Porträt

laut.de-Biographie

Warkings

Ziehen ein Wikinger, ein römischer Tribun, ein Spartiat und ein Kreuzritter in den Krieg ... Was klingt wie ein schlechter Witz und in der Realität nie stattgefunden hätte, machen vier unter Pseudonymen auftretende Musiker im 21. Jahrhundert möglich. Power Metal-Fans im Zeitalter von Alestorm und Brothers Of Metal sind ohnehin hart im Nehmen, und um historische Genauigkeit gehts definitiv nicht, wenn die Warkings ihre Schlachtgesänge johlen. Warum sich also für ein heroisches Standbein entscheiden, wenn man gleich alles auf einmal haben kann?

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Außerdem neu am Freitag: Larkin Poe, Epica, Guns N' Roses, Fjort, Louis Tomlinson, Gregorian, Bright Eyes, Michael Patrick Kelly, Plaid, Warhaus etc.

2018 streifen The Tribune (Vocals), The Viking (Bass), The Crusader (Gitarre) und The Spartan (Schlagzeug) erstmals in der Öffentlichkeit ihre Rüstungen über. Laut bandinterner Origin-Story haben sich die vier Warkings in Walhalla getroffen und dort eine Band gegründet. Göttervater Odin schickte sie dann auf die Erde, um Metal zu verbreiten. Vielleicht wollte er die seltsame Truppe auch einfach nur loswerden.

Jedenfalls konfrontieren Warkings die Menschheit noch im selben Jahr mit ihrem Debütalbum "Reborn". Die Platte erscheint beim österreichischen Label Napalm Records. Man munkelt, der Labelsitz würde einen Hinweis auf die wahre Herkunft der Krieger geben. Unterstützung holen sich Warkings auf der Platte von Melissa Bonny (Ad Infinitum), Thomas Gurrath (Debauchery), Fabio D’Amore (Serenity) und Jan Vacik (Serious Black). Bonny kehrt auch fürs Zweitwerk "Revenge" (2020) unter dem Alias Queen Of The Damned zurück und begleitet die Band bei mehreren Liveauftritten. Beim dritten Album "Revolution" (2021) keift als Gast Chris Harms (Lord Of The Lost) ins Mikro.

Thematisch wildern Warkings quer durch die vermeintlichen Erfahrungen ihrer Bandmitglieder, grölen in bester "300"-Manier zum Wohle Spartas, erinnern den Gladiatorenaufstand von Spartacus, huldigen mal antiken Gottheiten, mal lieber auf Latein dem Christenboss, mal nordischen Augenklappenträgern. Dass die Themen sich gerne von Album zu Album wiederholen, scheint weder die Beteiligten noch die Fans zu stören. "Revolution" landet 2021 auf Platz 13 der deutschen Albumcharts. Im Winter 2022 schließt sich die Band Powerwolf und DragonForce für eine ausgedehnte Europa-Tournee an. Warkings befinden sich auf dem besten Wege in den Genreolymp.

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Warkings - Revolution: Album-Cover
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  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2021 Revolution

Kritik von Manuel Berger

Die spinnen, die Römer: Musik für den inneren Leonidas. (0 Kommentare)

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Fr 02.12.2022 Hamburg (Sporthalle Hamburg)
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    Walhalla, Hades oder Himmel?

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