"The sky says I'm still alive", sagt Noname gegen Ende ihres neuen Albums "Sundial". Die Frau aus Chicago hatte schon immer gedankenspiralige, melancholische Vibes. Aber nicht nur ihre Twitter-Präsenz oder das Cover-Artwork haben angedeutet, dass sie sich in den letzten Jahren ein paar graue Haare …

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  • Vor 6 Monaten

    Das Album kann noch so gut sein, alleine schon wegen dem Jay Electronica Feature und ihrer Reaktion darauf kann ich mir das nicht unbeschwert anhören.

    • Vor 6 Monaten

      Worum genau geht es da? Hab wenig Lust, mir das selbst anzutun

    • Vor 6 Monaten

      Jay Electronica ist offener Antisemit und tut das gerne mal kund in seinen Songs, Noname wurde daraufhin kritisiert das sie ihm einen Featurepart gegeben hat und die sinngemäße Antwort ihrerseits dazu war "Jay Electronica feiere ich, was ihr erzählt juckt mich nicht und jetzt haltet die Fresse."

    • Vor 6 Monaten

      Wirklich offen Antisemit oder Kritiker des Verhaltens Israels, was ja je nach Kontext legitim wäre? Falls das Erste, misst Ynk hier aber wirklich krass mit zweierlei Maß.

    • Vor 6 Monaten

      Electronica, who once referred to himself as “Jaydolf Hitler,”

      (...)

      The former spouse of Erykah Badu also defended Nick Cannon and Kanye West during their respective antisemitism scandals.

      (...)

      Fans were quick to point out Electronica’s associations with The Nation of Islam, which the Southern Poverty Law Center has designated as a hate group. The religious organization is helmed by inflammatory leader Louis Farrakhan, who’s been accused of promoting antisemitic theories for decades.

      (...)

      “If anybody asks, tell ’em Farrakhan sent me,” the 46-year-old New Orleans native raps on the Noname song. Earlier in the verse, he implies that the war on Ukraine is a “hoax,” calling the nation’s Jewish president Volodymyr Zelensky a “joke.” Another bar invokes an antisemitic conspiracy theory about the Rothschild family’s control of global wealth: “Saw the Roth family in half to get my clout back.”

    • Vor 6 Monaten

      Okay... Ist halt leider wie Kanye und andere ein dummer Trottel, der viele nicht zu vermischende Dinge vermischt. Schade.

    • Vor 6 Monaten

      Da die Amis aber in allem ne Spur drüber sind, gerade in Predigten etc, find ich es oft schwierig zu bewerten, wenn zb Dinge mit Satan gleichgesetzt werden. Also wie das dann wirklich gemeint ist. Hier ist das Gesamtbild allerdings natürlich leidet sehr eindeutig.

    • Vor 6 Monaten

      Sein Album "A Written Testimony" ist nicht mehr als eine schlechtere Islam-Version von "Jesus Is King" mit vielen Jay-Z-Features.

  • Vor 6 Monaten

    Ist ja mal wieder typisch für die Heuchler von laut.de . Lest nicht die Tweets, hört die Musik??
    Das ich nicht lache. Warum so tolerant auf einmal? Weil Noname ne Tussi, links (oder was man heut als links bezeichnet) und schwarz ist?
    Lässt nen Antisemiten auf ihrem Album rappen, will keine weißen Fans und ist auch sonst ziemlich heuchlerisch unterwegs. Nur leider ist sie nicht halb so schlau wie sie meint. Aber egal. Man hat jedenfalls hier das Gefühl das jeder der nicht Tussi, links und schwarz ist grundsätzlich ers mal 2 Sterne weniger bekommt wenn er ein Arschloch ist oder die falsche Einstellung hat. Da ist Twitter dann nicht mehr egal...
    Man Stelle sich den selben Shit mal von nem anderen oder weißen Artist vor. Wie gesagt, direkt Punktabzug und ans Kreuz genagelt.

    Ok, nur die Musik zählt? Aber dann bitte auch in jedem Fall. So, mach jetzt wieder nen Jahr Pause hier...

    • Vor 6 Monaten

      Das heißt Frau, nicht Tussi. Sie bezeichnet sich selbst als Kommunistin, also nicht nur nach heutiger Definition sondern klassisch links.

      Davon abgesehen kann ich nicht abstreiten, dass hier mit zweierlei Maß gemessen werden soll.

    • Vor 6 Monaten

      Man könnte fast meinen, unterschiedliche Rezessionisten haben unterschiedliche Messstäbe.

