laut.de-Kritik

Erdige Grooves und haufenweise Blech.

Review von

Woher die Rotterdam Ska Jazz Foundation kommt, macht zwar schon der Name deutlich, dennoch tappe ich in die Falle und verwechsle die Combo zunächst mit dem bekannteren New York Ska Jazz Ensemble. Nun ja, jedenfalls geht es hier und da um eine Art Ska Jazz, und dass man in Holland nicht zwangsläufig nur abhotten muss wie ein Mark Foggo, beweist uns nun vorliegender Longplayer.

Erdige Grooves und haufenweise Blech sind das Markenzeichen der Foundation, was sie mit ihren Ami-Kollegen eint. Die Lead-Melodie bleibt bis auf zwei Ausnahmen bei den Instrumenten, recht flott fegen die Offbeats voran, über welchen sich die neun Bandmitglieder Solo-Bälle und Breaks zukicken.

Für den Swing sorgt gleich bei den ersten beiden Stücken das federnde Sax. Echobeladene Shoutings dubben die Geschichte leicht an und Hammond-Flächen füllen das Soundvolumen ("The Sidewinder").

Die Grundstimmung ist schwer relaxt, fußt in den Rocksteady-Pioniertaten der Skatalites und eignet sich gut zum Runterkommen nach dem hitzigen Ska-Allniter. Dass in "Old Rocking Chair" unnötigerweise Gesang zum Einsatz kommt ist verzeihlich, da er in "Road To Kingston" doch noch schön mit den musikalischen Arrangements harmoniert.

Insgesamt ist "Shake Your Foundation" ein angenehm verspieltes Ska-Album, das zudem mit der Henry Mancini-Coverversion "Shot In The Dark" den guten Geschmack der Rotterdamer unterstreicht.

Trackliste

  1. 1. A Night In Tunisia
  2. 2. Dreyfuss Is Gone
  3. 3. Lonely Man
  4. 4. Pro Teba Aka Slaviska
  5. 5. Old Rocking Chair
  6. 6. The Sidewinder
  7. 7. Snake Tie
  8. 8. Road To Kingston
  9. 9. Shot In The Dark
  10. 10. Oublihorns
  11. 11. Lonely Dub
  12. 12. Dubwinder

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