laut.de-Kritik

Der Sonne so fern.

Review von

Der Schematismen von Math Rock und Metal haben sich Leprous mit "Pitfalls" endgültig entledigt. Wer dieser Phase noch nachtrauert, legt einfach "Tall Poppy Syndrome", "Bilateral" oder "Coal" auf, hegt jedoch nicht die Hoffnung, dass die Band je wieder ein komplettes Album in dieser Richtung produziert.

Jedes der vergangenen Alben wartet mit soundtechnischer und songwriterischer Stringenz auf. "The Congregation" ist ein so ruppiges wie rationales Werk. Auf "Malina" pflegen die Norweger klassische Instrumente und entsprechende Arrangements ins Klangbild ein. "Pitfalls" wiederum besticht mit seiner konzeptuellen Strenge. Sänger Einar Solberg legt hier Zeugnis von seinem Ringen mit Depressionen ab und kleidet den Seelenstriptease in moderne, zeitgemäße Klangkörper.

Die innovative Institution des zeitgemäßen Prog setzt auf "Aphelion" unbeirrt ihren Weg fort. Ist die Düsternis auf "Pitfalls" förmlich zu greifen nahe und fühlt sich an wie die Fahrt durch einen schier endlosen Tunnel, zeigen Leprous auf "Aphelion" das Licht am Ende dieses Tunnels auf und weiten Blick auf eine vielseitige musikalische Landschaft. Wenn ein Song kurz und zupackend gestrickt ist, dann auf Basis einer populären Spielart wie Trip Hop, R'n'B oder Synth Pop. Benötigt ein Track mehr Aggressivität, lassen es Solberg und Co. Riffs regnen.

Der Titel des siebten Albums erinnert an die Ausweglosigkeit und Hoffnungslosigkeit, in der sich Solberg befunden hat. Zudem rekurriert er auf die unsichere Lage, die Corona der Menschheit beschert hat. "Aphelion" beschreibt den Punkt, an dem sich ein Gegenstand im Orbit am weitesten von der Sonne entfernt befindet. Der 36-jährige Sänger hat die Tuchfühlung zum Licht somit immerhin wiedergefunden. Er ist sich jedoch der Sogwirkung der Negativität weiterhin bewusst, wie er in "The Shadow Side" unumwunden zugibt: "I belong to the shadow side, but it's wrong to give in".

Leprous verweben auf dem in drei verschiedenen Studio-Standorten entstandenen Album auf unterschiedlichste Weise Pop und Prog. Anspruch und Virtuosität sind im Vergleich zu den Vorgängern um keine Drumstick-Breite gesenkt. Gleichzeitig gibt es nicht nur mit Blick auf den Gesang zahlreiche A-ha-Momente. Talk Talk und Queen pogen genüsslich mit Düsterheimern wie Solbergs Schwager Ihsahn oder Opeth um die Wette. Der Experimentierfreude des Kollektivs ist - vergleichbar mit den Klang-Avantgardisten von King Crimson - keine Grenzen gesetzt.

Die Gesangslinien bilden einen Anker, um bei den ersten Durchläufen nicht den Überblick zu verlieren. Der melodische Gestaltungswille zieht sich durch die gesamte musikalische Struktur. Als Beispiel sei der bluesig-bodenständige Beginn von "All The Moments" genannt, den Solberg postwendend in den Strophen dieses mit einem opernhaften Refrain gesegneten Mini-Meisterwerks wieder aufgreift.

Mit "Nighttime Disguise" platziert die Gruppe am Ende einen wuchtigen Prog-Brocken, der die Wange streichelt und den Knüppel aus dem Sack holt. Hier vereint die Band Vergangenheit und Gegenwart in trauter Zwietracht. "Out Of Here", "Silhouette", "Have You Ever?" und "The Shadow Side" sind je auf ihre eigene Art Pop-basierte Bonmots, die besonders durch die filigrane Rhythmus-Arbeit des Duos Kolstad/Børven und durch einen vielseitigen Synthie-Einsatz geprägt sind.