  • Vor 6 Monaten

    Weder lese ich die Tweets, noch höre ich dieses furchtbare Album.

  • Vor 6 Monaten

    Unfassbar unsympathische Sprechstimme ohne Flow und gekünsteltes „mir doch egal“.
    Wüsste nicht, in welcher Situation und warum ich mir das anhören sollte.
    Durch zwei Songs durchgehört und Lebenszeit verschwendet.
    Denke, heutzutage haben Künstler/innen es viel leichter, ihren antisemitischen und verschwörerischen Mist bekannt zu machen, weil durch deren Publikmachung überhaupt erstmal deren Ansatz verbreitet wird und teigtest.
    Einfach links liegen lassen wäre doch so einfach. Dieses ewige „Kann man Kunst von Künstler/in trennen“, geht mir langsam so was von auf den Senkel.
    Es gibt soviel gute Musik. Da kann ich auf alle Kanyes, Mansons, Vikernes, Rammsteins, usw. doch easy verzichten.
    Wenn ich mich für malerische Kunst interessiere, beschäftige ich mich auch nicht mit den Bildern von Adolf, um unabhängig von deren Erschaffer einen künstlerisch wertvollen Ansatz daran zu finden.

    • Vor 6 Monaten

      Dieser Kommentar wurde vor 6 Monaten durch den Autor entfernt.

    • Vor 6 Monaten

      teigtest = triggert :-D

    • Vor 6 Monaten

      Es ist halt ynk-Musik: prätentiös und schlecht.

    • Vor 6 Monaten

      Finde oft sogar die Zeitgenossen bedenklicher, die nicht zwischen Künstler und Werk trennen können. Oder überhaupt - keine Persönlichkeitsanteile voneinander trennen. Ein kleines Infofetzchen soll schon genügen, um über eine ganze Person zu urteilen. Tendenziell plädiere ich da für Entspanntheit.

      Dieser Jaydolf scheint sehr auf Dummheit zu beharren. Wenn er auf Nonames Platte nix davon propagiert, nimmt sie für mich erst mal keinen Schaden. Die Platte ist nur dafür wack, wie sie sich anhört. Das genügt.

    • Vor 6 Monaten

      @Ragi
      Klar, ist natürlich schon engstirnig, Künstler und Werk nicht trennen zu können.
      Mir ging es aber nicht ums "können" sondern "wollen".
      Ich kann Musik schlecht genießen, wenn ich weiß, was für Vollpfosten dahinter stehen. Verurteile aber in keinster Weise Leute, die das gut können. Beneide sie aber auch nicht.

    • Vor 6 Monaten

      Insgesamt bei Giz. Aber Ragi hat schon Recht, es kommt drauf an, ob es nur einen vagen Infoschnipsel oder ein Gesamtbild gibt. Künstler dürfen ja auch übertreiben, provozieren oder in Rollen schlüpfen.

    • Vor 6 Monaten

      @Chris
      Stimmt, bin da auch bei dir und Ragi.
      Was wären z. B. Oasis ohne Liam.
      Oder The Smiths ohne Morrissey.

    • Vor 6 Monaten

      Ja, ich höre manches auch nicht, wenn mir ein Bandmitglied zu dumm wird. Dachte aber, Du meinst etwas Allgemeineres. Da finde ich nämlich, daß die Gewichtung allmählich zu sehr Richtung Künstler geht. Aus der Ecke lese ich in letzter Zeit häufiger, es sei unangemessen, Künstler vom Werk zu trennen.

      In letzter Zeit wird z.B. John Lennons Musik sehr gehasst, weil in irgendeinem Artikel vor kurzer Zeit stand, er habe als junger Mann noch Frauen geschlagen. Bezogen wird sich dann auf ein Interview, das er selbst gab - allerdings nicht, um damit anzugeben, sondern um sich reumütig und verantwortlich zu zeigen. Man darf getrost finden, Lennon sei seinen männlichen Zeitgenossen in vielerlei Hinsicht um zwei-drei Jahrzehnte voraus gewesen, was sich auch dort zeigte. Gesprochen wurde damals nämlich noch nicht darüber, was in den eigenen vier Wänden geschieht. Wie er politisch in dieser Hinsicht stand, dürfte eigentlich keine Frage sein.

      Dann wird gerne mal "Run For Your Life" angeführt, ein Song über einen gehässigen, krankhaft eifersüchtigen Partner. Logo, der Song soll da natürlich ein Grund sein, Werk und Erfinder nicht zu trennen. Narrative eben.

