Vor ihrem DCKS Festival weist die Kölnerin auf die schwierige Lage ihrer Branche hin – und ergänzt exklusiv das Line-Up.

Köln (dol) - Carolin Kebekus sorgt sich um die Zukunft der Veranstaltungsbranche. Nachdem sie sich bereits im Herbst 2020 bei "Alarmstufe Rot" der Forderung nach finanzieller Unterstützung angeschlossen hat, betont sie nun im Interview erneut die prekäre Lage der Kulturschaffenden. So habe es zwar Hilfen gegeben, doch zahlreiche Unternehmen wie StageHand-Agenturen seien durchs Raster gefallen. "Die KollegInnen müssen jetzt mehr Geld nehmen. Ist ja klar, dass ein Techniker seinen Tagessatz stark anhebt, weil seine ganze Altersvorsorge jetzt weg ist, die er sich mühsam über die Jahre angespart hat."

"Es ist wichtig, dass Kultur stattfindet. Diese Pandemie hat die ganze Branche wahnsinnig hart getroffen", führt sie im Gespräch aus. Vor allem von Seiten der Politik sieht Kebekus Handlungsbedarf: "Wenn man da nicht gegensteuert, dann ist irgendwann Kunst und Kultur nur noch für einen ganz elitären Kreis zu haben. Das kann es ja nicht sein." Neben finanzieller Förderung schwebt der Kölnerin eine Imagekampagne á la "Du bist Deutschland" vor: "Man muss den Leuten sagen, dass es an der Zeit ist, wieder ins Theater zu gehen."

"Wir haben mit Ebow eine tolle und engagierte Rapperin gewonnen"

Doch zunächst geht die Entertainerin nun selbst mit gutem Beispiel voran. Am 6. Juni veranstaltet sie im Kölner Tanzbrunnen das DCKS Festival, das als Idee im Rahmen von "Die Carolin Kebekus Show" entstanden ist und auf ein rein weibliches Line-Up setzt. Neben den bereits bekannten Musikerinnen Lea, No Angels, Mine, Luna, Annie Chops und Donia Touglo verriet Kebekus exklusiv eine weitere Künstlerin: "Ich freue mich sehr, verkünden zu dürfen, dass wir mit Ebow eine tolle und engagierte Rapperin für das Festival gewonnen haben."

Zwischen den musikalischen Auftritten finden Talk-Runden zum Thema Gender Equality statt, an denen sich Judith Holofernes, Leslie Clio, Hazel Brugger, Dr. Auma Obama, Maren Kroymann, Laura Larsson, Diana zur Löwen, Lùisa und Tijen Onaran beteiligen werden. Wer sich einen Blick hinter die Kulissen erhofft, kann sich den 24. Juni vormerken, wenn die ARD und ONE die btf-Dokumentation "Carolin Kebekus und das DCKS Festival – Frauen auf die Main Stage!" im Auftrag des WDR zeigen. Zuvor berichtet sie demnächst im laut.de-Interview von der Organisation ihres ersten Festivals.

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Mine, Judith Holofernes und Co

Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Manuel Berger) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Manuel Berger) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Manuel Berger) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Manuel Berger) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Manuel Berger) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Manuel Berger) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Manuel Berger) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Manuel Berger) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Manuel Berger) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Manuel Berger) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Manuel Berger) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Manuel Berger) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Manuel Berger) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Alex Klug) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © laut.de (Fotograf: Peter Wafzig) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © Polydor (Fotograf: Mathias Bothor) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © Polydor (Fotograf: Mathias Bothor) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © Polydor (Fotograf: Mathias Bothor) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © Polydor (Fotograf: Mathias Bothor) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © Polydor (Fotograf: Mathias Bothor) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © Polydor (Fotograf: Mathias Bothor) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © Polydor (Fotograf: Mathias Bothor) Mine, Judith Holofernes und Co,  | © Polydor (Fotograf: Mathias Bothor)

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1 Kommentar

  • Vor 7 Monaten

    Nein. Es ist klar, dass Technikendende ensen Tagessätze anheben. Kebekus soll aufhören, sich nicht als Cis-Männer identifizierende Technikmenschen sprachlich auszugrenzen. Ens Kebekus ist hiermit gecancelt.