"Castaway Angels" hat das Quintett bereits im vergangenen Sommer veröffentlicht. Die melancholische wie erbauliche Ballade steigert sich über einen zarten, akustischen Beginn zu einem kammermusikalischen Arrangement, das sowohl zerbrechlich wie beständig wirkt.

Neben den bereits angesprochenen Songs "Nighttime Disguise" und "All The Moments" verzaubern besonders die überlangen Stücke. In Sachen Dynamik und Instrumentation sprengen "Running Low" und "On Hold" die Grenzen und wirken für das gesamte Genre zukunftsweisend. Abgerundet wird der Parforceritt durch den Vielseitigkeits-Parcour durch das mit schmissigen Riffs ausstaffierte "The Silent Revelation", das den Hörer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholt.

Musikalisch betrachtet ist die Verschmelzung der jeweiligen Ausnahmekönner bemerkenswert. Hier drängt sich keiner in den Vordergrund. Jeder agiert im Dienste des Songs. Die wenigen solistischen Spots sind sorgsam gesetzt wie das krachige Gitarrensolo am Ende des poppigen "The Shadow Side". Die spannendste Band des modernen Prog zeigt sich mal wieder von ihrer besten Seite: Eigenständig, kauzig und hochwertig.

Trackliste

  1. 1. Running Low
  2. 2. Out Of Here
  3. 3. Silhouette
  4. 4. All The Moments
  5. 5. Have You Ever?
  6. 6. The Silent Revelation
  7. 7. The Shadow Side
  8. 8. On Hold
  9. 9. Castaway Angels
  10. 10. Nighttime Disguise

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7 Kommentare mit 27 Antworten

  • Vor 11 Monaten

    "Die spannendste Band des modernen Prog zeigt sich mal wieder von ihrer besten Seite: Eigenständig, kauzig und hochwertig."

    Wenn die volle Ladung Pathos und immer simpler werdende Kompositionen ausreichen, um die spannendste Band des modernen Progs zu sein, dann steht es schlecht um den modernen Prog.

    • Vor 11 Monaten

      Die ersten Höreindrücke überzeugen mich auch (noch) nicht, aber selbst ich Zyniker würde hier sagen, dass man als Fan auch mal den Rand halten kann. Die liefern seit Entstehung 1A-Ware ab, und selbst wenn ssie hier mal straucheln, sei es ihnen verziehen.

      Ich glaube auch nicht, dass es jemals besser werden kann als The sky is red.

    • Vor 11 Monaten

      "...dann steht es schlecht um den modernen Prog."

      Ernsthaft, gibt es gutes, frisches Zeug derzeit? Irgendwelche Tipps?

    • Vor 11 Monaten

      Kenne ich bereits. Irgendwer hier hat's mit Polyphia verglichen. Kann man sich anhören, zweifellos beeindruckendes Niveau das die auffahren. Vom Songwriting her catcht es mich aber nicht sonderlich.

    • Vor 11 Monaten

      Ah, Unprocessed. Die waren auch mal generischer, jetzt sind sie halt metro. Muss man mögen, ich find es macht seinen Job, aber nachdems gelaufen ist hab ichs vergessen.

      Was Leprous angeht; ich konnte mit denen ja noch nie wirklich was anfangen. Zweifellos ist das alles verdammt clever gemacht, catcht mich halt kaum. Dafür hört man's unter tausenden raus, Eierklemme und Schlagwerker sei dank.

    • Vor 11 Monaten

      @Schwingster: Disperse haben sich ja aufgelöst (nach dem Jahrhundertealbum Foreword), aber Arch Echo sind auf jeden Fall n Hördurchlauf wert und werden auch gefühlt ständig besser. Plini ist auch nicht zu verachten aber den kennt denk ich jeder...

      Natürlich ist das alles nur ne frische Entwicklung von bereits dagewesenem. Was wirklich einzigartig neues war zuletzt wohl vor drei Jahren Bill Wurtz.

    • Vor 11 Monaten

      Ich kann ja was modernen Prog angeht immer nur wieder Poly-Math empfehlen: https://www.youtube.com/watch?v=r4HyHuiFk9Q

    • Vor 11 Monaten

      "Disperse haben sich ja aufgelöst "

      Whuuut? Kacke, das wusste ich gar nicht. :-( War ne super Truppe.