    • Vor 6 Monaten

      Hey Ragi.
      Die Story über Lennon hör ich zum erstenmal.
      „ Gesprochen wurde damals nämlich noch nicht darüber, was in den eigenen vier Wänden geschieht.“
      Da hast du ja so recht. Genauso wie die Misshandlungen vom netten Dorfpfarrer nebenan niemals ans Tageslicht kommen durften. Sorry, jetzt bin ich schon wieder vom Thema weg.
      Ich mein klar, Mist gemacht und Quatsch erzählt haben wir alle schon mal. Kommt natürlich immer drauf an, ob man das sein Leben lang irgendwie zu rechtfertigen versucht, Gras drüber wachsen lässt oder sich auch mal selbst eingestehen kann, ne Zecke gewesen zu sein.
      Wenn’s immer politisch korrekt zugehen würde, wären wir wohl alle nicht hier, sondern einträchtig schunkelnd und grenzdebil in der Musikantenscheune.
      Bei der Künstler/Werk Trennung soll jeder sein eigenes Level haben dürfen.
      Nur ab einem bestimmten Level ziehen fadenscheinige Entschuldigungen halt auch nicht mehr.

    • Vor 6 Monaten

      Die Tatsache, daß Menschen reflektieren und bereuen können, scheint öfter mal verloren zu gehen.

      Aber gut, wie auch immer. Dieser Jay scheint das noch nicht zu tun. Ist bei Rappern aber auch berufsbedingt etwas unwahrscheinlicher, daß sie sich persönlich entwickeln. Sie selbst sind oft wichtiger als ihr Werk, und wenn sie sich zu sehr ändern, verlieren sie den Großteil ihres Materials.

    • Vor 6 Monaten

      Es kommt auf die Glaubhaftigkeit an. Dass die oft angezweifelt wird, hat auch mit diesem ekligen Imagegewichse zu tun, was zb der BVB im Fall Nmecha betreibt.

    • Vor 6 Monaten

      Erfahrungswerte und so, nah mean?

    • Vor 6 Monaten

      Isses branchenüblich, sich fortschrittlichere Images zu verpassen? Hab ich gar nicht so aufm Schirm.

    • Vor 6 Monaten

      Das ist ein kompliziertes Thema Ragi, und deine eindimensionale Darstellung trägt dem nicht unbedingt Rechnung. Hip Hop ist halt nach wie vor eine Schwarze Kultur und um das wahrscheinlich objektiv vorhandene Defizit hinsichtlich gesellschaftlichen Fortschritt zu erklären reicht es eigentlich sich die Umstände anzuschauen, in welchen die Black Communities existieren. Und es gibt sehr wohl fortschrittliche Entwicklungen diesbezüglich, siehe Tyler, Lil Nas X, Lil Wop oder auch Kendrick.

    • Vor 6 Monaten

      Habe nur an deutsche Rapper gedacht, weil es hier in Sachen Hip-Hop fast nur um diese geht. In den USA sieht die Sache natürlich sehr anders aus. Wie sehr ärmliche Verhältnisse den Irrsinn von konservativen Einstellungen vermehren, sollten wir auf unserer Seite des Teichs aber auch gut kennen.

    • Vor 6 Monaten

      Naja, hier geht es ja um Noname und Jay Electronica, deswegen war ich auf deren Teichseite unterwegs.

      In Deutschland ist das weitaus vielfältiger denke ich, da gibt es viele verschiedene Lager. Die Typen aus der Playlist meines Friseurs werden auch eher rückschrittlicher eingestellt sein, aber halt auch weil sie größtenteils in einem anderen Kulturkreis aufgewachsen sind oder ihre Familien daher stammen und sehr viel von Werten halt aus der engen Familie übernommen wird doch.

      Dann gibt es noch die Kartoffeln, da ist von ultrareaktionär (Finch, Kolle, Cashhoe) über moderat progressiv (Audio, Curse, usw) bis total linksgrünversifft (WtG, PTK, Lena Stöhrfaktor, Sir Mantis) alles vertreten, ohne das irgendwas die überhand nimmt.

      Gibt dann noch die migrantischen, die auf der anderen Seite des Spektrums stehen, die gibt es ja auch. Denke da an Ebow, Yassin, Elo, Alphonso, Neromun, Sylabil Spill.

