicht Selbstzweck, sondern eben Mittel zum Zweck. Und das macht Keemo für mich hervorragend.
      Ich finde man kann Musik zerlegen aber oft nimmt man sich damit auch mehr als dass was man gewinnt.
      Für mich ist meistens wichtiger, dass das Gesamtprodukt stimmig ist.
      Zur "Technik" gehört ja auch in bestimmten Situationen mal nichts zu sagen um die Atmosphäre zu entfalten und nicht nur die verrücktesten Flowabfahrten zu zeigen.

    • Vor 4 Monaten

      Ja klar. Wollt ja auch nur zum Ausdruck bringen, dass ich den Ansatz verstehen kann. Bei Banjo oder gerade Savas war ja inhaltlich kaum noch was übrig, wenn man sich am Flow sattgehört hatte. Variierrende Reimsetzungen und Tempisechsel sind für mich persönlich auch mehr Flow und melodischer Pluspunkt als die reine Quadrupeltimeabfahrt. Nur ist das eben eine andere Form von Technik.

    • Vor 3 Monaten

      Wenn man sich auf Silbenzählerei was einbildet, kann man auch gleich solche Scheisse wie Kollegah hören. Nach der Definition wäre nämlich Illmatic auch kein gutes Album, weil Nas nicht pro Line 300 Wie-Vergleiche im quadrupel-variierenden-ABAB-Jambus-Trochäus-Schema ballert.
      Die Story ist krass, die Beats sind unglaublich und MBH hat vor allem eins: Gefühl.
      Das hier ist das wahrscheinlich beste Deutschrap-Album, das je released wurde und die ganzen Gymnasiasten streiten sich über Technik, unfassbar.

    • Vor 3 Monaten

      Silbenzählerei hat nicht direkt was mit guter Technik zu tun, keemo hat auf dem Album Kreuz-, Binnen - und Paarreime sowie Auslassungen, Metaphern, Oxymora, Bilder,Vergleiche... da kriegen Gymnasiasten feuchte Buchsen. Außerdem streitet hier niemand über die Technik, denn die ist unfickbar. Nas übrigens auch viele lyrische Stilmittel, sleep is the cousin of death

  • Vor 4 Monaten

    Schon absurd, wie die Genrefremden jetzt hier einfallen und meinen aus dem Deutsch-LK in den 90igern und von einem Dilated People Konzert, auf dem Sie vor 15 Jahren zufällig waren, weil sie die mit den Village People verwechselten, genug Expertise kanalisieren zu können, um der versammelten Zuhörerschaft und dem Rezensenten wiedersprechen zu können.

    Werde dann demnächst auch mal mit meinem, aus dem Genuss von Stefan Raabs Ukulelen-Klassikern erworbenen Fachwissen im Bereich der Saiteninstrumentmusik unter Rezensionen von Stromgitarrenboomern den ein oder anderen heißen Nimm bezüglich des Pickings des Gitarrenboomers der betreffenden Kapelle scheißen.

  • Vor 4 Monaten

    Nicht so gut wie Prime Flowing Immo, aber besser als Durchschnitt.

  • Vor 4 Monaten

    Genauso schlimm wie jeder andere Rap.

  • Vor 4 Monaten

    Dieser Kommentar wurde vor 4 Monaten durch den Autor entfernt.

  • Vor 4 Monaten

    Ein sehr starkes Album in einem Genre, das seit Jahren unter endlosen Wiederholungen und Nachahmern leidet. Produktion und Raps sind erstklassig, das braucht sich vor dem Material aus Übersee sicherlich nicht zu verstecken. Der inhaltliche rote Faden weiß bis zum letzten Track zu begeistern und wird auch (fast) konsequent durchgezogen. Das einzige Manko sind einige formelhafte Lines und die zugehörigen Themen (Waffen, Drogen, Flucht vor der Polizei), die man schon zur Genüge gehört hat. Dieser Punkt wird aber durch einige lyrisch vor allem im Albumkontext sehr starke Tracks wieder ausgeglichen („Regen“, „Töle“, „Ende“,…). Der Hype ist also durchaus gerechtfertigt, ich denke nicht, dass das Niveau hierzulande viele Rapper mitgehen können.

  • Vor 4 Monaten

    Sehr gutes Album. Mich erinnert es von der Stimmung an das Ill Manors Album von Plan B.

  • Vor 3 Monaten

    Das ist schon geil. Mein Problem ist wahrscheinlich eher, dass es mich inhaltlich nicht mega kickt. Aber da kann Keemo nix für. Objektiv schon echt groß. Die Vergleiche zu Kendrick kann ich nicht bewerten, weil der mich nie interessiert hat. Sollte da viel abgekupfert sein, würde das den Eindruck natürlich schmälern.