      Plini ist freilich bekannt und geschätzt.

      Kann in dem Zusammenhang Cartoon Theory empfehlen, wo sich Plini & David Maxim Micic einen exzellenten Battle liefern. Der große Travis Orbin liefert die Drums. --> https://youtu.be/w2zGC65IUd4

      Ich erwähne The Contortionist immer wieder, aber geschmackvolleres Songwriting gibt's m.E. eben auch kaum. --> https://youtu.be/x79AWms__yU

    • Vor 11 Monaten

      Poly-Math, goil. Bester King Crimson Abklatsch den ich kenne ♥

    • Vor 11 Monaten

      Joa. Das Disperse-Ende trifft mich auch hart, auch wenn ich behaupte, die sind auf ihrem Peak gegangen - und haben eine Diskographie aus Jugend-Überraschungswerk, ultrasolidem Zweitling und fulminantem Drittwerk aka Proto-Blaupause sämtlicher Prog-Genres der Neuzeit. Das Teil nimmt so viel voraus was andere danach aufgegriffen haben...

      Zytecki solo gibt mir leider absolut gar nichts, aber wenns ihn glücklich macht...

      Ich finde in der Frickel-Klampfe-Prog-Ecke noch das neue Zeug von Jack Gardiner (SkyBluePink / Escapades), Jake Willson (mit zwei L!) und Owane empfehlenswert... kann man sicher mal anhören. David Maxim Micic ist ja schon gefallen, sonst würd ich den auch noch nennen (wo bleibt Bilo 4 du Faulpelz?)...

      Ah, und bevor jemand denkt "gähn, DT kenn ich", das neue Soloalbum von Petrucci ist tatsächlich auch gut. Deutlich besser als der neue LTE-Lauf (der von jedem Arch Echo - Album inne Tonne gekloppt wird, einfach weil die zwar dasselbe machen, aber 20 Jahre frischer sind) und gar nicht mal so typisch für die Hauptband.

    • Vor 11 Monaten

      Woah, hier sind gute Namedrops am Start!
      Unproccessed, ob sie man sie jetzt mag oder nicht, machen halt echt was Neues, neben Polyphia sicherlich die frischesten Wegbereiter für ein neues Genre und ich denke auch, dass Henson und Gardner Fernandes die beiden Gitarristen sind, die mehr Leute zum Gitarre spielen anregen als irgendwer sonst zur Zeit. Ich erwarte vom neuen Polyphia Album übrigens nicht weniger als einen Klassiker!

      Die letzten beiden Alben von The Contortionist sind das jetzt schon: legendäre Klassiker.
      Plini ist natürlich der König, genau wie David Maxim Micic, zu selten wird mir da Aaron Marshall und sein umwerfendes kreatives Outlet Intervals erwähnt, das höre ich aus dem Genre wohl am meisten.

      Arch Echo sind ebenfalls grandios, Owane ist für mich der ultimative Musiker und jedes seiner Alben/Eps ein Wunderwerk, der Typ ist unantastbar!
      Aus der Ecke würde ich noch I Built The Sky erwähnen, jetzt auch mit vielversprechendem Projekt mit Helix Nebula und Plini-Live Gitarrist Jaich mir vorstellen kann.

      Disperse haben mir noch nie so viel gegeben, natürlich trotzdem schade, dass sie sich aufgelöst haben.
      Leider ebenfalls aufgelöst oder zumindest auf unbestimmte Zeit haben sich Native Construct nach nur einem Album, das ist dafür aber ein echtes Fest.

    • Vor 11 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 11 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 11 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 11 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 11 Monaten

      Ich finds ja immer noch geil, wenn Prog mehr ist als ein paar weiße Dudes, die hochkonzentriert an ihren Instrumenten stehen müssen, um auch ja alles richtig zu machen.