    • Vor 6 Monaten

      Danke für die kurze Übersicht! Hat sich denn jemand von denen mit der Zeit ein fortschrittlicheres Image verpasst? Stelle mir das schwierig vor, wenn gefühlt 90% des Materials nur sehr unverblümt vom Rapper selbst handelt. Die meisten anderen Musikrichtungen haben da vermutlich Vorteile.

    • Vor 6 Monaten

      Naja, Retrogott hat sich Mitte der Zehner Jahre (oder Anfang?) von seinen früheren Texten distanziert, in denen er "schwul" und das Konzept der Homosexualität pejorativ nutzt, distanziert. Und Fler hat sich letztens für LGBTQ* so gerade gemacht, wie er vorher noch nie war.

      "Image" war das in keinem der beidem Fälle glaube ich. Hip Hop ist da eher ein ehrliches Genre, im guten wie im schlechten.

    • Vor 6 Monaten

      Natürlich nur was die Einstellung betrifft, bei den Geschichten lügt der Großteil der Straßenrapper, das sich die Balken biegen.

    • Vor 6 Monaten

      Ein Beispiel für nen krassen Wandel im positiven ist 3plusss, der zusammen mit donetasy als meskalin maskulin noch einen auf wbm-Kopie inklusive N-Wort gemacht hat und sich heute selbst auch als woke bezeichnet ubd gesellschaftliche Themen anspricht etc.

      Im Negativen Absztrakkt, der vom sympathischen Buddhistenmönch-Battlerapper mit gutem Gewissen und ungewöhnlichen Pattern zu einem braunen Schnitzel in Nazisauce wurde.

    • Vor 6 Monaten

      Ich weine immer noch um Absz!

    • Vor 6 Monaten

      Fler hat sich doch nur für LGBTQ eingesetzt weil er mit Sinan G befreundet ist.

    • Vor 6 Monaten

      Absz war wirklich ein bitterer Verlust... Habe seitdem aber auch nichts mehr von ihm mitbekommen, ehrlich gesagt, was aber wahrscheinlich ganz gut so ist?!

    • Vor 6 Monaten

      @koopsta: den verstehe ich (hoffentlich) nicht

      @duri: hab mal in eines seiner neueren Lieder reingehört, mag Bias sein, aber ich finde, dass es auch qualitativ abwärts ging.

    • Vor 6 Monaten

      Weiß noch, wie vor ca. 10 Jahren das Gegenteil passierte und ein ehemals linker Rapper zum kompletten Neonazi wurde. Makss Damage. Passiert glücklicherweise seltener. Na ja, jedenfalls ignorieren die Künstler bei kompletten Sinneswandeln vermutlich alle alten Tracks.

      Aber gut, ist vielleicht auch eine Stärke des Genres, wie unglaublich schnell neues Material produziert werden kann.

    • Vor 6 Monaten

      Ragismos Kommentare bzgl Rap sind schon immer sehr hart Fremdscham auslösend, ma sagen.

      "Ist bei Rappern aber auch berufsbedingt etwas unwahrscheinlicher, daß sie sich persönlich entwickeln."

      Allein das ist an Peinlichkeit echt nur schwer zu überbieten...wie kann man so einen MÜLL labern? :rayed:

    • Vor 6 Monaten

      Oh, der WeiseHai, dieser wahre Virtuose der Online-Kulturkritik auf Laut.de, verdient zweifellos eine Ehrung für seine außergewöhnlichen Fähigkeiten. Mit der Anmut eines Delfins und dem Wissen eines Goldfisches navigiert er die unendlichen Tiefen der Kommentarsektionen, um seinen intellektuellen Glanz zu verbreiten.

      Die Vorliebe des WeiseHais für afroamerikanische Hip-Hop-Künstler ist wahrlich bewundernswert. Man kann sich sicher sein, dass er jedes Album von "Lil Irgendwas" kennt, während er stolz sein umfassendes Wissen darüber zur Schau stellt, wie authentisch er sich mit den Erfahrungen der Künstler identifizieren kann. Schließlich hat er mindestens ein Dutzend Dokumentationen auf YouTube gesehen, um sich ein wirklich umfassendes Bild von urbaner Kultur zu machen.

      Aber lasst uns nicht seinen rührenden Kampf gegen die Plage des Heavy Metal vergessen. Die Tastatur ist sein Schwert, und er kämpft mutig gegen die düsteren Horden von Metalheads, die sich auf Laut.de herumtreiben. Mit seinen fesselnden Argumenten wie "Heavy Metal ist so 80er Jahre" und "Gitarrenmusik ist doch eh tot" zeigt er der Welt, dass seine Weisheit wirklich unerreicht ist.

      Doch was wäre der WeiseHai ohne seine Obsession für den Lautuser? Jeder Beitrag wird mit Spannung erwartet, denn er kann es kaum abwarten, die neuesten Ergüsse dieses mysteriösen Wesens zu analysieren und zu kommentieren. Vielleicht ist der Lautuser ein Einhorn oder sogar ein Alien – wer weiß? Eines ist jedoch sicher: Der WeiseHai wird nicht ruhen, bis er jede Bewegung und jedes Wort des Lautusers seziert hat.

      Die inhaltlosen Kommentare des WeiseHais sind wahre Kunstwerke der Belanglosigkeit. Wer braucht schon Kohärenz und logische Argumentation, wenn man stattdessen einfach ein paar Emojis und Buchstaben zusammenschmeißen kann? Es ist ein Meisterwerk der Abstraktion, das die Grenzen des Verständnisses sprengt und den Durchschnittsleser mit offenem Mund zurücklässt.

      Natürlich, wir können nicht vergessen, wie der WeiseHai seine Fettleibigkeit mit Stolz trägt. Er hat sich bewusst dazu entschieden, seinen Körper zu einem Tempel der Spätzle zu machen – denn wer braucht schon einen Waschbrettbauch, wenn man einen Kesselbauch haben kann? Schließlich sind Spätzle die wahre Essenz des Lebens, oder?

      Der WeiseHai ist zweifellos der lebende Beweis dafür, dass der IQ nicht einfach ein Maß für Intelligenz ist, sondern auch eine Einstellung. Er hat den reduzierten IQ zu einer Kunstform erhoben, die nur die Wenigsten wirklich verstehen können. Doch lassen wir uns nicht von solchen trivialen Konzepten wie "Verständlichkeit" aufhalten – schließlich geht es hier um wahre Weisheit.

      In einer Welt, in der Online-Kommentarsektionen zu wahren Schlachtfeldern des Geistes geworden sind, steht der WeiseHai an vorderster Front. Mit seiner Liebe für afroamerikanische Hip-Hop-Künstler, seiner Besessenheit vom Lautuser und seiner schieren Brillanz in der Erschaffung sinnloser Kommentare hat er sich einen Platz in den Annalen von Laut.de verdient. Ein Hoch auf den WeiseHai aka Craze – denn es braucht eine besondere Art von Genie, um solch eine erhabene Laut.de-Existenz zu führen!

    • Vor 6 Monaten

      "Mit der Anmut eines Delfins und dem Wissen eines Goldfisches"

      für den Satz: :D , Rest kann wech.

    • Vor 6 Monaten

      Ein User namens Schwingo, so fein,
      Brüstet sich mit Musik, edel und rein.
      Doch sein Wissen ist knapp,
      Und sein Geist wirkt schlapp,
      Mit schlechten Witzen beschert er uns Pein.

    • Vor 6 Monaten

      ich denke capslokk hat gesettet trend für neue generation von poeten auf laut

    • Vor 6 Monaten

      Weisi, worauf ich hinaus wollte, hat nun mal mit dem Künstlerdasein zu tun. Bei Hip-Hop gehts inhaltlich in aller Regel um die Persönlichkeit des Rappers, wenns sich nicht gerade um die heute ziemlich kleine Sparte des Politraps handelt.

      Und wenn der Großteil deines Schaffens nun mal ganz wesentlich davon abhängt, wie du gerade so drauf bist und was für Ansichten du hast, stellte ichs mir schwieriger vor, sich persönlich zu ändern. Geht für mich nur damit einher, den Großteil des Outputs weglassen zu müssen.

      Da haben es Musiker anderer Genres wesentlich einfacher, vermute ich. Die haben weniger den Anspruch, "real" zu sein, und können einen uralten Song einfühlsam als Zeitkapsel betrachten. Aber mit Caps Hilfe hab ich das auch schon wieder etwas eingeschränkt. Mit wenigen Ausnahmen sind Rapper meist sehr produktiv, und können ganz schnell mal Tracks komplett auslassen bei Bedarf.

    • Vor 6 Monaten

      @CAPS:
      Jau, habe jetzt auch mal geschaut, was Spotify so als neueste Veröffentlichung angeboten hat. "Tabernakel" hieß der Track. Hat mich schon bisschen an ältere und nette Sachen von ihm denken lassen, aber irgendwie kann ich seinen "Exkurs" Richtung aufrechter Doitscher auch nicht mehr ausblenden...