    • Vor 11 Monaten

      @Radiohead9:
      Neues Polyphia-Album also unterwegs? Mich haben die post-Renaissance (das war top) irgendwie verloren, der ganze Meme-Satanismus geht mir gewaltig auf die Eier, nein danke. Mal sehen ob die das weiterziehen, der Gag ist doch wirklich durch oder sie meinen es inzwischen ernst damit. Beides (Zitat Arafat Abou Chakar) "nicht meine Kanne Bier."

      @Ragism:
      Ich hab da was für dich. Nennt sich "Thank You Scientist". Ist bei den ganzen Namedrops da oben irgendwie untergegangen, aber das sind für mich aktuell die spannendsten auf dem Feld, gerade weils technisch keine Kunstvorstellung ist sondern einfach nur sauberstes Handwerk.

    • Vor 11 Monaten

      Bin da ja nicht so drin im Genre, aber sind Polyphia tatsächlich hörbar? Hab mir nur n paar Songs auf YT gegeben und da wirkte das wie oben beschrieben teils sehr meme-/gimmick-ish auf mich.

    • Vor 11 Monaten

      @Gleep: Kommt drauf an. Frühphase ja, da waren sie wirklich was eigenes, sofern man mit dem Clean-Gegniedel was anfangen und auf typische Songstrukturen verzichten kann. "Crush" bspw. ist n Top-Anspieltipp, oder "Bittersweet", am besten in der Soloversion auf Hensons YouTube-Channel.

      Und dann kam irgendwie der Niedergang, post Renaissance finde ich die abseits von Getue und Inhalt auch musikalisch unhörbar. Ist gefühlt alles zu gewollt, Keyboard-geschriebene-Riffs irgendwie auf die Klampfe geprügelt, Tech Tech to fuck with people (Henson meinte irgendwann zu der Zeit mal, privat höre er nur Trap, alles andere öde ihn an)...

      ...bisschen den "konstruierten" Weg den jetzt auch Unprocessed gehen, die waren dafür mal generische Djent-Kackband und werden jetzt bei aller Meta-Vorhersehbarkeit langsam interessant mit dem 180-Turn gen metro-prog...

    • Vor 11 Monaten

      Also ich kann verstehen, dass man das Meme/Instagramfilter-Getue bei Polyphia nicht so feiert, ich bräuchte das auch nicht aber die Musik finde ich toll, Henson kann Hooks zum Mitsingen schreiben wie kaum ein anderer. Aus Zeiten, wo sie noch eher gewöhnlichen Virtuoso-Prog gemacht haben, höre man z.B. "Euphoria.
      Und seit der "Most Hated" Ep haben sie einen Sound, den ich noch nie irgendwo gehört habe und mit diesem Prog trift Trap Dingens haben die imo einen ganz eigenen Sound kreiert, der für mich auch voll aufgeht, selbst wenn mir die Eigeninszenierung der Band seitdem auch nicht so sehr zusagt. Andererseits hat sicher auch genau das zum riesigen Erfolg der Band beigetragen.

      Und auch, wenn mir die neuen Unprocessed Lieder weniger gefallen als die Sachen, wo sie noch in Tesseract-Gefilden geschwommen sind (die beiden ersten Alben sind alles andere als "kacke"!), so muss ich auch sagen, dass das ebenfalls ein ziemlich einzigartiger und für mich neuartiger Sound ist, den ich in dieser Form noch von keiner Band gehört habe.

      Und guter Einfall mit Thank You Scientist! Die müssten dem forumseigenen Mozart Ragism wirklich gut gefallen, einerseits weil die absolut grandios sind und andererseits weil die ja eher in die Mars Volta, Rx Bandits-Richtung gehen und letztere hat Ragi als Tipp ja auch zu schätzen gewusst :)

    • Vor 11 Monaten

      Thank You Scientist möchte ich nochmal bekräftigen, falls sie wer nicht kennt:
      https://www.youtube.com/watch?v=dv1ypynSLzY
      Großartig!

    • Vor 11 Monaten

      Thank You Scientist ist gerade angehört und bei mir noch im Stadium "Von vier Songs gefällt mir einer, der Rest ist aber zu gut zum Rauswerfen". Wie es sich für eine Progband gehört. Glaub noch lange nicht, daß es in einer Liga mit TMV ist. Dafür wirkt es auf mich gerade etwas zu sauber und wie beschrieben weißduderig-konzentriert, aber wird weiter versucht. Danke für den Tipp!

    • Vor 11 Monaten

      Danke für die ganzen Tipps, ich hör mir mal n paar Sachen an. Das meiste kenn ich gar nicht.
      Wer mehr auf Indietronic steht und eine progressive Spielweise sucht, dem kann ich die Belgier SHHT empfehlen. Man sollte AutoTune-stabil sein. Aber ich find die Musik neuartig und experimentell genug um sie auch dem NeoProg zuordnen zu dürfen. Gitarrengewichse hatten wir ja die letzten Jahrzehnte genug.
      Textlich fand ich Panther auch eher schlecht, aber Pain of Salvation kriegen es immer wieder hin genug Ecken und Kanten zu haben, dass sie dem Genre was hinzufügen können. Musikalisch war da echt gutes bei.
      Leprous dagegen waren noch nie mein Fall, aber Running Low ist wirklich gut. Vielleicht können sie mich ja diesmal überzeugen.

    • Vor 11 Monaten

      Und falls jemand Ersatz für TMV sucht (@Ragism) hört mal bei Ampevene rein: https://www.youtube.com/watch?v=2FljZMf8gGE

    • Vor 11 Monaten

      Tomplifier... Seeeeeehr guter Tipp! Haben jetzt auch nicht die krasseste Bühnenenergie, aber das hört man überhaupt nicht. Vielen Dank!

  • Vor 11 Monaten

    Wie gewohnt ein tolles Album. 4/5.

  • Vor 11 Monaten

    Tolles Album, dieser Rhythmusfraktion kann ich den ganzen Tag zuhören. Kolstad hat das Drumminggame mehrfach durchgespielt, wie kann man eigentlich SO gut werden?
    Solberg steht dem gesangstechnisch nicht wirklich nach, auch wenn es manchmal wirklich sehr an der Maximum-Schwülstigkeitsgrenze kratzt aber als Pathosfan will ich mich da nicht beschweren :)

  • Vor 11 Monaten

    Ja gut, war eig. klar bei Leprous. Der Gesang ist meiner Meinung nach teilweise bisschen too much bei den high pitched vocals. xD Wie Radiohead9 schon sagte. Sonst natürlich top.

  • Vor 11 Monaten

    Na ja, bei den BBS steht es nach drei Rezensionen bei einer 5/10. Eben noch konventioneller und schmalziger als der Vorgänger, der 6/10 bekam, so lautet der Tenor.

    Scheint mehr Alternative als Prog zu sein.

    • Vor 11 Monaten

      Bbs sind auch echt fortgeschritten prätentiös :D aber klar, ist schon eher alternative. Macht die mukke und das Album aber nicht schlechter :)

    • Vor 11 Monaten

      Die BBS hat auch echt Schwierigkeiten (gefühlt unabhängig vom Rezensenten, in echt gibts wohl Abstufungen) mit allem, was auch nur marginal gen Pop läuft, wirft dafür der schlagereskesten Neoprog-Scheibe einen Zwölfer hinterher, einfach weils geht...

    • Vor 11 Monaten

      Ein Typ da hat Hand Cannot Erase ne 7 gegeben. Sagt einiges aus über den Laden.

  • Vor 7 Monaten

    Ich kaufe manchmal Alben ungehört, wenn ich eine Rezension in Verbindung mit dem Albencover interessant finde. In diesem Fall war das mal ein grandioses Missverständnis. Leprous kannte ich vorher nicht und hätte mir das Kennenlernen auch gerne erspart. Von dem schmalzigen Pathos hier bekomme ich schwere Arteriosklerose und die Familie des selbstverliebten Sängers mit seinen A-Ha artigen Falsettkapriolen ist nicht zu beneiden: Sollte er zuhause auch jede Sekunde des Alltags so zuleiern, wie er diesem Album jede Luft zum Atmen nimmt, dann hätte ich als Ehepartner schnell Mordgedanken.

    Grauenhaft.